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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Und dann schäppert man sich vom Planeten und plötzlich tut man Dinge, die man nüchtern nie tun würde...

Ich kann Marvomat verstehen. Auch wenn ich meiner Freundin nicht verbieten würde, dahin zu gehen. Dennoch würde ich mit meinen Bedenken offen umgehen.
Was für Bedenken?
Schatz ich vertrau dir nicht? Fick gleich nicht fremd?

Leude, was sind eure Grundlagen für Beziehungen?
 
Also ich mache besoffen definitiv Sachen, die ich nüchtern (so) nicht tun würde.
Weil man nüchtern natürlich eine viel bessere Affektkontrolle hat.

Ja, Affektkontrolle aber ich wage zu bezweifeln, dass Alkohol einen Menschen vollkommen umdreht, wenn er sich nicht gerade kurz vor der Besinnungslosigkeit im Zombie Modus befindet. In erster Linie enthemmt er und verwandelt dich nicht in eine ganz andere Person.
 
Nichts anderes steckt doch dahinter.
Ich kann den Gedanken ja nachvollziehen, aber das Problem ist man selbst.
Das mag teilweise stimmen.

Dennoch bin ich der Typ, der solche Gefühle offen anspricht. Warum soll ich meinem Partner meine Ängste und meine Gefühle verschweigen? Welchen Sinn hat es, jedes mal zu verschweigen, wie sehr es einem beschäftigt bis es irgendwann aus einem herausplatz?
 
Ja, Affektkontrolle aber ich wage zu bezweifeln, dass Alkohol einen Menschen vollkommen umdreht, wenn er sich nicht gerade kurz vor der Besinnungslosigkeit im Zombie Modus befindet. In erster Linie enthemmt er und verwandelt dich nicht in eine ganz andere Person.
Ist eine Frage der Definition und der Promille würde ich sagen. Ich hab hier teilweise Patienten die mit 2.8 Promille und aufwärts antanzen und dabei augenscheinlich noch mega fit sind. Da sind welche nüchtern die liebsten kerle und bei den Promille einfach nur gefährlich. Kann man natürlich drüber diskutieren ob das Anteile sind der er nüchtern einfach nur besser im Griff hat.
 
Das mag teilweise stimmen.

Dennoch bin ich der Typ, der solche Gefühle offen anspricht. Warum soll ich meinem Partner meine Ängste und meine Gefühle verschweigen? Welchen Sinn hat es, jedes mal zu verschweigen, wie sehr es einem beschäftigt bis es irgendwann aus einem herausplatz?
Grundsätzlich ist offenes Kommunizieren immer gut, jedoch sollte dies nicht die kritische Selbstreflexion ersetzen. Beispiel:

Du kommunizierst gegenüber deiner Freundin stets offen, dass du ein ungutes Gefühl hast, wenn sie mit ihren Freundinnen feiern geht etc.
Da deine Freundin weiß (du sprichst es ja "dauernd" an), dass du dich jedes mal schlecht fühlst während sie unterwegs ist, genießt sie diese Abende für sich gar nicht so richtig sondern macht sich ständig einen Kopf darum, wie du dich alleine zuhause fühlst.
In der Folge hat sie möglicherweise gar keine große Lust mehr, alleine Dinge zu unternehmen, da sie es ohnehin nicht genießen kann wenn es dir "schlecht geht"
So löst sich das Problem zwar auch, aber ohne dass du selbst in einer kritischen Selbstreflexion irgendetwas an deinem Verhalten, das eigentlich ursächlich für das Problem war, geändert hättest. Sondern du hast - auch wenn es nicht willentlich gewesen sein mag - auf eine Änderung ihres Verhaltens gemäß deinen Vorstellungen hingewirkt.
 
Du kommunizierst gegenüber deiner Freundin stets offen, dass du ein ungutes Gefühl hast, wenn sie mit ihren Freundinnen feiern geht etc.
Da deine Freundin weiß (du sprichst es ja "dauernd" an), dass du dich jedes mal schlecht fühlst während sie unterwegs ist, genießt sie diese Abende für sich gar nicht so richtig sondern macht sich ständig einen Kopf darum, wie du dich alleine zuhause fühlst.
In der Folge hat sie möglicherweise gar keine große Lust mehr, alleine Dinge zu unternehmen, da sie es ohnehin nicht genießen kann wenn es dir "schlecht geht"
So löst sich das Problem zwar auch, aber ohne dass du selbst in einer kritischen Selbstreflexion irgendetwas an deinem Verhalten, das eigentlich ursächlich für das Problem war, geändert hättest. Sondern du hast - auch wenn es nicht willentlich gewesen sein mag - auf eine Änderung ihres Verhaltens gemäß deinen Vorstellungen hingewirkt.

Das ist natürlich ein Extrem, was ich so nicht bedacht habe. Dann gebe ich dir Recht, ständig und immer darauf rum zu Reiten, das ist auch nicht gesund.

Mir ging es jetzt eher um die "extremen" Touren. Ballermann, Festival etc. Und da würde ich ihr halt schon offen sagen, wenn ich mir Sorgen machen. Genauso sage ich ihr, wenn ich eifersüchtig auf irgend einen Typen bin :D
 
Grundsätzlich ist offenes Kommunizieren immer gut, jedoch sollte dies nicht die kritische Selbstreflexion ersetzen. Beispiel:

Du kommunizierst gegenüber deiner Freundin stets offen, dass du ein ungutes Gefühl hast, wenn sie mit ihren Freundinnen feiern geht etc.
Da deine Freundin weiß (du sprichst es ja "dauernd" an), dass du dich jedes mal schlecht fühlst während sie unterwegs ist, genießt sie diese Abende für sich gar nicht so richtig sondern macht sich ständig einen Kopf darum, wie du dich alleine zuhause fühlst.
In der Folge hat sie möglicherweise gar keine große Lust mehr, alleine Dinge zu unternehmen, da sie es ohnehin nicht genießen kann wenn es dir "schlecht geht"
So löst sich das Problem zwar auch, aber ohne dass du selbst in einer kritischen Selbstreflexion irgendetwas an deinem Verhalten, das eigentlich ursächlich für das Problem war, geändert hättest. Sondern du hast - auch wenn es nicht willentlich gewesen sein mag - auf eine Änderung ihres Verhaltens gemäß deinen Vorstellungen hingewirkt.

Nur als Ergänzung, falls jemand Denkt, das sei doch kein Problem. Das hier ist nicht nur eine Kommunikation, sondern schon eine (mehr oder weniger) bewusste Manipulation. Und das sollte keine Grundlage sein.
 
Also ich mache besoffen definitiv Sachen, die ich nüchtern (so) nicht tun würde.
Weil man nüchtern natürlich eine viel bessere Affektkontrolle hat.

Ja, aber du wirst nicht plötzlich deine Moral über Bord werfen.
Klar habe ich besoffen auch eine niedrigere Hemmschwelle, aber wenn es um Dinge geht wie Moral, Ethik usw wüsste ich nicht, dass ich da mal Grenzen überschritten habe.

Und selbst wenn dem so wäre und ich das wüsste, würde ich mich nicht in die Situation begeben um etwas zu gefährden.
 
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