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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verstehe die ganze Diskussion zum Teil aber auch echt nicht wirklich. Regt man sich jetzt darüber auf, dass Arya doch ein ganz wichtiger Bestandteil der Gesamtlösung ist? Und das obwohl sie eine derjenigen mit der größten Entwicklung ist? Vielleicht diejenige die Haus Stark am Ende rächt? Und eben nicht Rob oder Jon wie es "normal" gewesen wäre?

Ich fand z.b. toll dass Melisandre zurück gekehrt ist. Denn zwischenzeitlich hatte ich die ganze Story Ark um den Gott des Lichts für komplett ohne Ziel und Sinn gehalten. Und in der letzten Folge hat sich der Kreis toll geschlossen. Und der Spruch bezüglich der Augen die Arya schließt passt doch jetzt auch. Bin gespannt ob sie wirklich auch diejenige ist die Cersei mit ihren grünen Augen kaltstellt. Überhaupt kommen insofern dann doch Disney Vibes bei uns auf, weil es fast nur noch Frauen sind die jetzt irgendwie etwas zu sagen haben.

Ich lasse mich zu eine Endaussage erst nach den letzten 3 Folgen hinreisen. Für mich passt das bisher alles ganz gut und viel wichtiger - es macht mir tierisch Spaß und ist spannend. Ganz ehrlich - so Aussagen "Wie eine Folge mir die ganze Serie ruiniert" kann man doch nicht ernst nehmen. Das Lost und Battlestar Galactica Ende fand ich nach den ganzen geilen Fantheorien vorher auch sehr enttäuschend, die gesamte Serie konnten mir die aber nie vermiesen. Dafür waren die vielen Stunden zuvor einfach viel zu fantastisch.

Ansonsten hat mich die Episode vom Montag wirklich nachhaltig beschäftigt muss ich zugeben. Das wirkt schon noch alles sehr nach in mir, was mich schon überrascht.
 
Ich verstehe die ganze Diskussion zum Teil aber auch echt nicht wirklich. Regt man sich jetzt darüber auf, dass Arya doch ein ganz wichtiger Bestandteil der Gesamtlösung ist? Und das obwohl sie eine derjenigen mit der größten Entwicklung ist? Vielleicht diejenige die Haus Stark am Ende rächt? Und eben nicht Rob oder Jon wie es "normal" gewesen wäre?
So sehe ich das auch. Arya ist die tödlichste Attentäterin in GoT , die hat doch nicht umsonst trainiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Meinung nach ist das Ende des Night Kings doch absolut in Ordnung gewesen ... er hat auf seinem Weg gen Süden genug Opfer auf dem gewissen und in der letzten Schlacht seinen Gegnern absolut alles abverlangt. Letztendlich hat er vielleicht außerordentliche Kräfte gehabt aber auch er wurde "erschaffen" also warum soll er nicht auch getötet werden können. Auch Arya macht hier absolut Sinn denn auch wenn viele das nicht gerne hören ist Sie die einzige auf dem Schlachtfeld gewesen die nah genug an den Night King herangekommen ist. Außerdem wurde der Storyark um ihre Prohezeihung doch sogar noch aufgegriffen ...brown eyes, green eyes and blue eyes shut forever. Und ihre Fähigkeiten sind kein Zufall sondern sie wurde ausgebildet und das auch noch von einem Ring von Leuten die nicht daran glauben dass der Tod eine Bedrohung ist.

Und ob man jetzt bis zur letzten Folge mit der großen Schlacht hätte warten sollen? Warum dass denn? Es war doch klar dass danach noch ein weiterer Handlungsstrang abgeschlossen werden muss, egal wie die Schlacht um Winterfell ausgeht. Sicher hätte der Night King auch gewinnen können und alle Toten wären nach Kings Landing gezogen, aber wer hätte sich denn den scheiß noch angesehen?

Ich finde den Plot gegen Cersei jetzt auf jeden Fall spannender als das am Ende noch die ganzen untoten mitgemischt hätten. Etwas mehr Taktik und Verrat gehört bei Game of Thrones für mich viel mehr dazu also schlachten gegen kopflose Zombiehorden.
Ich hoffe auch dass es keine weirde Auflösung mit Bran und dem Knight King gibt, wozu? Ich will jetzt sehen wie Cersei zu Fall gebracht wird.

