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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (6 Betrachter)

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... und 2 weitere.
Die zweite Staffel fand ich auch nicht verkehrt. Nach Iron Fist und teilweise Defenders hatte ich schlimmeres erwartet. Sie ist vielleicht nicht so stark, wie die erste Staffel, trotzdem wurde ich gut unterhalten. Hab Sie aber auch nicht so schnell wie möglich durchgeguckt, sondern mir die Episoden eingeteilt. Hat gut geholfen.

Freue mich aber schon auf Luke Cage S2 im Juni. Hab da gute Dinge von gehört.

Fand ja die ganzen Marvel-Serien auf Netflix bis jetzt alle nicht so verkehrt. Haben natürlich ihre Höhen und Tiefen, aber selbst 'nen Iron Fist konnte ich noch für manche Elemente wertschätzen. Die Serien sind halt sehr unterschiedlich von ihrer Herangehensweise, was ich allgemein auch für deren größte Stärke halte. Daredevil ist die klassische Superhelden-Serie a la Batman, Jessica Jones wiederum eine Noir-Detective-Serie, Iron-Fist zelebriert die Martial Arts, Luke Cage hat den Street- und Shaft-Vibe und The Punisher hat sich dem Thriller verschrieben.

Das hält das gesamte Serien-Universum sehr abwechslungsreich, auch wenn natürlich die Umsetzung und Inszenierung am Ende stimmen muß. Aber so wirklich 'nen starken Qualitätsverfall hatte ich bis jetzt auch nur bei Iron Fist, und da lag es hauptsächlich am halbärschigen Writing und der Darstellung des Helden. Trotzdem schaue ich mir lieber wieder 'ne zweite Staffel von Iron Fist an, als noch einen von diesen bescheuerten Marvel-Filmen.

Auf die zweite Luke Cage Staffel bin ich aber auch mal gespannt. Ist neben Jessica Jones wohl mit mein Liebling unter den Marvel-Serien.
 
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Hab die Tage auch mal die erste Folge von Jessica Jones gesehen. Nicht direkt schlecht, aber in meinen Augen 0815 Hollywood Kram ohne Ecken und Kanten. Nichts was mich bei Stange hält.

Frau ist aber sehr angetan und suchtet grad gut weg :D
 
Ecken und Kanten hat die Serie auf jeden Fall, und auch Thematiken, welche man in keinem der Marvel-Filme finden würde. Und so eindimensional wie in vielen der Hollywood-Blockbuster sind die Figuren ebenfalls nicht. Eigentlich ist Jessica Jones sogar die untypischste der Marvel-Serien, weil sie diesem doch recht unterpräsentierten und für heutige Verhältnisse schwerfälligem Noir-Genre nacheifert, und bei weitem nicht so bunt und laut ist wie die Anderen.

EDIT: Und 'ne Marvel-Superheldin als Hauptrolle in ihrer eigenen Serie, die wiederum größtenteils weiblich besetzt ist...das kriegt Hollywood bis jetzt ja nicht mal hin. Da ist selbst ein Wonder Woman von DC schon ein trauriges Unikat.
 
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Gerade Star Wars - The Last Jedi geschaut und nach den Kritiken hier und im Netz hab ich ja was weiß ich für eine zusammengekurbelte Grütze erwartet, aber so ganz nachvollziehen kann ich die jetzt nicht mehr. Wo der Vorgänger 'ne lauwarme und mit dem Brecheisen umgerührte Nostalgie-Suppe aus Referenzpunkten der alten Trilogie war, hat The Last Jedi hingegen zum ersten Mal eine wirkliche Identität und Gravitas im gesamten Handlungsverlauf, große Szenen durch Narrative und Emotionen, vollwertige Kampfszenen und weit ausgeführte Schlachtsequenzen.

Ja es fühlte sich eher wie drei Folgen einer Star Wars Serie an, als ein durchkomponierter Film nach Schema F. Aber gerade das hat dem Film so viel mehr Momente und Antrieb gegeben, weil man genau nicht die bekannte Filmdynamik hatte. Als Kritik lese ich immer wieder dass sich der Film nicht von der Stelle bewegt, aber wenn ich mal die ganzen Wendungen und Charakterentwicklungen in The Last Jedi zusammenzähle, die Überraschungen und dramatischen Momente. Und das gegen den Vorgänger halte, bei dem die einzige prägnante Szene die mit Han Solo ist, und die auch noch so forciert aus dem Nichts kommt, weil man händeringend 'nen Bösewicht etablieren will. Bei TLJ hingegen wusste ich zu keiner Minute ob Figur X die nächste viertel Stunde überhaupt noch überlebt und wie weit das Ganze noch gehen will.

Die gesamte Sequenz auf dem "Casino-Planeten" war allerdings albern und scheiße in meinen Augen, und hat komplett den Ton verfehlt. Das war so wie als wenn die Macher sich gesagt haben "Jetzt brauchen wir auch noch mal 'ne halbe Stunde für Leute die einfach nur animierte bunte Bilder, dumme Sprüche und lustige Viecher sehen wollen".

Aber trotz des Ausfalls in der Mitte ist meiner Ansicht nach "The Last Jedi" auf erzählerischer und inszenatorischer Ebene "The Force Awakens" weit überlegen. Keine sich den Fans anbiedernde Hommage, sondern eine eigenständige Weitererzählung. Kein Meisterwerk aber der okayste Star Wars Film seit langem.
 
Ecken und Kanten hat die Serie auf jeden Fall, und auch Thematiken, welche man in keinem der Marvel-Filme finden würde. Und so eindimensional wie in vielen der Hollywood-Blockbuster sind die Figuren ebenfalls nicht. Eigentlich ist Jessica Jones sogar die untypischste der Marvel-Serien, weil sie diesem doch recht unterpräsentierten und für heutige Verhältnisse schwerfälligem Noir-Genre nacheifert, und bei weitem nicht so bunt und laut ist wie die Anderen.

EDIT: Und 'ne Marvel-Superheldin als Hauptrolle in ihrer eigenen Serie, die wiederum größtenteils weiblich besetzt ist...das kriegt Hollywood bis jetzt ja nicht mal hin. Da ist selbst ein Wonder Woman von DC schon ein trauriges Unikat.

Jau, klingt sogar einleuchtend. Für mich war es trotzdem nichts.
 
Gestern Abend meinen mehrere Monate dauernden James Bond-Marathon beendet [vieleicht gibt es mal einen Sammelbeitrag von mir zu allen Filmen] und meine güte ist Stirb an einem anderen Tag scheisse. So schlecht hatte ich den gar nicht in Erinnerung, aber da ist ja praktisch gar nichts gutes drinn, abgesehen vieleicht mal von der einigermaßen okayischen Pre-Titlesequenz, der recht guten weil harten Kampfszene im Fechtklub und Michael Madsens einem guten Spiegel-Oneliner.

Ansonsten ohne Frage für mich jetzt nach dem Marathon mit allen Filmen defenitiv der schlechteste James Bond-Film überhaupt. Und wohl auch der einzige wo ich mich weigere ihn mir nochmals anzusehen.
 
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Halle ist eine Katastrophe in dem Film, vom ihrem Schauspiel mal ganz abgesehen sind die Dialoge zwischen ihr und Brosnan oder ihr und Pike schlecht. Wobei, eigentlich sind so ziehmlich alle Dialoge in dem Film schlecht. Aber sie schafft es die ansich schon schlechten Dialoge noch schlechter werden zu lassen. Ich habe nicht viele Filme mit Halle Berry gesehen, aber zumindest in dem ist sie einfach nur schlecht. Keine Chemie zwischen ihr und Brosnan [oder ihr und der Kamera], keinerlei Schauspielerei, nicht glaubhaft als NSA-Agentin [ :lachweg: ], etc.
 
Gestern Abend meinen mehrere Monate dauernden James Bond-Marathon beendet [vieleicht gibt es mal einen Sammelbeitrag von mir zu allen Filmen] und meine güte ist Stirb an einem anderen Tag scheisse. So schlecht hatte ich den gar nicht in Erinnerung, aber da ist ja praktisch gar nichts gutes drinn, abgesehen vieleicht mal von der einigermaßen okayischen Pre-Titlesequenz, der recht guten weil harten Kampfszene im Fechtklub und Michael Madsens einem guten Spiegel-Oneliner.

Ansonsten ohne Frage für mich jetzt nach dem Marathon mit allen Filmen defenitiv der schlechteste James Bond-Film überhaupt. Und wohl auch der einzige wo ich mich weigere ihn mir nochmals anzusehen.

Allein die Szene mit dem Vanquish, sry Vanish :fp:

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Also nach der extrem albernen Szene mit Lea wusste man doch, dass die Figuren einen massiven Plot Armor haben, was sich zum Schluss nochmal bestätigt hat.

Albern fand ich die Szene ganz und gar nicht, und ich glaube die hat auch niemand kommen sehen. In der Beziehung ist es auch wieder eine größere Überraschung gewesen, als z.B. die Sache mit Han Solo im letzten Film. Das war ja wirklich schon fast mit Ansage, und zu was anderem hatte seine Figur auch keinerlei Relevanz in der gesamten Story. TLJ allerdings gibt Leia zum ersten Mal die verdiente, fast schon übermenschliche Würde, nachdem sie im Vorgänger nur trauernde Mutter, alte Frau und einen weiteren Nostalgie-Token für Fans spielen durfte. Doch nun ist sie diese unglaublich starke, weise und ruhige Instanz in diesem fast schon aussichtslosen Chaos, mit weitreichenden Plänen und einem immensen Überlebenswillen. Genau so etabliert und evolviert man meiner Meinung nach einen gealterten Helden...gleiches gilt für Luke.
 
Ich mochte Episode 7 wirklich, auch wenn ich die Kritik an dem Film total verstehen kann. Episode 8 hab ich nun zweimal gesehen. Der hat zwar auch seine guten Momente, aber im Großen und Ganzen ist der mMn überhaupt nix.

Vielleicht liegt es auch daran, das man in ner Trilogie einfach die Regisseure wechselt. Keine Ahnung. Im Prinzip scheissen sie mit Episode 8 auf alle Fragen, die sich alle Fans nach Episode 7 gestellt haben.

Wer ist der myseriöse Snoke => Egal, ist jetzt eh tot

Wer sind Reys Eltern? => Niemand

Episode 7: Hey, schaut mal, wir haben hier mit Finn einen starken, afroamerikanischen Hauptdarsteller!
Episode 8: Ist jetzt ein unwichtiger Nebendarsteller, den wir zusammen mit einer unwichtigen chinesichen Darstellerin auf eine unwichtige Nebenmission schicken!

Von Rose' total unlogischer Entscheidung am Ende, ihre neue, große Liebe zu retten und damit die ganze Rebellion zu opfern, mal ganz abgesehen.

Luke auf der Insel!? Da darf ich gleich gar nicht davon anfangen. Slapstick pur! :fp:

Warum Leia nicht einfach sterben lassen? Versteh ich nicht. Zumal die "Wiederauferstehung", meiner Meinung nach, total peinlich war.


Meine beiden Sichtungen sind jetzt schon vier Monate her, von dem her sind mir einige Dinge schon wieder entfallen. Ich darf jetzt gar nicht zu lange darüber nachdenken, sonst reg ich mich nur noch mehr darüber auf, wieviel Potential die mit dem Film verschenkt haben!
 
Ich mochte Episode 7 wirklich, auch wenn ich die Kritik an dem Film total verstehen kann. Episode 8 hab ich nun zweimal gesehen. Der hat zwar auch seine guten Momente, aber im Großen und Ganzen ist der mMn überhaupt nix.

Vielleicht liegt es auch daran, das man in ner Trilogie einfach die Regisseure wechselt. Keine Ahnung. Im Prinzip scheissen sie mit Episode 8 auf alle Fragen, die sich alle Fans nach Episode 7 gestellt haben.

Wer ist der myseriöse Snoke => Egal, ist jetzt eh tot

Wer sind Reys Eltern? => Niemand

Episode 7: Hey, schaut mal, wir haben hier mit Finn einen starken, afroamerikanischen Hauptdarsteller!
Episode 8: Ist jetzt ein unwichtiger Nebendarsteller, den wir zusammen mit einer unwichtigen chinesichen Darstellerin auf eine unwichtige Nebenmission schicken!

Von Rose' total unlogischer Entscheidung am Ende, ihre neue, große Liebe zu retten und damit die ganze Rebellion zu opfern, mal ganz abgesehen.

Luke auf der Insel!? Da darf ich gleich gar nicht davon anfangen. Slapstick pur! :fp:

Warum Leia nicht einfach sterben lassen? Versteh ich nicht. Zumal die "Wiederauferstehung", meiner Meinung nach, total peinlich war.


Meine beiden Sichtungen sind jetzt schon vier Monate her, von dem her sind mir einige Dinge schon wieder entfallen. Ich darf jetzt gar nicht zu lange darüber nachdenken, sonst reg ich mich nur noch mehr darüber auf, wieviel Potential die mit dem Film verschenkt haben!
Das unterschreibe ich komplett, denn so ging es mir die Woche direkt nach dem ersten Sichten auf BD.
 
Das unterschreibe ich komplett, denn so ging es mir die Woche direkt nach dem ersten Sichten auf BD.

Das Ding ist ja:

Jetzt macht Abrams wieder den nächsten Teil. Wird er jetzt die Fragen aus Episode 7 wieder aufgreifen, vielleicht ein paar Dinge "gerade" rücken? Würde gerne mal seine (ehrliche) Meinung zu Episode 8 hören und ob er einverstanden mit dem Storyverlauf ist oder sogar involviert war. Denn, soweit ich weiß, hat Johnson das Drehbuch für Episode 8 geschrieben, Abrams war hier nur Producer. Dann kann nämlich auch wieder irgendein Gemurkse und Kuddelmuddel dabei herumkommen, anstatt mal was richtig rundes und episches, wie es die Star Wars-Fans nach all den Jahren mal vierdient haben.

Was mir wirklich Sorgen bereitet:

Disney war ja im Vorfeld zu Episode 8 so begeistert von Johnsons Arbeit, das sie ihn für die nächste Trilogie beauftragt haben. Das kann ja echt was werden!


Ich schreib diese Zeilen übrigens als Star Wars-Fan! Nur als Info.
 
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