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Ich hab gar nix gegen Regulierung. Nur sollte man dann das richtige machen. Die Mietpreisbremse so rauszuhauen wird das Problem nur verschärfen, weil jegliche Investitionen abgewürgt werden. Wenn die Stadt nun gleichzeitig vor hätte, Milliarden und Abermilliarden in die Hand zu nehmen, um den benötigten Wohnungen zu bauen... okay - aber die Mietpreisbremse ohne das ist einfach Quatsch.

@Cale und alle anderen Mietpreisbremsen Kritiker:


Ich weiß, ich mach mich mit meinen Postings hier für den ein oder anderen vielleicht "lächerlich" weil er nicht versteht woher mein Ärger kommt. Und ich reagiere hier auch echt Emotional und Angefressen auf verschiedene Postings. Aber ... als Betroffener dieser Asozialen Lage kann ich einfach nicht anders. Ich hab das hier schon mehrfach erzählt. Ich komme aus Berlin und muss mit dieser Scheiße hier leben und kenne Zahlreiche andere Betroffene die unter diesem Umstand LEIDEN.

Was da in Berlin passiert ist einfach unschön, BRUTAL und teilweise richtig grausam für Betroffene.

Eine allein erziehende Mutter die sich trotz Vollzeit Job als Pflegerin, die sich nach der Trennung mit ihrem Partner nur noch ne 2 Raum Wohnung leisten kann. Sie selbst schläft im Wohnzimmer, hat sich dort (im viel zu kleinem Wohnzimmer mit niedriger Decke) ein Hochbett reingebaut. Muss zum Pennen fast unter die Decke kriechen um dort zu pennen. Die Kinder teilen sich ein Zimmer. Kommen aber so langsam ins Alter wo eigentlich jeder von ihnen ein eigenes Zimmer nötig hätte. Die Gegend ist jetzt auch nicht mal die geilste.

Ne 40 Jährige Sozialarbeiterin die sich gezwungen fühlt, trotz ihres Jobs in einer WG zu wohnen (500 Euro für ein Altbau, 20m² das eigene Zimmer, geteiltes Bad, Küche... das zugleich als geteiltes Wohnzimmer dient). Weil sie nicht von ihrem Freundeskreis und Kiez weg will, weil sie gerne in einem Altbau wohnen will. Weil sie nicht in Berlin am Arsch der Welt wohnen will. Weil sie zudem in Berlin auf ein eigenes Auto verzichtet.

Ne gute Bekannte von mir, die nach langer suche während ihres Studiums ne Wohnung endlich ne Wohnung bei Deutsche Wohnen gefunden hat. Und keine 12 Monate darauf schon nen Brief vom Vermieter erhalten hat, in der er sie "vorsichtig" darauf vorbereitet, dass diese Wohnung eventuell demnächst in Privatwohnungen umgebaut werden. Sie total fertig mit den nerven ist, weil sie gerade alles schön eingerichtet und renoviert hat. Und nun in Sorge lebt, dass sie hier eventuell nicht lange wohnen/bleiben darf.

Ich selbst selbst war vor 2 Jahren gezwungen mir kurzfristig ne Wohnung zu suchen. Wohne jetzt in einem viel zu kleinem Loch / Plattenbau am Arsch der Welt. Brauche mindestens 45 Minuten nur um aus Köpenick zum Treptower Park mit den Öffis zu gelangen. Und da bin ich gerade mal vor den Toren der "innen Stadt". Die Gegen in der ich Wohne hat einfach so gar nix zu bieten, was Berlin an sich eigentlich so attraktiv macht. Meine einzige Möglichkeit ist zu warten und via "Genossenschaften" an eine günstige Wohnung ran zu kommen in der ich mir auch sicher sein kann, dass sie auch für längere Zeit günstig bleibt.

Es ist einfach verdammt scheiße vertrieben zu werden. Sich nicht sicher zu sein, ob man die nächsten 2 oder 5 Jahre in der Wohnung bleiben kann in der man aktuell wohnt. Es ist einfach verdammt scheiße.



Vermieter mein Arsch... die können mich alle mal.
Und ich finde es einfach echt krass, dass man solche Probleme einfach übersieht.
Auf den Mietdeckel schimpft ect.
 
@Cale und alle anderen Mietpreisbremsen Kritiker:


Ich weiß, ich mach mich mit meinen Postings hier für den ein oder anderen vielleicht "lächerlich" weil er nicht versteht woher mein Ärger kommt. Und ich reagiere hier auch echt Emotional und Angefressen auf verschiedene Postings. Aber ... als Betroffener dieser Asozialen Lage kann ich einfach nicht anders. Ich hab das hier schon mehrfach erzählt. Ich komme aus Berlin muss mit dieser Scheiße hier leben und kenne Zahlreiche andere Betroffene die unter diesem Umstand LEIDEN.

Was da in Berlin passiert ist einfach unschön, BRUTAL und teilweise richtig grausam für Betroffene.

