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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

naja, für mich war das Thema bedingungslose Liebe für Cersei eigentlich abgeschlossen, als er sie mit seinem ungeborenen Kind stehen lässt um für die Lebenden in Winterfell gegen die Armee der Toten zu kämpfen. Vllt hat er sich dann doch spontan umentschieden als er gemerkt hat, was für ne Wurst der Nachtkönig eigentlich war. Hätte er das vorher gewusst, wär er wohl bei Cersei geblieben.
Er hat Cersei verlassen um für die Lebenden in Winterfell zu kämpfen... Warum?
Könnte es sein, dass er damit Cersei und das ungeborene Kind zu retten versucht?

Ich glaube das Problem ist nicht das er diesen Wandel gemacht hat wieder zu ihr zu wollen. Es ist seine Schwester, es ist seine große Liebe, es ist mit tyrion einer der letzten lanisters und sie trägt auch noch sein Kind und ist kurz davor von einem Drachen lebendig geröstet zu werden. Das er sie retten will (wohl wissentlich das er sie nicht bekehren kann) ist theoretisch verständlich. Die Serie hat sich leider in den Folgen zuvor darauf konzentriert ihn diesen Zwiespalt eben nicht fühlen zu lassen. Hat sogar gezeigt wie er neue Liebe gefunden und sich darauf eingelassen hat. Hat gezeigt wie er Empathie für andere entwickelte und sein Leben für mehr als nur cercei aufs Spiel gesetzt hat.
Man hätte den Fokus anders lenken können. Er hätte in all den Gesprächen vielleicht nicht auf alte staffeln anspielen sollen sondern unterschwellig klar machen sollen das er im Norden ist um eine bessere Welt für sein Kind und seine Frau zu schaffen. Er hätte sichtliche selbstzweifel entwickeln können im Bett mit brienne. Vielleicht es sogar nicht übers Herz gebracht mehr mit ihr anzufangen. So hätte der Zuschauer erahnen können was in ihm vorgeht. Wie gesagt, sie haben sehr wenig Zeit für Staffel 8 und die Zeit die sie haben wurde wie ich finde verplempert für "erinnert ihr euch an damals" Momente.
Wirklich? Für mich forderst du damit die Holzhammermethode, die ich eher kritisieren würde als die Art wie Jamies Handeln letztlich umgesetzt wurde.

Ich kann mir nach 8 Staffeln, in denen Jamie und Cersei ein essentieller Bestandteil waren, doch selber ausmalen warum er so handelt. Ich fand es gut, dass man ihn eben nicht so dargestellt hat, wie du das beschreibst.
Selbstzweifel macht ein Mensch in der Regel mit sich selber aus, ich finde es daher gut, dass er in Winterfell dazu kein Wort verliert. Und ihn heulend im Bett darzustellen, nachdem er Brienne befriedigt hat, hätte ich jetzt auch nicht so cool gefunden, wenn ich ehrlich bin :ugly:
 
Nicht in dem Ausmaß, wie es die Überschrift suggeriert. Er relativiert es ja selber und sagt, dass das die Krux bei einer Serie ist, wo viele Charaktere mitmischen.
naja soll er jetzt alle beteiligten fertig machen und sich seine zukunft versauen? da muss man als beteiligter super vorsichtig sein und da finde ich schon, dass er, wenn man das im hinterkopf hat, sehr harte kritik übt.

glaube niemand war mit der rolle von varys und kleinfinger zum ende hin zufrieden, aber charaktere können ja nur so klug sein wie ihre schreiber, von daher hat man wohl vermieden, da noch groß was zu machen
 
Na ja, dann brauchen wir aber auch nicht mehr reininterpretiere und sagen, er hätte das alles zerfetzt. Zwischen Zeilen lesen ist in diesem Zusammenhang einfach nicht mein Ding. Der ein sieht es so, weil er die Serienentwicklung mies findet und der andere halt anders. Effektiv hat er aber nur etwas konkretes gesagt und es wieder relativiert.
 
