Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
DbjhUm8WkAAXmMD.jpg
 
Also die Scheiße da in Bayern. Das ist so unfassbar dumme Dreckskacke. Meine Güte, was für unbegreifliche Holzkopfaktionen.


Und gerade die Stammtischeinzeller, die dem Islam gerne mit unserer tollen Trennung von Staat und Kirche kommen wollen, werden das noch feiern. :fp:

Ein fick Kreuz ist kein Symbol unserer Verfassung. Nagelt da halt überall n GG hin meinetwegen. Es hat einfach überhaupt keinen irgendwie gearteten Vorteil das zu tun. Ich hoffe, da klagt noch wer und kann Recht bekommen.

Sowas regt mich richtig auf, also lieber nicht reinsteigern. Und bloß nie ins theokratische Bayern ziehen natürlich. Bah Ekelhaf
 
Ich muss ja mal meinen Senf zu einem Thema loswerden.

Ich bin bekannterweise kein ausgesprochener Freund der Franzosen. Aber was ein Emanuelle Macron gerade durchzieht ist beachtenswert.

Er kämpft unermüdlich für Europa und längst überfällige Reformen in der EU. Er spricht vor dem amerikanischen Kongress und hält eine Rede, die Donald Trump nicht in Gänze gefallen haben dürfte. Und auch hier spricht er das Pariser Klimaabkommen, die Beziehungen zu Europa, Freihandel, Freiheit, usw. an.

Und wir Deutschen verharren in unserem nationalistischem Denken, die deutsche Wirtschaft zu stärken und der Rest ergibt sich schon, wenn man lange genug wartet... Von Merkel erwartet man heute in Washington, dass sie die Sanktionen gegen Russland anspricht, weil die den deutschen Unternehmen schaden. Bei Syrien zahlt man lieber grosszügig die nächste Milliarde an Hilfsgeldern und entzieht sich so der Verantwortung, mal etwas machen zu müssen. Und so will man in den UN-Sicherheitsrat?

Genau wie die Deutschen immernoch zuschauen, was die Türken da abziehen. Da werden 13 Journalisten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, es wird wieder gegen Rechtsstattlichkeit gehandelt. Aber von Merkel/Maas kommt kein Wort dazu.

Auch wenn ich nicht weiss, ob Macron jemals Erfolg mit seinem Handeln haben wird, so ziehe ich meinen Hut vor ihm. Zumindest versucht er es.
 
Ja und vor allem, wie geschickt er das auch macht.... erst schön einschleimen beim Donald. Best Buddy und so. Und dann wenn Trump, anscheinend wirklich glaubt das Marcon sein Blutsbruder ist, dann so ne gute kritische Rede halten. Super Move von Macron.
Jap, dachte mir auch, da hat einer verstanden, wie er den Donnie spielen kann.

Und wer hat das ebenfalls verstanden? Kim Jong Un. Bin mir ziemlich sicher, dass der geplante Gipfel ein Ego-Gestreichel für Trump wird, um ihn so zu manipulieren, wie es ihm (mit China als Hintermann natürlich) passt.
Trump ist leider ein sehr einfach gestrickter Mensch, den man über seine übersteigerte Egomanie erreicht. Pinsel ihm den Bauch und er hat seinen Gefallen daran.
 
Ich muss ja mal meinen Senf zu einem Thema loswerden.

Ich bin bekannterweise kein ausgesprochener Freund der Franzosen. Aber was ein Emanuelle Macron gerade durchzieht ist beachtenswert.

Er kämpft unermüdlich für Europa und längst überfällige Reformen in der EU. Er spricht vor dem amerikanischen Kongress und hält eine Rede, die Donald Trump nicht in Gänze gefallen haben dürfte. Und auch hier spricht er das Pariser Klimaabkommen, die Beziehungen zu Europa, Freihandel, Freiheit, usw. an.

Und wir Deutschen verharren in unserem nationalistischem Denken, die deutsche Wirtschaft zu stärken und der Rest ergibt sich schon, wenn man lange genug wartet... Von Merkel erwartet man heute in Washington, dass sie die Sanktionen gegen Russland anspricht, weil die den deutschen Unternehmen schaden. Bei Syrien zahlt man lieber grosszügig die nächste Milliarde an Hilfsgeldern und entzieht sich so der Verantwortung, mal etwas machen zu müssen. Und so will man in den UN-Sicherheitsrat?

Genau wie die Deutschen immernoch zuschauen, was die Türken da abziehen. Da werden 13 Journalisten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, es wird wieder gegen Rechtsstattlichkeit gehandelt. Aber von Merkel/Maas kommt kein Wort dazu.

Auch wenn ich nicht weiss, ob Macron jemals Erfolg mit seinem Handeln haben wird, so ziehe ich meinen Hut vor ihm. Zumindest versucht er es.
was die EU angeht bin ich voll auf deiner linie. es ist erschütternd, wie wenig von deutschland, wie wenig von merkel kommt. macron ist sehr mutig, setzt vieles auf die karte europa. das ist nicht ganz uneigennützig sondern frankreich würde natürlich davon profitieren, aber am ende würde es ein gestärktes europa, eine gestärkte EU geben können. wenn, ja wenn die deutschen denn helfen würden, statt sich zurückzuhalten. in einem artikel habe ich das vor kurzem ganz treffend beschrieben gelesen: während macron darüber redet, was geht, hält sich deutschland damit auf zu diskutieren was alles nicht geht.

mit der achse frankreich-deutschland kann man in der EU extrem viel bewegen. extrem viel verändern und damit meine ich zum besseren. dafür braucht es aber einen hochrangigen, überzeugten europäer in der deutschen regierung, der (oder die) eine idee hat. das sehe ich nicht. und ich sehe leider auch nicht, dass sich das ändert. #dankemerkel
 
Unsere Regierung sieht in der EU halt nur die Möglichkeit, eigenen Profit daraus zu schlagen. Sie sieht aber zu wenig Europa darin.

Btw. @BitByter würde mich natürlich noch interessieren, wo du nicht auf meiner Linie bist. Ich diskutiere ja gerne mit dir. :)
ich bin nicht überzeugt, dass wir uns an kampfhandlungen in syrien beteiligen sollten. grundsätzlich kann ich die angriffe nach dem giftgaseinsatz verstehen, insbesondere da u.a. macron im vorfeld von einer roten linie gesprochen hatte (und er auch taten folgen ließ, im gegensatz zu obama, damals), aber auch wenn es extrem wahrscheinlich ist, dass der einsatz von assad kam, ist das noch nicht bewiesen. da rebelliert dann man rechtsempfinden. zumal ich nicht glaube, dass damit irgendwas gewonnen wurde. hätte man in syrien ernsthaft eingreifen wollen, hätte man das vor jahren mit bodentruppen machen müssen, das was jetzt dort passiert ist, ist imo purer aktionismus.

zu dem vorgehen mit der türkei habe ich aufgehört, mir gedanken zu machen. das passt alles nicht zusammen. man schließt deals mit denen ab. man mahnt. man beschwert sich über yücel. alle anderen sind aber scheinbar egal.
ich denke, dass die türkei ein wichtiger partner sein kann und solange man redet kann man auch einfluss ausüben. was dort hinter den kulissen passiert weiß ich aber nicht. nach außen bin ich aber auch nicht so mega zufrieden.
 
Unsere Regierung sieht in der EU halt nur die Möglichkeit, eigenen Profit daraus zu schlagen. Sie sieht aber zu wenig Europa darin.

Btw. @BitByter würde mich natürlich noch interessieren, wo du nicht auf meiner Linie bist. Ich diskutiere ja gerne mit dir. :)

Das ist sicherlich richtig, allerdings sollten wir dann nicht Frankreich als Positivbeispiel heranziehen. Es gibt keinen anderen Staat in Europa, der derart viel von staatlicher Seite in wirtschaftlichen Entscheidungen interveniert um sich die bestmöglichen Vorteile zu sichern. Ehrlich gesagt sollten wir in der Hinsicht sogar noch von denen lernen.
 
ich bin nicht überzeugt, dass wir uns an kampfhandlungen in syrien beteiligen sollten. grundsätzlich kann ich die angriffe nach dem giftgaseinsatz verstehen, insbesondere da u.a. macron im vorfeld von einer roten linie gesprochen hatte (und er auch taten folgen ließ, im gegensatz zu obama, damals), aber auch wenn es extrem wahrscheinlich ist, dass der einsatz von assad kam, ist das noch nicht bewiesen. da rebelliert dann man rechtsempfinden. zumal ich nicht glaube, dass damit irgendwas gewonnen wurde. hätte man in syrien ernsthaft eingreifen wollen, hätte man das vor jahren mit bodentruppen machen müssen, das was jetzt dort passiert ist, ist imo purer aktionismus.

zu dem vorgehen mit der türkei habe ich aufgehört, mir gedanken zu machen. das passt alles nicht zusammen. man schließt deals mit denen ab. man mahnt. man beschwert sich über yücel. alle anderen sind aber scheinbar egal.
ich denke, dass die türkei ein wichtiger partner sein kann und solange man redet kann man auch einfluss ausüben. was dort hinter den kulissen passiert weiß ich aber nicht. nach außen bin ich aber auch nicht so mega zufrieden.

Ich auch nicht!!! Deswegen habe ich auch absichtlich geschrieben "mal etwas machen zu müssen". Ich fand die Raketenangriffe auf Syrien auch als falsch, bin da mit Macron auch nicht auf einer Linie.

Aber Deutschland macht halt nichts. Einfach nichts, ausser ab und zu mal ein Statement rauszuhauen, was keinem weh tut, was aber auch nichts bringt. Man wird auch nie eine diplomatische Lösung finden, wenn man einfach nichts tut. Zumal ich es ziemlich verstörend empfand, die Raketenangriffe zu begrüssen und sie als richtig zu deklarieren, aber selbst direkt sagt, dass man sich daran nie beteiligen werde. Das ist feige und heuchlerisch von unserer Regierung. Und wenn es so stimmt, dann ist es auch noch so, dass man die Drecksarbeit andere erledigen lässt, während man die Hände in den Schoss legt.
 
Das ist sicherlich richtig, allerdings sollten wir dann nicht Frankreich als Positivbeispiel heranziehen. Es gibt keinen anderen Staat in Europa, der derart viel von staatlicher Seite in wirtschaftlichen Entscheidungen interveniert um sich die bestmöglichen Vorteile zu sichern. Ehrlich gesagt sollten wir in der Hinsicht sogar noch von denen lernen.

Macron will da ja auch ansetzen. Gegen den Willen der Nation. Die Proteste sprechen da ja wieder eine eindeutige Sprache.

Aber auch die Franzosen müssen sich in einigen Dingen beugen, wenn man ein starkes und geeintes Europa wirklich erreichen will.

Sonst reicht uns nämlich ein Wirtschaftsabkommen zwischen den europäischen Ländern, dann brauchen wir keine EU.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben