Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


  • Umfrageteilnehmer
    103
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Statistisch gesehen werden weniger Kinder von Hunden gebissen, als gebissen. Das sollte doch zur Entspannung beitragen :)
 
Finde es auch schon "geil" wie man wegen der eigenen Tierliebe, Kleinkinder bewusst der Gefahr aussetzt und sagt, ja Unfälle passieren halt. Wenn ein Kind hinfällt oder sich mal wieder am Tisch den Kopf stößt, sind für mich normale Unfälle, das kann man nicht verhindern. Doch wenn das Kind zuhause vom eigenen Hund schwer verletzt oder getötet wird, ist das für mich grob fahrlässig.



Nein aber man lässt verdammt nochmal ein Kleinkind nicht unbeaufsichtigt in der Nähe eines Pools. Entweder sichere ich den Pool so ab, dass das Kleinkind nicht ran kommt oder ich muss es im Auge behalten.

Ab ein gewissem Alter ist ein Haustier für ein Kind bestimmt eine schöne Sache. Doch muss es unbedingt ein großer Hund sein, der sogar in der Lage ist einen erwachsenen Menschen zu töten?

In welcher Welt lebst du eigentlich? Man wird nie alle Risiken beseitigen können. Nirgends. Man kann sein Kind schlecht in einen Glaskasten stecken. Ich sag ja nicht dass man einen Schäferhund direkt neben einen Säugling platzieren soll, dennoch können beide parallel in einer Familie leben. Das gibt es tausendfach.

Hier tun aber einige so als würden Eltern völlig verantwortungslos handeln, nur weil sie ein Haustier haben, und zeitgleich ein Kleinkind. Das ist doch einfach nur Blödsinn.
 
In welcher Welt lebst du eigentlich? Man wird nie alle Risiken beseitigen können. Nirgends. Man kann sein Kind schlecht in einen Glaskasten stecken. Ich sag ja nicht dass man einen Schäferhund direkt neben einen Säugling platzieren soll, dennoch können beide parallel in einer Familie leben. Das gibt es tausendfach.

Hier tun aber einige so als würden Eltern völlig verantwortungslos handeln, nur weil sie ein Haustier haben, und zeitgleich ein Kleinkind. Das ist doch einfach nur Blödsinn.
guck einfach in den Poltikthread und den Bullewarthread, dann erübrigt sich alles weitere! :D
 
In welcher Welt lebst du eigentlich? Man wird nie alle Risiken beseitigen können. Nirgends. Man kann sein Kind schlecht in einen Glaskasten stecken. Ich sag ja nicht dass man einen Schäferhund direkt neben einen Säugling platzieren soll, dennoch können beide parallel in einer Familie leben. Das gibt es tausendfach.

Hier tun aber einige so als würden Eltern völlig verantwortungslos handeln, nur weil sie ein Haustier haben, und zeitgleich ein Kleinkind. Das ist doch einfach nur Blödsinn.
Ihr habt irgendwie beide recht, denn man kann ein Kind natürlich nicht vor jeder Gefahr schützen. ABER, man kann das Risiko minimieren und Vorsicht anstatt Nachsicht walten lassen. Sprich, unsere Tochter lassen wir nicht mal eine Sekunde mit dem Hund meines Vaters alleine; obwohl das ein kinderliebender und ruhiger Schäferhund ist; welcher noch nie einer Fliege was zu leide getan hat. Man kann in einen Hund oder ein Tier einfach nicht hineinschauen. Und genauso verhält es sich mit Pools; keine Sekunde lässt man Kinder unbeaufsichtigt bei einem Pool spielen, keine Sekunde.

Würde vorschlagen, Ihr schafft Euch mal Kinder an bevor Ihr die Diskussion auf das Thema Kinder lenkt und Vergleiche anstellt. Dann könnt Ihr mitreden.
 
Schon geil manche Kommentare hier. Kein einziges Kind würde demnach mit Hunden oder Katzen groß werden dürfen, das ist ja schon eine absurde Vorstellung. Meine Mutter holte sich ihre erste Katze als ich zwei Jahre alt war, mein Onkel hatte immer Boxer, die ich bereits als kleines Kind kennenlernen durfte. Es war für mich immer ein Highlight wenn wir dort waren und ich mit den Hunden spielen konnte. Berührungsängste habe ich daher keine, und passiert ist auch nie etwas.

