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VOTE Dorf- vs. Stadtleben - The ultimate clash of cultures

Ich bin ein...


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn ich die Wahl hätte klar Dorfleben. Wenn ich bei meinen Großeltern bin die gefühlt in einem 50 Einwohner Dorf wohnen weiß ich was mir hier so gut tut und gefällt. Es ist ruhig, es ist sauber, es gibt keinen Lärm oder Smog, alles ist einfach schöner. Jeder kennt jeden irgendwie und jeder hilft auch jedem während in der Großstand kein Schwanz den anderen kennt und gefühlt nur Luftpumpen rum rennen. Ja ja Großstädte haben mehr zum erleben und feiern aber mir bringt das alles nichts. Ich hätte lieber mein Haus mit Garten in einer grünen ruhigen Gegend in der ich meine Kinder aufziehen kann. Abend auf dem Hof sitzen, aufs weite Feld schauen und am Zaun mit den Nachbarn ein Bier trinken gibt mir persönlich 10 mal mehr als in der Großstadt den Lärm und Freaks zu ertragen die alle nur im Deckmantel des "cool seins" rum rennen. Ich beneide jeden der solch ein Glück auf dem Dorf hat. Leider macht meine Freundin da momentan noch nicht mit, ich würde sofort aufs Dorf ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
dann komm mal ran hier und überzeug meine. Alleine mit Kind wäre das für mich ideal. Wohnung hier aufgeben und auf dem Dorf ein Haus mit Hof und vllt Wald dran in dem das Kind laufen und spielen kann. So sind Kinder meiner Meinung nach auch mehr draußen und erleben was anstatt nur in der Bude zu versauern.
 
Ich sehe mich als Dorfkind, auch wenn ich in einer "offiziellen Stadt" lebe mit ca. 15000 Einwohnern. Meine Frau und ich wir lieben es und finden es auch super für unsere Kids. Ich muss nicht erst meinen Hund ins Auto packen um in der freien Natur spazieren zu gehen, sondern kann von unserem Haus aus loslaufen. Auch der Garten (in einer Großstadt praktisch unmöglich) ist für den Hund super und für meinen Relaxfaktor unbezahlbar (mit Freunden Feuer machen, grillen, Bier trinken, chillen). Die Mädels treffen sich mit Freunden am Wochenende oft an Grillstellen im Wald und machen dort Feuer und Party (ab und zu auch bei uns im Garten, aber man will ja nicht immer die Eltern um sich rum haben), das ist mir viel lieber als wenn sie an irgendwelchen Einkaufsstraßen und Centern rumhängen würden. Aber natürlich jeder so wie er möchte. Ich bin hier glücklich.
 
Ich sehe mich als Dorfkind, auch wenn ich in einer "offiziellen Stadt" lebe mit ca. 15000 Einwohnern. Meine Frau und ich wir lieben es und finden es auch super für unsere Kids. Ich muss nicht erst meinen Hund ins Auto packen um in der freien Natur spazieren zu gehen, sondern kann von unserem Haus aus loslaufen. Auch der Garten (in einer Großstadt praktisch unmöglich) ist für den Hund super und für meinen Relaxfaktor unbezahlbar (mit Freunden Feuer machen, grillen, Bier trinken, chillen). Die Mädels treffen sich mit Freunden am Wochenende oft an Grillstellen im Wald und machen dort Feuer und Party (ab und zu auch bei uns im Garten, aber man will ja nicht immer die Eltern um sich rum haben), das ist mir viel lieber als wenn sie an irgendwelchen Einkaufsstraßen und Centern rumhängen würden. Aber natürlich jeder so wie er möchte. Ich bin hier glücklich.
So wäre meine Idealvorstellung. Klingt super
 
Wobei man sagen muss, dass es für Kinder ab 13/14 wichtig ist, dass eine größere Stadt in der Nähe und selbstständig erreichbar ist. Da werden einfach ganz andere Sachen geboten, die auf dem Land fehlen. Auf einem Dorf gehen die sonst ein. Das Langeweilesaufen ist da sehr verbreitet.
Das Aufwachsen in einer Großstadt kann aber auch einen wesentlichen positiven Einfluß auf die Persönlichkeit von Kindern haben. Die kulturelle Vielfalt und die damit verbundenen Möglichkeiten hat man in Kleinstädten und Dörfern einfach nicht. Das merke ich bei meiner Tochter, die viel weltoffener ist, als einige ihrer Freundinnen, die kleinstädtisch/ländlich aufgewachsen sind.
 
Ich halte das auch für ein Klischee, dass Kinder auf dem Land besser aufwachsen als in einer Stadt. Das ergibt imo gar keinen Sinn. Eine Stadt bietet doch auch Kindern unheimlich viel Input.

Wenn ich mir die ganzen "Bauern" aus meiner Heimat angucke, dann bezweifle ich das auch ganz schön stark. :ugly: Allgemein was Kultur, Gemeinschaft und Alkoholkonsum angeht, halte ich unsere Dorfgegend nicht unbedingt für Kinder geeignet. Im schlimmsten Fall entwickelt sich dann ein Marius.
 
Sowas liegt vielleicht auch an der Erziehung? :ugly:

Ich selbst bin ja in der Stadt gross geworden und ich weiss, was der Input einer Stadt ist. Soll mir keiner erzählen, dass man in der Stadt als Jugendlicher Kultur geniesst während auf dem Land nur gesoffen und Traktor gefahren wird. Wir haben ab 14, 15 auch gesoffen.

Mal abgesehen davon heisst Dorf ja nicht gleichzeitig Nirvana. 15 Minuten bis in die nächste Stadt bei uns... wie lange braucht man in einer Stadt wie Berlin, wenn man in eine andere Ecke der Stadt möchte?

Dafür können meine Kinder hier halbwegs ungestört und sicher spielen, wir haben Platz und Freiheit, Dinge wie Vereinsleben werden noch gestärkt und es entstehen Freundschaften, die teils über 30 Jahre anhalten.

Ich bin der letzte, der das Landleben als "besser" beschreiben möchte, aber nur weil man als Städter mal mit dem Auto durch ein Dorf gefahren ist oder Bauer sucht Frau geguckt hat, sollte man sich kein allgemeingültiges Urteil darüber erlauben.
 
Was will ein kind denn in spandau oder rudow wenn es in friedrichshain wohnt? :D
Spandau, es heißt Spandau. Macht aber nichts, da es eh nicht zu Berlin gehört :lol:
Edit: da warst du aber schnell im korrigieren :D

Ich bezweifle auch, dass es einen großen Unterschied macht, wenn es um Alkohol oder ähnliches geht, ob ein Kind / Jugendlicher auf dem Land oder in der Stadt aufwächst. Als auf dem Schulhof der erste Joint herumgereicht wurde war ich 12 oder 13.
Falsche Freunde kann man sicher auch sowohl auf dem Land als auch in der Stadt haben.

Allerdings nerven die Entfernungen in einer Großstadt wie Berlin. Egal wo man hin will, man plant eigtl immer 45-60 min für eine Strecke. Die meisten die ich kenne fahren ne Stunde zur Arbeit. Zu meiner Berufsschule hat es sogar 90 min gedauert. Und das ist jetzt noch nicht mal von einem Ende der Stadt zum anderen Ende. Will gar nicht wissen wieviel Zeit meines Lebens ich in den Öffis verschwende :nein:
 
Das kennen die dörfler aber auch, jeder muss auf seine art pendeln, unvermeidbar, ich bin damit aber ganz zufrieden, ich kann auch laufen wenn ich lust habe.
 
Ich bin aus einer mittelständigen Stadt (circa 55.000) Einwohner nach Berlin gezogen. Grund war die Familie.

Hab mir wirklich am Rand ein ruhiges Fleckchen gesucht und kann es ganz gut ertragen.

Hab mich anfangs schon schwer getan, insbesondere mit dem Dreck. Keiner schert sich irgendwie um sein Eigentum. Selbst am Stadtrand sehen die Einfamilienhäuser bzw. Grundstücke aus wie Sau. Rasen mähen scheint ein Fremdwort zu sein, das Unkraut wuchert aus allen Ritzen, Bäume hängen in öffentliches Straßenland, Müll wird wahllos irgendwie verteilt als ob es selbstverständlich wäre. Dafür bezahlen die Leute dann horrende Summen an Miete. Die kulturelle Vielfalt kann ich jetzt auch nicht besonders loben aber das ist eher zweitrangig. Armenhaus von Deutschland scheint jedenfalls kein Vorurteil gewesen zu sein.

Klar hat das Stadtleben auch Vorteile, wie z.b das Straßennetz oder das Angebot an Unternehmungen, (insbesondere gute Restaurants) aber größenteils überwiegen bei mir definitiv die negativen Sachen.

Nur mal meine Meinung in die Runde geworfen.. ;)
 
Ich bin auch für die Stadt zu "harmlos" und "nett" - da fällt mir eine Story ein aus dem Jahr ca. 1989 wo ich zum erstenmal mit 20 in Dortmund war.
Ich bin dort ins "Brückcenter" weil dort ein bekannter Videospielladen war um ein besonderes Spiel/Zubehör oder Konsole abzuholen. (Keine Ahnung mehr was das war und auch den Namen des Viedospieladens bekomme ich nicht mehr zusammen @Marcello vielleicht? )

Brückcenter weiß ich deshalb noch weil ich gerade vor dem Centereingang war und mich ne maximal 15 -jährige am hellichten Tage anquatscht ob ich "nicht was kaufen will"... bzw. sie auch zu kaufen wäre...

Das hat mich so geschockt das ich das wahrscheinlich nie vergessen werde und mir gezeigt die Stadt ist einfach nichts für mich...

Andere Story so ca. 1995 - Frankfurt/Main - Wir besuchen einen Kumpel: Typ 2 Meter Heavy Metal Head - der in Frankfurt in einer besseren Gegend wohnte.
Mit ihm wollten wir irgendwohin zu Fuß - auch am hellichten Tag - er dann so:
Noch gerade aus 300 Meter und wir sind da , können aber nicht durch den Park vor uns sondern müssen einen kleinen Umweg laufen,da in dem Park so um die 100 Junkies immer abhängen die Leute gerne mit ihren gebrauchten Spritzen bedrohen für einen "Wegezoll". Bei harten Fällen wird noch "behauptet" das sie Aids haben...

Ohne Worte...

Dynatex….. Hab dort fast mehr Zeit verbracht als inne Schule
 
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