... vielleicht wird Sie von einem Ihrer Brüder erledigt :schock:
 
Die Folge hat meiner Meinung ein ganz dummes Drehbuch.
Plot armor, Plot holes, manche Entscheidungen etc.
Hält sich nicht an die eigenen Regeln der Welt.
Es passt dort vieles hinten und vorne nicht.
Würde ich mir einfach einen doofen Blockbuster anschauen, okay kann ich mit Leben. Selbst Marvel hat es gelernt und besser hingekriegt.
Aber ich denke, die Serie muss einfach für die Mehrheit jetzt gemacht sein.

Allein die Dothraki sowas dummes habe ich schon lange nicht mehr gesehen...
Das sollen alles Kampferprobte Strategen sein?...
 
Die Folge hat meiner Meinung ein ganz dummes Drehbuch.
Plot armor, Plot holes, manche Entscheidungen etc.
Hält sich nicht an die eigenen Regeln der Welt.
Es passt dort vieles hinten und vorne nicht.
Würde ich mir einfach einen doofen Blockbuster anschauen, okay kann ich mit Leben. Selbst Marvel hat es gelernt und besser hingekriegt.
Aber ich denke, die Serie muss einfach für die Mehrheit jetzt gemacht sein.

Allein die Dothraki sowas dummes habe ich schon lange nicht mehr gesehen...
Das sollen alles Kampferprobte Strategen sein?...
Mit Plot Armor und den Dothraki hast Du vollkommen recht. Aber mit Marvel , eher nicht. Die sind um keinen deut besser. meiner Meinung nach sogar um ein vielfaches schlechter.
Das in Endgame soll jetzt die eine Möglichkeit zum Sieg von 14 Millionen sein, die Dr Strange mit dem Timestone gesehen hatte? Und die Zeitreisen. Zuerst heisst es die Pym partikel sind begrenzt. Dann kann man sich doch welche holen. Die Strategie der intelligentesten Typen der Erde?
 
Ich verstehe die ganze Diskussion zum Teil aber auch echt nicht wirklich. Regt man sich jetzt darüber auf, dass Arya doch ein ganz wichtiger Bestandteil der Gesamtlösung ist? Und das obwohl sie eine derjenigen mit der größten Entwicklung ist? Vielleicht diejenige die Haus Stark am Ende rächt? Und eben nicht Rob oder Jon wie es "normal" gewesen wäre?
absolut, genau das ist ja ihre Geschichte. Deswegen macht sie den ganzen Kram mit den Gesichtslosen durch. Sie hat ihre Liste mit Leuten auf die sie derbe pissed ist. Leute, die ihre Familie oder sie selbst verraten haben und an denen sie sich rächen will. Was hat der Nachtkönig nochmal gleich für ein persönliches Problem mit der Familie Stark?

Der Nachtkönig und seine Armee der Toten wird als die letztlich größte Bedrohung überhaupt aufgebaut. Steht man hier nicht als Volk von Westeros zusammen, wars das. Das ist das, was Jon Snow die ganze Zeit predigt. Geschissen auf Machtansprüche, Stolz oder persönliche Differenzen, hier steht die Existenz der Menschheit auf dem Spiel. Das ist seine Geschichte. Er und der NK tauschen mehrere Male bedeutungsschwangere Blicke aus, ganz nach dem Motto: Wir sehen uns wieder. Die Bildsprache suggeriert dem Zuschauer eindeutig: Die beiden müssen irgendwann noch aufeinander treffen, zwischen diesen beiden besteht ein ganz enger Konflikt. Welche Verbindung hat nochmal Arya mit dem Nachtkönig und der Armee der Toten? Die hat bisher ja noch überhaupt nix davon zu sehen gekriegt.

Das heißt alles nicht, dass es nicht Arya sein kann, die am Schluss den Todesstoß gibt. Aber dramaturgisch geht es halt komplett in die Hose, wenn Jon und der NK nicht noch ihren Moment haben. Lass es am Ende Jon schaffen, vorbei an seinen Freunden in höchster Not, zum NK und Bran zu gelangen (dann hätte es auch irgendwie noch Sinn, dass er sich hier zwischen Freunden und Überleben der Menschheit entscheiden muss und ist nicht total sinnlos. Sterben muss ja eh keiner). Jon kämpft sich mit letzter Kraft noch an ein paar White Walkern vorbei. Die sind in der Überzahl und verwunden ihn nahezu tödlich. Er fällt hinter dem NK, der gerade vor hat Bran zu töten auf die Knie und hebt noch einmal verzweifelt aber aussichtslos sein Schwert entgegen. Der NK dreht sich noch einmal fast schon entnervt um und sieht seinem Widersacher, dem er bisher immer erfolgreich aus dem Weg gegangen war, noch ein letztes Mal in die Augen ehe er dem ganzen ein Ende setzt. Durch das Durcheinander hat es Arya auch geschafft, sich unbemerkt in die Nähe zu schleichen und hat genau diesen Moment der Unachtsamkeit des NK abgewartet... Der Rest dann wie gehabt.

