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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Mingo
Einen Satz aus der Stellungnahme von Bad Hersfelds Bürgermeister Fehling zum Wedel-Rücktritt, hat mich sofort an Merkel nach der Hoeneß Verurteilung erinnert.

Fehling: "Ich habe großen Respekt vor seinem Entschluss, weil ich weiß, dass Dieter Wedel damit auch einen möglichen Schaden von den Festspielen fernhalten will."

Merkel: "Die Tatsache, dass Uli Hoeneß jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab"
 
Hatte irgendwo die Tage gelesen, wie es dazu kam. Eigentlich ist das ein Arbeitszettel für den normalen Unterricht mit anschließender Diskussion über Geschlechterrollen. Also alles okay eigentlich. Eine Lehrerin hat den Zettel aber einfach als Klassenarbeit verwendet. Geht halt gar nicht.
 
Ich hasse meine Freundinnen.

Wenn man mit so einem Satz einen Artikel beginnt, muss man sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Imho steckt da mehr Frustration als Überzeugung hinter diesem Artikel.

Meine Frau hat auch meinen Namen angenommen. Ich habe sie weder dazu gezwungen, noch in irgendeine Richtung gedrängt. Für sie war das ein Commitment, weil es eben Tradition is und sie gerne meinen Namen angenommen hat und auch möchte, dass unsere Kinder diesen Namen tragen. Sowas ist immer eine rein persönliche Entscheidung und warum man da jetzt ein Fass aufmachen oder gegen andere schießen muss, erschließt sich mir nicht ganz.
 
Und noch was, um den Thread aufzulockern. :D

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Wenn man mit so einem Satz einen Artikel beginnt, muss man sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Imho steckt da mehr Frustration als Überzeugung hinter diesem Artikel.

Meine Frau hat auch meinen Namen angenommen. Ich habe sie weder dazu gezwungen, noch in irgendeine Richtung gedrängt. Für sie war das ein Commitment, weil es eben Tradition is und sie gerne meinen Namen angenommen hat und auch möchte, dass unsere Kinder diesen Namen tragen. Sowas ist immer eine rein persönliche Entscheidung und warum man da jetzt ein Fass aufmachen oder gegen andere schießen muss, erschließt sich mir nicht ganz.

Find den Artikel auch so lächerlich, dass ich mich fremdschämen musste. Wieso hab ich den überhaupt komplett gelesen. Ihr Ziel der Gleichberechtigung in allen Ehren, sie rollt das sehr stümperhaft auf und greift ein Thema auf, das sehr bedingt damit zusammenhängt.
 
Ich habe meine Frau damals auf das Thema Nachname angesprochen und ihr angeboten, dass ich auch ihren Namen annehmen könnte. Denn mir war das ziemlich egal. Aber das kam für sie überhaupt nicht in Frage, genauso wenig wie ein Doppel-Name. Der Wunsch, meinen Namen anzunehmen, ging aktiv von ihr aus.

Ich verstehe dabei, was die Autorin des Artikels ansprechen möchte. Es ist "normal", dass die Frau ein Stück ihrer eigenen Identität für den Mann (die Familie) aufgibt. Und das quasi automatisch. Das kann man schon hinterfragen.

Ich denke aber, wie so oft sind das Dinge, die von den heute lebenden Menschen (noch) garnicht als Problem (an)erkannt werden. Frau Müller wird es im Job nach der Hochzeit nicht automatisch besser haben, wenn sie Frau Müller bleibt. Bei den meisten Frauen wird es nichtmals das eigene Ego aufbohren, weil es garnicht als Verlust gesehen wird, wenn Frau den Namen des Mannes annimmt.

Dahinter steckt mehr eine Symbolik, weniger ein eklatantes Problem.
 
Ich denke eher das das garkein Problem mehr ist. Wenn der Artikel in den 60ern erschienen wäre, von mir aus, aber heutzutage hat doch jeder Zweite nen Doppelnamen oder behält seinen..... man kann sich auch Probleme machen wo es schon lang keine mehr gibt.
 
Ich habe meine Frau damals auf das Thema Nachname angesprochen und ihr angeboten, dass ich auch ihren Namen annehmen könnte. Denn mir war das ziemlich egal. Aber das kam für sie überhaupt nicht in Frage, genauso wenig wie ein Doppel-Name. Der Wunsch, meinen Namen anzunehmen, ging aktiv von ihr aus.

Ich verstehe dabei, was die Autorin des Artikels ansprechen möchte. Es ist "normal", dass die Frau ein Stück ihrer eigenen Identität für den Mann (die Familie) aufgibt. Und das quasi automatisch. Das kann man schon hinterfragen.

Ich denke aber, wie so oft sind das Dinge, die von den heute lebenden Menschen (noch) garnicht als Problem (an)erkannt werden. Frau Müller wird es im Job nach der Hochzeit nicht automatisch besser haben, wenn sie Frau Müller bleibt. Bei den meisten Frauen wird es nichtmals das eigene Ego aufbohren, weil es garnicht als Verlust gesehen wird, wenn Frau den Namen des Mannes annimmt.

Dahinter steckt mehr eine Symbolik, weniger ein eklatantes Problem.

Gleiches bei mir... Meine noch Freundin will auch unbedingt meinen Namen, weil das für sie einfach so gehört.

Ich hab die Diskussion aber angestoßen, weil ich finde, dass unsere Kinder keinen Nachteil haben, wenn sie in Deutschland einen japanischen Nachnamen (Watanabe) tragen, aber in Japan doch benachteiligt werden könnten ohne eben diesen. Sie sieht e snicht so dramatisch. Mal sehen was wir am Ende machen.
 
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