G
Gelöschte Mitglieder 688
Gast
@Hollyone Aus dem von dir verlinkten Artikel:
Das es sich nicht um eine gewöhnliche Tat handelt, gehe ich ja noch mit. Aber dass er so außergewöhnlich ist, dass man deswegen seinen Urlaub abbricht um über Ausländer Kriminalität zu Diskutieren kann ich nur schwer nachvollziehen. Das dies die "richtige Entscheidung" war und das Richte Signal nach draußen ist halte ich für stark Debattierbar. Meiner Meinung nach ist das das Falsche Signal, weil es auch als falsches Zugeständnis gewertet werden kann, dass wir es seit der Flüchtlingskrise mit einer außergewöhnlichen Gefahrenbedrohung zutun haben.
Was hat er den der Seehofer für Hilfreiche Vorschläge ins Mikrofon gebrabbelt?
"Mehr Kamera Überwachung", "Mehr Grenzkontrollen zur Grenze an der Schweiz durchführen"
Anhang anzeigen 108728
"die inzwischen Teil des Alltags in Deutschland geworden sind" Finde ich eine Äußerst fragwürdige Feststellung.
Besonders, wenn man die PKS zu lesen verstehen weiß und die Kriminalität in Relation zur Kriminalität in Deutschland (auch in den letzten zwei Jahrzehnten) stellt. Deutschland ist einfach Faktisch gesehen sicher geworden... Die Kriminalität hat aber seit der Flüchtlingskrise wieder leicht zugenommen.
"Wer Zusammenhänge zwischen der Herkunft des Täters und der Tat herstellt, ist ein Rassist und instrumentalisiert."
Ja das ist heute leider sehr oft so der Fall. Dieses Problem jetzt zu verharmlosen oder ins lächerliche zu ziehen = Gefährlich.
Die Antwort auf diese Frage ist: "Kriegsflüchtlingen das Asylrecht zu verwehren" oder "im Mittelmeer ertrinkenden Migranten die Hilfe zu verwehren". Mit all seinen Leid und Konsequenzen.
So eine Frage stellt sich hier einfach nicht. Sie tut es aber.
E: Sehr toller Artikel @Hollyone
Sei Stolz auf dich.
Wenn der Innenminister seinen Urlaub aufgrund eines Mordfalls unterbricht, ist davon auszugehen, dass es sich nicht um eine „gewöhnliche“ Tat handelt. Gemessen am Aufruhr, den der furchtbare Fall von Frankfurt in der Bevölkerung auslöste, war es die richtige Entscheidung. Aber woher kommen all die Emotionen?
Das es sich nicht um eine gewöhnliche Tat handelt, gehe ich ja noch mit. Aber dass er so außergewöhnlich ist, dass man deswegen seinen Urlaub abbricht um über Ausländer Kriminalität zu Diskutieren kann ich nur schwer nachvollziehen. Das dies die "richtige Entscheidung" war und das Richte Signal nach draußen ist halte ich für stark Debattierbar. Meiner Meinung nach ist das das Falsche Signal, weil es auch als falsches Zugeständnis gewertet werden kann, dass wir es seit der Flüchtlingskrise mit einer außergewöhnlichen Gefahrenbedrohung zutun haben.
Was hat er den der Seehofer für Hilfreiche Vorschläge ins Mikrofon gebrabbelt?
"Mehr Kamera Überwachung", "Mehr Grenzkontrollen zur Grenze an der Schweiz durchführen"
Anhang anzeigen 108728
Ähnlich verhält es sich mit den vielen Meldungen über Messerattacken oder Massenschlägereien, die inzwischen Teil des Alltags in Deutschland geworden sind (vorgestern erneut in Stuttgart). Insofern widerspricht das der Aussage Sascha Lobos, es gäbe so etwas wie eine „Lust“ auf Empörung.
"die inzwischen Teil des Alltags in Deutschland geworden sind" Finde ich eine Äußerst fragwürdige Feststellung.
Besonders, wenn man die PKS zu lesen verstehen weiß und die Kriminalität in Relation zur Kriminalität in Deutschland (auch in den letzten zwei Jahrzehnten) stellt. Deutschland ist einfach Faktisch gesehen sicher geworden... Die Kriminalität hat aber seit der Flüchtlingskrise wieder leicht zugenommen.
Vielmehr handelt es sich bei der unterstellten Empörungslust um einen Versuch, den ewig wiederkehrenden Argumenten von vermeintlichem Rassismus und Instrumentalisierung ein neues Gesicht zu verleihen. Das Fazit am Ende ist dennoch dasselbe wie immer: Wer Zusammenhänge zwischen der Herkunft des Täters und der Tat herstellt, ist ein Rassist und instrumentalisiert.
"Wer Zusammenhänge zwischen der Herkunft des Täters und der Tat herstellt, ist ein Rassist und instrumentalisiert."
Ja das ist heute leider sehr oft so der Fall. Dieses Problem jetzt zu verharmlosen oder ins lächerliche zu ziehen = Gefährlich.
Aber es geht nicht um die „Lust“, sich zu empören, oder darum, welche Hautfarbe der Täter hat. Stattdessen geht es um die grundsätzliche Frage, welche Taten durch eine andere Politik zu verhindern gewesen wären und welche nicht. Natürlich gibt es in jeder Gesellschaft, in jedem Land einen gewissen Prozentsatz an psychisch Kranken, religiösen Extremisten und Arschlöchern, mit dem man leben muss. Wenn dieser Prozentsatz jedoch nachweislich durch eine gescheiterte europäische Asyl- und Migrationspolitik steigt, dann ist es weder rechts noch rassistisch, diese Einwanderungspraxis auf den Prüfstand zu stellen.
Die Antwort auf diese Frage ist: "Kriegsflüchtlingen das Asylrecht zu verwehren" oder "im Mittelmeer ertrinkenden Migranten die Hilfe zu verwehren". Mit all seinen Leid und Konsequenzen.
So eine Frage stellt sich hier einfach nicht. Sie tut es aber.
E: Sehr toller Artikel @Hollyone
Sei Stolz auf dich.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

