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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Und ich bin Arbeitgeber der sich jetzt einmal luft gemacht hat. 99% meiner Mitarbeiter kümmert das Thema nicht. Ich nehme dennoch Rücksicht auf das eine %.habe ich auch kein problem mit. Aber es kostet geld. Anstatt das Problem zu lösen diskutieren wir über die richtige Formulierung des Problems.das neevt mich in dieser Generation. Wenn mich ein fremder absichtlich oder nicht unadäquat anspricht ist mir das egal, denn ddma steh ich drüber. Dein vergleich da oben spricht Bände und zeigt mir das es genau aif mein beschriebenes Problem hinaus läuft. Sofern deine Disziplin sich genau damit beschaftigt ist das legitim und ok. Als vertreter der wirtschaft der sich neuen Ansätzen weder verschliesst noch an altwm festhält sage ich dir aber: es ist nicht die zeit das ausserhalb des Lehrstuhls zu tun. Es kostet gerade zu viel geld, es sollte auf der agenda nicht oben stehen. Jedwnfalls solange es sich nicht um eklatant bewusste Anfeindungen/ mobbing handelt. Nur meine meinung. Du hast deine. Ist ok
 
Und Dein vergleich da oben spricht Bände und zeigt mir das es genau aif mein beschriebenes Problem hinaus läuft.

Na klar spricht der Vergleich Bände, darum habe ich ihn ja gewählt. Und mit jeder weiteren Auslassung deinerseits bestätigst du meine Aussage.

Ich weiß auch nicht so recht, wo du in deinen Augen ein „Problem beschreiben“ würdest. Alles was du machst ist dich über nicht-binäre Personen lustig zu machen und nicht damit hinter dem Berg zu halten, dass du nicht-binäre Geschlechteridentitäten für ausgemachten Blödsinn hälst.

Deine „Problemanalyse“ besteht darin, nicht die individuellen Erfahrungen und Widrigkeiten in den Lebensläufen nicht-binärer Personen anzuerkennen; für dich besteht das Problem allein darin, dass du mit solchen Identitäten auch nur im Entferntesten konfrontiert wirst obwohl du damit gar nichts zu tun haben willst.

Und das ist nunmal 1:1 die ‚Argumentation‘ von jemandem, der „nichts gegen Flüchtlinge hat“, aber tausend Gründe findet warum er keine Unterkunft für Geflüchtete in der Nähe seines Wohnortes haben möchte.

Es ist mir unbegreiflich, wie man ‚ernsthaft‘ davon sprechen kann, man würde nicht-binäre Menschen „unterstützen“ und ihnen seinen „Segen“ zu ihrem persönlichen Glück aussprechen; und gleichzeitig so viel Verachtung und Geringschätzung der Lebensrealität nicht-binärer Menschen zum Ausdruck zu bringen.

Das beginnt damit, dass du ihre Erfahrungen direkt als „Quatsch“ abkanzelst - und wo es aufhört vermag ich gar nicht mal zu sagen, weil ich bei deinen verbalen Backpfeifen den Überblick verliere.

Dazu gehört aber in jedem Fall auch, dass du die ältesten queerfeindlichen Ressentiments bedienst wie z.B. dein Vorwurf, nicht-binäre Menschen würden sich nur mit ihrer Geschlechteridentität beschäftigen weil sie sonst nichts zu tun hätten oder aber auch, dass sie einem „Trend“ hinterherhecheln würden. Wenn das nicht pure Verachtung ist, dann weiß ich auch nicht.

Typisch in deiner ‚Argumentation‘ ist auch die fehlende Bereitschaft einen Perspektivwechsel vornehmen zu wollen und die Uneinsichtigkeit eigener Privilegien.
Ein solches Privileg ist unter anderem, sich nicht mit seiner eigenen Geschlechteridentität beschäftigen zu müssen (!)*, da diese von Anfang an als richtig erlebt wurde: man erlebt sein eigenes Geschlecht nicht als fremd, sondern als passend. Das heißt, dass du das Geschlecht, dass du an dir wahrnimmst und das andere an dir wahrnehmen, mit dem du angesprochen und adressiert wirst, als dein eigenes erkennst und akzeptierst. Du erfährst dein Geschlecht als diesseitig und zu dir gehörig, du bist cisgender.
Das anzunehmen ist das einfachste der Welt und sich einmal fünf Minuten Zeit nehmen, das zu reflektieren und zu erkennen, wie viel leichter es ist, eine solche Geschlechteridentität zu haben ist echt nicht viel verlangt.
Denn das Gegenteil dazu ist transgender, d.h. sein eigenes Geschlecht als jenseitig zu erfahren; dass damit unglaublich leidsame Erfahrungen einhergehen können (zu den unter Umständen auch gehört, mit solch verächtlichen Ein- und Auslassungen wie deinen konfrontiert zu werden) und dass damit ein für das eigene Leben einschneidender (Anerkennungs-)Prozess angestoßen wird, sollte eigentlich nicht allzu schwer nachvollziehbar sein.
Aber klar, man kann sich natürlich auch drüber lustig machen (Tonhöhe, haha) und es als Belästigung markieren, dass man überhaupt mit diesem Thema konfrontiert wird.

