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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

aber naja bei erfolg bekommt ja auch fast nur löw und die spieler den ruhm oder nicht? ich höre keinen in den medien sagen, dass der techniktrainer so toll war.
Nur, weil es so ist, darf ich das doch trotzdem kritisieren und anmerken.

Natürlich weiß ich, wie der Hase läuft. Entweder du bist der Buhmann oder der Held, Cheftrainer eben.

Genau wegen dieser dümmlichen Betrachtung versuche ich mehr Substanz in die schwarz-weiß Betrachtung zu bringen.
 
ja klar. aber anders herum wird nicht kritisiert. das finde ich dann irgendwie einseitig.
Ach naja, manchmal werden schon einige herausgepickt. Viele Co-Trainer bekommen auch öffentlich Lob.
Und bei der Nationalmannschaft gingen auch viele Kudos an Löw, als Klinsmann Cheftrainer war. Oder Urs Siegenthaler, der war auch ständig in der Presse als Mastermind des DFB.

Aber wie auch immer, nur weil die Branche leider so funktioniert, braucht man den Rest nicht aus der Diskussion ausschließen.
 
Ich verfolge es nicht so genau und mag mich auch täuschen, aber kann es sein, dass die Stimmung in der Mannschaft ziemlich schlecht ist? Zumindestens ist das der Tenor, den ich so via Radio und Spiegel/Sueddeutsche mitbekomme?
 
Je länger ich in diesem Thread lese, desto mehr glaube ich daran, dass wir noch 6 Punkte holen.

giphy.gif
 
Müller hat grad in der PK auch gesagt, dass Kroos einen „Kettenhund“ 90 min bei sich hatte.
Also wenn es so einfach ist, Deutschlands Spielaufbau zu zerstören, indem man Kroos in Manndeckung nimmt, dann weiß ja Schweden was sie zu tun haben.
 
TV-Experten bei der WM: Aufmarsch der untoten Alten (sueddeutsche.de)

"Überhaupt sagt Effenberg momentan sehr viel, er hat eine Kolumne bei t-online, ist zu Gast im WM-Doppelpass auf Sport1, fordert mal da den Rausschmiss von Özil und Gündogan und mal dort, dass Özil, wenn er schon nicht fliegt, die deutsche Hymne mitsingen "muss". Witzig: Ein ehemaliger Spieler, der selbst einmal rausgeschmissen worden ist aus der Nationalmannschaft, weil er, so seine Legende, sich nicht sagen lassen wollte, was er tun muss, sagt jetzt, was ein Spieler tun muss, den man allerdings besser rausgeschmissen hätte."

Der Artikel ist von vorne bis hinten wahr.

Für die Klickfaulen sei noch diese Stelle hervorgehoben:

"Wirklich skurril wurde das am Montagabend, als die ARD kurz vor Geisterstunde zu Hart aber fair geladen hatte. Der Moderator Frank Plasberg, bekennend ahnungslos in Sachen Fußball, bespricht an dieser Stelle normalerweise, wie viel Islam Deutschland verträgt oder wie viel Gauland (mehr Islam als Gauland, by the way).

Aber wie viel Basler kann der deutsche WM-Stammtisch vertragen?

Der ehemalige Kartenspieler und Kettenraucher, dessen Trainerkarriere ihn zuletzt in die Hessenliga führte, verglich bei Plasberg die Körpersprache von Mesut Özil mit der eines toten Froschs und sich selbst mit Toni Kroos. Er, Basler (30 Länderspiele, zwei Tore), wäre im Spiel gegen Mexiko sicher noch weniger gelaufen als der viermalige Champions-League-Sieger Kroos (84 Länderspiele, zwölf Tore), "aber ich hätte ein Tor geschossen und zwei vorbereitet". Alsdann kramte er, beobachtet von den weit aufgerissenen Augen des Trainergespensts Christoph Daum, in seiner Max-Merkel-Gedächtnisfibel nach der "Wohlfühloase DFB" und den Taschen, die den Nationalspielern "hinterhergetragen" würden. Kicherkicher, kam aus dem Off, ungefähr von dort, wo man den Fußball-Laien Plasberg vermuten konnte, der bei den letzten etwa neun Weltmeisterschaften in einem Bergwerk gelebt haben muss - sonst hätte er sich über diesen 90er-Jahre-Unsinn nicht so amüsiert. Der ist heute noch, was er damals war: falsch."
 
nochmal zu özil, die neverending story:
ich bin ja schon lange ein gegner von ihm und halte ihn für extrem überbewertet. dies hat aber nix mit seinen türkischen wurzeln zu tun. die sind mir bei ihm genauso egal, wie sie mir bei sahin sind.

özil ist sicher ein überdurchschnittlicher fußballer. aber er ist niemand, der in den entscheidenden momenten voran geht, die mannschaft mitreißt und spiele entscheidet/gewinnt. tendenziell versteckt er sich gerne in diesen situationen. er hat von mir aus viele assists in der PL gemacht. ich kenne die hintergründe nicht, aber es wäre doch interessant zu sehen, wie viele davon denn das spiel auch gewonnen haben oder "wichtig" waren. in der N11 kann ich mich da an überhaupt nix erinnern und wenn man hergeht und sagt sané ist zurecht nicht dabei, weil er in der N11 nix reißt, dann gilt das für özil imo auch.
 
nochmal zu özil, die neverending story:
ich bin ja schon lange ein gegner von ihm und halte ihn für extrem überbewertet. dies hat aber nix mit seinen türkischen wurzeln zu tun. die sind mir bei ihm genauso egal, wie sie mir bei sahin sind.

özil ist sicher ein überdurchschnittlicher fußballer. aber er ist niemand, der in den entscheidenden momenten voran geht, die mannschaft mitreißt und spiele entscheidet/gewinnt. tendenziell versteckt er sich gerne in diesen situationen. er hat von mir aus viele assists in der PL gemacht. ich kenne die hintergründe nicht, aber es wäre doch interessant zu sehen, wie viele davon denn das spiel auch gewonnen haben oder "wichtig" waren. in der N11 kann ich mich da an überhaupt nix erinnern und wenn man hergeht und sagt sané ist zurecht nicht dabei, weil er in der N11 nix reißt, dann gilt das für özil imo auch.
Welcher Spieler erfüllt denn deine Anforderungen? Ist das nicht einfach alles höchst subjektiv und für die Spieler am Platz zählt etwas völlig anderes? Woran macht man es fest, dass jemand vorangeht oder sich versteckt? Warum sollte Özil überhaupt ein Leadertyp sein, wenn seine Qualitäten ganz wo anders liegen?
Das ist so eine typische "früher da waren wir alle noch Männer und hatten richtige Anführer"-Diskussion. Der Fußball und die Erfolge waren da nicht besser.

Impect analysiert auch die Daten der Passempfänger. Hier holt Mesut Özil Spitzenwerte, „der oft unterschätzt wird, obwohl er ein überragendes Raumgefühl hat, sich zwischen die Ketten fallen lässt, die Bälle fest macht und immer Lösungen unter sehr hohem Druck findet."
https://sports.vice.com/de/article/...des-transfermarkts-oder-unntige-technisierung

Als kleine Ergänzung. Verstecken ist also nicht wirklich untermauerbar, auch seine Mitspieler lieben Özil aufgrund seiner Fähigkeit, dass du ihm immer den Ball geben kannst. Dein Argument fußt also auf rein subjektiven Faktoren, in Wirklichkeit ist Özil genau das Gegenteil.
 
Welcher Spieler erfüllt denn deine Anforderungen? Ist das nicht einfach alles höchst subjektiv und für die Spieler am Platz zählt etwas völlig anderes? Woran macht man es fest, dass jemand vorangeht oder sich versteckt? Warum sollte Özil überhaupt ein Leadertyp sein, wenn seine Qualitäten ganz wo anders liegen?
Das ist so eine typische "früher da waren wir alle noch Männer und hatten richtige Anführer"-Diskussion. Der Fußball und die Erfolge waren da nicht besser.

https://sports.vice.com/de/article/...des-transfermarkts-oder-unntige-technisierung

Als kleine Ergänzung. Verstecken ist also nicht wirklich untermauerbar, auch seine Mitspieler lieben Özil aufgrund seiner Fähigkeit, dass du ihm immer den Ball geben kannst. Dein Argument fußt also auf rein subjektiven Faktoren, in Wirklichkeit ist Özil genau das Gegenteil.
natürlich ist das subjektiv. es ist fußball. mir gehts auch nicht nur um leadertyp. es geht darum, dass seine vielen assissts die mannschaft auch irgendwie weiterbringen und das sehe ich einfach nicht.
ist aber im grunde auch egal. er gehört zu den fußballern, bei denen ich froh bin, wenn sie aufhören, damit ich mich nicht mehr über sie ärgern muss. sein freund werde ich sicher nicht mehr, da kann er wohl machen, was er will.
 
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