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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Naja, wenn man auch da war, kann man das schon beurteilen. Jedenfalls mehr, als wenn man nie bei dem Verein war.

Du kannst also stellvertretend für alle Bundeswehangehörigen sagen, was genau die beim Schießtraining für sich mitgenommen haben und was nicht? Wie sehr sie sich in die Materie eingearbeitet haben oder wie oft sie überhaupt an der Waffe trainiert haben? Und immer noch: Einmal eine Waffe bedient ist immer noch besser als nie. Oder nicht?
 
Auf jedenfall besser, als jemand, der nie da war, oder? Ich gebe hier auch nur meine Erfahrungen weiter und ich habe da nichts gelernt. Eher verwunderlich, daß diejenigen, die Null Erfahrungen mit der BW haben, es anscheinend besser wissen. Aber gut, ich will auch niemand belehren...
 
Ich war damals bei den Jägern, da haben auch alle Wehrpflichtigen nach der Grundausbildung eine sechsmonatige Infanterie-Vollausbildung erhalten inklusive Orts- und Häuserkampf und all solchen Sachen. Ich denke, wer eine solche durchaus professionelle und weitreichende Ausbildung beim Bund genossen hat und davon was für sich mitgenommen hat, könnte in einer Konfrontation mit Polizisten durchaus einen Vorteil haben - zumal Polizisten halt nicht für einen echten Feuerkampf geschult werden, weil das eigentlich nicht deren Berufsbild entspricht. Ein Soldat (und halt auch ein Attentäter) soll/will möglichst effektiv töten, während der Polizist die Schusswaffe als Last-Resort-Option ansieht.

Will nicht heißen, dass es beim Bund nicht auch genug W'ler wie @Cale gab, die sich neun Monate lang am Lörres rumgespielt haben :D
 
Ich war damals bei den Jägern, da haben auch alle Wehrpflichtigen nach der Grundausbildung eine sechsmonatige Infanterie-Vollausbildung erhalten inklusive Orts- und Häuserkampf und all solchen Sachen. Ich denke, wer eine solche durchaus professionelle und weitreichende Ausbildung beim Bund genossen hat und davon was für sich mitgenommen hat, könnte in einer Konfrontation mit Polizisten durchaus einen Vorteil haben - zumal Polizisten halt nicht für einen echten Feuerkampf geschult werden, weil das eigentlich nicht deren Berufsbild entspricht. Ein Soldat (und halt auch ein Attentäter) soll/will möglichst effektiv töten, während der Polizist die Schusswaffe als Last-Resort-Option ansieht.

Will nicht heißen, dass es beim Bund nicht auch genug W'ler wie @Cale gab, die sich neun Monate lang am Lörres rumgespielt haben :D

Ausführlicher als mein Posting, aber genau das, was ich meine. :D
 
Solche Typen haben doch in der Regel eh nen hang zum Militarismus. Der wird auch anderweitig mit Waffen in Kontakt gewesen sein. Wir waren früher ab und zu in Polen oder Tschechien und haben dort für paar Euro mit allem möglichen rumgeballert. Videospiele bringen dir auf jeden Fall gar nichts über den Umgang mit Waffen bei. Sie bringen dir auch nichts über den stresspegel in solchen Situationen bei.
 
Natürlich hat man einen Vorteil wenn man weiß, wie man eine Waffe bedient, sie reinigt, nachlädt, richtig zielt, den Rückstoß kontrolliert usw. Zu sagen, dass man das auch aus Videospielen so mitbekommt ist Quatsch. Ich war beim Bund und bei mir war das Schießtraining auch sehr überschaubar aber dennoch bin ich mit diesem Training besser ausgebildet/vorbereitet, als einer, der noch nie ein Gewehr/Pistole in der Hand gehalten hat was ja auch irgendwie nur logisch ist.

Alles fällt einem einfach, wenn man es praktisch bereits geübt hat, das ist doch wohl kein Geheimnis. Wie du nen Fussball schießt, lernst du auch nicht bei Fifa, Auto fahren fällt einem nicht leichter, weil man in Forza Bestzeiten fährt usw.
 