Na ja, dann brauchen wir aber auch nicht mehr reininterpretiere und sagen, er hätte das alles zerfetzt. Zwischen Zeilen lesen ist in diesem Zusammenhang einfach nicht mein Ding. Der ein sieht es so, weil er die Serienentwicklung mies findet und der andere halt anders. Effektiv hat er aber nur etwas konkretes gesagt und es wieder relativiert.
was vollkommen normal ist, wenn man nochmals einen job haben will. er kann doch nicht direkt die show kritisieren
 
Wenn man sich die ganze Geschichte Westeros betrachtet, passen die letzten Folgen eigentlich perfekt. Warum soll Daeerys jetzt eigentich so viel anders sein als andere verrückte Tagaryens? Sie ist sicher nicht die erste die das Rad brechen will und dabei versagt.
 
Das "Hä?" gebe ich gerne zurück. Sag mir doch einfach mal konkret, was du jetzt erwartest? Was soll ich sagen? Ich lese da keine Kritik gegenüber seiner Figur und der Entwicklung in dem Sinne. Es gab Änderungen, die hat er persönlich genommen, weil man das so als Schauspieler halt tut, wenn man sich mit seiner Figur identifiziert. Er sagt aber nicht, dass die Entwicklung eine falsche war, dass die Entscheidungen unsinnig sind. Das sind einfach Interpretationen, die man in jegliche Richtung fahren kann. Deine Argumentation ist: Gar nichts sagen ist der einzige Beweis dafür, dass er nichts zu kritisieren hat.

Edit: Im übrigen habe ich auch nicht gesagt, dass er Kritik gar nicht geübt hat. Aber aus dem Kontext muss man den Spaß halt auch nicht reißen.
 
Er hat Cersei verlassen um für die Lebenden in Winterfell zu kämpfen... Warum?
Könnte es sein, dass er damit Cersei und das ungeborene Kind zu retten versucht?


Wirklich? Für mich forderst du damit die Holzhammermethode, die ich eher kritisieren würde als die Art wie Jamies Handeln letztlich umgesetzt wurde.

Ich kann mir nach 8 Staffeln, in denen Jamie und Cersei ein essentieller Bestandteil waren, doch selber ausmalen warum er so handelt. Ich fand es gut, dass man ihn eben nicht so dargestellt hat, wie du das beschreibst.
Selbstzweifel macht ein Mensch in der Regel mit sich selber aus, ich finde es daher gut, dass er in Winterfell dazu kein Wort verliert. Und ihn heulend im Bett darzustellen, nachdem er Brienne befriedigt hat, hätte ich jetzt auch nicht so cool gefunden, wenn ich ehrlich bin :ugly:
Es sollte ja auch wie ich schon sagte subtil sein und nicht so wie du schreibst das er es Gott und der Welt mitteilt. Ich bin kein Autor als das ich dir jetzt hier im Detail seine Handlungen darlegen könnte aber ich denke man hätte es dem Zuschauer schon klar machen können ohne Leuchtreklame und zum Sex mit brienne hätte es eben genau aus den genannten Gründen halt nicht kommen sollen. Er soll nicht danach heulend im Bett sitzen sondern diesen Schritt gar nicht erst gehen, der sugerriert er hat seine Schwester hinter sich gelassen. Sie haben einfach offensichtlich nicht genug Zeit zu zeigen das er das eben doch nicht hat. Aber ist ja auch wumpe. Das ist eh nur die Spitze des Eisbergs. Das sind alles so kleine Punkte die man locker übersehen würde wenn das Gesamtkonzept stimmt.
 
@Cthulhu Eigentlich wollte ich nur den Artikel posten und mich nicht für simple Wortlaute rechtfertigen müssen, deswegen irgendwann das hä? Warum muss man da jetzt so borniert darauf sein, dass er keine Kritik übt?

Warum und das wie ist doch erstmal egal, aber er ist halt enttäuscht, was mit seinem Char passiert ist. Ob das jetzt aus egoistisch schauspielerischer Sicht gemeint ist oder nicht, ist doch erstmal egal. Es betrifft den Charakter und von daher gibt es auch nichts zu argumentieren die Worte stehen für sich, wenn er relativiert, schwingt auch die persönliche Enttäuschung mit und eine Kritik ist halt immer subjektiv mit dem persönlichen Empfinden verbunden:

“I was very bummed to not have a final scene with him,” he explained. “It would have been great to have had one more meeting with Littlefinger. I think they tried to make that work and couldn’t.”