So wäre Jons Story Arc zufriedenstellend abgeschlossen und Arya hätte trotzdem ihren Kill. So ist es halt einfach Arya out of nowhere... Jon versteckt sich derweil hinter einem Stein.
 
Mit Plot Armor und den Dothraki hast Du vollkommen recht. Aber mit Marvel , eher nicht. Die sind um keinen deut besser. meiner Meinung nach sogar um ein vielfaches schlechter.
Das in Endgame soll jetzt die eine Möglichkeit zum Sieg von 14 Millionen sein, die Dr Strange mit dem Timestone gesehen hatte? Und die Zeitreisen. Zuerst heisst es die Pym partikel sind begrenzt. Dann kann man sich doch welche holen. Die Strategie der intelligentesten Typen der Erde?
Pym-Partikel hätte man sich mit einer Zeitreise einfach genug holen sollen. Und schon hätte man unbegrenzt Versuche gehabt. Allein das das NIE zur Sprache kam, ist doch hohl ohne Ende.
 
Das heißt alles nicht, dass es nicht Arya sein kann, die am Schluss den Todesstoß gibt. Aber dramaturgisch geht es halt komplett in die Hose, wenn Jon und der NK nicht noch ihren Moment haben.
Das wäre absolut unglaubwürdig. Der Nachtkönig ist anscheinend der Einzige der die Armee zusammenhält und da soll er in den Nahkampf gegen einen Krieger mit einem Schwert aus vallyrischen Stahl gehen? Vor allem wenn er es absolut nicht nötig hat?
 
Meiner Meinung nach ist das Ende des Night Kings doch absolut in Ordnung gewesen ... er hat auf seinem Weg gen Süden genug Opfer auf dem gewissen und in der letzten Schlacht seinen Gegnern absolut alles abverlangt. Letztendlich hat er vielleicht außerordentliche Kräfte gehabt aber auch er wurde "erschaffen" also warum soll er nicht auch getötet werden können. Auch Arya macht hier absolut Sinn denn auch wenn viele das nicht gerne hören ist Sie die einzige auf dem Schlachtfeld gewesen die nah genug an den Night King herangekommen ist. Außerdem wurde der Storyark um ihre Prohezeihung doch sogar noch aufgegriffen ...brown eyes, green eyes and blue eyes shut forever. Und ihre Fähigkeiten sind kein Zufall sondern sie wurde ausgebildet und das auch noch von einem Ring von Leuten die nicht daran glauben dass der Tod eine Bedrohung ist.

Und ob man jetzt bis zur letzten Folge mit der großen Schlacht hätte warten sollen? Warum dass denn? Es war doch klar dass danach noch ein weiterer Handlungsstrang abgeschlossen werden muss, egal wie die Schlacht um Winterfell ausgeht. Sicher hätte der Night King auch gewinnen können und alle Toten wären nach Kings Landing gezogen, aber wer hätte sich denn den scheiß noch angesehen?

Ich finde den Plot gegen Cersei jetzt auf jeden Fall spannender als das am Ende noch die ganzen untoten mitgemischt hätten. Etwas mehr Taktik und Verrat gehört bei Game of Thrones für mich viel mehr dazu also schlachten gegen kopflose Zombiehorden.
Ich hoffe auch dass es keine weirde Auflösung mit Bran und dem Knight King gibt, wozu? Ich will jetzt sehen wie Cersei zu Fall gebracht wird.

... vielleicht wird Sie von einem Ihrer Brüder erledigt :schock:
Ist auch legetim.
Ich finds halt boring as fuck.
Außer wie gesagt, es kommt noch ein großer Twist.