Unfälle können natürlich immer mal passieren, und zwar auch abseits von Haustieren. So ist das Leben. Ich wäre beinahe bei versammelter Familie im großen Pool meines Onkels ertrunken, soll man deswegen jetzt private Schwimmbecken verbieten wenn man ein kleines Kind hat? :D

Aber kategorisch auszuschließen ein Kind und ein Haustier gemeinsam zu haben, oder das Haustier sogar abzugeben weil ein Kind unterwegs ist, ist schon ganz großes Kino. Dabei ist es speziell für die meisten Kids doch das schönste überhaupt, mit einem Haustier groß zu werden.
Wer sagt denn sowas?

Man kann sich ja gerne für Kind und Haustier gleichzeitig entscheiden, wenn man sich als Eltern in der Lage fühlt seine Aufsichtspflicht 100% zu erfüllen, damit Unglücke wie diese hier eben nicht passieren können!

Ich selbst würde mir das nicht zutrauen, dass ich immer 100% auf alles aufpassen kann, deshalb würde ich mir keine Haustiere anschaffen, wenn ich einen akuten Kinderwunsch habe. Ich finde das verantwortungsvoll.

Und Kinder und Haustiere passen wunderbar zusammen und ist ausdrücklich erwünscht, nur bei kleinen Kindern ist es für mich absolute Pflicht, dass ein Erwachsener immer dabei ist wenn sie mit Hunden und Katzen spielen.

Aber gut, jeder bewertet das Risiko anders, ich möchte jedenfalls nicht, dass einem Kind unter meiner Aufsichtspflicht das Gesicht von einem Haustier abgebissen wird.

Für mich gibt es nicht einen guten Grund warum man ein Baby oder Kleinkind allein mit einer Katze oder einem Hund lassen sollte!?
 
Würde vorschlagen, Ihr schafft Euch mal Kinder an bevor Ihr die Diskussion auf das Thema Kinder lenkt und Vergleiche anstellt. Dann könnt Ihr mitreden.
Das ist aber wieder genau so eine dämliche Diskussionskultur! Bis dahin hätte ich deinen Post unterstüzt, Kinder und Haustiere sind, wenn man veranwortungsvoll ist, vereinbar. Man muss halt ein Auge drauf haben, den Hund ordentlich erziehen und vor allem sozialisieren und dem Kind von klein auf Regeln beim Umgang mit Tieren beibringen.

Aber du kannst doch hier den Leuten ohne Kinder nicht vorwerfen, dass sie sich mit dem Thema nicht ordneltich beschäftigen können?
 
Die meisten Leute mit Kindern sind ja heutzutage schon überfordert mit der Erziehung und schaffen sich in fast schon grenzenloser Naivität ein Kind an.

Da würde ich mein Kind - wenn ich eins hätte - lieber 8 Stunden einen Labrador-Mischling anvertrauen, weil der mehr Kompetenzen in der Erziehung hat und von Dem weniger Gefahr ausgeht. :ugly:
 
Wie viel Familien mit großen Hunden und Kleinkindern gibt es? Und bei wie vielen ist irgendwas passiert? Dass da eine gewisse Sorgfalt und Vorsicht dazugehört ist doch selbstverständlich, aber man muss doch deswegen nicht rundheraus von einer Gefahr sprechen.

Das ist schon richtig. Aber es fahren auch jeden Tag Millionen Menschen Auto. Den wenigsten Fahrern passiert etwas. Und trotzdem fährt eine gewisse Gefahr immer mit. Dafür gibt es auch einen Führerschein, wo der Mensch erstmal seine Fähigkeit belegen muss. Und es gibt gesetzlich verankerte Regeln, die von jedem Fahrer einzuhalten sind. Eben genau, um das Risiko so gut wie möglich zu minimieren. Sowas gibt es für die meisten Hundehalter nicht.

Es bleibt bei einem Tier immer ein Restrisiko, ob alles gut geht. Und wir bekommen ja letztlich auch nur die Unfälle mit, die es in die Medien schaffen. "Normale" Bisse wie bei meinem Sohn werden ja nirgends kommuniziert oder erfasst. Erst wenn es richtig schief geht, wird wieder ein Strich in der Statistik draus.

Und eben dieses Restrisiko bewertet halt jeder anders. Ist ja auch okay so. Aber sich hinzustellen und so zu tun, als gebe es kein Risiko, das halte ich schon für fahrlässig. Man ist bereit es einzugehen, das dürfte eher der Fall sein.
 
