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Der Politikthread

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es gibt doch im moment eh nur uncharismatische vollkatastrophen bei cdu/csu und spd. noch dazu halte ich einen großteil von denen für inkompetent, ergo isses auch egal, wer da auf wen folgt.
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Ich halte mich ja gerne zurück mit solchen Prognosen, aber der Verlust des CDU-Vorsitzes läutet Merkels letzte Periode ein.
Für die CDU (und besonders Merkel) ist die Verknüpfung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz essentieller Bestandteil, es gehört zusammen.

Ich bin zwar der CDU ziemlich abgeneigt, aber alles, was so nachkommen kann, erachte ich als schlechter als Merkel. AKK wäre wohl das geringste Übel.
 
AKK wäre wohl das geringste Übel.

Sie hat aber wenig Rückhalt in der Partei, ist erst kurz oben dabei und kommt aus einem Miniland. Wird schwer für sie, das zu gewinnen. Laschet hätte da vermutlich mehr Chancen, wenn er denn will. Und als Interims-Notlösung haben sie immer noch Rolli :D

welche richtung soll das denn bei merkel gewesen sein? wirklich struktur und eine klare richtung konnte ich da nie erkennen. die ist halt ein fähnchen im wind.

Gegenüber der Kohl-CDU ist die Partei schon ein gutes Stück weiter in Mitte, bzw. nach links gerückt. Das empfinde ich schon als die richtige Richtung. Mit Merz und Spahn wäre wieder die andere Richtung angesagt.
 
Sie hat aber wenig Rückhalt in der Partei, ist erst kurz oben dabei und kommt aus einem Miniland. Wird schwer für sie, das zu gewinnen. Laschet hätte da vermutlich mehr Chancen, wenn er denn will. Und als Interims-Notlösung haben sie immer noch Rolli :D
Sehe ich ähnlich, sie hat durchaus sehr ernstzunehmende Konkurrenz. Ich glaube zwar, dass sie in den letzten Jahren gute Kontakte geknüpft hat und sich darum gekümmert hat, dass sie gute Chancen hat, gewählt zu werden.
Aber sie wäre auch die logische Nachfolge der merkelschen CDU, ist die Frage, ob die Partei darauf Bock hat.
 
Jepp, ist die Frage. Zweimal eine Frau hintereinander, wird schwer... . In Bitbyters Link steht auch noch Daniel Günther, den hatte ich gar nicht auf dem Tapet. Wenn die Süddeutsche da Recht hat, könnte er durchaus Chancen haben. Wäre auch nicht die schlechteste Wahl.
 
Gegenüber der Kohl-CDU ist die Partei schon ein gutes Stück weiter in Mitte, bzw. nach links gerückt. Das empfinde ich schon als die richtige Richtung. Mit Merz und Spahn wäre wieder die andere Richtung angesagt.
überzeugt mich nicht wirklich. ich habe eben nie überzeugung bei merkel gesehen. sie ist oportunistin und schaut, was sich grade ergibt. sie schafft politik des machterhalts und hält den status quo. dass wir in irgendeiner weise wirklich auf grund ihres wirkens voran gekommen sind glaube ich einfach nicht. zumal sie sich bei großen entscheidungen (atomausstieg, migration) sehr schnell, sehr stark gewandelt hat.
 
Ich halte mich ja gerne zurück mit solchen Prognosen, aber der Verlust des CDU-Vorsitzes läutet Merkels letzte Periode ein.
Für die CDU (und besonders Merkel) ist die Verknüpfung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz essentieller Bestandteil, es gehört zusammen.

Ich bin zwar der CDU ziemlich abgeneigt, aber alles, was so nachkommen kann, erachte ich als schlechter als Merkel. AKK wäre wohl das geringste Übel.

Merkel hat doch schon eine erneute Kanzlerkandidatur ausgeschlossen, sie wird ab 2021 kein politisches Amt mehr bekleiden.
 
Merkel hat doch schon eine erneute Kanzlerkandidatur ausgeschlossen, sie wird ab 2021 kein politisches Amt mehr bekleiden.
Ja, jetzt. Vorher war das überhaupt nicht klar.

Es geht auch darum, was passiert, würde es zu Neuwahlen kommen. Wobei ich das nicht glaube, Merkel wird keine Vertrauensfrage stellen und die SPD wird wohl auch nicht während der Legislaturperiode aus der Koalition austreten.
 
Ich hab das jetzt nicht 100prozentig verfolgt wann genau was kam.
Seit wenigen Stunden erst ist klar, dass Merkel ihren Rückzug auf Raten angekündigt hat (jetzt den Parteivorsitz und 2021 die Kanzlerkandidatur).

Vorher hat sie sich bedeckt gehalten, ob sie nochmal antritt oder nicht.
 
sind wir doch mal ehrlich: die spd wäre mit dem klammerbeutel gepudert, würde sie jetzt aus der koalition aussteigen. dann wäre sie völlig bedeutunglos und dass das bei eienr erneuerung hilft, wage ich zu bezweifeln. sie müssen nur langsam mal anfangen, ordentliche politik zu machen und nicht rückgratlos zu vermeiden suchen, in irgendeiner art und weise reibungen innerhalb der koalition hervorzurufen. sie bekommen genug vorlagen der csu um auch aus einer regierungskoalition oppositionspolitik zu betreiben und für eine klare, bürgernahe politik zu stehen. stattdessen macht man sich selber klein und wird zum erfüllungsgehilfen der cdu und horst seehofers. das ist einfach albern.

aber wenn ich schon laufend drohe, aus der koalition rauszugehen, dann muss ich auch bereit sein, es zu tun.
 
sind wir doch mal ehrlich: die spd wäre mit dem klammerbeutel gepudert, würde sie jetzt aus der koalition aussteigen. dann wäre sie völlig bedeutunglos und dass das bei eienr erneuerung hilft, wage ich zu bezweifeln. sie müssen nur langsam mal anfangen, ordentliche politik zu machen und nicht rückgratlos zu vermeiden suchen, in irgendeiner art und weise reibungen innerhalb der koalition hervorzurufen. sie bekommen genug vorlagen der csu um auch aus einer regierungskoalition oppositionspolitik zu betreiben und für eine klare, bürgernahe politik zu stehen. stattdessen macht man sich selber klein und wird zum erfüllungsgehilfen der cdu und horst seehofers. das ist einfach albern.

aber wenn ich schon laufend drohe, aus der koalition rauszugehen, dann muss ich auch bereit sein, es zu tun.
Ich bin zwar oft bei dir, aber eine ordentliche Politik hat die SPD in der großen Koalition eigentlich immer abgeliefert. Wenn Vorhaben umgesetzt wurden, dann die der SPD. Sachlich, vernünftig und leider auch so, dass es niemand mitbekommen hat und man die Erfolge nicht der SPD zuschreibt.
 
Ich bin zwar oft bei dir, aber eine ordentliche Politik hat die SPD in der großen Koalition eigentlich immer abgeliefert. Wenn Vorhaben umgesetzt wurden, dann die der SPD. Sachlich, vernünftig und leider auch so, dass es niemand mitbekommen hat und man die Erfolge der SPD zuschreibt.
das stimmt. im grunde hast du recht. aber wie gerri schon gesagt kommt dann maaßen. dazu kommen alle situation in denen man sich von der csu an der nase durch den ring ziehen lässt (pkw-maut, mütterrente, etc). dazu kommen das anspringen auf hysterische (migrations-) debatten. hinzu kommen klare positionierungen zum thema atomkraft- und kohleausstieg, netzneutralität, urheberrechte usw usf.

mal ganz abgesehen davon, dass sie es einfach nicht gebacken bekommen, ihre erfolge auch nur irgendwie zu verkaufen. die merkel lacht sich doch seit jahren jeden abend weg, weil die so unfähig sind.
 
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