Eine allein erziehende Mütter die sich trotz Vollzeit Job als Pflegerin, die sich nach der Trennung mit ihrem Partner nur noch ne 2 Raum Wohnung leisten kann. Sie selbst schläft im Wohnzimmer, hat sich dort (im viel zu kleinem Wohnzimmer mit niedriger Decke) ein Hochbett reingebaut. Muss zum Pennen fast unter die Decke kriechen um dort zu pennen. Die Kinder teilen sich ein Zimmer. Kommen aber so langsam ins Alter wo eigentlich jeder von ihnen ein eigenes Zimmer nötig hätte. Die Gegend ist jetzt auch nicht mal die geilste.

Ne 40 Jährige Sozialarbeiterin die sich gezwungen fühlt, trotz ihres Jobs in einer WG zu wohnen (500 Euro für ein Altbau, 20m² das eigene Zimmer, geteiltes Bad, Küche... das zugleich als geteiltes Wohnzimmer dient). Weil sie nicht von ihrem Freundeskreis und Kiez weg will, weil sie gerne in einem Altbau wohnen will. Weil sie nicht in Berlin am Arsch der Welt wohnen will. Weil sie zudem in Berlin auf ein eigenes Auto verzichtet.

Ne gute Bekannte von mir, die nach langer suche während ihres Studiums ne Wohnung endlich ne Wohnung bei Deutsche Wohnen gefunden hat. Und keine 12 Monate darauf schon nen Brief vom Vermieter erhalten hat, in der er sie "vorsichtig" darauf vorbereitet, dass diese Wohnung eventuell demnächst in Privatwohnungen umgebaut werden. Sie total fertig mit den nerven ist, weil sie gerade alles schön eingerichtet und renoviert hat. Und nun in Sorge lebt, dass sie hier eventuell nicht lange wohnen/bleiben darf.

Ich selbst selbst war vor 2 Jahren gezwungen mir kurzfristig ne Wohnung zu suchen. Wohne jetzt in einem viel zu kleinem Loch / Plattenbau am Arsch der Welt. Brauche mindestens 45 Minuten nur um aus Köpenick zum Treptower Park mit den Öffis zu gelangen. Und da bin ich gerade mal vor den Toren der "innen Stadt". Die Gegen in der ich Wohne hat einfach so gar nix zu bieten, was Berlin an sich eigentlich so attraktiv macht. Meine einzige Möglichkeit ist zu warten und via "Genossenschaften" an eine günstige Wohnung ran zu kommen in der ich mir auch sicher sein kann, dass sie auch für längere Zeit günstig bleibt.

Es ist einfach verdammt scheiße vertrieben zu werden. Sich nicht sicher zu sein, ob man die nächsten 2 oder 5 Jahre in der Wohnung bleiben kann in der man aktuell wohnt. Es ist einfach verdammt scheiße.



Vermieter mein Arsch... die können mich alle mal.
Und ich finde es einfach echt krass, dass man solche Probleme einfach übersieht.
Auf den Mietdeckel schimpft ect.
Dieser mietdeckel wird keines dieser Probleme lösen. Das scheinst du nicht zu verstehen.
 
@Cycron Ich verstehe deinen Ärger durchaus, deshalb machst Du Dich nicht lächerlich. Eher weil Du nicht ein Argument gegen den Deckel entkräften konntest und trotzdem dabei bleibst, es sei eine gute Idee. Das ist leider nicht schlau.
 
Ich hab gar nix gegen Regulierung. Nur sollte man dann das richtige machen. Die Mietpreisbremse so rauszuhauen wird das Problem nur verschärfen, weil jegliche Investitionen abgewürgt werden. Wenn die Stadt nun gleichzeitig vor hätte, Milliarden und Abermilliarden in die Hand zu nehmen, um den benötigten Wohnungen zu bauen... okay - aber die Mietpreisbremse ohne das ist einfach Quatsch.
Oder der Staat verpflichtet Immobilienbesitzer zu regelmäßiger rennovierung und Aktualisierung. Dann stehen sicher auch ganz fix viele Wohnungen frei die der Staat aufkaufen kann :gerri:
 
Dieser mietdeckel wird keines dieser Probleme lösen. Das scheinst du nicht zu verstehen.

Blödsinn?
Er wird zumindest dafür sorgen, dass die Mieten nicht noch weiter steigen.
Sich viele Mieter erstmal sicher sein können, dass ihre Wohnung sicher ist.

Sie schreckt zudem die Investoren ab, die Berlin eh nicht braucht. Die die nur auf Gewinnmaximierung aus sind.

Soll man den Markt einfach weiter Zügellos machen lassen wie bisher?
Die Mietpreise sind in Berlin innerhalb von 10 Jahren bis zu 90% gestiegen (das passiert, wenn man ihn machen lässt)
... wie soll das in den nächsten 10 Jahren aussehen?


