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PS4 Dreams (+ PSVR)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab mir zur Beta einige Streams angesehen

Das kommt ja dann mit der Vollversion. Das ist ein ziemlich übersichtliches Team und die konzentrieren sich erst auf die Tools, was ja auch absolut verständlich ist, wenn der eigentliche Game-Part dann repräsentieren soll was möglich ist.

Na, das glaube ich nicht so ganz. Einige kleinere Titel an denen die Entwickler arbeiten, die in Dreams inbegriffen sind, kennt man ja schon. Da wäre dieser Plattformer mit der Panda-Dame, dieses Noir Detektiv Ding und dieser Astro-Bot-verschnitt Plattformer. Gameplay-mäßig alles eher sehr schwache Demos die mir schon einen sehr guten Eindruck auf die Limitationen des Projekts aufzeigen. Die Tools für Animationen und Skripte scheinen hier die größte schwäche des Projekts zu sein. Vielleicht werden mal in Zukunft bessere tools nach gereicht. Aber aktuell erwarte ich mit den Tools eher wunderschöne und teils kreative kleine Spielwelten die allerdings Gameplay seitig recht einseitig und Shuffleware-mäßig rüber kommen.

Bisher sieht das für mich lediglich nach "gestallten/machen/ausprobieren" aus. Sehe da noch nicht, dass dies auch wirklich toole Spiele hervorbringen wird. Für Leute die selbst kreativ werden wollen ist das sicherlich ein kleiner Traum. Aber unkreative Personen wie ich werden sich einfach nur sinnlose durch die verschiedenen "Shuffle-ware" Demos durch browsen. Denke der reiz an diesem Spiel wird sehr schnell abflauen, wenn sie mit der Realität und die tatsächlichen limitationen des Titels konfrontiert werden. Das Spiel verkauft einem einen Traum von unendlichen Möglichkeiten. Ich hab hingegen das Gefühl fast schon alles gesehen zu haben was das Spiel zu bieten haben wird.

Edit: Mir reicht es irgendwie in Zukunft Dreams zu verfolgen, mir auf Youtube an zu sehen was kreative Leute mit den Tools erschaffen. Aber wirklich selber spielen? Reizt mich irgendwie nicht so wirklich. Die "Demos" erwecken in mir nicht das verlangen es selber spielen zu wollen. Mir reicht es einfach es mal kurz gesehen zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hm, weiß nicht. Sehe ich anders. Die Animationstools funktionieren wie auch bei großen Engines. Es gibt natürlich mehr Beschränkungen, gerade bei nicht-humanoiden, aber das hält sich meiner Meinung nach im Rahmen. Die Skripts sind auch ziemlich mächtig. Der Nachteil ist bei beidem nur, dass das Prozesse sind, die mit Maus und Tastatur ungefähr eine Million mal besser und schneller funktionieren, aber sonst sehe ich da keine großen Limitationen.

Problematischer wird es bei den allgemeinen Limits für Content. Man muss extrem ressourcenfreundlich entwickeln und wegen dem Aufbau der Engine muss man sehr komisch entwickeln. Zum Beispiel wird empfohlen so viel wie möglich am Stück zu modellieren, auch wenn es umständlich/unnatürlich ist, und Modelle wiederzuverwenden. Man könne z.B. einen Würfel machen mit sechs Arealen, diesen Würfel kopiert man auf sechs Stück und packt dann so die sechs Areale nebeneinander. So ein Quatsch halt. Auch kosten Effekte sehr wenig Ressourcen, während teilweise einfache Modelle und Operationen das Thermometer in die Höhe schnellen lassen.
Auch ist das Programmieren mit globalen Werten in einem non-linearen Spiel, z.B. einem Adventure, nicht so einfach möglich, wie es in anderen Engines ist. Letztendlich ist die Engine konzipiert für lineare Jump'n'Runs und Mini-Games, und für alles andere muss man etwas (oder sehr viel) tricksen.

Aktuell müsste man mich davon auch überzeugen, dass man damit ein Silent Hill umsetzen kann. Ich sehe die Zukunft da eher in kleinen wenig-interaktiven Kunstprojekten.
 
Mir ging es im Grunde auch nur darum, dass ich bisher noch nichts gesehen habe wo ich mir sage "das willst du selber mal spielen". Und das obwohl das grobe Tool-Konstrukt mittlerweile seit schon mehr als 3 Jahren steht und die Entwickler mehr als genug zeit hatten etwas "spielbares" zu präsentieren. Stattdessen gibt es seitens der Entwickler weiterhin nur "wir sind mal für 3 Stunden kreativ und erschaffen mal was zusammen" zu sehen. Bisher habe ich tatsächlich einfach noch nichts spielbares gesehen, dass auch wirklich lust auf selber spielen macht. Dass man bisher seitens der Entwickler noch kaum etwas Spielbares zeigt, wird wohl mit unter seine Gründe haben. Es ist nicht das worum es bei Dreams geht.

