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Die SZ hat die Vorhaben für jedes einzelne Ressort kurz und knapp zusammengefasst.

http://www.sueddeutsche.de/politik/...pd-die-vereinbarungen-im-ueberblick-1.3856790

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was ich im übrigen für ein ganz großes problem halte. von der leyen badet zum einen die fehler ihrer vorgänger aus, setzt zum anderen aber die falschen akzente. statt der familienförderung sollte man ersteinmal ordentliche ausrüstung haben. und dann gilt es generell den ruf unserer armee zu fördern. die akzeptanz in der bevölkerung sollte imo größer werden, dann klappt das am ende auch mit dem personal (also mengenmäßig) und DANN kann man sich an die familienförderung setzen.

Na ja, nicht böse gemeint, aber mich wundert es nicht, dass von der Leyen so viel Wert auf die Familienförderung legt und darin ein probates Mittel sieht.

Ansonsten... wie willst du eine Akzeptanz in der Bevölkerung für etwas finden, was eigentlich im Jahr 2018 als eigentlich überflüssig erachtet wird?

Ich würde die Bundeswehr ganz abschaffen und dafür stimmen, endliche eine europäische Armee zu gründen. Uns wird im Leben kein Land mehr auf konventionellem Weg angreifen. Jegliche militärische Aktion im Ausland wird nicht alleine von Deutschland gestartet. Eine europäische Armee, wo jedes Land sein Spezialgebiet hat. So kannst du Fachleute und Material sinnvoll zu einer schlagfertigen Armee bündeln.

Wenn es in Europa das nächste Mal richtig scheppern sollte, dann kommen wir mit ein paar Helis und Leopard 2 eh nicht mehr weit. mit unseren eh nicht... :grins:
 
Na ja, nicht böse gemeint, aber mich wundert es nicht, dass von der Leyen so viel Wert auf die Familienförderung legt und darin ein probates Mittel sieht.

Ansonsten... wie willst du eine Akzeptanz in der Bevölkerung für etwas finden, was eigentlich im Jahr 2018 als eigentlich überflüssig erachtet wird?

Ich würde die Bundeswehr ganz abschaffen und dafür stimmen, endliche eine europäische Armee zu gründen. Uns wird im Leben kein Land mehr auf konventionellem Weg angreifen. Jegliche militärische Aktion im Ausland wird nicht alleine von Deutschland gestartet. Eine europäische Armee, wo jedes Land sein Spezialgebiet hat. So kannst du Fachleute und Material sinnvoll zu einer schlagfertigen Armee bündeln.

Wenn es in Europa das nächste Mal richtig scheppern sollte, dann kommen wir mit ein paar Helis und Leopard 2 eh nicht mehr weit. mit unseren eh nicht... :grins:
also das sehe ich schon anders. eine europäische armee halte ich ebenfalls für notwendig und die ersten schritte in diese richtung sind ja auch getan. es wird aber noch jahrzehnte dauern, bis das thema durch ist. daher ist eine deutsche armee auch in 2018 nicht überflüssig.

nur in der form und mit der miserablen ausrüstung der bundeswehr kannste im wahrsten sinne des wortes keinen krieg gewinnen.
der leo2 ist übrigens alles andere, als ein schlechter panzer. im gegenteil. bei einer europäischen armee und einer spezialisierung der einzelnen länder wäre es aus meiner sicht durchaus nachvollziehbar, wenn wir bodentruppen stellen (und möglicherweise marine).

aber bis es soweit ist, müssen wir der bundeswehr vernünftige voraussetzungen bieten. ich habe da letztens auch einen interessanten beitrag zu den unterschieden in der denkweise der us armee und der bundeswehr gelesen. leider finde ich den nicht mehr. dort geht es u.a. darum, dass die amis schon auf seite 2 ihrer pläne von einer vernünftigen (lethal) ausrüstung sprechen (oder besser: schreiben), das in deutschland, relativ schwamming, erst auf seite 120 (oder so) kommt.
 
Der Leopard 2 ist sogar in seiner aktuellen Ausbaustufe immernoch einer der besten Kampfpanzer weltweit. Gerade die Primärwaffe sucht ihresgleichen.

Die Frage ist, wieviele unserer Leo 2 überhaupt einsatzbereit wären?

Das Problem sehe ich erstmal im "europäischen Frieden". Dass es auf europäischem Grund in absehbarer Zeit zu kriegerischen Handlungen kommen könnte, sehe ich trotz der Spannungen mit Polen und Ungarn eher sehr, sehr unwahrscheinlich an. Kein Land wird Deutschland angreifen. Auch an unseren direkten Grenzen ist Krieg nahezu ausgeschlossen. Die primäre Aufgabe unserer Bundeswehr, die Verteidigung unseres Landes, ist in der heutigen Zeit, so wie das damals mal war, quasi obsolet. Und wenn wir in Zentraleuropa angegriffen werden würden (oder eines unserer Nachbarländer), wäre eh die Hölle los. :D

Bleiben die Aufgaben nach aussen hin. Hilfseinsätze, UNO-Mandate, schiessmichtot. Und da würde eine EU-Armee eindeutig mehr Sinn machen. Es macht doch überhaupt keinen Sinn, jetzt dauerhaft Milliarden an Euro in eine Armee zu pumpen, die alles ein bisschen kann, aber 75% davon niemals umsetzen wird.

