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Frag die KTler

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Gerri Du hast aber auch einen Forderungskatalog: Sicherheit, möglichst selbständige Zeiteinteilung, anständiger Verdienst, nicht zuviel Streß, kein WE, nur vor Ort... einen Tod muß man immer sterben :D

wir haben hier einen laden, der wirklich alteingesessen ist und seit jahrzehnten highend hifi repariert, verkauft und installiert. auch car hifi. selbst die verkaufen seit einigen jahren weiße ware.

Ich dachte auch eher an sowas wie die B&O-Läden oder ähnliche HiFi-Spezialgeschäfte. Okay, sowas funktioniert halt nur, wenn man den Kundenstamm hat, im Saarland eher dünn gesäht. Aber selbst in Städten wie HH oder München gibt es nur eine Handvoll solcher Läden. Standard-HiFi kauft heute jeder bei Amazon.

Das gleiche bei Computersystemen. Spezialisten mit Kundenstamm machen Geld (die Systempartner der DateV z.B.), die kleine Computerbude, die PCs für Privatleute zusammenschraubt, krebst nur rum.
 
Ich glaube nicht, dass es dort besser wird.

Ich denke zumindest von der Abwechslung her könnte es besser werden, allein Kundenkontakt würde u.a. schon viel ändern. Bei der Bahn hatte ich mich wie gesagt als Weichentechniker beworben, d.h. ich wäre im ganzen Saarland rumgefahren und hätte Weichen instandgesetzt etc.
Da geht die Zeit rum, man hat was geleistet am Ende des Tages... Ich wär auch ein guter Verkäufer, da ich privat auch sehr viel berate aber die verdienen halt nurn Appel undn Ei...
 
@Gerri Du hast aber auch einen Forderungskatalog: Sicherheit, möglichst selbständige Zeiteinteilung, anständiger Verdienst, nicht zuviel Streß, kein WE, nur vor Ort... einen Tod muß man immer sterben :D

Klar, ist alles nicht so leicht, deshalb frag ich ja auch hier nach. Ich bin bereit den "Tod" des Geldes zu sterben oder zumindest fast zu sterben, d.h. ich könnte auf 10k€ Brutto im Jahr verzichten.
Ich wäre auch bereit von 60 Tagen frei auf 30-35 zu reduzieren WENN ich dafür ne anständige Arbeitszeit habe => jetzt sind es 6-14 und 14-22 Uhr, beides Scheiße v.a. da ich absolut kein Frühaufsteher bin. 7, eher 8 Uhr Startzeit wären für mich ein Traum.

Aber mein Problem ist halt dass ich unheimlich viele Vorteile habe, dazu zählen ja auch nur 10min mitm Auto, 30min mitm Fahrrad zur Arbeit und den Rest den ich eben aufgezählt habe. Mich erfüllt der Job nur nichtmal mehr im Geringsten und ich geh "unbefriedigt" nach Hause, klar ist ein Luxusproblem, aber ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich in ner Notlage stecke :)

Ich denke von mir selbst, dass ich durchaus mehr Potential habe und davon würde ich gerne mehr ausschöpfen als ich es hier kann.
 
Ich wäre auch bereit von 60 Tagen frei auf 30-35 zu reduzieren WENN ich dafür ne anständige Arbeitszeit habe => jetzt sind es 6-14 und 14-22 Uhr

Und dazu ein leicht verdientes richtig gutes Gehalt :ugly:

:lol: Eigentlich hast du wirklich den 6er im Lotto... ich würde einfach mal versuchen zu schätzen, was ich habe. So gut wirst du es wahrscheinlich nie wieder haben.
 
natürlich weiß ich zu schätzen was ich habe, aber die Arbeit gibt mir rein garnichts, die Arbeitszeiten nerven mich v.a. das 5 Uhr aufstehen. Und wie lang es unser Werk noch gibt ist auch so ne Sache. (ok da gäbs ne dicke Abfindung wenn ich bleibe....)
Davon ab will ich einfach was zu tun haben, wenn es geht irgendwas Sinnvolles, dass du von der Arbeit kommst und das Gefühl hast zumindest irgendetwas Sinnvolles getan zu haben..... ok als ÖDler kennt man das wohl auch nicht aber du scheinst dich ja damit arrangiert zu haben, @M4rius93 .
Ich mag diese sinnlose Zeitverschwendung einfach nicht wenn ich sehe wie meine Lebenszeit davon läuft und ich dort ausharren muss, da ist es mir auch egal wieviel ich verdiene und ich hätte kein Problem damit weniger zu verdienen (natürlich nur bis zu einer gewissen Grenze).
 
welche zeitverschwendung? du hast feste, normale arbeitszeiten, kannst danach den hammer fallen lassen, von 60 tagen frei im jahr kann ich nur träumen und du verdienst so gut, dass du auf 10k verzichten könntest. suchst du arbeit als erfüllung (ein konzept, welches ich persönlich für absoluten blödsinn halte, aber soll ja leute geben, die das anders sehen)? dann wirst du das als angestellter kaum finden.
 
welche zeitverschwendung? du hast feste, normale arbeitszeiten, kannst danach den hammer fallen lassen, von 60 tagen frei im jahr kann ich nur träumen und du verdienst so gut, dass du auf 10k verzichten könntest. suchst du arbeit als erfüllung (ein konzept, welches ich persönlich für absoluten blödsinn halte, aber soll ja leute geben, die das anders sehen)? dann wirst du das als angestellter kaum finden.

es gab hier Wochen, da hab ich die 8h nur abgesessen, da ich nur auf Störungen von Anlagen warte und wir damals extrem wenig hatten. Wenn du mal wochenlang 8h quasi nur rumsitzt, ohne Aufgabe und gefesselt an den Ort, dann weißt du was ich mit Zeitverschwendung meine.

die Arbeit muss mich nicht erfüllen aber es sollte einfach etwas, in weitestem Sinne, Sinnvolles sein
 
Ich kann verstehen, daß sowas nervt, keine Frage. Aber trotzdem halte ich das immer noch für ein verhältnismäßig belangloses Problem.