Natürlich existiert ein Risiko, darüber dürften sich dann auch die meisten Hundebesitzer im Klaren drüber sein. Dagegen spreche ich mich ja nicht aus.

Edit: Ich rede nicht davon, dass man das Kind allein mit dem Hund lassen soll, insbesondere kein Kleinkind. Ich bin nur der Meinung, dass mit der richtigen Sorgfalt, ein gemeinsames Miteinander möglich ist, von dem alle Seiten profitieren können. Wenn man damit überfordert ist oder nicht die richtige Sorgfalt walten lässt, sollte man sich tunlichst überlegen, ob man sowohl Kind, als auch Haustier in einem Haushalt aufziehen/halten möchte.
 
Wenn man merkt, dass man damit überfordert ist, kann's auch schon zu spät sein. Und was ist mit den Fällen bei denen es nie eine Überforderung gab und das Tier immer total lieb war und alles Friede Freude Eierkuchen und dann eines Tages aus dem Nichts passiert dann doch etwas? Genau darum geht es doch.

Solange das Kind nicht selbst über seine Zukunft und Sicherheit sorgen kann, muss ich ihm eben das bestmögliche und sicherste Zuhause ermöglichen. Die sind einem ja schließlich ausgeliefert.
 
Weil es mich gerade interessiert hat:

Hunde beißen immer öfter und Hundeherren häufiger als Hundedamen. Das sagt die aktuelle „Beißstatistik“, die das „Deutsche Ärzteblatt“ veröffentlicht hat. Insgesamt ist in Deutschland derzeit pro Jahr von 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen auszugehen. Da für Bisswunden keine Meldepflicht besteht, gibt es keine bundesweite offizielle Statistik, die Zahlen sind geschätzt.

Die meisten Gebissenen sind Kinder
Die meisten der gemeldeten Bisse sind auf Hunde zurückzuführen, gefolgt von Katzenbissen. Selten finden sich sogar Bisse durch Menschen. Jedes dritte Bissopfer ist ein Kind zwischen sechs und 17 Jahren und ein Viertel aller Bisswunden erleiden Kinder unter sechs Jahren. Bei jüngeren Kindern beißen Hunde besonders oft in den Hals-Kopf-Bereich, bei älteren in Arme und Beine.

Am gefährlichsten sind Schäferhunde und Bullterrier
In den Statistiken tödlicher Bissattacken dominieren unter anderem Schäferhunde, Bullterrier und Rottweiler. Es sterben pro Jahr eine bis sechs Deutsche an den Folgen eines Hundebisses.

Dass die Zahlen gemeldeter Bisse insgesamt hochgegangen sind, liegt vermutlich daran, dass es immer mehr Hunde in Deutschland gibt.

90 Prozent der Opfer kennen den Hund
Was beruhigen könnte: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf der Straße plötzlich von einem wildfremden Hund angefallen werden, ist sehr gering. 90 Prozent der Beißopfer kennen den angreifenden Hund, er ist entweder der eigene oder etwa ein Nachbarshund.

Statistisch gesehen sind 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen natürlich eine geringe Zahl, absolut gesehen aber zumindest nicht wegdiskutierbar.
 
Statistisch gesehen sind 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen natürlich eine geringe Zahl, absolut gesehen aber zumindest nicht wegdiskutierbar.
Das will ja auch keiner Wegdiskutieren. Aber zwischen "Hunde sind der Teufel und müssen von unseren Kindern ferngehalten werden" und "Hunde sind die besseren Eltern" gibt es noch ganz viele andere Möglichkeiten, Kinder und Hunde unter einem Dach verträglich zu halten :D
 
Wobei das auch nen riesen Unterschid macht ob der Hund zur Familie gehört oder ein Fremder ist. Ich schätze mal, dass ein einstelliger Prozentsatz von eigenen Hunden kommt.
 
Wobei das auch nen riesen Unterschid macht ob der Hund zur Familie gehört oder ein Fremder ist. Ich schätze mal, dass ein einstelliger Prozentsatz von eigenen Hunden kommt.

90 Prozent der Opfer kennen den Hund
Was beruhigen könnte: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf der Straße plötzlich von einem wildfremden Hund angefallen werden, ist sehr gering. 90 Prozent der Beißopfer kennen den angreifenden Hund, er ist entweder der eigene oder etwa ein Nachbarshund.
 
Zurück
Oben