Am Ende wird es auch genau darum gehen, es geht nicht um das spielen sondern um das kreativ sein und machen.
 
Problematischer wird es bei den allgemeinen Limits für Content. Man muss extrem ressourcenfreundlich entwickeln und wegen dem Aufbau der Engine muss man sehr komisch entwickeln. Zum Beispiel wird empfohlen so viel wie möglich am Stück zu modellieren, auch wenn es umständlich/unnatürlich ist, und Modelle wiederzuverwenden. Man könne z.B. einen Würfel machen mit sechs Arealen, diesen Würfel kopiert man auf sechs Stück und packt dann so die sechs Areale nebeneinander. So ein Quatsch halt. Auch kosten Effekte sehr wenig Ressourcen, während teilweise einfache Modelle und Operationen das Thermometer in die Höhe schnellen lassen.
Auch ist das Programmieren mit globalen Werten in einem non-linearen Spiel, z.B. einem Adventure, nicht so einfach möglich, wie es in anderen Engines ist. Letztendlich ist die Engine konzipiert für lineare Jump'n'Runs und Mini-Games, und für alles andere muss man etwas (oder sehr viel) tricksen.

Ja mir wäre es genau deswegen auch lieber, wenn sie das Projekt einfach auf die Next-Gen verschieben um diese harte limitation etwas nach oben zu heben.
 
Es gibt jedenfalls auch deutlich mehr als diese Entwickler-Projekte vermuten lassen. Selbst in den paar Wochen Closed Beta gab es wirklich interessante Projekte, die mehr ansteuerten als Minigames und Hüpfspielchen.

Weiß nicht, ob du die Community Creations verfolgst, aber da sieht man schon ambitionierte Ideen. Aber noch ist es schwer zu beurteilen, was letztendlich möglich ist. Kann man z.B. eine gute Steuerung hinkriegen? Akzeptable Hitboxen? Große Levels? Komplexere Mechaniken, also z.B. RPGs? Little Big Planet ist schon bis zum Ende daran gescheitert, dass es immer floaty af war, und bei Dreams hat man bis jetzt auch immer(?) das Gefühl, man würde sich durch eine dickflüssige Suppe bewegen. Es spielt sich alles sehr undirekt.

Dass Dreams auf der PS5 besser aufgehoben wäre, kann sein. Aber ich würde wetten, dass das Spiel auch für PS5 erscheint. Das wird schon als Service-Game/Tool vermarktet werden. Alles andere macht wenig Sinn. Deswegen ist der Game Informer-Test auch so ein bisschen, naja, blind vor Liebe? Mit der einen Hand ohrfeigt man Microtransactions und mit der anderen pettet man das Nachfolgerprojekt der vielleicht größten Microtransaction-Seuche von Spiel. (Halt abgesehen davon, dass man die Augen vor den offensichtlichen Problemen verschließt.)

Jedenfalls bin ich trotzdem optimistisch. Ich glaube nicht, dass Dreams spielerisch überzeugen wird. Vielleicht wird da was kommen, vielleicht nicht. Aber Kurzfilme? Innovative Puzzle-Games? Experimentierfreudige Kunstprojekte, die man dank der visuell ansprechenden Engine sonst wahrscheinlich nirgends so gut umsetzen kann? Das hat man schon alles nach einem Monat Early Access in einem vielversprechendem Stadium, und ich denke, da wird Dreams langfristig seinen lohnenswerten Content haben.
 
Ich weiss nicht, ob ich das immer falsch verstanden habe?

Aber für mich war Dreams eigentlich nie ein Tool, um richtige Spiele selbst zu entwickeln. Eher ein Tool, um Welten zu erschaffen und dann rudimentäres Gameplay zu implementieren.
 
Kann man so ausdrücken, ja.

Ich habe Dreams immer als Baukasten verstanden, nicht als richtiges Entwickler-Tool.

Es ist an sich vom Featureset eine Art Gaming Engine light. Also man soll schon damit Spiele erstellen. Einzigartig ist halt nur das ganze Community-Konstrukt, so dass du eben auch einzelne Modelle, Sounds, Welten, isolierte Mechaniken hochladen kannst, die dann andere wiederum weiterverwenden können.
 
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