Moin,
so Spiel beendet und mal mein kleines Feedback/Fazit.
Hab um die 30-35h benötigt, mich schon ziemlich früh nur auf die Hauptmissionen konzentriert, da ich schon sehr früh bemerkt habe das die Nebenmissionen m.M.n nichts bringen, man bekommt so schon genug Loot und XP.
Ist auch einer meiner Kritikpunkte, dass es ne gute Menge an Sidemissions gibt, die nur Geld und XP bringen, was halt nicht wirklich was wert ist und die man dann wirklich nur "for the sake of it" mitmacht. Sidemissions sollte man trotzdem machen, da es auch immer mal wieder Folgemissionen gibt, und es gleichzeitig auch ne Menge Sidemissions gibt, die exklusive Waffen-Blueprints, Kleidungsstücke, Camos, etc. freischalten...
War auch schon sehr früh im Spiel Lv. 30, wenn man immer die 10% vom Biwak mitnimmt und 1-2 Kleidungsstücke mit je 5% trägt und eine Waffe mit zusätzlich 20% EP Bonus, kommt da schon etwas zusammen und dadurch geht’s schneller. Ich finde es auch schade, dass es viel zu schnell geht und das Lv bringt irgendwie nichts und man kann eh alles skillen und es gibt viel zu viele Fertigkeitspunkte.
Level 30 ist ja auch wie in Wildlands nicht das Endziel und hat ja auch erstmal recht wenig zu bedeutuen, da man darüber die Skills ja nur unlocked und das Spiel erst richtig losgeht, wenn man die alle hat. Das Endgame ist dann ja eh erstmal Gearscore 252 worauf man abzielt...
Das sich die Klassen kaum unterscheiden vom Spielen her ist auch sehr schade.
Würde ich so nicht sagen. Grade da z.B. Gegner AI nicht unendlich nach spawnt, sind ganz andere Spielweisen (insbesondere lautes, offensives Vorgehen) erst richtig valide im Gegensatz zu Wildlands geworden und da merkt man dann einen deutlichen Unterschied z.B. beim Assault, der viel mehr Verletzungen wegstecken kann oder dem Medic, oder dem Sharpshooter. Das Problem kommt eher, wenn man mit jeder Klasse in jedem Spielstil immer nur auf 100% Stealth hinspielt, wie es ja eig. auch nicht gedacht ist, weswegen sie ja auch viele Optionen (Auto-Marking, Sync-Shots, etc.) so stark abgeschwächt haben im Vergleich zu Wildlands...
Es gibt viel zu viel Loot, man wechselt hier fast bei jedem neuem Loot die Waffen oder Rüstung, die Unterschiede der Waffen bemerkt man auch nicht, da eh jede mit einem Headshot einen erledigt.
Daher ist auch das aufrüsten eine Waffe obsolet.
Wie gesagt, das Ziel ist Gearscore 250+ zur Zeit, auf dem Weg dahin nimmt man natürlich alles auf und equipped, was man kriegt, das ist aber auch bei jedem Division, Destiny und sonst was so. Aber ab Gearscore 250 hat man dann ja seine festen Waffen und ab dann ist natürlich auch das Upgraden relevant. Und man merkt absolut Unterschiede bei den Waffen. Grade da bin ich ziemlich beeindruckt von, dass das Gunplay erstaunlich gut ist, wenn man mal näher guckt. Wo Wildlands tatsächlich mit deinem genannten Problem zu Kämpfen hatte, da es ja auch nicht wirkliche viele Trade-Offs zum Panther Spielstil gab, grade mit Perks, die dann sogar Nachteile von Schalldämpfern entfernt haben, gibt es hier ziemlich gutes Gunplay unter den verschiedenen Waffen. Shotguns sind nicht mehr komplett nutzlos, nein, fühlen sich sogar sehr visceral und satisfying an. Snipers haben alle unterschiedliche Charakteristika (grade das Scorpio Scout ist eines der most satisfying snipers in Spielen seit langer Zeit). Bei ARs, LMGs und SMGs merkt man überall feine Eigenschaften, wenn man sie offensiv nutzt, die so noch nicht in Wildlands da waren...
Dazu kommt ja, dass die ganzen Upgrades für alle Waffen der Art zählen und nicht nur die derzeitig equippte, also hat man auch später was davon, wenn man am Anfang seine MP5 upgradet und nach 10 Stunden nochmal eine bessere MP5 findet, weil die ja weiterhin die Upgrades hat...
Den Kram mit der Nahrung ist total zu vernachlässigen, habe ich nicht einmal benutzt. Dann fallen noch so Kleinigkeiten auf wie, dass man jede Granate oder Spritze einzeln kaufen muss und nicht direkt 5st. auf einmal, das gleiche gilt beim Verkaufen, total nervig.
Die Rationen finde ich auch stark überflüssig und verschenktes Potential. Zu umständlich die auf ein begrenztes Item-Ringmenü legen zu müssen für einen Buff, der bis zu ner halben Stunde hält, aber dann nur +5% Stamina und so'n Zeug gibt. Und das UI ist wirklich unterirdisch, nicht nur Destiny-Mauszeiger, sondern auch noch superlangsam, man muss jedes Item einzeln kaufen/verkaufen und alles hat diese nervige Verzögerung, bis das UI sich aktualisiert...
Auch nicht gelungen finde ich das man die EP für die Kills im Koop nicht teilt, ist jetzt keine Motivation im Koop zu spielen.
Zwar ein leichtes Ärgernis, aber wie gesagt, XP gibt es so viel, so schnell und auf 30 kommt man so schnell, dass das kein wirklicher Faktor beim Spielen ist...
Mir fehlte auch Abwechslung bei den Missionen, z.B. ein paar Helikopter Missionen oder ein paar Missionen mit den Autos und nicht die Missionen wo man einen Laster in Schrittgeschwindigkeit von A nach B bringen muss. Extrem nervig fand ich es auch u.a., dass man bei fast jeder Missionen erst immer einen Verhören musste und teilweise musste man 3 Standorte abklappern für Infos und zum Ziel zu gelangen.
Muss man gar nicht. Man kann zu jederzeit auch durch Zufall zum jeweiligen End-Objective latschen und das schon triggern. Ist zwar sehr unwahrscheinlcih das so direkt zu finden, weshalb man halt als Hilfestellung die Typen zum Verhören angezeigt bekommt, damit man nicht 2 Stunden durch die Pampa läuft und jede Basis nach dem Ziel absucht, aber verhören muss man nicht und hatte selbst schon zwei, drei Missionen dadurch teilweise geskipped...