Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nunja, ihr bestimmt gerade über andere Menschen bzw. am Besten über die ganze Menschheit. Aber was privilegiert euch dazu?

Ich stimme im Kern ja mit euch überein, die Umwelt muss geschont werden bzw. weniger belastet aber das geht schon schwer in Richtung "Umweltnazi"....
 
Immer diese Angst vor Veränderung und dieses fest klammern an Geld und luxusgütern. Ganz ehrlich, ich glaube wir würden selbst mit einer grünen Regierung wegen solchen Menschen zu wenig handeln. Ich verstehe gar nicht wie man so extrem an sich denken kann ohne das große Ganze zu sehen?

Von mir aus sollen fahrverbote in Großstädten kommen, gerne auch für alle. Who Cares? Ich komme hier doch überall mit den öffentlichen hin. Außerhalb fahre ich dann halt mit dem Auto. Fertig.

Tempolimit ist auch völlig egal. Wie oft wurde ich schon mit 200kmh überholt und hatte den Kerl beim nächsten Stau neben mir stehen?

Liebend gerne auch massive Regulierung beim Fleisch indem auch diese Betriebe CO2 besteuert werden. Muss man den jeden Tag ne Kuh auf dem Tisch haben?

Aber es ist ja nicht nur das. Umweltschutz schön und gut, aber dieses kapitalistische Ungleichgewicht das sich gebildet hat ist fast genau so schlimm.

Ich zahle gerne höhere Steuern wenn dafür alle gleichsam viel verdienen. Ich hab noch nie verstanden warum jemand auf dem Bau so massiv weniger verdient wie ich. Wen interessiert das er vielleicht weniger gelernt und ein anderes bildungsniveau hat. Bedeutet das er muss ein schlechteres Leben haben als ich? Ist das die Gesellschaft in der ihr alle leben wollt?

Sorry aber mich regt sowas die letzten jahre umso mehr ich mich damit beschäftige zunehmend auf.

Ich sag nur Paviane.

"Vor der Einführung der Gurtpflicht waren die Paviane freier, aber früher Tod.
"Ohne die Impfpflicht sind die Paviane freier, aber früher Tod."
- Nico Semsrott


Es geht hier ja auch nicht um Verzicht sondern, um es mal ganz drastisch zu sagt, um die Erhaltung unserer Lebensräume.
 
Nunja, ihr bestimmt gerade über andere Menschen bzw. am Besten über die ganze Menschheit. Aber was privilegiert euch dazu?

Ich stimme im Kern ja mit euch überein, die Umwelt muss geschont werden bzw. weniger belastet aber das geht schon schwer in Richtung "Umweltnazi"....

Es sind Gedankenspiele, die sich logisch untermauern lassen. Ob man dafür (aktuell) eine demokratische Mehrheit findet ist eine andere Frage.
 
  • Like
Reaktionen: DoK
Nunja, ihr bestimmt gerade über andere Menschen bzw. am Besten über die ganze Menschheit. Aber was privilegiert euch dazu?

Ich stimme im Kern ja mit euch überein, die Umwelt muss geschont werden bzw. weniger belastet aber das geht schon schwer in Richtung "Umweltnazi"....
Erstmal bestimmt hier niemand was, sondern wir diskutieren.
Und auf der anderen Seite geht es hier doch um Lösungen die für alle sozial erträglich und sogar gut sind.
 
Es sind Gedankenspiele, die sich logisch untermauern lassen. Ob man dafür (aktuell) eine demokratische Mehrheit findet ist eine andere Frage.

Gedankenspiele sehen für mich anders aus.
Hier interessiert niemanden ob die Leute das überhaupt mitgehen und das ist eben unverzichtbar!
Man muss Anreize schaffen und ja auch manche harten Einschnitte aber die müssen sich eben in Grenzen halten.
 
Erstmal bestimmt hier niemand was, sondern wir diskutieren.
Und auf der anderen Seite geht es hier doch um Lösungen die für alle sozial erträglich und sogar gut sind.

Mir kommt es hier nicht so vor als würde nach Kompromissen gesucht werden?