Davon abgesehen hast du aber natürlich Recht. Wenn ich eine Armee habe, muss diese auch funktionieren. Die Ausbildung muss gut sein, das Material muss vorhanden und betriebsbereit sein.
 
Die Hürde wäre ohne die Briten schon mal niedriger. Und wenn sie doch wollten, könnte man sie ja strategisch integrieren.

Die baltischen Staaten könnten ja Schutzmauern und Zäune errichten, wenn sie sich sonst nicht beteiligen wollten... das können sie ja... :grins:

Ansonsten kann sowas natürlich daran scheitern, dass alle immer nach Europa rufen, aber keine nationalen Kompetenzen abgeben wollen. Das funktioniert bei fundamentalen Entscheidungen aber halt nicht.

Für's Erste wäre es aber schon ein Fortschritt (und würde UNMENGEN an Geld sparen), wenn man sich in Europa auf ein einheitliches Material einigen würde. Was brauchen wir 28 verschiedene Panzer? 400 Gewehre? Usw. usf. Dann noch eine zentrale Beschaffung. Vorteil wäre auch, dass jeder europäische Soldat nur noch an einem Waffentyp ausgebildet werden müsste.
 
@Zimtzicke ich bin in vielem deiner meinung, meine schlüsse sind nur andere.
ich bin realist genug, davon auszugehen, dass das eben alles noch die von mir bereits angesprochenen jahrzehnte dauern wird. ein geeintes euorpa ist eine schöne idee und ich war auch lange der meinung, dass das alles nur eine frage der zeit ist (naja, ist es auch immer noch, nur halt länger, als ich erwartet habe), aber der aktuelle rechtsruck in vielen ländern und der bedeutungsgewinn nationaler interessen machen das schwierig. natürlich müssen die nicht alle mitmachen, es zeigt aber dass es noch ne weile dauern wird, bis wirklich bereitschaft da ist, nationale autoriäten abzugeben.

dazu kommt, dass ja "jedes" land seine eigenen waffenhersteller hat. die franzosen, die briten, die österreicher, belgier italiener, wir... das werden die einzelnen länder nicht unbedingt abgeben wollen, selbst wenn es sinnvoll erscheint. mein gott, das SA80 sturmgewehr ist konzeptionell eine katastrophe und trotzdem benutzen die briten das teil.

also: sinnvoll ja, realistisch aktuell nicht. (imo)
 
Keine Ahnung ob ich eine GroKo gutheißen kann. Die CSU in der Regierung ist doch mehr als verantwortungslos.

Als nächstes holt man sich noch die AfD ins Boot, oder was?!
 
Ich bin gespannt, was 2019 in Sachsen und Thüringen passiert. Stand jetzt geht da keine GroKo, kein Schwarz-Gelb, kein Rot-Rot-Grün und kein Jamaika. CDU, SPD, FDP würde gehen oder CDU und Linke :ugly:
 
Lindner wirft CDU Selbstaufgabe vor

FDP-Chef Christian Lindner hat auf Twitter die Verhandlungstaktik der CDU abgewatscht: Das Kanzleramt sei der Partei wichtiger als die Inhalte. Die aktuellen Entwicklungen zur GroKo-Einigung.

http://m.spiegel.de/politik/deutsch...gen-sich-auf-koalitionsvertrag-a-1192224.html

Lindner ist so ein (sucht euch ein Schimpfwort aus).... dem müsste man echt mal sonstwohin treten...
 
Lindner wirft CDU Selbstaufgabe vor

FDP-Chef Christian Lindner hat auf Twitter die Verhandlungstaktik der CDU abgewatscht: Das Kanzleramt sei der Partei wichtiger als die Inhalte. Die aktuellen Entwicklungen zur GroKo-Einigung.

http://m.spiegel.de/politik/deutsch...gen-sich-auf-koalitionsvertrag-a-1192224.html

Lindner ist so ein (sucht euch ein Schimpfwort aus).... dem müsste man echt mal sonstwohin treten...
:lol:
ausgerechnet dieser selbsdarsteller...
 
Ich verstehe das so, das die CDU jetzt auf einmal die Zugeständnisse macht, die wohl bei Jamaika nicht gemacht wurden.
Da kann er ja ruhig mal sxhinofen.
 
Warum wird das verhandeln und sondieren eigentlich immer direkt damit verbundenen, das auch was positives dabei rauskommt? Muss sich ja nicht jeder bücken um den CDU/CSU Brocken reingedrückt zu bekommen....
 
Warum wird das verhandeln und sondieren eigentlich immer direkt damit verbundenen, das auch was positives dabei rauskommt? Muss sich ja nicht jeder bücken um den CDU/CSU Brocken reingedrückt zu bekommen....

Die FDP in Gestalt von Kubicki hat bei Anne Will noch am Wahlabend klar gemacht, das sie keinen Bock haben zu regieren... die wollten die Verantwortung nie.
Es hat imo jeder die Pflicht einen Kompromiss zu finden, wenn er gewählt wurde, deshalb gibt es ein MEHRparteiensystem, damit man sich einigt um eine Mehrheit zu finden. Das sowas im Extremfall schief geht, geschenkt.
Daran hatte die FDP nie Interesse. Die Grünen hätten es sogar mit der CDU geschafft..
 
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