Der Serie hat mit laufender Zeit klar gemacht, dass der thron scheiß egal ist und das nur nebensächlich ist. Das find ich halt schade. Mensch vs Mensch ist wieder wichtiger als Tod vs Leben. In my opinion :)
 
Das wäre absolut unglaubwürdig. Der Nachtkönig ist anscheinend der Einzige der die Armee zusammenhält und da soll er in den Nahkampf gegen einen Krieger mit einem Schwert aus vallyrischen Stahl gehen? Vor allem wenn er es absolut nicht nötig hat?
lies meinen Beitrag zu Ende und du merkst vielleicht, dass man den "von Angesicht zu Angesicht" Moment zwischen Jon und dem NK auch ohne den klischeehaften Schwertkampf der beiden haben kann.
Es ist auch absolut logisch, dass der NK kein Duell will und z.B. bei der Schlacht von Winterfell quasi sagt "du rennt mir hinterher und willst dass ich mich mit dir anlege? fuck you, hier haste n paar Zombies". Geile Szene. Aber die gesamte Storyline von Jon Snow braucht irgendeinen Payoff, wenn ich sie schon so über die gesamten Staffeln über aufbaue...
 
Der Serie hat mit laufender Zeit klar gemacht, dass der thron scheiß egal ist und das nur nebensächlich ist. Das find ich halt schade. Mensch vs Mensch ist wieder wichtiger als Tod vs Leben. In my opinion :)
Eigentlich zeigt es nur dass sich Menschen wenn es gegen eine äussere Gefahr zusammenschliesen können aber danach sich wieder zerstreiten bzw erst gar nicht erst mitmachen siehe Cersei.
Ist völlig realistisch.
Ich erinnere an Watchman.
Wo Ozymandias eine Alien Bedrohung gefakt hat um einen Weltfrieden zu erreichen.
 
Wenn ich lese „die Folge hat mir die ganze Serie versaut“ dann kann ich nur bemitleidenswert lachen und bin froh das ich mich an coolen Dingen erfreuen kann, ohne das mir immer gleich alles sauer aufstösst.
Ich kann nur bemitleidenswert lachen, dass man alles ruhig schluckt, sich berieseln lässt ohne es zu Hinterfragen oder mal genau zu schauen, was man dort sieht.
 
Ich hab mir gestern mal die Episodenbesprechung von Nerdkultur angesehen und er hat einen guten Punkt gebracht.

Game of Thrones war immer dann am besten, wenn es um die Charaktere geht, die sich über die Serie hinweg gewandelt, die wir verfolgt und mit denen wir gelitten oder die wir gehasst haben. Die White Walker sind nicht's davon. Sie sind mit das einfachste Konzept der Serie. Sie sind durch und durch böse. Game of Thrones lebt aber davon, Charaktere zu haben, die man eben nicht einfach als nur gut oder nur böse kategorisieren kann. Die Entscheidung der Serie, diesen Storyarc frühzeitig zu beendet, um Platz zu schaffen für den Konflikt zwischen Charakteren, die wir seit der ersten Episode verfolgen, ist - für mich - einfach bedeutender, als die übernatürliche, von Grund auf böse Bedrohung, auch wenn man sich über die Ausführung definitiv streiten kann.

Wie gesagt, die Serie heißt Game of Thrones und nicht A Song of Ice and Fire. Ich bin mir sicher, dass man im Buch dementsprechend den anderen Weg gehen wird.
 
absolut, genau das ist ja ihre Geschichte. Deswegen macht sie den ganzen Kram mit den Gesichtslosen durch. Sie hat ihre Liste mit Leuten auf die sie derbe pissed ist. Leute, die ihre Familie oder sie selbst verraten haben und an denen sie sich rächen will. Was hat der Nachtkönig nochmal gleich für ein persönliches Problem mit der Familie Stark?

Der Nachtkönig und seine Armee der Toten wird als die letztlich größte Bedrohung überhaupt aufgebaut. Steht man hier nicht als Volk von Westeros zusammen, wars das. Das ist das, was Jon Snow die ganze Zeit predigt. Geschissen auf Machtansprüche, Stolz oder persönliche Differenzen, hier steht die Existenz der Menschheit auf dem Spiel. Das ist seine Geschichte. Er und der NK tauschen mehrere Male bedeutungsschwangere Blicke aus, ganz nach dem Motto: Wir sehen uns wieder. Die Bildsprache suggeriert dem Zuschauer eindeutig: Die beiden müssen irgendwann noch aufeinander treffen, zwischen diesen beiden besteht ein ganz enger Konflikt. Welche Verbindung hat nochmal Arya mit dem Nachtkönig und der Armee der Toten? Die hat bisher ja noch überhaupt nix davon zu sehen gekriegt.

