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Der Politikthread (5 Betrachter)

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kommt halt immer auf die Situation an. Wir waren nicht dabei, darum kann es jetzt falsch oder richtig sein. Haben die das aber Geschrien und mit dem Laufen mehr oder weniger so getan wie als würden die jetzt den Hauptbahnhof angreifen, dann ist das absolut gerechtfertigt. Und da hat man dann eben nicht die Zeit diese Leute zu ermahnen, das muss dann schnell gehen.
Exakt. Von diesem Standpunkt aus vorzuverurteilen, nur weil es Moslems sind, ist aber grundfalsch.
 
Stimmt, mein Fehler, sorry. Ich hatte es zuvor nur bei der TAZ gelesen und das von RP Online beim Erstellen des Beitrages nur überflogen. Aber wie schon el_barto angemerkt hat, beim Express fehlt im Gegensatz zu RP Online der nicht gerade unwichtige Hinweis darauf das es eben nicht klar ist ob sie "Allahu Akhbar" gerufen haben oder nicht. Und das ist schon vorverurteilend, wie man an manchen Beiträgen hier jetzt auch wunderbar sehen kann. Aber das ist man ja von deutschen Boulevardblättern inzwischen gewohnt.

Ohne den Vorfall an sich zu kommentieren kann man am Kölner HBF glaube ich NICHTS von Anderen Reisenden hören wenn da nicht ne richtig ordentliche Lautstärke vorhanden ist.
 
Die kurdische Gemeinde kommentiert das ganze so:

"Kurdische Gemeinde verteidigt Kölner Polizei

Auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs ruft eine Gruppe junger Muslime "Allahu Akbar". Zeugen benachrichtigen die Polizei, die daraufhin die Gruppe kontrolliert. Der Zentralrat der Muslime wirft den Beamten Rassismus vor. Doch die Kurdische Gemeinde schätzt die Polizeiaktion völlig anders ein.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) hat Kritik an der Kölner Polizei wegen deren Vorgehens gegen zehn vermeintlich verdächtige Muslime im Kölner Hauptbahnhof als "völlig übertrieben" bezeichnet. KGD-Generalsekretär Cahit Basar wies zugleich die Empfehlung des Zentralrats der Muslime (ZMD) zurück, die Polizei solle sich besser schulen lassen.

"Vielmehr sollten sich die Jugendlichen darin schulen lassen, was im öffentlichen Raum geht und was nicht", sagte Basar. Die Aufregung über das Vorgehen der Kölner Polizei könne er nicht nachvollziehen.

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, sie habe zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese laut Zeugen auf dem Bahnhofsvorplatz "Allahu Akbar" gerufen haben sollen. Die Männer hätten lange Gewänder mit Westen getragen. Die zehn Männer wurden von Ermittlern des Staatsschutzes überprüft und befragt. Dabei ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat.

Der ZMD warf der Kölner Polizei daraufhin einen "massiven Angriff" auf Muslime vor. Die zehn Männer seien auf dem Weg zu Feierlichkeiten aus Anlass des Endes des islamischen Fastenmonats Ramadan gewesen. "Wir verurteilen das Vorgehen der Kölner Polizei und erwarten, dass Polizisten kulturell besser geschult und sensibilisiert werden", sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek.

Der Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde warb hingegen für Verständnis mit der Polizeiaktion. "Dass gerade im Bahnhofsbereich die Polizei hochgradig sensibilisiert ist und nicht tatenlos zusehen kann, wie eine größere Gruppe junger Männer in langen Gewändern mit dem Schlachtruf 'Allahu Akbar' Reisende und Bürger belästigen, hätte allen Beteiligten klar sein müssen", erklärte Basar.

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob hatte sich zuvor bereits vor die Beamten gestellt. "Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war", sagte Jacob. Aus dem Einschreiten der Beamten sei "in keinster Weise ein Vorwurf rassistischen oder religiös unsensiblen Handelns abzuleiten". Er fügte außerdem hinzu: "Mit dem heutigen Wissensstand bedauere ich, dass unbescholtene Bürger von diesen Maßnahmen betroffen waren und biete ihnen ein persönliches Gespräch an."

https://www.n-tv.de/politik/Kurdische-Gemeinde-verteidigt-Koelner-Polizei-article21072111.html
 
Ohne den Vorfall an sich zu kommentieren kann man am Kölner HBF glaube ich NICHTS von Anderen Reisenden hören wenn da nicht ne richtig ordentliche Lautstärke vorhanden ist.

Also ich bin fast täglich am HBF und verstehe da recht viel von normalen Gesprächen im vorbeigehen.
War an dem Tag sogar in der Nähe, hab von dem Aufruhr aber garnichts mitbekommen.

Ich kann nur sagen die Beamten am HBF sind schon ziemliche Idioten. Wäre nicht das erste Mal wo die aus einer Mücke nen Elefanten machen.
 
Ich denke wir können die Situation aus der ferne jetzt eh nicht so gut beurteilen. Haben sie überhaupt hörbar den Ruf gemacht? Klang es für die Polizisten einfach nur ähnlich? Sind sie einfach nur normal schnell gelaufen oder doch unüblich schnell gerannt?

Unter bestimmten Faktoren würde ich, wäre ich Polizist, auch schnell handeln.
Ich denke man ist nicht automatisch Rassist, nur weil man am Bahnhof schnell rennende muslimische Männer in langer Bekleidung die sich vorher etwas zugerufen haben, als Bedrohung wahrnimmt. Diese traurige Realität zu leugnen und sofort an Rassismus zu denken hilft uns auch nicht weiter. Es ist traurig, aber es hat ja nicht "keinen Hintergrund" wieso das in vielen Köpfen steckt.
 
Was ist es dann, wenn nicht klar ist, ob gerufen wurde?

Es ist ein Polizei Einsatz nach Zeugenaussagen. Punkt.

Wer ist denn dafür verantwortlich, das man auf die rufe so reagiert? ( Es gibt die Aussage der Beschuldigten das es nicht so war .. welch Wunder)

Die Rassisten? Oder die radikalen Muslime die unten den rufen weltweit echte Menschen Köpfen? Echte Bomben zünden und Terror verursachen?

Letztendlich ist der Aufhänger auch nicht der dumme Streich der 10 Jungsn(oder auch nicht) sondern die Aussage des ZDM, der direkt auf die Polizei elmit der Rassismus Keule austeilt. Wie immer beim ZDM, der immer dann rauskommt, wenn sowas passiert..
Die waren genauso wenig dabei..

Die Quellen sagen es ja zudem auch. Zeugenaussagen, Mehrzahl. Ist aber auf einem Bahnhof sicher nicht unüblich das sowas mehreren auffällt.
 
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