Genau das ist falsch. Wir müssen was für die Umwelt tun und zwar OHNE Rücksicht auf Verluste. Es ist alles eine Frage der Ausgestaltung und wer die Verlust zu tragen hat und in welcher Form. Aber wir können keine Rücksicht auf Arbeiter in der Braunkohleindustrie nehmen...
 
Harte Einschritte müssen leider kommen. Da wir es alle kollektiv leider verpasst haben uns langsam umzustellen.
Und jetzt läuft uns die Zeit davon, die Umwelt und das Klima warten da leider nicht auf uns...
 
Harte Einschritte müssen leider kommen. Da wir es alle kollektiv leider verpasst haben uns langsam umzustellen.
Und jetzt läuft uns die Zeit davon, die Umwelt und das Klima warten da leider nicht auf uns...

Zu harte Einschnitte führen dazu dass das Ganze nach 4 Jahren ein Ende hat, dessen sollte man sich auch immer im Klaren sein.
 
Mir kommt es hier nicht so vor als würde nach Kompromissen gesucht werden?
Okay, da du wieder mit der Braunkohle kommst.
Okay, keine Rücksicht auf die Arbeiter*innen, das steht da in den Post.
Hört sich extrem an, aber nehmen wir Rücksicht auf die, also bleibt die Braunkohle, nehem wir absolut keine Rücksicht auf die Menschen, die in den Dörfern wohnen, die für die Kohle abgerissen werden. Und auf die Umwelt erst recht nicht
 
Gedankenspiele sehen für mich anders aus.
Hier interessiert niemanden ob die Leute das überhaupt mitgehen und das ist eben unverzichtbar!
Man muss Anreize schaffen und ja auch manche harten Einschnitte aber die müssen sich eben in Grenzen halten.


Du hast ja Recht. Aber in Anbetracht der letzten 40 Jahre und das was Klimaforscher uns voraus sagen sieht es in 20/30/40 Jahren mal so aus: Ich will nicht zu denen gehören, die das willenlos zugelassen haben.

Anhang anzeigen 104853
 
Okay, da du wieder mit der Braunkohle kommst.
Okay, keine Rücksicht auf die Arbeiter*innen, das steht da in den Post.
Hört sich extrem an, aber nehmen wir Rücksicht auf die, also bleibt die Braunkohle, nehem wir absolut keine Rücksicht auf die Menschen, die in den Dörfern wohnen, die für die Kohle abgerissen werden. Und auf die Umwelt erst recht nicht

Bei der Braunkohle bin ich bei dir. Die arbeiter müssen anständig aufgefangen werden und das Kapitel muss ein Ende finden. Aus Roitherkurs Post hab ich aber rausgelesen dass es egal ist welche und wieviel Arbeitnehmer, die Braunkohle kam erst am Ende....
 
Wir brauchen beides bzw alles.
Wir müssen schon eine Gesellschaft haben, wo Leistung und Bildung eben auch honoriert wird.
Aber dabei sollten die Leute generell nicht auf der Strecke bleiben.
Wirtschaft und Industrie brauchen wir auch und muß ja auch nicht gleich mit Turbokapitalismus gleichgesetzt werden, wir brauchen eben nur einen vernünftigen Weg um das alles zu einen. Dafür braucht es aber eben auch eine Politik, die das ganze auch entsprechend leitet und lenkt. Es ist schon eine Veränderung oder Justierung des Status Quo nötig, sonst fliegt uns das System wie es ist irgendwann um die Ohren was sowohl die Umwelt als auch die Schere zwischen arm und reich betrifft.
Mein Vertrauen hat da momentan keine Partei, ich finde Merkel hat über lange Zeit einen guten Job gemacht, aber was AKK da alles von sich gibt ist unerträglich. Die Nahles ist mindestens genauso schlimm. Den Lindner halte ich eigentlich für ein smartes Bürschchen, seine Antihaltung bei der Koalitionsfindung kreide ich ihm aber negativ an. Ich sehe da keinen glaubhaften, verantwortungsvollen Politiker momentan der eine Vision hat wie man das anstellen sollte
 
Hier interessiert niemanden ob die Leute das überhaupt mitgehen und das ist eben unverzichtbar!