Klar baut der Markt das womit er für sich die meisten Gewinne erzeugen kann.
Und die hohe Zuwanderung in Berlin erlaubt es halt dem Markt, vor allem die zu bedienen, die den meisten Gewinn versprechen.
In dem Sinne kann, darf und sollte man den Markt einfach nicht vertrauen und machen lassen, weil er von sich aus, kein Interesse hat SOZIAL und GERECHT zu handeln. Da muss halt der Staat/Senat regulieren.



Wie soll den teurer Neubau in irgendeiner form LANGFRITIG helfen?

Für die Menschen am unterem Ende wird ja kaum gebaut.
Was nützt es mir oder anderen, wenn zwar teurer Wohnraum gebaut wird. Leute mit dickerem Portmonee sich auf solche Wohnungen bewerben (statt auf die vorhandenen günstigeren Wohnungen), wenn durch diese Neubauten eine Gentrifizierung stattfindet, die langfristig dazu führt, dass selbst der günstigere Wohnraum im Preis steigen (weil sich am Markt orientieren)?

Dieser ganze Blödsinn "Man muss nur ausreichend bauen, dann regelt sich das von alleine" ist einfach völliger Blödsinn.

Die Menschen sind aktuell in Not, weil viel (ja immer noch nicht ausreichend) vor allem teuer gebaut wurde. Weil man den Markt hat machen lassen und der Markt die Wohnungsnot BRUTAL für seine eigenen Interessen ausnutzt. Wohnungsknappheit -> Angebot und Nachfrage -> Ergo zeigt sich der Kapitalismus wieder von seiner hässlichsten Seite und diktiert die Preise ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Rücksicht auf das Leid der Betroffenen, weniger privilegierten Bevölkerungsschicht. Da kennt der Markt kein Gnaden, wenn man ihm da nicht den Riegel vorschiebt.

Zudem wirst und kannst du in Berlin nicht endlos bauen, weil einfach auch der Bauflächen fehlen. Es wird ja mittlerweile so gut wie jede Fläche bebaut. Sprich das Argument "mann muss ja nur ausreichend bauen, dann regelt sich das alles schon von allein" ist einfach nur die halbe Wahrheit. Man muss vor allem dafür sorgen, dass in Berlin nicht am Interesse der Stadt vorbei gebaut wird (auch wenn der Markt den bau von Luxuswohnungen her gibt). Berlin gehört aktuell einfach zu den Städten die was "Mietpreise zu Lohnniveau" einfach am extremsten negativ auffällt. Du kannst nicht mit der Brechstange ganze Bevölkerungsschichten innerhalb von wenigen Jahren aus Berlin vertrieben.

Zudem sollte sich Berlin als Stadt überlegen, ob man diese Gentrifizierung die nicht nur in Berlin geschiet, mit machen möchte. Oder ob an nicht ganz andere Wegen gehen möchte und mit der üblichen Methode "der Markt regelt das alles von alleine" brechen möchte.

Nur weil das andern Orts üblich ist, heißt es nicht, dass das die NORM sein sollte.
 
@Cycron Ich verstehe deinen Ärger durchaus, deshalb machst Du Dich nicht lächerlich. Eher weil Du nicht ein Argument gegen den Deckel entkräften konntest und trotzdem dabei bleibst, es sei eine gute Idee. Das ist leider nicht schlau.

Ich hab bisher nicht ein Argument gehört, der das übliche System rechtfertigt und somit den Mietdeckel für FALSCH erklärt. In Anbetracht der Notlage in Berlin meine ich, ist dass durchaus ein legitimes Mittel um die Interessen der Bevölkerung zu schützen. Das zuwenig gebaut wird ist ein völlig anderes Problem. Ja das wird mit einem Mietdeckel nicht besser. Aber zumindest ist eines der Probleme erstmal geregelt/gestillt.

Das größere Problem sehe ich tatsächlich eher in der ungezügelten Miet Explosion und der daraus resultierenden Gentrifizierung und Leiden der Betroffenen.
 
Na ja, du ignorierst leider alle Dinge, die wir dir/euch hier aufzählen wollten, warum die Bremse das ursächliche Problem nicht löst. In 5 Jahren wirst du sehen, was wir gemeint haben. Dann knallt dir dein Vermieter mal eben die erlaubten 20% drauf. Und weil er 5 Jahre verzichten musste, nach 15 Monaten wieder 15%... Hoffentlich kommt er dann nicht auch noch auf die Idee, wegen CO2 auch noch die Heizung zu modernisieren...
 
Ich hab bisher nicht ein Argument gehört, der das übliche System rechtfertigt und somit den Mietdeckel für FALSCH erklärt. In Anbetracht der Notlage in Berlin meine ich, ist dass durchaus ein legitimes Mittel um die Interessen der Bevölkerung zu schützen. Das zuwenig gebaut wird ist ein völlig anderes Problem. Ja das wird mit einem Mietdeckel nicht besser. Aber zumindest ist eines der Probleme erstmal geregelt/gestillt.