Das heißt alles nicht, dass es nicht Arya sein kann, die am Schluss den Todesstoß gibt. Aber dramaturgisch geht es halt komplett in die Hose, wenn Jon und der NK nicht noch ihren Moment haben. Lass es am Ende Jon schaffen, vorbei an seinen Freunden in höchster Not, zum NK und Bran zu gelangen (dann hätte es auch irgendwie noch Sinn, dass er sich hier zwischen Freunden und Überleben der Menschheit entscheiden muss und ist nicht total sinnlos. Sterben muss ja eh keiner). Jon kämpft sich mit letzter Kraft noch an ein paar White Walkern vorbei. Die sind in der Überzahl und verwunden ihn nahezu tödlich. Er fällt hinter dem NK, der gerade vor hat Bran zu töten auf die Knie und hebt noch einmal verzweifelt aber aussichtslos sein Schwert entgegen. Der NK dreht sich noch einmal fast schon entnervt um und sieht seinem Widersacher, dem er bisher immer erfolgreich aus dem Weg gegangen war, noch ein letztes Mal in die Augen ehe er dem ganzen ein Ende setzt. Durch das Durcheinander hat es Arya auch geschafft, sich unbemerkt in die Nähe zu schleichen und hat genau diesen Moment der Unachtsamkeit des NK abgewartet... Der Rest dann wie gehabt.

So wäre Jons Story Arc zufriedenstellend abgeschlossen und Arya hätte trotzdem ihren Kill. So ist es halt einfach Arya out of nowhere... Jon versteckt sich derweil hinter einem Stein.
Thank you!
 
@Fanatic ich mecker ja hier auch immer gern und kritisiere diese Folge auch recht stark.

Aber bleiben wir doch mal aufm Boden:

man wurde doch 80min super unterhalten und im Serienfernsehen gibt es einfach nichts, was so aufwändig und gut gemacht wurde. Was wir alleine in Staffel 7 für Schauwerte bekommen haben, auch wenn die Handlung hier und da komisch wurde. Ich wurde wirklich immer gut unterhalten, auch wenn alles vllt nicht mehr 100prozentig stimmig war.

Es ist immernoch ne simple TV-Serie und du gehst 5 Tage nach der Ausstrahlung noch richtig ab, als hätte dich jemand persönlich angriffen, da die neuste Episode nicht deinen Geschmack trifft.

Ich habe den nächsten Tag bissel mit Kollegen abgelästert und dann ist auch gut. Freue mich schon auf die nächste Folge.
 
Ich hab mir gestern mal die Episodenbesprechung von Nerdkultur angesehen und er hat einen guten Punkt gebracht.

Game of Thrones war immer dann am besten, wenn es um die Charaktere geht, die sich über die Serie hinweg gewandelt, die wir verfolgt und mit denen wir gelitten oder die wir gehasst haben. Die White Walker sind nicht's davon. Sie sind mit das einfachste Konzept der Serie. Sie sind durch und durch böse. Game of Thrones lebt aber davon, Charaktere zu haben, die man eben nicht einfach als nur gut oder nur böse kategorisieren kann. Die Entscheidung der Serie, diesen Storyarc frühzeitig zu beendet, um Platz zu schaffen für den Konflikt zwischen Charakteren, die wir seit der ersten Episode verfolgen, ist - für mich - einfach bedeutender, als die übernatürliche, von Grund auf böse Bedrohung, auch wenn man sich über die Ausführung definitiv streiten kann.

Wie gesagt, die Serie heißt Game of Thrones und nicht A Song of Ice and Fire. Ich bin mir sicher, dass man im Buch dementsprechend den anderen Weg gehen wird.

Und genau so sehe ich das auch ... ohne Verschwörung, Verrat und Intrigen wäre die Serie und vor allem das Finale doch echt nichts. Eine Finale Schlacht gegen den NightKing in der letzten Folge? Einen stummen Roboter der eine Armee von Untoten anführt? Das wäre eine Enttäuschung geworden und hätte die Serie mit all Ihren fein ausgearbeiteten Charakteren nicht verdient gehabt. Jetzt ist so viel Potentiel in den letzten Folgen welches man mit einem in die länge ziehen des White Walker Plots doch komplett übergangen hätte.
 
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