Das haben wir doch vor einiger Zeit schonmal diskutiert. Die Leute müssen nicht immer mitgehen. Die Politik darf auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen und meiner Meinung nach ist das auch ihre Pflicht. Dass die Menschen "mitgehen" dafür sorgen dann die entsprechenden Gesetze. Beim Rauchverbot in Kneipen oder bei der Einführung der Gurtpflicht sind die Leute auch nicht "mitgegangen". So what...
 
Wir brauchen beides bzw alles.
Wir müssen schon eine Gesellschaft haben, wo Leistung und Bildung eben auch honoriert wird.
Aber dabei sollten die Leute generell nicht auf der Strecke bleiben.
Wirtschaft und Industrie brauchen wir auch und muß ja auch nicht gleich mit Turbokapitalismus gleichgesetzt werden, wir brauchen eben nur einen vernünftigen Weg um das alles zu einen. Dafür braucht es aber eben auch eine Politik, die das ganze auch entsprechend leitet und lenkt. Es ist schon eine Veränderung oder Justierung des Status Quo nötig, sonst fliegt uns das System wie es ist irgendwann um die Ohren was sowohl die Umwelt als auch die Schere zwischen arm und reich betrifft.
Mein Vertrauen hat da momentan keine Partei, ich finde Merkel hat über lange Zeit einen guten Job gemacht, aber was AKK da alles von sich gibt ist unerträglich. Die Nahles ist mindestens genauso schlimm. Den Lindner halte ich eigentlich für ein smartes Bürschchen, seine Antihaltung bei der Koalitionsfindung kreide ich ihm aber negativ an. Ich sehe da keinen glaubhaften, verantwortungsvollen Politiker momentan der eine Vision hat wie man das anstellen sollte
Marcello bester Mann!
 
Du hast ja Recht. Aber in Anbetracht der letzten 40 Jahre und das was Klimaforscher uns voraus sagen sieht es in 20/30/40 Jahren mal so aus: Ich will nicht zu denen gehören, die das willenlos zugelassen haben.

Anhang anzeigen 104853

Wenn du dir die letzten Seiten durchliest, wirst du vllt merken dass alle von radikalen Einschnitten etc. Reden und genau das ist der falsche Weg.
Dann entscheidet man über den Kopf der Leute hinweg und das lassen sie sich nicht gefallen. Man muss die Leute auf der „Reise“ mitnehmen und nicht gegen sie arbeiten, dann sind auch Einschnitte möglich und tragbar.

Ich nehme mal diesen Post, denn er ist an grüner Arroganz eigentlich nicht zu überbieten.

Immer diese Angst vor Veränderung und dieses fest klammern an Geld und luxusgütern. Ganz ehrlich, ich glaube wir würden selbst mit einer grünen Regierung wegen solchen Menschen zu wenig handeln. Ich verstehe gar nicht wie man so extrem an sich denken kann ohne das große Ganze zu sehen?

Von mir aus sollen fahrverbote in Großstädten kommen, gerne auch für alle. Who Cares? Ich komme hier doch überall mit den öffentlichen hin. Außerhalb fahre ich dann halt mit dem Auto. Fertig.

Tempolimit ist auch völlig egal. Wie oft wurde ich schon mit 200kmh überholt und hatte den Kerl beim nächsten Stau neben mir stehen?

Liebend gerne auch massive Regulierung beim Fleisch indem auch diese Betriebe CO2 besteuert werden. Muss man den jeden Tag ne Kuh auf dem Tisch haben?

Aber es ist ja nicht nur das. Umweltschutz schön und gut, aber dieses kapitalistische Ungleichgewicht das sich gebildet hat ist fast genau so schlimm.

Ich zahle gerne höhere Steuern wenn dafür alle gleichsam viel verdienen. Ich hab noch nie verstanden warum jemand auf dem Bau so massiv weniger verdient wie ich. Wen interessiert das er vielleicht weniger gelernt und ein anderes bildungsniveau hat. Bedeutet das er muss ein schlechteres Leben haben als ich? Ist das die Gesellschaft in der ihr alle leben wollt?

