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Der Politikthread

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Was wäre denn dein Gegenvorschlag? Dass diese Menschen eine staatliche Extra-Stütze bekommen?

Es wird wohl niemand abstreiten, dass Finanzkrisen und falsche Politik einen Großteil der privaten Altersvorsorge in Europa entweder zerstört oder unattraktiv gemacht haben, so dass ausschließlich Aktien übrig geblieben sind. Aber an die Situation muss man sich dann anpassen. Oder man steht halt auf der Verliererseite.
Mein Gegenvorschlag wäre es zunächst einmal
1. anzuerkennen, dass - aufgrund der von dir beschriebenen Faktoren - der Zugang eben nicht jedem und jeder gegeben ist
2. genau diese Tatsache als eine zu beseitigende soziale Ungleichheit (und Ungerechtigkeit) begreifen um
3. zu dem Schluss zu kommen, dass es gesellschaftlicher Bemühungen bedarf, diese Missstände zu beseitigen.

Es ist zu einfach und zudem unfair, alle, die von dem jetzigen Missstand (und du sagst ja selbst, dass es ein Missstand ist) dergestalt betroffen sind, dass sie die Notwendigkeit zum persönlichen Handeln nicht erkennen (können!), für die negativen Konsequenzen des Missstandes allein verantwortlich zu machen.
 
Aber die Ableitung daraus kann nicht sein, dass jede Bank oder jeder Anlageberater oder Gewerbetreibende eine latente Betrugs- und Abzockmentalität hat, weil ... Turbokapitalismus eben.
Das habe ich weder behauptet noch impliziert.
Auch dass die Bank "abzockt" ist ja erstmal nur eine in den Raum geworfene Behauptung. Wie sie abzockt und ob sie überhaupt abzockt, das ist der erklärende ja erstmal schuldig geblieben.
Dass Banken in großem Stil abgezockt haben und dadurch massiv Vertrauen der Bevölkerung verspielt haben, ist mitnichten eine in den Raum geworfene Behauptung.
Von daher kann man sehr gut nachvollziehen, dass Menschen von vornherein eben nicht die Beratung von Banken in Anspruch nehmen wollen.
 
Trotz Kritik aus Amerika : Frankreich bekommt eine Digitalsteuer
der-franzoesische.jpg

Die französische Regierung hat die Einführung einer nationalen Digitalsteuer beschlossen. Amerika läuft dagegen Sturm.


Der französische Senat hat der Einführung einer nationalen Digitalsteuer zugestimmt. Die Kammer votierte am Donnerstag in Paris für das Gesetzesvorhaben. Die Steuer zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple ab mit einem Mindestumsatz von 750 Millionen Euro. Sie sollen drei Prozent Steuern unter anderem auf online erzielte Werbeerlöse zahlen. Das dürfte dem Fiskus 500 Millionen Euro pro Jahr einbringen.
[...]
https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...-hat-trotz-us-kritik-zugestimmt-16279328.html

Tja, man kann ewig drüber reden, oder einfach machen. Kudos, France.
 
Dann sollen Sie halt nicht zu einer Bank gehen sondern zu einem unabhängigen Finanzberater ihrer Wahl.
Wenn Sie dem auch nicht trauen, dann müssen Sie sich eben doch einlesen oder mit der Situation leben.
 
jep.. während du lamentierst, freu ich mich auf das neue ATH von MSFT und anderen Indizes
Sorry, aber du hast meine Argumentation grundlegend falsch verstanden (oder vermutlich gar nicht gelesen).
Ich lamentiere überhaupt nicht über meine persönliche Situation und habe hier niemandem das private Investment madig geredet.
Von daher freu dich bitte so viel du willst, aber bring das nicht in eine Kausalität mit meinen Beiträgen.
 
Mein Gegenvorschlag wäre es zunächst einmal
1. anzuerkennen, dass - aufgrund der von dir beschriebenen Faktoren - der Zugang eben nicht jedem und jeder gegeben ist
2. genau diese Tatsache als eine zu beseitigende soziale Ungleichheit (und Ungerechtigkeit) begreifen um
3. zu dem Schluss zu kommen, dass es gesellschaftlicher Bemühungen bedarf, diese Missstände zu beseitigen.

Es ist zu einfach und zudem unfair, alle, die von dem jetzigen Missstand (und du sagst ja selbst, dass es ein Missstand ist) dergestalt betroffen sind, dass sie die Notwendigkeit zum persönlichen Handeln nicht erkennen (können!), für die negativen Konsequenzen des Missstandes allein verantwortlich zu machen.

Wo ich konform gehen würde - der Staat könnte/sollte anstatt der Versicherungslobby mit (für die Versicherungsnehmer) miserablen Altersvorsorge-Verträgen die Euro in den Hintern zu blasen, den Leuten auch staatlich geförderte ETF Sparpläne zur Verfügung stellen. Das würde zumindest einen Teil des Informationsflusses an weite Teile der Bevölkerung verbessern. Problem wäre hält, dass der Staat dann den Leuten gleichzeitig klar machen müsste, dass sie damit kurzfristig auch im Minus landen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebannt bedeutet auch gebannt, Boarder. ;)
Das hat aber lange gedauert, war mir schon nach 5 Beiträgen klar. :gerri:

Wollen die dich wirklich abzocken oder wollen die evtl einen berechtigten Teil für Ihre Hilfe/Expertise haben?
Wenn das ne Abzockbank ist und Du bist mit denen nicht zufrieden ... warum wechselst du die dann nicht?:D
'Weil alle Banken Abzocker sind, hasse die Schweine. :motz::D
 
Fikka is da sowieso clever. Erst verkauft er manipulierte Schlösser, eilt dann als Schlüsseldienst zur Stelle, macht den scheiß schön teuer und wenn die Leute das dann logischerweise nicht zahlen können kreuzt er am dritten tag mit Fakebart noch mal als Inkasso Mensch auf, und vermittelt anschließend an sich selbst als Anageberater damit der Sparer das nächste mal auch das nötige Kleingeld parat hat. Fuchs der..
 
'Weil alle Banken Abzocker sind, hasse die Schweine. :motz::D

Wobei man schon sagen muss - die Leute, die bei Sparkasse & Co. arbeiten beneide ich nicht. Die haben nen beschissenen Job. Jedes Jahr werden es weniger Kollegen und gleichzeitig "müssen" sie ihren Kunden Dinge andrehen, von denen sie wissen, dass sie eigentlich scheiße sind, weil die Bank nur noch daran verdienen kann. Klar, jeder sucht sich seinen Job letztendlich selbst aus, aber kaum eine Branche hat sich in den letzten Jahren wohl so sehr von Hero to Zero entwickelt.
 
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