“That’s been my feeling the last couple seasons, that my character became more peripheral, that they concentrated on others more. That’s fine,” he added. “It’s the nature of a multi-character show. It was kind of frustrating … the last couple seasons weren’t my favorite.”
 
Ich habe lediglich meine Meinung dazu gesagt. Wenn du das anders siehst, soll mir das nur recht sein. Nur aus meiner Warte heraus ist es eben nicht egal, aus welchen Gründen er die Kritik übt. Wie gesagt, du interpretierst es auf eine Weise, ich auf eine andere. Wer weiß denn schon, ob einer von uns beiden recht oder unrecht hat. Mehr wollte ich damit nicht sagen. Zudem sagte ich, dass die Kritik geübt wurde, aber ich finde, man muss seine Aussage als Ganze betrachten.
 
Es sollte ja auch wie ich schon sagte subtil sein und nicht so wie du schreibst das er es Gott und der Welt mitteilt. Ich bin kein Autor als das ich dir jetzt hier im Detail seine Handlungen darlegen könnte aber ich denke man hätte es dem Zuschauer schon klar machen können ohne Leuchtreklame und zum Sex mit brienne hätte es eben genau aus den genannten Gründen halt nicht kommen sollen. Er soll nicht danach heulend im Bett sitzen sondern diesen Schritt gar nicht erst gehen, der sugerriert er hat seine Schwester hinter sich gelassen. Sie haben einfach offensichtlich nicht genug Zeit zu zeigen das er das eben doch nicht hat. Aber ist ja auch wumpe. Das ist eh nur die Spitze des Eisbergs. Das sind alles so kleine Punkte die man locker übersehen würde wenn das Gesamtkonzept stimmt.

Ich finde im Falle von Jamie hat man es gut hinbekommen.
Für mein Empfinden wurde der Charakter 8 Staffeln lang konsequent entwickelt, für mich waren weitere Hinweise, subtil oder nicht, schlicht nicht notwendig.

Ich würde lügen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass mich die Sex-Szene mit Brienne jetzt so gar nicht gestört hätte.
Auf der anderen Seite passt es für mich aber... Das er starke Sympathien / Gefühle für Brienne entwickelt hat, konnte man schon in vorherigen Staffeln erkennen, wenn auch subtil.
Dann war er da in Winterfell, "alleine"..., die Wahrscheinlichkeit den nächsten Abend nicht mehr zu erleben war äußerst hoch, er war betrunken... Da stellt sich mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser Szene gar nicht.
 
Er hat Cersei verlassen um für die Lebenden in Winterfell zu kämpfen... Warum?
Könnte es sein, dass er damit Cersei und das ungeborene Kind zu retten versucht?
Das will ich gar nicht bestreiten, dass er nach wie vor seine Familie und vor allem sein Kind schützen will

es geht mir eher darum, wie das ganze geschrieben wird. Jamie reitet nicht nur nach Norden um Cersei und sein Kind zu retten. Er hat sein Wort gegeben, für die Lebenden zu kämpfen und sieht es als das richtige an, den Streit um die Krone vorerst beiseite zu legen und sich mit dem Feind zu verbünden. Dazu haben ihn die vergangenen 7 Staffeln aufgebaut.

Die Schlacht im Norden ist gewonnen und er findet in Brienne eine neue Liebe(?) Zumindest scheint er ein paar Tage (oder keine Ahnung wie lange) dort mit ihr zu verbringen. Eines nachts kommt ihm aber in den Kopf geschossen, dass es ja noch Cersei und das Kind gibt (um die es ihm ja die ganze Zeit eigentlich nur geht nach Aussage von manchen Usern hier) und beschließt, sich aus dem Staub zu machen? Zu dem Zeitpunkt ist btw schon die Armee von Dany auf dem Weg nach KL. Jetzt aber sputen!

Und der gleiche Typ, der seine Schwester mit der Argumentation verlässt, er hat sein Wort gegeben und steht auf der Seite der Lebenden, um Westeros zu retten kümmert das Leben von ner halben Millionen Unschuldiger plötzlich nen Dreck? Glocken läuten (wie Tyrion es vorschlägt) und damit womöglich den Angriff erstmal stoppen um sich dann aus dem Staub zu machen? Nope, direkt zu Cersei. Der Rest war ihm ja "schon immer" egal.

