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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wo wir geradedabei sind, was würdet empfehlen wenn man die Wahl hat? G oder PKV?

Würde eher Richtung Höchstsatz der GKV laufen und die GKV wäre somit ein gutes Stück teurer.

-selbstständig (keine Beihilfe zur PKV)
 
es geht ja eher darum das die Bürgerversicherung eher das absolute Minimum wäre, eben weit unter der GKV.

Ich glaube nicht, dass das dabei herauskommen würde. Der Clou an der Bürgerversicherung wäre, dass jeder einzahlen muss.

Aktuell ziehen sich diejenigen, die a) ein niedriges Risikoprofil haben (also zumindest vorerst im Durchschnitt relativ geringe Kosten verursachen) und die b) ein relativ hohes Einkommen haben, aus der GKV raus und gehen stattdessen in die PKV. In dem man all diese Leute in der Bürgerversicherung hätte, könnte man m.E. insgesamt etwas bessere Leistungen als aktuell in der GKV bieten bei gleichzeitig etwas niedrigeren Kosten als aktuell.

@Gerri Ich würde mir den Schritt in die PKV auf jeden Fall sehr gut überlegen. Irgendwann ab ~Mitte/Ende 50 steigen die Beiträge typischerweise rasant an. Wenn man dafür nicht massiv vorgesorgt hat, hat man plötzlich einen ganz neuen Grund für Altersarmut.
 
Ich bin in der gesetzlichen geblieben, weil ich Angst vor Formularen habe.. Hatte keine Lust irgendwas dazu zu lesen oder mich irgendwie damit zu beschäftigen. Gerade als selbstständiger kannst du lieber Geld bezahlen als Zeit in sowas sinnloses zu investieren.
 
Naja.. IMO ist auch vieles in dem Sektor nur so teuer, weil jemand damit durchkommt Mondpreise aufzurufen.

Oder anders.. würden sich die Beitragsrückzahlungen lohnen, würden weniger Leute zum Arzt rennen um ihre Punkte nicht zu verlieren. Und wenn man nur die blaumacher damit ausmerzen würde. Weniger Patienten -> geringere Preise -> weniger Ärzte -> weniger Beiträge.

Der Markt würde bereinigt werden und normalisieren.. Ein Röntgenbild kostet dann 18€ und nicht 350€.

Nein, das ist falsch.Das Gesundheitssystem ist und kann nicht nach marktwirtschaftlichen Grundzügen gestaltet werden. Zum einen riskiert man, daß die Menschen sich nicht behandeln lassen, um Geld zu sparen, was volkswirtschaftlicher Unfug ist. Zum anderen ist ein solches marktwirtschaftliches System sehr viel teurer. Kann man wunderbar an den USA sehen. Unser System ist dagegen geradezu günstig.
 
Wo wir geradedabei sind, was würdet empfehlen wenn man die Wahl hat? G oder PKV?

Würde eher Richtung Höchstsatz der GKV laufen und die GKV wäre somit ein gutes Stück teurer.

-selbstständig (keine Beihilfe zur PKV)

Das was @Steffko gesagt hat. Ich kenne Mandanten, die im Alter auch über das Rentenalter weiter gearbeitet haben, nur um die PKV zu bezahlen. Wenn Du sicher bist, daß Du im Alter weiterhin genug Geld hast und gesund bist, geh in die PKV. Ansonsten GKV + Zusatzversicherungen für Bequemlichkeit, Service und Leistungen, die Dir in der GKV nicht ausreichen.
 
In dem man all diese Leute in der Bürgerversicherung hätte, könnte man m.E. insgesamt etwas bessere Leistungen als aktuell in der GKV bieten bei gleichzeitig etwas niedrigeren Kosten als aktuell.

Das hofft man jedenfalls. Sicher ist das keinesfalls und in zumindest einem Fall (Niederlande, glaube ich), wurde es nur teurer und nicht besser. Bei so komplexen und teuren Systemen habe ich immer etwas Bedenken, sie ohne große Not zu verändern, ohne eine gewisse Sicherheit, daß es auch besser wird.
 
Nein, das ist falsch.Das Gesundheitssystem ist und kann nicht nach marktwirtschaftlichen Grundzügen gestaltet werden. Zum einen riskiert man, daß die Menschen sich nicht behandeln lassen, um Geld zu sparen, was volkswirtschaftlicher Unfug ist. Zum anderen ist ein solches marktwirtschaftliches System sehr viel teurer. Kann man wunderbar an den USA sehen. Unser System ist dagegen geradezu günstig.

Dann lassen sie sich eben nicht mehr behandeln.
Stand heute ist, die Leute lassen sich nicht behandeln weil sie Angst haben ihren Job zu verlieren.
 
Dann lassen sie sich eben nicht mehr behandeln.
Stand heute ist, die Leute lassen sich nicht behandeln weil sie Angst haben ihren Job zu verlieren.

Und das findest Du Okay? Das eine ist schon schlimm genug, dann sollte man zumindest keine Anzeize bieten, die den Unsinn noch befördern. Imho.

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Generell noch mal zu den Kosten, ich komme ja aus dem Bereich. Nicht als Mediziner, sondern wirtschaftlich bei niedergelassenen Ärzten. Und bedauerlicherweise im privaten Bereich im Rahmen komplexer Krankenhausbehandlungen. Das sieht immer so irrwitzig teuer aus und teilweise werden da auch absurde Preise aufgerufen (und bezahlt).
Aber in der Mehrheit der Fälle sind die Kosten vollkommen gerechtfertigt. Die Meisten haben keine Ahnung, wie unglaublich groß und komplex die Maschinerie ist, die unsere ach so geschmähte Gesundheitsversorgung am Laufen hält. Daß man sowas nicht für ein Taschengeld bekommt, sollte klar sein. Seit froh, wenn ihr das nie mitbekommen müßt. Und seit auch froh, daß sie da ist, falls doch.
 
Das man das nicht für ein Taschengeld bekommt ist mir klar. Von mir aus kan medizinische Versorgung auch was kosten. Aber da
wo Milliardenbeträge vorliegen, achtet auch keiner mehr darauf was etwas kostet.

Mag ja sein, das die Maschinerie dahinter groß und komplex ist. Aber hat mal einer ausgerechnet ob eine halb so große Maschinere nicht ähnlich effizient wäre? So wie zum Beispiel fast allen anderen Bereichen wo keine Milliarden vorliegen?

Ich mein das ganze ist ja eh der Prämisse unterlegen, das alle ewig leben sollen und bloss auf Biegen und Brechen alle ärztlich versorgt werden...auch die 100jährigen. natürliche Selektion wird auf lange Bank vollkommen ausgeschaltet.. klar kostet das.. und zwar extra. Könnte man alles einsparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bei den Summen natürlich auch große Summen falsch und unnütz ausgegeben werden und sich Leute bereichern? Na klar. Das sowas möglichst unterbunden werden soll? Auch klar.

Und das passiert ja auch. Ständig und überall und von allen möglichen Stellen. Die machen nichts Anderes, als zu schauen, ob etwas nicht billiger bei gleicher Qualität geht. Aber die Wahrscheinlichkeit, daß eine halb so umfangreiche Versorgung genauso effektiv ist, wie die Aktuelle, ist gleich Null.
 
Was man machen kann, ist Leistungen zu streichen. Ab 70 keine Hüft-OPs mehr, oder von mir aus ab Rentenalter. Dann halt nur noch einen Stock. Billig und vor dem Krieg gings ja auch. Will das jemand? Ich nicht.
 
Fänd ich ok..
Ich will sowieso einen Stock... mit so einem großen runden Swarovski-Kristall als Griff.. würd ich sogar selber zahlen... brauchen wir wieder die Krankenkasse nicht belasten.
 
Wo wir geradedabei sind, was würdet empfehlen wenn man die Wahl hat? G oder PKV?
Würde eher Richtung Höchstsatz der GKV laufen und die GKV wäre somit ein gutes Stück teurer.
-selbstständig (keine Beihilfe zur PKV)
Ich sags auch nochmal:
Auf keinen Fall in die PKV, es sei denn, du hast im Lotto gewonnen oder bist dir 110% sicher, dir später auch noch die steigenden Beiträge leisten zu können.
Lieber GKV mit entsprechenden privaten Zusatzversicherungen.
Kenn aktuell einen, der jetzt in Rente ist, und somit sind auch die Zuschüsse des AG zur PKV weggefallen. Derhatte vorher schon zu kämpfen, und jetzt gerade brichts ihm wohl das Genick. Er muss wohl in den absoluten Basistarif der PKV wechseln.
 
Mal ne Frage zum Datenschutz in die Runde:

Ich nutze täglich google Maps für die Fahrt zur Arbeit wegen Stau und Co. Nun ist google ja nicht blöd und kapiert recht schnell, dass eine gewisse Adresse offensichtlich mein zu Hause ist. Bzw. glaubt das, in meinem Fall ist es die Adresse des Nachbarn.
Soweit so gut. Heute ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass beim Klick auf meine vermeintliche Heimatadresse nicht nur Straße und Hausnummer angezeigt werden, sondern auch der (richtige) Vor- und Nachname des Nachbarn.
Und nun zu meiner Frage: auf welcher Rechtsgrundlage zeigt google maps diese Daten an? Ich kann mir auf jeden Fall nur schwer vorstellen, dass mein Nachbar irgendwann mal google (maps) gestattet hat, seinen Vor- und Nachnamen für google maps zu nutzen.
 
Wieso nicht? Vielleicht hat er sich nen Maps-Eintrag gemacht? Gibt bei uns in der Straße auch einige, deren Namen bei Google Maps stehen. Alles Privatleute. Ich bin immer davon ausgegangen, die haben sich nen Google-Account gemacht und die Einwilligung dazu gegeben.
 
Und medizinische Wunder sind in der PKV leider auch nicht möglich, insofern ist das Geschrei um die Zwei-Klassenmedizin häufig auch übertrieben.

Natürlich gibt es keine anderen/besseren Behandlungen und das Personal behandelt einen menschlich auch nicht anders, aber Termine kriegt man als PKV-Mitglied deutlich schneller. Auch im "Notfall", also nicht lebensbedrohlich, sondern bei plötzlichen Schmerzen z.B.. Aufgrund einer Verletzung die ich mir vor ein paar Wochen zugezogen habe, kann ich davon ein Lied singen. Mit viel Glück hatte ich nach 2 Wochen eine handfeste Diagnose (und das war schon fix), ich muss schon weit im Voraus Termine ausmachen, ansonsten sitze ich mal eben bis zu 3 oder 4 Stunden beim Arzt. Da mein Vater Privatpatient ist, habe ich auch den direkten Vergleich. Insofern gibt es da schon unterschiedliche Behandlungen.
 
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