Sorry aber mich regt sowas die letzten jahre umso mehr ich mich damit beschäftige zunehmend auf.

Fahrverbote? Klar warum nicht direkt!
Wenn man weniger Autos in den Städten will, sollte man benzin langsam! Teurer machen und den ÖPNV wesentlich!!!!!!!!! Attraktiver und günstiger!
Das wäre der richtige Weg, mit-, nicht gegeneinander....

Regulierung beim Fleisch, klar her damit, mich interessiert nicht ob andere noch Fleisch essen können, scheiß auf die.

Warum nicht fleischlose Alternativen fördern?
Bioviehzucht noch dazu.
Wenn man alternativen hat die Fleisch nahe kommen etc, dann wird ein Umstieg auch wahrscheinlicher aber sie dürfen dann eben nicht das 20zig fache kosten....

Dieses Radikale ist Gift für die Gesellschaft.
 
Von solchen radikalen Schritten sind wir doch auch weit entfernt und davon redet auch keiner.

Ansonsten muss man auch mal klar sehen, dass es für manche Dinge keine Kompromisse gibt.

Welt für die Nachfahren kaputt machen und nicht aus der Komfortzone rauskommen.
Welt weniger schnell kaputt machen und zugunsten der Nachfahren zu Veränderungen bereit sein.

Alles eine Frage der Prioritäten.
 
Wie verklickert man seiner Bevölkerung das der von einigen Teilen der Bevölkerung ungewünschte Verzicht nötig ist zum wohle der Allgemeinheit? Ich bin in jeder Form von Gesellschaft eben nicht Frei und darf tun und lassen was ich will. Ich hab die Pflicht mich an Gesetze zu halten, muss Steuern zahlen, meine Kinder zur Schule anzumelden. Ich darf nicht ohne Führerschein mit meinem Auto fahren. Es wurden über die Jahrzehnte so viele Gesetzte verabschiedet (nicht immer alle positiv) ohne die Bevölkerung danach zu fragen. Wieso sollten so etwas nicht auch mit Klimapolitischen Zielen geschehen? Auch mit der Gefahr hin, dass es der Mehrheit der Bevölkerung aufgrund des Mangels bezüglich der Dringlichkeit nicht schmecken wird. Da hatten wir in der Vergangenheit schon ganz andere Gesetze und Richtlinien die über unsere Köpfe hinweg entschieden wurden (Maut, Massenüberwachung). Ist das nicht auch eine Form von "über die Köpfe anderer Menschen hinweg bestimmen" @Gerri ?

Warum sollte das jetzt für die bitter nötige Klimapolitik jetzt anders gehandhabt werden?
 
Kannst du konkret sagen, warum man nicht grün wählen sollte? Würde mich ehrlich interessieren.

Ojemine, hast du nicht die letzten Wochen verfolgt? megachri ist irgendwo ganz falsch abgebogen, will glaub gar nicht wissen wo... Aus Selbstschutz sollte er es auch gar nicht offen legen vermute ich mal.
sorry, aber wenn ich mir quer durchs Forum diverse Posts von dir anschaue, bin ich mir sicher, dass du schon lange falsch abgebogen bist...

Naja, die Grünen sind wirklich alles Andere als industriefreundlich und Industrie benötigen wir nunmal auch, wir können nicht von Luft und Liebe leben.....

Weil die imo.auch nur Populismus Predigen. In 12 Jahren geht die Welt unter, jetzt Fahrverbote, damit man saubere Luft atmen kann (wo Deutschland die sauberste Luft hat..).
Zudem sind erst mal Verbote und Steuern gefordert (kein Verbrenner mehr ab 2030). Und dann ? E Auto? Umweltbilanz? Rettet man damit das Klima? CO2 Steuer, digital Steuer.. wo kommt der Strom 2030 her? Wer oder was liefert die Grundlast?