Das mag sein, für mich ist es mit jeder Woche mehr von Belang. Ich bin hier auch einfach nicht mehr glücklich, egal wie gut es mir von den reinen Daten her geht.
Davon ab will ich mich ja für eine Zeit danach rüsten, wenn es denn mal soweit kommt. Daher wäre es gut wenn ich langsam mit einer Fortbildung/Umschulung beginnen würde.
 
es gab hier Wochen, da hab ich die 8h nur abgesessen, da ich nur auf Störungen von Anlagen warte und wir damals extrem wenig hatten. Wenn du mal wochenlang 8h quasi nur rumsitzt, ohne Aufgabe und gefesselt an den Ort, dann weißt du was ich mit Zeitverschwendung meine.

die Arbeit muss mich nicht erfüllen aber es sollte einfach etwas, in weitestem Sinne, Sinnvolles sein
ich kenne das, das ist nicht das thema. für mich ist arbeit eben arbeit. ein mittel zum geld verdienen. mir ist nun mal scheißegal, wie sinnvoll das ist oder ob ich etwas bleibendes schaffe. generell ist die branche in der ich tätig bin eine, die wortwörtlich für den papierkorb arbeitet. juckt mich nicht. alles sinnhafte und alle erfüllung bekomme ich in meiner freizeit und die kann ich eben mit dieser arbeit finanzieren.

im ernst, mein tipp wäre: sprich mit deinem vorgesetzten und frag, ob die was suchen/brauchen. fasi hab ich ja nun schon 23x genannt. gibt ja auch brandschutz, QM... manchmal ist denen das gar nicht klaar (das sie da was brauchen) und evtl unterstützen sie das.
 
Davon ab will ich mich ja für eine Zeit danach rüsten, wenn es denn mal soweit kommt. Daher wäre es gut wenn ich langsam mit einer Fortbildung/Umschulung beginnen würde.

Volle Zustimmung! Wenn es einen so sehr stört, muß man sich um was Anderes kümmern. Ich warne nur davor, einen "relativ" belanglosen Nachteil gegen etwas einzutauschen, was einen hinterher deutlich mehr belastet. Mehr nicht :)
 
im ernst, mein tipp wäre: sprich mit deinem vorgesetzten und frag, ob die was suchen/brauchen. fasi hab ich ja nun schon 23x genannt. gibt ja auch brandschutz, QM... manchmal ist denen das gar nicht klaar (das sie da was brauchen) und evtl unterstützen sie das.

Ist hier leider nicht so leicht, wie gesagt.
V.a. muss ich dann auch schauen, dass ich nicht in Lohngruppen abrutsche, ich bin da schon fast am Maximum für jmd. der kein Meister/Ingenieur ist. Auch intern ist das halt so ne Sache mit dem Wechsel, als Kolonnenführer hab ich da eben auch diverse Freiheiten.
 
Volle Zustimmung! Wenn es einen so sehr stört, muß man sich um was Anderes kümmern. Ich warne nur davor, einen "relativ" belanglosen Nachteil gegen etwas einzutauschen, was einen hinterher deutlich mehr belastet. Mehr nicht :)

Darüber hab ich mir auch sehr lange Gedanken gemacht und sehe meine Freundin, die seit 3,5 Jahren an meiner Seite ist. Hat immer mit Behinderten gearbeitet, knochenharter Job, Arschlochchefin, elende Arbeitszeiten, mittelmößige Bezahlung aber "erfüllter" nach Hause gekommen als ich. Mittlerweile ist sie selbstständig und ich beneide sie wirklich zutiefst (ok sie hat auch studiert).

Wie gesagt, selbst bei der Bahn Weichen reparieren, einfach die Zeit gut rumbekommen weil man was zu tun hat was erledigt werden muss, das wäre für mich schon völlig ausreichend.

Ich hab nur keine Ahnung in welche Richtung ich gehen könnte, ich will halt, wenn ich mich umschulen lasse/fortbilde halt eher weg vom jetzigen Betrieb.
 
Ist hier leider nicht so leicht, wie gesagt.
V.a. muss ich dann auch schauen, dass ich nicht in Lohngruppen abrutsche, ich bin da schon fast am Maximum für jmd. der kein Meister/Ingenieur ist. Auch intern ist das halt so ne Sache mit dem Wechsel, als Kolonnenführer hab ich da eben auch diverse Freiheiten.
ka, warum das nicht so leicht ist oder warum du in deiner lohngruppe abrutschen solltest. das ist doch eine zusatzqualifikation und kein wechsel deines arbeitsplatzes (zumindest nicht zwingend).
dann bleibt dir imo nur ein nebenberufliches studium bspw an der FOM. da du aber selbst sagtest, dass das nix für dich sei würde mir auch nicht wirklich noch was einfallen.
 
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