Das größere Problem sehe ich tatsächlich eher in der ungezügelten Miet Explosion und der daraus resultierenden Gentrifizierung und Leiden der Betroffenen.

Wir haben Dir genügend Argumente geliefert, warum der Deckel nicht funktioniert und Du bist nicht auf ein Einziges eingegangen. Stattdessen bleibst Du auf Gedeih und Verderb dabei, daß der Deckel sinnvoll ist. Das ist dumm, was Anderes kann ich dazu nicht sagen. Ich bin hiermit auch aus der Diskussion (mit Dir) raus, da es offensichtlich nichts bringt. Viel Spaß mit deinen ideologischen Scheuklappen. Man kann für Berlin nur hoffen, daß der Deckel nicht kommt ...
 
Ich hab bisher nicht ein Argument gehört, der das übliche System rechtfertigt und somit den Mietdeckel für FALSCH erklärt. In Anbetracht der Notlage in Berlin meine ich, ist dass durchaus ein legitimes Mittel um die Interessen der Bevölkerung zu schützen. Das zuwenig gebaut wird ist ein völlig anderes Problem. Ja das wird mit einem Mietdeckel nicht besser. Aber zumindest ist eines der Probleme erstmal geregelt/gestillt.

Das größere Problem sehe ich tatsächlich eher in der ungezügelten Miet Explosion und der daraus resultierenden Gentrifizierung und Leiden der Betroffenen.

Man kann das eine Problem nicht ohne das andere betrachten. Das Angebot an Wohnraum (insbesondere zum Mieten) hängt direkt mit dem Deckel zusammen.

Ganz simples Beispiel: Großvermietergesellschaft XYZ hat 5.000 Wohnungen in Berlin und vermietet sie aktuell für 10€ pro m². Durch den Deckel darf sie nur noch 8€ pro m² verlangen. Nun schaut sich die Großvermietergesellschaft ihre Bilanz an und sieht, dass sich das vermieten so gar nicht mehr lohnt. Sie verkauft die Wohnungen, um mit dem daraus gezogenen Kapital in anderen Gegenden Wohnungen zu kaufen oder zu bauen (dort, wo es sich mehr rentiert).
Wer kauft nun diese Wohnungen? Andere Großvermietergesellschaften nicht (zumindest nicht primär), denn die haben ja das gleiche Problem. Primär werden die Käufer dagegen solche sein, die sich eine Wohnung leisten können und da auch darin wohnen wollen - denn da verringert sich der Wert nicht (großartig) - die gute Lage, Berlin als Stadt usw. ist ja alles nach wie vor da. Ach ja, in einer dieser Wohnungen hast vorher du gelebt und die alleinerziehende Mutter. Jetzt nicht mehr - Eigenbedarf.

Nochmal: Ich habe nichts gegen Regulierung per se. Dieser Mietpreisdeckel kann aber nur funktionieren, wenn dazu ein alternatives (riesiges!) Angebot für Wohnraum geschaffen wird.

Ansonsten kannst du die Wohnungen in Berlin auch gleich verlosen. Denn eins ist auch klar: wenn Berlin Mieten günstiger werden, wird es noch mehr Nachfrage geben - nur gibt es kein dazu passendes Angebot. Du kannst dann vielleicht noch in Berlin leben, 1000 andere, die aber auch gerne würden können es aber nicht - vor allem die wenig wohlhabenden, denn die reichen kaufen sich einfach ne Bude und holen den vorherigen Bewohner per Eigenbedarf raus, auch wenn sich das etwas ziehen sollte. Ist das dann etwa fair?
 
Na ja, du ignorierst leider alle Dinge, die wir dir/euch hier aufzählen wollten, warum die Bremse das ursächliche Problem nicht löst. In 5 Jahren wirst du sehen, was wir gemeint haben. Dann knallt dir dein Vermieter mal eben die erlaubten 20% drauf. Und weil er 5 Jahre verzichten musste, nach 15 Monaten wieder 15%... Hoffentlich kommt er dann nicht auch noch auf die Idee, wegen CO2 auch noch die Heizung zu modernisieren...

Weil er weiterhin Gewinnmaximierung betreibt? Was aber völlig ok ist, weil das halt am Markt so üblich ist.

Ich verstehe das schon, viele Menschen wollen nach Berlin.
Der Markt weil er nach Angebot und Nachfrage handelt und ein Interesse dran hat das maximum heraus zu holen, wird sich natürlich darum kümmern, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen ein Platz in Berlin und zu Hause finden. Not. Und das ist tatsächlich ein Problem, von der aus man nur von staatlicher Seite entgegen wirken kann.


Das in Berlin auf kurz oder lang, Geringverdienen kein Platz haben ist mir schon klar.
Das ist ja überall in jeder größeren Stadt zu beobachten. Einkommensschwächere werden verdrängt und besser Verdienende bevorzugt. Der Austausch ist unvermeidbar solange das Interesse an der Stadt so groß ist wie bisher.

Und ich bin der Meinung, dass sich unsere Gesellschaft nochmal Gedanken machen soll, ob das System wie bisher so richtig und vernünftig ist. Nur weil es bisher überall so läuft, heißt es nicht, dass es nur so laufen kann und muss.

Ich bin der Meinung, dass Wohnraum ein sehr besonderes und zu schützendes Gut sein sollte. Und man Wohnraum nicht zum Spekulations und Investment Objekt machen sollte. Hier der Staat aber auch mehr Eigenverantwortung übernehmen sollte, den Bau von neuen Wohnraum nicht den Markt überlassen sollte. Sondern das ganze in ganz Eng abgesteckten Rahmen und Bedingungen ablaufen sollte.

Aber ja... das weckt halt in vielen Sozialistische Ängste aus.
 
denn die reichen kaufen sich einfach ne Bude und holen den vorherigen Bewohner per Eigenbedarf raus, auch wenn sich das etwas ziehen sollte. Ist das dann etwa fair?
Da gibt es ja noch ganz andere Möglichkeiten, die Ablöse für die Billo-Küche für 20.000 Tacken oder der obligatorische Parkplatz, den man für 500€ p.M. mit mieten muß oder sonstige Zahlungen unter der Hand... Hach, die Möglichkeiten sind grenzenlos bei einem Deckel :D
 
Man kann das eine Problem nicht ohne das andere betrachten. Das Angebot an Wohnraum (insbesondere zum Mieten) hängt direkt mit dem Deckel zusammen.

Ganz simples Beispiel: Großvermietergesellschaft XYZ hat 5.000 Wohnungen in Berlin und vermietet sie aktuell für 10€ pro m². Durch den Deckel darf sie nur noch 8€ pro m² verlangen. Nun schaut sich die Großvermietergesellschaft ihre Bilanz an und sieht, dass sich das vermieten so gar nicht mehr lohnt. Sie verkauft die Wohnungen, um mit dem daraus gezogenen Kapital in anderen Gegenden Wohnungen zu kaufen oder zu bauen (dort, wo es sich mehr rentiert).
Wer kauft nun diese Wohnungen? Andere Großvermietergesellschaften nicht (zumindest nicht primär), denn die haben ja das gleiche Problem. Primär werden die Käufer dagegen solche sein, die sich eine Wohnung leisten können und da auch darin wohnen wollen - denn da verringert sich der Wert nicht (großartig) - die gute Lage, Berlin als Stadt usw. ist ja alles nach wie vor da. Ach ja, in einer dieser Wohnungen hast vorher du gelebt und die alleinerziehende Mutter. Jetzt nicht mehr - Eigenbedarf.

Nochmal: Ich habe nichts gegen Regulierung per se. Dieser Mietpreisdeckel kann aber nur funktionieren, wenn dazu ein alternatives (riesiges!) Angebot für Wohnraum geschaffen wird.


Und das ist tatsächlich ein Problem, wenn der Immobilien Markt sich an eine ungezügelte Gewinnmaximierung gewöhnt hat.
Und viele Firmen nur noch Interesse am Immobilien Business haben, weil sich damit heutzutage verglichen zu anderen Investitionen viel Geld verdienen lässt. GENAU DAS sollte bei Wohnraum nicht sein. GENAU DIESES VERHALTEN sollte man unterbinden.

Denn genau das führt zu den Problemen die wir in Berlin und andern Orts haben.
Dass halt nur noch aus Interesse der Gewinnmaximierung gebaut wird, das nimmt aktuell Auswüchse die einfach nur noch an Turbo Kapitalismus erinnern. Das man das auch noch irgendwie verteidigt, oder als unveränderbare Begebenheit hinnimmt (und man ja nicht dran rüttel soll) finde ich super bedenklich.

Und ich glaube nicht daran, dass durch die Mietpreisbremse die Lust am Gewinn bei vielen verdorben wird, denn Gewinne sind immer noch Möglich auch wenn man sie jetzt erstmal für ein paar Jahre deckelt und auf dem bisherigen (HOHEN!) Niveau hält. Irgendeiner wird sich immer finden, der Interesse am Gewinn haben wird.

Jetzt werden aber vielleicht erst mal all jene abgeschreckt, die auf unverschämt hohe Gewinne aus sind.
Man tut hier ja so, als würde man heute kein Geld mehr mit Immobilien verdienen. Dass so etwas erst ab einem Preis jenseits von 15m² Möglich ist.

Ansonsten kannst du die Wohnungen in Berlin auch gleich verlosen. Denn eins ist auch klar: wenn Berlin Mieten günstiger werden, wird es noch mehr Nachfrage geben - nur gibt es kein dazu passendes Angebot. Du kannst dann vielleicht noch in Berlin leben, 1000 andere, die aber auch gerne würden können es aber nicht - vor allem die wenig wohlhabenden, denn die reichen kaufen sich einfach ne Bude und holen den vorherigen Bewohner per Eigenbedarf raus, auch wenn sich das etwas ziehen sollte. Ist das dann etwa fair?