Wie ich schon mal für mich geschrieben habe: das trifft wieder alles die Bürger mit dem Durchschnittlichen Einkommen. Die, die schon alles voll zahlen, 0 Zuschüsse bekommen, und es sich wohl noch wagen, 60km auf die Arbeit zu fahren. Energie Preise steigen und steigen, Steuerlast steigt und steigt...
Was haben die Grünen dort zu bieten ?

Bei Anne will hat Frau Keller einen Monolog abgelegt, wo selbst die gute Frau Will nachher antwortete "sie wissen also selber nicht , was sie wollen"

Man muss mal nach ganz Europa schauen. In vielen Ländern sind grün/Linke Parteien abgewählt worden, die stellenweise jahrelang in der Amtsregierung waren. Warum ist das denn so? Warum wählen die Leute auf einmal Rechtspopulisten? Und das in sehr sehr großen Ausmaß in Europa? Selbst in Länder wo wir uns gerne was anschauen können, kommen die auf einmal hoch. Ich verstehe den ganzen Zusammenhang noch nicht, aber irgendwas scheint die Bürger dieser Länder ja zu stören.:staun:

gerri und holly haben schon ein paar punkte angesprochen...
abgesehen davon fiel mir in den letzten jahren die grüne elite immer wieder extrem negativ auf (ja … das ist ne persönliche sympathiesache) … wasser predigen, aber wein saufen...

werde nie den spruch vergessen: "gewaltfreier Sexualverkehr zwischen Eltern und Kindern muss straffrei bleiben" … damit sollte eigentlich schon alles gesagt sein... ist zwar schon etwas her, aber mir persönlich ist das egal... ich wird im leben keine kinderfickerpartei wählen... https://www.zeit.de/gesellschaft/fa...u1Qrl93_NqWKh8FNErshc9BCt-e2WiRh8OsbWefkmYKKg

die art Umweltschutz die sie predigen wird definitiv nur über den buckel des arbeitenden volkes gehen, während die Herrschaften weiter mit ihrem dicken Fahrzeug durch die welt gondeln und von Düsseldorf nach köln mit dem Flugzeug fliegen, soll das fussvolk schön mit dem Fahrrad zur arbeit fahren...
 
Mein Vertrauen hat da momentan keine Partei, ich finde Merkel hat über lange Zeit einen guten Job gemacht,

Ich möchte hier mal einhaken, weil ich das jetzt häufiger hier gelesen habe.

Was halte ich Merkel zu Gute?

Atomausstieg. War längst überfällig, war auch wahrscheinlich eher eine Kurzschlussreaktion von ihr, aber sie hat ihn durchgesetzt.

Wir haben Griechenland nicht sterben lassen.

Flüchtlingskrise. Lief nicht alles perfekt, sie hat dann mit Seehofer genau den falschen Mann ans Ruder gelassen, aber dass wir unserer humanitären Verpflichtung wenigstens eine Zeit lang nachkamen geht schon klar.

Und dann?

In knapp 14 Jahren als Kanzlerin hat sie vieles zu verantworten, oder anders, da sie ja gerne Andere Entscheidungen treffen lässt zumindest mit zu verantworten.

Deutschland hat über Jahre dabei zugesehen

- wie der Pflegesektor vor die Hunde ging
- wie das Rentensystem vor die Hunde ging
- wie kein wirklicher Umweltschutz beschlossen wurde
- wie die Schere zwischen arm und reich immer grösser wurde
- wie die Wirtschaft gestärkt wurde, während Menschen am Existenzminimum krauchelten
- wie die Infrastruktur immer immer maroder wurde
- wie die Digitalisierung verschlafen wurde
- wie sich Deutschland aus der Aussenpolitik quasi komplett verabschiedet hat
- wie man keine passende Europa-Politik mehr hat
- usw.

Nicht falsch verstehen, das ist nicht alles Merkels direkte Schuld. Aber sie hat eine lange, lange Zeit einfach nicht gegengesteuert und ein Land hinterlassen, dem es noch gut geht, für die Zukunft aber absehbar einiges an Perspektiven fehlt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben