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Der Politikthread

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Also der Ausstoss im Straßenverkehr wurde höher - ja, aber nicht, weil die Industrie gepennt hat, sondern weil die Anzahl der PKW/LKW sich deutlich erhöht aht.. der Im gesamten Stoßen die Verkehsmittel 45% weniger Schadstoffe aus, als noch 1995.(15%PKw 30%LKW)

https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/emissionen-des-verkehrs#textpart-1

Eine vorausschauende und nachhaltige Politik hätte aber versuchen können, dies zu verhindern.

Und es gibt etliche Stellschrauben, mit denen man das hätte erreichen können. Streicht man die Subventionen beim Dieselkraftstoff (längst überfällig), verliert der Diesel allgemein an Attraktivität. Erhöht man die Abgaben auf Kraftstoffe, suchen die Menschen automatisch ab einem gewissen Punkt nach Alternativen. Als das Heizöl damals über 1€ den Liter gekostet hat, boomte der gesamte Markt der Alternativen Heizmöglichkeiten. Angefangen von Öfen, Palletsheizugen, Erdwärme, Luft-Wärmepumpen, Solar für Warmwasser...

Seit ich Kind bin (!) spricht man darüber, dass mehr Schwerlast auf die Schiene müsse. Und damals gab es einen Bruchteil des Schwerlastverkehr von heute. Passiert ist nicht viel, ausser mehr LKWs. Und die Bahn gehört dem Staat...

Wieviele LKWs und Sprinter fahren tagtäglich nur für Bestellungen von Amazon? Welchen Effekt hat das auf die Umwelt? Sicher keinen guten. Und man weiss auch, dass Amazon seine Mitarbeiter schlecht behandelt und bezahlt. Und Steuern zahlen sie auch viel zu wenig...

Es gibt wie gesagt für alles Stellschrauben, um gewisse Effekte zu erzielen. Wenn man es denn will.

Und damit meine ich auch nicht nur den Staat. Meine Schwiegereltern verbrauchen zu zweit annähernd doppelt so viel Strom wie wir mit 4 Personen. Und warum? Weil Strom einfach billig ist. Niemand macht sich Gedanken über 100€ mehr oder weniger Stromrechnung (Schwiegereltern haben zwei uralte Tiefkühler im Keller... "die funktionieren aber noch"). Und wenn doch, dann wechselt man einfach den Stromanbieter. Dabei hätte sicher jeder Haushalt noch Einsparpotential. Und nicht verbrauchter Strom müsste nicht produziert werden...

Du fährst einen Fiesta ST. Hätte auch eine kleinere Maschine sein können, die weniger Schadstoffe ausstösst. Der Effekt wäre marginal, wenn du das aber auf 45 Millionen PKW hochrechnest... Aber warum sollten wir auf megafette SUV verzichten, wenn z.B. die Steuer nur marginal teurer ist als bei einem Golf? Die Dinger müssten (wie alle PKW mit erhöhtem Ausstoss) strafbesteuert werden, bis die Heide kracht. Und die schweren Pick Ups, die jetzt der total geile Shizzle sind, die dürfte man nur mit Forst- oder Gewerbeschein kaufen dürfen.

Umweltschutz ist eine Platitüde, die immernoch der Wirtschaft und dem individuellen Komfort untergeordnet wird. Und da schliesse ich mich nicht (zumindest nicht in allen Punkten) selbst aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde ja: wenn die Mensch Ideen immer drekt mit „ja,aber“ abgelehnt hätte, dann würden heute nur z.B. Flintstone-Autos umherfahren. Generell finde ich diese JaAber-Kultur total besch... aus guten Ideen entstehen wieder neue ... usw ... Batterien werden Alternativen haben und vielleicht auch super recycled werden können ... alles Unbekannte heute nicht zu vollständig beantworten zu können ist kein Grund, es nicht zu machen ... in diesem Sinne wäre ein Lernen durch Erfahrungen doch einen Versuch wert, oder?

Wir tun ja alle so, als wäre der status-quo alternativlos. So wird das dann aber nix ...

wer schreibt nun als Erstes „ja, aber“? :)
 
Und die schweren Pick Ups, die jetzt der total geile Shizzle sind, die dürfte man nur mit Forst- oder Gewerbeschein kaufen dürfen.
Jep. Das versteh ich sowieso nicht, wie klein der eigene Schwanz sein muss, um sich heutzutage in Deutschland so einen Koffer zulegen zu müssen...
Allein bei uns im Ort fahren locker 4-5 Ford Pick Ups, 2 oder 3 RAM Pick Ups und ein Hummer H2 rum...
Das brauch als Privatperson kein Schwein. Passen in keinen Parkplatz, schlucken pervers viel Sprit...

EDIT: Mal nachgeschaut.. Der H2 im 2008er Modell braucht fucking 23 Liter Sprit auf 100 km

23!!!! Das darf eigentlich nicht mehr erlaubt sein imo
 
Jep. Das versteh ich sowieso nicht, wie klein der eigene Schwanz sein muss, um sich heutzutage in Deutschland so einen Koffer zulegen zu müssen...
Allein bei uns im Ort fahren locker 4-5 Ford Pick Ups, 2 oder 3 RAM Pick Ups und ein Hummer H2 rum...
Das brauch als Privatperson kein Schwein. Passen in keinen Parkplatz, schlucken pervers viel Sprit...

was will ein Forstarbeiter auch sonst fahren ...

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Das Schlimme ist ja, dass Papa mit einem Ford Ranger ins Büro arbeiten fährt (ist individueller als ein SUV) UND Mama mit dem X5 die Kinder kutschiert. Gleich zwei fette Karren...
 
Jep. Das versteh ich sowieso nicht, wie klein der eigene Schwanz sein muss, um sich heutzutage in Deutschland so einen Koffer zulegen zu müssen...
Allein bei uns im Ort fahren locker 4-5 Ford Pick Ups, 2 oder 3 RAM Pick Ups und ein Hummer H2 rum...
Das brauch als Privatperson kein Schwein. Passen in keinen Parkplatz, schlucken pervers viel Sprit...

EDIT: Mal nachgeschaut.. Der H2 im 2008er Modell braucht fucking 23 Liter Sprit auf 100 km

23!!!! Das darf eigentlich nicht mehr erlaubt sein imo

Denk ich auch immer - die haben echt zuviel Geld!
Auch wenn die meisten wahrscheinlich mit Gas laufen...
 
Du fährst einen Fiesta ST. Hätte auch eine kleinere Maschine sein können, die weniger Schadstoffe ausstösst.

Mein ST ist wohl sauberer als 90% der PKW´s die draußen rumfahren, dank 6d Temp und OPF. Der Nächste ST wird dann in 8-9 Jahren sicher ein Hyprid sein. Nehme ich dann auch gerne. Der neue Toyota Corolla mit 180 Hyprid Maschine wird übrigens sehr interessant ;-)

Aber 30-40.000€ für ein Auto mit unbekannter Reichweite und Fahreigenschaften von einem Einbaukühlschrank, nur damit es total Hipp Elektro ist? Nope -danke.

Geht dir ja sicher nicht anders, sonst würdest du auch keinen 530i fahren.

Edit; Die Politik ist das entscheidende und nicht die Industrie. Daher bin ich auch voll dagegen, das irgendein Autohersteller eine Umrüstung zahlen soll. EU5 war damals ein geltende Vorschrift, nachdem Autos zugelassen wurden.
Und heute soll BMW, Mercedes und co. daüfr bezahlen, diese auf EU6 zu bekommen? Warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein ST ist wohl sauberer als 90% der PKW´s die draußen rumfahren, dank 6d Temp und OPF. Der Nächste ST wird dann in 8-9 Jahren sicher ein Hyprid sein. Nehme ich dann auch gerne. Der neue Toyota Corolla mit 180 Hyprid Maschine wird übrigens sehr interessant ;-)

Aber 30-40.000€ für ein Auto mit unbekannter Reichweite und Fahreigenschaften von einem Einbaukühlschrank, nur damit es total Hipp Elektro ist? Nope -danke.

Geht dir ja sicher nicht anders, sonst würdest du auch keinen 530i fahren.

Wie kommst du darauf, dass ich einen 530i fahre? :skep:

Was den ST angeht hast du mich nicht verstanden.

Dein ST stösst laut Prospekt 136g CO2 pro Kilometer aus. Die nächst kleinere Maschine nur 112g (in der Realität dürften die Werte weiter auseinander klaffen, aber lassen wir das mal aussen vor). Hättest du dich für 140PS entschieden, wären das 24g pro Kilometer weniger. Im Jahr bei 15.000km sind es 360 Kilo weniger.

Das ist für sich betrachtet nicht viel.

Aber jetzt geh davon aus, dass jeder Autofahrer sich für eine kleinere Maschine entschieden hätte. Dann kannst du 360 Kilo mit 45 Millionen multiplizieren. Und dann ist das Ergebnis riesig.

Die Rechnung ist natürlich stark simplifiziert, zeigt aber, welch enormes Potential da wäre, wenn man denn (auch als Einzelperson) wollte.

Anderes Beispiel: Kühlschränke

Ein moderner A+++ Kühlschrank kann mit 75KW im Jahr betrieben werden. Ein A+ braucht teils über 130KW im Jahr. Die Dinger werden immernoch verkauft, weil sie so schön billig sind. Für die Einzelperson sind das ein paar Euro im Jahr an Stromkosten. Aber rechne mal das Einsparpotential bei 40 Millionen Haushalten um. Wenn nur 1 Mio. Haushalte auf A+++ umrüsten würden. Man könnte ganze Kraftwerke abklemmen, weil die Menge den Unterschied macht.
 
Klar möglich ist alles, wir können uns aber eben auch in die 50er zurückkatapultieren. Sowas bekommste NIE durchgedrückt.

Man muss gleichwertigen Ersatz bieten, DAS ist die einzige Möglichkeit so etwas durchzusetzen.
 
Wie kommst du darauf, dass ich einen 530i fahre?

Du hast hier irgendwo etwas von einer Rückfahrt im 530i berichtet (vom G20 3er Event)


Dein ST stösst laut Prospekt 136g CO2 pro Kilometer aus. Die nächst kleinere Maschine nur 112g (in der Realität dürften die Werte weiter auseinander klaffen, aber lassen wir das mal aussen vor). Hättest du dich für 140PS entschieden, wären das 24g pro Kilometer weniger. Im Jahr bei 15.000km sind es 360 Kilo weniger.

Mag sein, aber der Motor war keine Option- Dann hätte ich für Spassfahrten / Track einen deutlichen älteren Sauger gekauft. Damit wäre die Öko Bilanz noch schlechter ;-).
Und bevor es los geht. Nein, darauf zu verzichten ist keine Option.
 
Wie kommst du darauf, dass ich einen 530i fahre? :skep:

Was den ST angeht hast du mich nicht verstanden.

Dein ST stösst laut Prospekt 136g CO2 pro Kilometer aus. Die nächst kleinere Maschine nur 112g (in der Realität dürften die Werte weiter auseinander klaffen, aber lassen wir das mal aussen vor). Hättest du dich für 140PS entschieden, wären das 24g pro Kilometer weniger. Im Jahr bei 15.000km sind es 360 Kilo weniger.

Das ist für sich betrachtet nicht viel.

Aber jetzt geh davon aus, dass jeder Autofahrer sich für eine kleinere Maschine entschieden hätte. Dann kannst du 360 Kilo mit 45 Millionen multiplizieren. Und dann ist das Ergebnis riesig.

Die Rechnung ist natürlich stark simplifiziert, zeigt aber, welch enormes Potential da wäre, wenn man denn (auch als Einzelperson) wollte.

Anderes Beispiel: Kühlschränke

Ein moderner A+++ Kühlschrank kann mit 75KW im Jahr betrieben werden. Ein A+ braucht teils über 130KW im Jahr. Die Dinger werden immernoch verkauft, weil sie so schön billig sind. Für die Einzelperson sind das ein paar Euro im Jahr an Stromkosten. Aber rechne mal das Einsparpotential bei 40 Millionen Haushalten um. Wenn nur 1 Mio. Haushalte auf A+++ umrüsten würden. Man könnte ganze Kraftwerke abklemmen, weil die Menge den Unterschied macht.
ich weiß schon, warum ich nicht M5 fahre!
 
definitiv, in einer Demokratie muss aber die Bevölkerung den Wandel mittragen.

Allein aus diesem Grund finde ich es schon sehr ungünstig es auf den Schultern derer auszutragen, die eh schon am Wenigsten haben. Ganz davon ab, dass es asozial ist.
 
Deine Antwort auf den Beitrag von @Zimtzicke war genauso gehaltvoll! Du hast oder willst nicht verstehen, worauf er hinaus will.
Es geht nicht darum, jedem sein Spielzeug wegzunehmen. Aber es muss dafür gesorgt werden, dass jeder sich Gedanken um seinen Energie- Und Rohstoffverbrauch macht. Und das geht heutzutage leider nur noch über den Geldbeutel. Dass dem armen Teil der Bevölkerung dabei unter die Arme gegriffen werden muss ist richtig und wichtig, aber der Rest soll und muss es auch merken, wenn er sich assozial verhält, weil er seinen persönlichen Komfort über unsere Zukunft stellt. Nur darum geht es. (Mir zumindest)
 
Bisher wurde dem armen Teil aber eben NICHT unter die Arme gegriffen, im Gegenteil, sie wurden stärker belastet.

Noch dazu reden hier immer alle so locker was man denn tun muss. Das es da aber noch Hürden wie z.b. die Demokratie, gewisse Freiheiten, Fristen, nötige Gesetzesänderungen (welche wider rum direkt mit Wahlen zusammen hängen) gibt und das alles nicht ohne Kompromisse machbar ist, blenden hier viele aus.

Man brauch hier nicht in Phantasien zu schwadronieren sondern sollte lieber schauen was WIRKLICH umsetzbar ist.

Und mag es noch so sinnvoll sein, du musst den Großteil der Bevölkerung davon überzeugen mitzugehen oder zumindest nicht dagegen zu sein, ansonsten sind alle Ideen zum Scheitern verurteilt.

Und in dieser Welt werden Verbrenner erst zu ersetzen sein, mit gleichwertigen (in allen Belangen) Alternativen.

Da kannste dann auch facepalmen wie du willst, ändert ja nix dran.
 
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