Nichts von alle dem ist Fair. Und daher braucht es viel mehr Regulation im Wohnungssektor.
Gerade weil Wohnraum, neben Essen/Trinken und saubere Luft einfach kein Spekulations Objekt sein sollte.
 
ich frag mich ja langsam, was hier manche leute glauben woher die kohle für neue wohnungen kommt. der staat hat vor einigen jahren massiv eigene wohnungen verkauft und den bereich quasi privatisiert. die auswüchse sehen wir heute. dann ist er nicht fähig oder willens in sozialen wohnraum zu investieren.
so weit die ausgangslage. jetzt sollen/dürfen also keine investoren kommen und für rendite wohnungen bauen, weil kapitalismus und so. wenn die aber nix bauen und der staat nix baut.... wer baut denn dann? :? jeder sein eigens eigenheim? wie soll das denn funktionieren? und was ist mit den sozial schwachen? die können doch gar kein eigenheim bauen...

ist mir zu hoch. :|
 
Bei einem stetigen Zuzug von 30.000-40.000 Personen PRO JAHR braucht Berlin zuerst einmal mehr neuen Wohnraum. Wenn genug Wohnraum vorhanden ist, wird es automatisch billiger.
Die Frage ist halt wie lange man grenzenlos wachsen kann, verstehe sowieso nicht wieso es die Leute alle in diese Ballungszentren treibt, klar die Job Chancen sind ganz ok aber in so nem Moloch würde ich auf keinen Fall meinen Lebensabend erleben wollen.

@UchihaSasuke @Avi was halt euch in der Stadt als alteinwohner?
 
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Mal ganz ehrlich Leute.
Es wird in Berlin schon seit Jahrzehnten deutlich weniger gebaut als Menschen nach kommen, auch schon laaaaange bevor überhaupt so etwas wie eine Mietpreisbremse das Thema war. Seit Jahren werden Bauflächen und Projekte geplant die nur einen Zweck haben, gar nicht gebaut zu werden, damit man den Baugrund in ein paar Jahren teuer weiter verkaufen kann. Es wird Spekuliert bis zum geht nicht mehr. Häuser werden absichtlich leer stehen gelassen oder man wirtschaftet ganze Wohnblöcke herunter um die Mieter zu vergraulen, weil man abreißen lassen und teuer neubauen will.

Aber ja, der Markt regelt das schon von allein.
Völliger Quatsch, denn der Berliner Baugrund ist ein Spekulationsobjekt.
Es werden Wohnungen gebaut mit hohen Quadratmeter Preisen.
Ganze Kieze ausgetauscht.
Menschen in Randbezirke oder aus der Stadt verdrängt.

Weil in Berlin eine ungezügelte Goldgräberstimmung herrscht.
Es wird hier behauptet, dass man lukrativ keine neue Wohnungen zum günstigem Mietpreis mehr bauen kann. Was völliger Quatsch ist, es wird wenig günstiger Wohnraum gebaut, weil man den Markt erlaubt teuren Wohnraum zu bauen. Das sollte man allerdings allgemein mal Hinterfragen ob man das als Stadt überhaupt will. Sich von der Marktwirtschaft so erpressen lässt, oder ob man teuren Wohnraum einfach mal streng reguliert/limitiert.

Die Mietpreisbremse kann man sich wie eine Kampfansage vorstellen, die mit dieser Goldgräberstimmung bricht. Dieser ganzen Spekulation muss man einfach auch mal konsequent Einhalt gebieten. Jetzt heißt es halt erstmal, dass in Berlin die Mieten für die nächsten X Jahre fest gesetzt werden. Den Immobilien Konzerne nicht mehr auf steigende Mieten spekulieren können und daher ihre Strategien anpassen und ändern müssen.


Das Problem, der zuwenigen Wohnungen und des zu hohen Nachzugs war auch schon all die Jahre vor der Mietpreisbremse vorhanden. Das Druckmittel "Anfrage / Nachgebot" wird sich in Berlin auch ohne Regulation (ohne Mietpreisbremse) nicht bessern. Da wird sich in gaaaanz langer Sicht auch erstmal nix dran ändern. Es wird auch ohne Mietpreisbremse viel zu wenig gebaut. Und was so ein ungezügelter Markt anrichten kann sieht man in Berlin seit einigen Jahren. Das wird nicht besser ohne Programme und ohne Mietpreisbremse.

Aber ja, man muss ja einfach nur mehr bauen. Das regelt sich dann von alleine. :fp:

Jetzt schiebt man halt all dem nen Riegel vor und raubt der Spekulationsblase "Baugrund" den Spekulationsgrund (zumindest für die nächsten 5 Jahre). Das einzige Problem, dass ich hier tatsächlich sehe ist, dass Berlin einfach noch kein Programm hat wie es ab 2025 weiter gehen soll. Das lässt Raum für Spekulation bei Investoren, die jetzt vielleicht alles stehen und liegen lassen werden und das ganze erstmal beobachten werden. Weil man darauf hofft dass Bauprojekte ab 2025 lukrativer sein könnten. Man braucht hier tatsächlich eher ein längerfristiges Programm und Fahrplan an die sich Investoren orientieren können. Man muss ihnen auch klar machen wie es nach 2025 in Berlin, was das bauen von Neubauten angeht, für sie auszusehen hat. Damit man der ganzen Spekulation endgültig ein Ende gesetzt wird.