Ich merk schon ich fang an mich zu wiederholen. Für mich sind das halt zu viele plötzliche Eingebungen, die die Charaktere haben um "full circle" zu gehen, wie die Drehbuchautoren gerne mal sagen. Der Weg dahin macht aber zum Teil wirklich null Sinn und vieles wirkt einfach nur noch rein geschrieben, um bestimmte Effekte beim Zuschauer zu erzielen, anstatt eine kohärente Geschichte zu erzählen.
 
Er hat Cersei verlassen um für die Lebenden in Winterfell zu kämpfen... Warum?
Könnte es sein, dass er damit Cersei und das ungeborene Kind zu retten versucht?
Naja die Serie hat ja meiner Meinung nach dortlich gezeigt, wie sie drauf ist und er kein bock mehr auf sie hat.
Er hat ja nicht gesagt, oh shit, mein Kind und meine große Liebe können sterben, ich will da helfen...
 
Das will ich gar nicht bestreiten, dass er nach wie vor seine Familie und vor allem sein Kind schützen will. es geht mir eher darum, wie das ganze geschrieben wird. Jamie reitet nicht nur nach Norden um Cersei und sein Kind zu retten. Er hat sein Wort gegeben, für die Lebenden zu kämpfen und sieht es als das richtige an, den Streit um die Krone vorerst beiseite zu legen und sich mit dem Feind zu verbünden. Dazu haben ihn die vergangenen 7 Staffeln aufgebaut.
Sehe ich auch so. Er will nicht nur Cersei retten. Es geht um alle Menschen in Westeros.
Die Schlacht im Norden ist gewonnen und er findet in Brienne eine neue Liebe(?) Zumindest scheint er ein paar Tage (oder keine Ahnung wie lange) dort mit ihr zu verbringen. Eines nachts kommt ihm aber in den Kopf geschossen, dass es ja noch Cersei und das Kind gibt (um die es ihm ja die ganze Zeit eigentlich nur geht nach Aussage von manchen Usern hier) und beschließt, sich aus dem Staub zu machen? Zu dem Zeitpunkt ist btw schon die Armee von Dany auf dem Weg nach KL. Jetzt aber sputen!
Nein, eine neue Liebe war das für ihn nicht.
Und der gleiche Typ, der seine Schwester mit der Argumentation verlässt, er hat sein Wort gegeben und steht auf der Seite der Lebenden, um Westeros zu retten kümmert das Leben von ner halben Millionen Unschuldiger plötzlich nen Dreck? Glocken läuten (wie Tyrion es vorschlägt) und damit womöglich den Angriff erstmal stoppen um sich dann aus dem Staub zu machen? Nope, direkt zu Cersei. Der Rest war ihm ja "schon immer" egal.
Was hätte er denn in dieser Situation machen sollen?
Die Armee der Untoten war besiegt und so rückte seine Familie wieder ins Zentrum seines Handelns.
Wo sieht man denn, dass ihn Millionen Unschuldige nicht interessieren?

Naja die Serie hat ja meiner Meinung nach dortlich gezeigt, wie sie drauf ist und er kein bock mehr auf sie hat.
Er hat ja nicht gesagt, oh shit, mein Kind und meine große Liebe können sterben, ich will da helfen...
Sehe ich nicht so. Er hat in diesen Szenen lediglich gezeigt, wie sehr ihn Cerseis Handeln ankotzt.
Seine Liebe zu ihr ging dadurch nicht zu Bruch...
 
Nein, eine neue Liebe war das für ihn nicht.
also dann fängt er in Winterfell ein Tächtelmächtel an, obwohl seine einzig große Liebe, die ihm die ganze Zeit am wichtigsten war und für die er das alles macht, schwanger in KL am Fenster steht und Dany zusammen mit ihrem Drachen und ihren Truppen auf dem Weg dorthin ist, um sie umzubringen? Ja doch, klingt nachvollziehbar.

Was hätte er denn in dieser Situation machen sollen?
Die Armee der Untoten war besiegt und so rückte seine Familie wieder ins Zentrum seines Handelns.
Wo sieht man denn, dass ihn Millionen Unschuldige nicht interessieren?
nachdem die Armee der Untoten besiegt ist rückt halt erstmal Brienne ins Zentrum seines Handelns. Bis er dann irgendwann doch wieder merkt, dass er ja eigentlich seine Schwester über alles liebt.
Dass ihn die Millionen Unschuldigen nicht interessieren sagt er doch selbst. Er sagt sogar sie haben ihn nie interessiert, sondern immer nur seine Familie und insbesondere Cersei. Was sich für mich eben mit dem widerspricht, wie er über die Staffeln hinweg gehandelt hat.

Das Ende der beiden find ich ja sogar ziemlich passend. Nur der Weg dorthin ist einfach schlecht erzählt.
Du sagst ja selber man kann sich vieles "ausmalen". So fühlt es sich halt auch leider an und das ist dann für mich schlechtes Handwerk.
Bisher fühlte sich GoT meistens wie ein Besuch einer Kunstgalerie an. Alles war schön herausgearbeitet und man konnte nachvollziehen, was die Macher dem Publikum mit ihren Bildern erzählen wollen. In dieser Staffel sind wir an den Punkt gekommen, wo man ein Malbuch vorgelegt bekommt, bei dem zwar die Konturen darauf hindeuten, dass da ein tolles Kunstwerk dahinter steckt, man es aber selbst erstmal ausmalen muss, um es mit Inhalt zu füllen.
 
Ja den Weg dahin kennt halt GRRM noch selbst nicht. Das Ende passt natürlich so. Das grösste Problem ist einfach der fanService mit brienne. Der passt nur falls jaime sich unsterblich verliebt hat, hat er aber wohl nicht. Dumme Entscheidung das einzubauen über andere Unstimmigkeiten kann man wegsehen
 
Dass ihn die Millionen Unschuldigen nicht interessieren sagt er doch selbst. Er sagt sogar sie haben ihn nie interessiert, sondern immer nur seine Familie und insbesondere Cersei. Was sich für mich eben mit dem widerspricht, wie er über die Staffeln hinweg gehandelt hat.

Das Ende der beiden find ich ja sogar ziemlich passend. Nur der Weg dorthin ist einfach schlecht erzählt.
Du sagst ja selber man kann sich vieles "ausmalen". So fühlt es sich halt auch leider an und das ist dann für mich schlechtes Handwerk.
Bisher fühlte sich GoT meistens wie ein Besuch einer Kunstgalerie an. Alles war schön herausgearbeitet und man konnte nachvollziehen, was die Macher dem Publikum mit ihren Bildern erzählen wollen. In dieser Staffel sind wir an den Punkt gekommen, wo man ein Malbuch vorgelegt bekommt, bei dem zwar die Konturen darauf hindeuten, dass da ein tolles Kunstwerk dahinter steckt, man es aber selbst erstmal ausmalen muss, um es mit Inhalt zu füllen.

Er sagt das für mein Empfinden nicht aus innerer Überzeugung.
Er hat registriert, dass er sein Leben vor die Wand gefahren hat, dass er viele Fehler gemacht hat.
Er hat am Ende viel über sich selbst gelernt und muss sich, abgesehen davon, möglichst schmerzfrei von Brienne verabschieden... So interpretiere ich das für mich...

Und ja, in der letzten Staffel fehlt mir auch einiges, das habe ich ja bereits kundgetan.
Das Tempo ist zu hoch, vieles wirkt unvollständig.
Man hätte aus Staffel 8 zwei Staffeln machen müssen.
Folge 3 wäre ein hervorragendes Staffelfinale gewesen und in Summe hätte man viele Fragen ausführlicher beantworten können.
 
Was ich mich frage: was ist nun mit den Eiseninseln, Dorne und dem grünen Tal?

Die kleineren Häuser, haben ja eh nie ne Rolle gespielt, das heißt:

Highgarden mit der Weite ist komplett raus, die Tullys mit den Flusslanden auch, die Kronlande sind durch Königsmund ja auch nicht mehr wirklich existent da kann Dany allein auf Drachenstein chillern, die Westlands ohne Lannisters auch nicht und in den Sturmlanden sitzt Gendry jetzt ganz allein.

Meint ihr, da kommt noch was politisches oder wurde an den Menschen in Westeros einfach ein riesiger Genozid verübt und wir haben nur noch Nordmänner und Daenerys?

Bran muss ja jetzt eigentlich auch noch vernünftig abgehandelt werden, aber daran glaub ich auch nicht mehr.
 
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