Ne Doku die ich mir gerade dazu anschaue:

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Schießen hat der übrigens in der Bundeswehr gelernt... er hat dort als einer der letzten noch den Wehrdienst abgeleistet und wurde dort an den diversen Waffen ausgebildet.
Aber die gehen wohl recht in der Annahme dass man in der Bundeswehr nichts lernt... das geht in Ego-Shootern vieeel besser. Was ähnliches hat sogar ein offizieller der Bundeswehr gesagt... er meinte Sinngemäß dass man froh sein kann dass der Täter in der Bundeswehr nicht wirklich viel mitgenommen haben kann sonst hätte das Ergebnis anders ausgesehen.
Wie bitte? :lol:

Also hat er über Counterstrike und Call of Duty mit controller oder Maus in der Hand mehr über Waffen und dessen Umgang gelernt als bei der Bundeswehr? :fp:
 
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Die Kurd*innen bitten Putin und Assad um Hilfe, weil wir ihnen nicht helfen.
Es ist einfach nur traurig.
Über 700.000 Menschen sind bereits auf der Flucht, Zivilist*innen sterben, Kriegsverbrechen sind bereits dokumentiert:
Pro-gov Turkish media hail execution of Syrian Kurdish politician as 'success' (kurdistan24.net)
 
Bin ich bei Dir. Finde ich auch beschämend.
Von allen Beteiligten. Die AMerikaner ziehen jetzt ihre Truppen ab und lassen die Kurden zurück, die vorher tatkräftig gegen ISIS mitangepackt haben.
Allerdings tun wir ja auch nichts dagegen. Deutschland hat immer gerne den Zeigefinger erhoben und tadelt hier und tadelt da, aber mit ein paar guten oder bösen Worten ist es doch auch nicht getan.
Da muß man dann zur Not halt Truppen stationieren, damit die Türkei eben nicht einfach alles plattmachen kann.
Die Leute kann man doch nicht alleine in Ihrem Schicksal lassen. Aber sowas macht ja dann auch meist nur Amerika.
 
Und ich hab vor ein paar Tagen auch noch irgendwie den Erdogan in "Schutz" genommen, weil es mir wichtiger war Trump an die Beine zu pissen. Danke Spasti-Me
 
Der Türkei nahestehende Kampfgruppen rekrutieren sich nachgewiesenermaßen bereits jetzt aus ehemaligen IS-Kämpfern:
Database: over 40 former ISIS members now part of Turkish-backed forces
Durch den türkischen Angriffskrieg entkommen hunderte gefangene IS-Kämpfer*innen aus Gefangenenlagern, die nicht mehr kontrolliert werden können:
IS-Angehörige sollen aus Lager in Nordsyrien geflohen sein

Der türkische Angriffskrieg ist eine politische Bankrotterklärung und eine humanistische Katastrophe.
 
Und wir Deutschen immer so, wenn einer unserer Kunden unsere Kriegswaffen für ... nun ja ... Kriege benutzt:

1bhgqb.jpg
 
und lassen die Kurden zurück, die vorher tatkräftig gegen ISIS mitangepackt haben.
Mit angepackt? Die Amis haben die doch nur mit Waffen unterstützt und waren nicht aktiv an Kampfhandlungen beteiligt außer vielleicht durch Drohnen oder Kampfflugzeugen. Im Grunde haben die Kurden die ganze Drecksarbeit gemacht, haben ihr Blut und Leben gegeben im Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Und so danken wir es ihnen, westliche Partner sind echt die allerletzten Ratten. Genau so schürt man Hass gegen den Westen.
 
hätten wir nicht so unfassbar viele arschlöcher in unserer Gesellschaft und dumme Politiker die sich denen anbiedern könnte sich erdogan die Flüchtlingskarte sonst wo hinschieben und man könnte dort intervenieren
 
Mit angepackt? Die Amis haben die doch nur mit Waffen unterstützt und waren nicht aktiv an Kampfhandlungen beteiligt außer vielleicht durch Drohnen oder Kampfflugzeugen. Im Grunde haben die Kurden die ganze Drecksarbeit gemacht, haben ihr Blut und Leben gegeben im Kampf gegen den gemeinsamen Feind. Und so danken wir es ihnen, westliche Partner sind echt die allerletzten Ratten. Genau so schürt man Hass gegen den Westen.
Naja, sie haben ja immerhin Kampfflugzeuge, Drohnen und auch Spezialeinheiten am Boden gehabt.

Ganz abgesehen davon, dass sich die Kurd*innen ihr Überleben nicht durch irgendeine Leistung 'verdienen' müssten.
Ein NATO-Mitgliedsstaat begeht einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und nichts passiert.
Nein, natürlich müssen sie das nicht. So ist es einfach nur noch niederträchtiger.
 
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