Klare Rahmenbedingungen zu welchen Bedingungen in Berlin gebaut werden kann und was auf einen Investor für die nächsten Jahrzehnte zu kommt. Dass sich Berlin jetzt genau die Investoren vergrault die es eh einfach nur auf Gewinnmaximierung abgesehen haben sollte hier eher positiv wahrgenommen werden.

Denn nochmal: Berlin wird auch so (Ohne Relegierung) die Nachfrage nicht decken können. Mietpreisbremse hin oder her.
 
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Mal ganz ehrlich Leute.
Es wird in Berlin schon seit Jahrzehnten deutlich weniger gebaut als Menschen nach kommen, auch schon laaaaange bevor überhaupt so etwas wie eine Mietpreisbremse das Thema war. Seit Jahren werden Bauflächen und Projekte geplant die nur einen Zweck haben, gar nicht gebaut zu werden, damit man den Baugrund in ein paar Jahren teuer weiter verkaufen kann. Es wird Spekuliert bis zum geht nicht mehr. Häuser werden absichtlich leer stehen gelassen oder man wirtschaftet ganze Wohnblöcke herunter um die Mieter zu vergraulen, weil man abreißen lassen und teuer neubauen will.

Aber ja, der Markt regelt das schon von allein.
Völliger Quatsch, denn der Berliner Baugrund ist ein Spekulationsobjekt.
Es werden Wohnungen gebaut mit hohen Quadratmeter Preisen.
Ganze Kieze ausgetauscht.
Menschen in Randbezirke oder aus der Stadt verdrängt.

Weil in Berlin eine ungezügelte Goldgräberstimmung herrscht.
Es wird hier behauptet, dass man lukrativ keine neue Wohnungen zum günstigem Mietpreis mehr bauen kann. Was völliger Quatsch ist, es wird wenig günstiger Wohnraum gebaut, weil man den Markt erlaubt teuren Wohnraum zu bauen. Das sollte man allerdings allgemein mal Hinterfragen ob man das als Stadt überhaupt will. Sich von der Marktwirtschaft so erpressen lässt, oder ob man teuren Wohnraum einfach mal streng reguliert/limitiert.

Die Mietpreisbremse kann man sich wie eine Kampfansage vorstellen, die mit dieser Goldgräberstimmung bricht. Dieser ganzen Spekulation muss man einfach auch mal konsequent Einhalt gebieten. Jetzt heißt es halt erstmal, dass in Berlin die Mieten für die nächsten X Jahre fest gesetzt werden. Den Immobilien Konzerne nicht mehr auf steigende Mieten spekulieren können und daher ihre Strategien anpassen und ändern müssen.


Das Problem, der zuwenigen Wohnungen und des zu hohen Nachzugs war auch schon all die Jahre vor der Mietpreisbremse vorhanden. Das Druckmittel "Anfrage / Nachgebot" wird sich in Berlin auch ohne Regulation (ohne Mietpreisbremse) nicht bessern. Da wird sich in gaaaanz langer Sicht auch erstmal nix dran ändern. Es wird auch ohne Mietpreisbremse viel zu wenig gebaut. Und was so ein ungezügelter Markt anrichten kann sieht man in Berlin seit einigen Jahren. Das wird nicht besser ohne Programme und ohne Mietpreisbremse.

Aber ja, man muss ja einfach nur mehr bauen. Das regelt sich dann von alleine. :fp:

Jetzt schiebt man halt all dem nen Riegel vor und raubt der Spekulationsblase "Baugrund" den Spekulationsgrund (zumindest für die nächsten 5 Jahre). Das einzige Problem, dass ich hier tatsächlich sehe ist, dass Berlin einfach noch kein Programm hat wie es ab 2025 weiter gehen soll. Das lässt Raum für Spekulation bei Investoren, die jetzt vielleicht alles stehen und liegen lassen werden und das ganze erstmal beobachten werden. Weil man darauf hofft dass Bauprojekte ab 2025 lukrativer sein könnten. Man braucht hier tatsächlich eher ein längerfristiges Programm und Fahrplan an die sich Investoren orientieren können. Man muss ihnen auch klar machen wie es nach 2025 in Berlin, was das bauen von Neubauten angeht, für sie auszusehen hat. Damit man der ganzen Spekulation endgültig ein Ende gesetzt wird.

Klare Rahmenbedingungen zu welchen Bedingungen in Berlin gebaut werden kann und was auf einen Investor für die nächsten Jahrzehnte zu kommt. Dass sich Berlin jetzt genau die Investoren vergrault die es eh einfach nur auf Gewinnmaximierung abgesehen haben sollte hier eher positiv wahrgenommen werden.

Denn nochmal: Berlin wird auch so (Ohne Relegierung) die Nachfrage nicht decken können. Mietpreisbremse hin oder her.

Fahrplan für Investoren. LOL. Welcher Investor soll der Stadt Berlin denn bitte noch ein Wort glauben :lol:.
 
Mal ganz ehrlich Leute.
Es wird in Berlin schon seit Jahrzehnten deutlich weniger gebaut als Menschen nach kommen, auch schon laaaaange bevor überhaupt so etwas wie eine Mietpreisbremse das Thema war. Seit Jahren werden Bauflächen und Projekte geplant die nur einen Zweck haben, gar nicht gebaut zu werden, damit man den Baugrund in ein paar Jahren teuer weiter verkaufen kann. Es wird Spekuliert bis zum geht nicht mehr. Häuser werden absichtlich leer stehen gelassen oder man wirtschaftet ganze Wohnblöcke herunter um die Mieter zu vergraulen, weil man abreißen lassen und teuer neubauen will.

Aber ja, der Markt regelt das schon von allein.
Völliger Quatsch, denn der Berliner Baugrund ist ein Spekulationsobjekt.
Es werden Wohnungen gebaut mit hohen Quadratmeter Preisen.
Ganze Kieze ausgetauscht.
Menschen in Randbezirke oder aus der Stadt verdrängt.

Weil in Berlin eine ungezügelte Goldgräberstimmung herrscht.
Es wird hier behauptet, dass man lukrativ keine neue Wohnungen zum günstigem Mietpreis mehr bauen kann. Was völliger Quatsch ist, es wird wenig günstiger Wohnraum gebaut, weil man den Markt erlaubt teuren Wohnraum zu bauen. Das sollte man allerdings allgemein mal Hinterfragen ob man das als Stadt überhaupt will. Sich von der Marktwirtschaft so erpressen lässt, oder ob man teuren Wohnraum einfach mal streng reguliert/limitiert.

Die Mietpreisbremse kann man sich wie eine Kampfansage vorstellen, die mit dieser Goldgräberstimmung bricht. Dieser ganzen Spekulation muss man einfach auch mal konsequent Einhalt gebieten. Jetzt heißt es halt erstmal, dass in Berlin die Mieten für die nächsten X Jahre fest gesetzt werden. Den Immobilien Konzerne nicht mehr auf steigende Mieten spekulieren können und daher ihre Strategien anpassen und ändern müssen.


Das Problem, der zuwenigen Wohnungen und des zu hohen Nachzugs war auch schon all die Jahre vor der Mietpreisbremse vorhanden. Das Druckmittel "Anfrage / Nachgebot" wird sich in Berlin auch ohne Regulation (ohne Mietpreisbremse) nicht bessern. Da wird sich in gaaaanz langer Sicht auch erstmal nix dran ändern. Es wird auch ohne Mietpreisbremse viel zu wenig gebaut. Und was so ein ungezügelter Markt anrichten kann sieht man in Berlin seit einigen Jahren. Das wird nicht besser ohne Programme und ohne Mietpreisbremse.

Aber ja, man muss ja einfach nur mehr bauen. Das regelt sich dann von alleine. :fp:

Jetzt schiebt man halt all dem nen Riegel vor und raubt der Spekulationsblase "Baugrund" den Spekulationsgrund (zumindest für die nächsten 5 Jahre). Das einzige Problem, dass ich hier tatsächlich sehe ist, dass Berlin einfach noch kein Programm hat wie es ab 2025 weiter gehen soll. Das lässt Raum für Spekulation bei Investoren, die jetzt vielleicht alles stehen und liegen lassen werden und das ganze erstmal beobachten werden. Weil man darauf hofft dass Bauprojekte ab 2025 lukrativer sein könnten. Man braucht hier tatsächlich eher ein längerfristiges Programm und Fahrplan an die sich Investoren orientieren können. Man muss ihnen auch klar machen wie es nach 2025 in Berlin, was das bauen von Neubauten angeht, für sie auszusehen hat. Damit man der ganzen Spekulation endgültig ein Ende gesetzt wird.

Klare Rahmenbedingungen zu welchen Bedingungen in Berlin gebaut werden kann und was auf einen Investor für die nächsten Jahrzehnte zu kommt. Dass sich Berlin jetzt genau die Investoren vergrault die es eh einfach nur auf Gewinnmaximierung abgesehen haben sollte hier eher positiv wahrgenommen werden.

Denn nochmal: Berlin wird auch so (Ohne Relegierung) die Nachfrage nicht decken können. Mietpreisbremse hin oder her.
Klingt nach ner katastrophalen Verfehlung der Stadtplanung/Regierung, wird Zeit, dass der Staat die Wohnsituation in die Hände nimmt und nicht raffgierige Investoren und Immobilienhaie die Wohnlandschaft bestimmen lässt.
 
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