Ich könnte auf so vieles noch eingehen, aber ich merke, dass das wohl Zeitverschwendung wäre, weil ich bei dir nicht mal den Ansatz eines ehrlichen Interesses erkennen kann, sich unvoreingenommen mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Außerdem hast du dafür ja auch gar keine Zeit in deinem 12-Stunden-Lohnarbeitstag, also machen wir hier besser einen cut.

* Auch hier wieder Parallelen zum Rassismus und zum Rassisten: es ist ein Privileg sich herausnehmen zu können, sich nicht mit Rassismus beschäftigen zu wollen, wenn man 'die richtige Hautfarbe' hat. Menschen, die dieses Privileg nicht haben, werden in ihrem Alltag mit Rassismus konfrontiert und müssen sich allein deshalb unweigerlich damit auseinandersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde jetzt tatsächlich nicht google bemühen und den text auf allgemein deutsch de übersetzen. Inhaltlich -soweit ich das verstanden habe - geht deine interpretation fehl. Das beginnt schon damit das dubvon dwr flappsigen Formulierung auf den inhalt schließt und damit ergebnis um der Diskussion willen argumentierst anstatt pointiert auf die inhaltlichen aspekte bezug zu nehmen.


Teile empfinde ich als Diskriminierung durch dich. Binäre Menschen setze ich mit Maschinen gleich. Eine begrifflichkeit aus der edv. Nicht gerade weltoffen. Maßgeblich bleibt für mich das ich jedem mitarbeiter ermögliche sich so auszuleben wie er möchte. Wie andere dann meine persönliche meinung uber den stellenwert dieser Problematik einschätzen ist mir dann tatsächlich egal.
 
@Slurms Mc Kenzie Es ist 'lustig', dass du dich inhaltlich nicht ernst genommen fühlst (gleichzeitig aber wieder demonstrierst wie wenig du an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert bist, aber das nur am Rande), dich dann aber selbst in Semantiken verlierst.
Naja, wie dem auch sei, du hattest jetzt deine Bühne und hast deinen Auftritt hoffentlich entsprechend genossen. Schönen Tag noch.
 
Na klar spricht der Vergleich Bände, darum habe ich ihn ja gewählt. Und mit jeder weiteren Auslassung deinerseits bestätigst du meine Aussage.

Ich weiß auch nicht so recht, wo du in deinen Augen ein „Problem beschreiben“ würdest. Alles was du machst ist dich über nicht-binäre Personen lustig zu machen und nicht damit hinter dem Berg zu halten, dass du nicht-binäre Geschlechteridentitäten für ausgemachten Blödsinn hälst.

Deine „Problemanalyse“ besteht darin, nicht die individuellen Erfahrungen und Widrigkeiten in den Lebensläufen nicht-binärer Personen anzuerkennen; für dich besteht das Problem allein darin, dass du mit solchen Identitäten auch nur im Entferntesten konfrontiert wirst obwohl du damit gar nichts zu tun haben willst.

Und das ist nunmal 1:1 die ‚Argumentation‘ von jemandem, der „nichts gegen Flüchtlinge hat“, aber tausend Gründe findet warum er keine Unterkunft für Geflüchtete in der Nähe seines Wohnortes haben möchte.

Es ist mir unbegreiflich, wie man ‚ernsthaft‘ davon sprechen kann, man würde nicht-binäre Menschen „unterstützen“ und ihnen seinen „Segen“ zu ihrem persönlichen Glück aussprechen; und gleichzeitig so viel Verachtung und Geringschätzung der Lebensrealität nicht-binärer Menschen zum Ausdruck zu bringen.

Das beginnt damit, dass du ihre Erfahrungen direkt als „Quatsch“ abkanzelst - und wo es aufhört vermag ich gar nicht mal zu sagen, weil ich bei deinen verbalen Backpfeifen den Überblick verliere.

Dazu gehört aber in jedem Fall auch, dass du die ältesten queerfeindlichen Ressentiments bedienst wie z.B. dein Vorwurf, nicht-binäre Menschen würden sich nur mit ihrer Geschlechteridentität beschäftigen weil sie sonst nichts zu tun hätten oder aber auch, dass sie einem „Trend“ hinterherhecheln würden. Wenn das nicht pure Verachtung ist, dann weiß ich auch nicht.

Typisch in deiner ‚Argumentation‘ ist auch die fehlende Bereitschaft einen Perspektivwechsel vornehmen zu wollen und die Uneinsichtigkeit eigener Privilegien.
Ein solches Privileg ist unter anderem, sich nicht mit seiner eigenen Geschlechteridentität beschäftigen zu müssen (!)*, da diese von Anfang an als richtig erlebt wurde: man erlebt sein eigenes Geschlecht nicht als fremd, sondern als passend. Das heißt, dass du das Geschlecht, dass du an dir wahrnimmst und das andere an dir wahrnehmen, mit dem du angesprochen und adressiert wirst, als dein eigenes erkennst und akzeptierst. Du erfährst dein Geschlecht als diesseitig und zu dir gehörig, du bist cisgender.
Das anzunehmen ist das einfachste der Welt und sich einmal fünf Minuten Zeit nehmen, das zu reflektieren und zu erkennen, wie viel leichter es ist, eine solche Geschlechteridentität zu haben ist echt nicht viel verlangt.
Denn das Gegenteil dazu ist transgender, d.h. sein eigenes Geschlecht als jenseitig zu erfahren; dass damit unglaublich leidsame Erfahrungen einhergehen können (zu den unter Umständen auch gehört, mit solch verächtlichen Ein- und Auslassungen wie deinen konfrontiert zu werden) und dass damit ein für das eigene Leben einschneidender (Anerkennungs-)Prozess angestoßen wird, sollte eigentlich nicht allzu schwer nachvollziehbar sein.
Aber klar, man kann sich natürlich auch drüber lustig machen (Tonhöhe, haha) und es als Belästigung markieren, dass man überhaupt mit diesem Thema konfrontiert wird.

Ich könnte auf so vieles noch eingehen, aber ich merke, dass das wohl Zeitverschwendung wäre, weil ich bei dir nicht mal den Ansatz eines ehrlichen Interesses erkennen kann, sich unvoreingenommen mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Außerdem hast du dafür ja auch gar keine Zeit in deinem 12-Stunden-Lohnarbeitstag, also machen wir hier besser einen cut.

* Auch hier wieder Parallelen zum Rassismus und zum Rassisten: es ist ein Privileg sich herausnehmen zu können, sich nicht mit Rassismus beschäftigen zu wollen, wenn man 'die richtige Hautfarbe' hat. Menschen, die dieses Privileg nicht haben, werden in ihrem Alltag mit Rassismus konfrontiert und müssen sich allein deshalb unweigerlich damit auseinandersetzen.
Entweder wurden Beiträge von @Slurms Mc Kenzie gelöscht, auf die Du Dich in den obigen zitierten Ausführungen beziehst oder Du bist m. E. völlig über das Ziel hinausgeschossen. Ich will nicht ausschließen, dass meine Wahrnehmung dahingehend defekt ist, aber Deine Reaktion ist für mich schon fast die eines Angstbeißers. Natürlich ist das ein wichtiges Thema, aber Deine Interpretationen passen m. E. nur vage zu den gemachten Äußerungen.
 
Ich verstehe gerade gar nicht worüber hier diskutiert wird oder um was es genau geht :lol: Hier bin ich falsch hab ich das Gefühl.

Mich irritiert immer, wieviel ich erstmal googlen muss, bevor ich begreife, worum es hier geht. So auch bei "nicht-binäre" Menschen... :ugly:



https://www.vice.com/de/article/nexv58/zwei-non-binare-menschen-im-interview

Sascha: In solchen Situationen probiere ich zum Beispiel zu sagen: "Die Person mit der Khaki-Jacke." Und wenn ich jemanden nicht kenne und eine Mail versende, schreibe ich nicht "Liebe Frau Meier", sondern "Guten Tag Barbara Meier."

Für knappe 83 Millionen Deutsche klingt diese Anrede wahrscheinlich wie eine Spam-Anrede von der Amazon Phishing-Mail...
 
Mich irritiert immer, wieviel ich erstmal googlen muss, bevor ich begreife, worum es hier geht. So auch bei "nicht-binäre" Menschen... :ugly:



https://www.vice.com/de/article/nexv58/zwei-non-binare-menschen-im-interview



Für knappe 83 Millionen Deutsche klingt diese Anrede wahrscheinlich wie eine Spam-Anrede von der Amazon Phishing-Mail...
Verdammt, und ich lösche die immer sofort. Also hat mir doch ein Großonkel in Neuseeland 3 Mio. EUR hinterlassen.
 
Ich werde mich jedenfalls weiterhin jeglicher sprachlichen Vergewaltigung entziehen (ist das jetzt wieder ein dummer Spruch? :ugly: ).

Binnen-I, Gender-Sternchen und Wegfall der Pronomen kommen nicht in die Tüte. Wenn jemand von mir nicht mit Pronomen angesprochen werden möchte, dann soll man mir das Du anbieten.
Bei uns auf der Arbeit gibt es demnächst M/W/D/k.A.

Dazu sollen irgendwann wohl die Anreden Herr/Frau geehrter Herr/geehrte Frau etc wegfallen. Völlig skurril!
 
Welches Ziel hatte ich denn mit meinem Beitrag und inwiefern hab ich es verfehlt?
Du bist intelligent genug, auch ohne Wortklauberei zu wissen, was ich meine. Aber sei es drum: Deine Emotionen bei dem Thema haben nach meiner Wahrnehmung Deine sachliche Argumentation für eine völlig unnötige und überzogene Reposte missbraucht. „Mit Kanonen auf Spatzen“ trifft es umgangssprachlich für mich ganz gut.
 
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