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Und Cannabis total harmlos.
Also erstmal ja, ist harmlos. Dass es süchtig macht, jo, wie Zucker, Frauen / Männer sowie Kaffee, arbeiten, Autofahren, Spaß, Spiele zocken, lernen, lesen, Netflix. Irgendwie alles eins, wenn du dich daran erst mal gewöhnt hast wirst du es vermissen wenn du es nicht mehr hast. Aber Alkohol legal anbieten aber Cannabis verteufeln, also demjenigen gehört in die Fresse geschlagen.
 
Die FDP in Gestalt von Kubicki hat bei Anne Will noch am Wahlabend klar gemacht, das sie keinen Bock haben zu regieren... die wollten die Verantwortung nie.
Es hat imo jeder die Pflicht einen Kompromiss zu finden, wenn er gewählt wurde, deshalb gibt es ein MEHRparteiensystem, damit man sich einigt um eine Mehrheit zu finden. Das sowas im Extremfall schief geht, geschenkt.
Daran hatte die FDP nie Interesse. Die Grünen hätten es sogar mit der CDU geschafft..

Kubicki hat aus dem Nähkästchen geplaudert wie amateurhaft da verhandelt worden ist. Eine Merkel-weiter-so Politik mit weltfremden grün-links ideologischen Inhalten wurde zum Glück verhindert. Wie verlogen die ganzen Jamaika-Verhandlungen waren, hat man doch bei den Klimazielen 2020 gesehen, die jetzt realitischerweise wieder von der GroKo gekippt worden sind und nicht in Hau-Ruck-Manier wieder so ein Bullshit fabriziert wird wie bei der Energiewende.
 
Das sehen aber längst nicht alle in der Wissenschaft so... Vor allem nicht bei dem überzüchteten Hardcorezeug heutzutage. Das ist was anderes als das, was die Hippies in den 70ern geraucht haben.

Wenn du in die Kneipe gehst und nen halben Liter Bier bestellst, bekommst du ja auch nicht nen halben Liter Korn und merkst es erst hinterher. Das Problem hast du aber u.U. mit Cannabis. Du hast da letztllich eine ähnlich breite Angebotspalette und längst nicht nur "überzüchtete" Sorten, die dich komplett weghauen. Das alles könnte ein geregelter Markt kommunizieren.
 
Ich sehe durchaus auch Vorteile bei einer Legalisierung. Das Argument mit dem Alkohol zündet bei mir allerdings nicht. Bei all der berechtigten Kritik, nur weil eine schlechte Sache aus Tradition legal ist, muss das ja nicht zwangsläufig auch für andere gesundheitlich schlechte Dinge übernommen werden.
 
Finde es schon erstaunlich, dass in der Presse die Groko quasi schon als gesetzt "beschrieben" wird und analysiert wird. Dabei besteht ja weiterhin die reale Gefahr, dass das alles noch scheitert. Wäre nicht das erste Mal in den letzten Jahren, dass eine Abstimmung ganz anders ausfällt, als die Meinungsforscher erwarten...
 
Es ist ja auch klar, dass das Alkohol-Argument nicht zur Legalsierung führen wird. Da gibt es andere Argumente. :D
 
Das ist ja die Krux, würde man Cannabis legalisieren, würde die Gefährlichkeit der Droge zurückgehen (kontrollierte Abgabe, Sicherstellung der Reinheit, Rückgang der Kriminalität etc.).

Wobei das mit dem Autofahren wirklich ein Problem ist. Da darfste ja eigentlich tagelang kein Auto fahren weil die Droge nachweisbar ist, Dauerkiffer können dann ja quasi instant ihren Führerschein abgeben.
 
Wobei das mit dem Autofahren wirklich ein Problem ist. Da darfste ja eigentlich tagelang kein Auto fahren weil die Droge nachweisbar ist, Dauerkiffer können dann ja quasi instant ihren Führerschein abgeben.

Dafür gibts mittlerweile neue Schnelltester auf zB Speichelbasis, die tatsächlich auf das THC und nicht auf das Abbauprodukt testen und das ist idR nach 12-72 Stunden, je nach stärke des Konsums, nicht mehr nachweisbar. Abgesehen davon, können aktuelle Geräte auch die Konzentration recht gut messen und da braucht es bloß einen vernünftigen Grenzwert.

Auch ohne solche modernen Geräte weiß sich die Polizei zu helfen. In Österreich handhabt man das so: Wird bei einer Verkehrskontrolle Konsum festgestellt, dann wird derjenige dem Amtsarzt vorgestellt und dieser macht einen Fahrtauglichkeitstest. Besteht der Konsument diesen, darf er seinen Führerschein erstmal behalten und wird nur wegen Konsum angezeigt.
 
is mir klar. :) Trotzdem seh ich nichts verwefliches daran, Rüstung zu exportieren..
Das sei dir unbenommen.

Ich finde es mehr als befremdlich, dass wir als Nation Rüstungsgeschäfte mit Ländern eingehen, in denen diese Waffen für das Töten, Unterdrücken etc. eingesetzt werden oder dass der Staat diese Unternehmen in irgendeiner Form schützt oder gar subventioniert.

Ist ja nicht so, dass deutsche Rüstungstechnologie nur in die Schweiz oder andere Länder, die reine Verteidigungsarmeen unterhalten exportiert wird.

Und dein Satz "kann man mal mitnehmen" löst bei mir nur Kopfschütteln aus... Wie man von deutschen Technologien und Entscheidungen sowie Mittragen der deutschen Regierung verursachtem Leid dermaßen indifferent gegenüberstehen kann und schulterzuckend sagt "machen wir halt nen Euro mit"...
 
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