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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Ich habe mit Resident Evil VII gerade meinen den 2017er Titel auf meiner Liste beendet. Für mich wirklich die Überraschung des Jahres, Capcom liefert nach Jahren wiedermal ein Resident Evil, dass mir wirklich gut gefallen hat.

Nach der Demo war vor einem Jahr für mich klar, dass hier eine komplett neue Richtung eingeschlagen wird und dieses Spiel sowohl mit den klassischen Ablegern der Reihe als auch mit den Actiontiteln ab Teil 4 nichts mehr gemeinsam haben dürfte. So sehr kann man sich täuschen, denn gerade die erste Hälfte des neuen Sprösslings hat mich von der Stimmung her genau so gepackt, wie damals der erste Teil. Man kämpft sich durch ein Anwesen, hat wenig Munition im Gepäck, dieses ist vom Platz her auch noch begrenzt und man hat keine Ahnung, was da um einen herum eigentlich geschieht. Kurzum, Capcom hat sein Versprechen eingelöst und ist wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt.
Das Gameplay präsentiert sich recht gemächlich, was absolut zum beklemmenden Szenario passt. Gerade am Anfang ist man da auch mal gut beraten einen Gegner nicht ins Visier zu nehmen, sondern zu versuchen diesen zu umgehen. Das ändert sich dann etwa ab der zweiten Hälfte, wenn einem Waffen mit mehr Durchschlagskraft und mehr Munition zur Verfügung steht. Aber auch dann verkommt das Spiel nicht zu einem Shooter, sondern bleibt wegen der eher behäbigen Bewegungen des Protagonisten weiterhin Spannungsgeladen. Man ist hier den Weg gegangen, die Anzahl der Gegner im Vergleich zu Resident Evil 4-6 wieder zurück zu fahren, dafür wirken diese um so bedrohlicher.
Die Soundkulisse fand ich hervorragend umgesetzt. Mit Kopfhörern vernimmt man immer irgendwo ein Knarzen und fragt sich, was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet. Diesbezüglich der einziger Kritikpunkt sind für mich die Schüsse der diversen Waffen, diese hätten ruhig ein wenig satter ausfallen können. Optisch präsentiert sich das Spiel solide, vermutlich hat man hier Abstriche machen müssen, um die VR Umsetzung zu ermöglichen. Leider (oder zum Glück) hatte ich nicht die Möglichkeit mir diese Umsetzung anzusehen, das Resultat wäre dann wohl der ein oder andere Herzstillstand gewesen.
Die Handlung ist bei Teil 7 sicher nicht sonderlich ausgeklügelt, mich hat es aber gereizt herauszufinden, was da jetzt genau vor sich geht. Komplett ist mir aber noch nicht klar, ob man da jetzt an die Vorgänger anknüpft oder die Geschehnisse doch eher als Reboot einzuordnen sind. Vermutlich wird ein Nachfolger diesbezüglich aber Licht ins Dunkle bringen. Die Erweiterungen Not a Hero und The End of Zoe muss ich noch angehen, gut möglich, dass dort schon einige Details geliefert werden.

Für mich ist hat es sich definitiv gelohnt, dass ich dem Titel eine Chance gegeben habe. Nach Alien: Isolation war das für mich eines der gelungensten Survival Horror Spiele der letzten Jahre. Fans der ersten Resident Evil Ableger können ohne größere Bedenken zugreifen, auch wenn die neue Kameraperspektive erstmal für Skepsis gesorgt haben sollte.
 
KONA
Wollte schon lange zugreifen und habs jetzt endlich getan.
Wow, hab den ersten großen Abschnitt erkundet und es gefällt mir super gut.
Die Atmosphäre ist teilweise zum Schneiden dicht und die Art des Storytellings fühlt sich erfrischend an.
Ich will das Pad gar nicht weglegen, will jederzeit wissen wie es weitergeht und wie sich meine gefundenen Indizien / Puzzleteile zusammensetzen lassen.

Das Spiel bietet eine offene Welt, die aber vieles anders macht als andere Open Worlds.
Das Game sagt einem zu keinem Zeitpunkt, wo ich hinzugehen habe. Was einen vorantreibt und was einen eine bestimmte Richtung einschlagen lässt ist das, was man sich zuvor erarbeitet hat.
Für mich ein superbes Beispiel, wie eine Open World funktionieren kann.

Sicher, dass wir das gleiche Spiel meinen?
Du bist halt Ermittler und musst, nunja... ermitteln.
Das Game wirft seinen Protagonisten in eine unvorhersehbare Situation in ein Gebiet, welches ihm gänzlich unbekannt ist. Und das funktioniert so perfekt, weil man als Spieler in exakt der gleichen Position ist wie der Ingame-Charakter. Man stößt auf diverse Hinweise und setzt sich aus diesen ein Bild zusammen, welches das weitere Vorgehen bestimmt. Man ist immer so schlau, wie die Person die man ingame steuert.
Man hat eine Karte und ein Taschenbuch, welches immer nur das verrät, was man selber schon herausgefunden hat. Für mein Empfinden ist das die perfekte Symbiose aus Komfort (weil ich jederzeit nachschlagen kann, was ich schon herausgefunden und ggf. vergessen habe) und selbstbestimmtem Vorgehen ohne Quest-und Hinweismarker. Daran sollten sich moderne Spiele ein Beispiel nehmen.

Zelda soll das z.B. ganz ähnlich handhaben, von daher bin ich auch ganz scharf auf eine Switch :)

Etwas ärgerlich ist nur, dass ich mich über die Trophäen selber etwas gespoilert habe, dort war nämlich etwas von einem
Wendigo
zu lesen. Aber das nimmt mir den Spaß am Spiel trotzdem nicht.

KONA
Gestern Abend beendet.
Für meine Eindrücke zitiere ich mich einfach mal selber aus dem anderen Thread.

Das Spiel hat mir in Summe sehr viel Spaß gemacht, mich zum Ende hin aber sehr enttäuscht.
Mehr dazu im Spoiler:

Mit Auftreten der Eiswölfe hat für mich leider die superbe Spannung stark nachgelassen.
Abgesehen davon, dass man es mit deren Auftritten etwas übertrieben hat, fand ich die Viecher inszenatorisch eher albern und schlecht umgesetzt, ebenso dann den großen Auftritt des Wendigos.
Dem Spiel hätte es besser gestanden, wenn es subtil geblieben wäre.
Zudem war ich derbe enttäuscht, dass der nördliche Teil der Karte nicht mehr erkundbar war.
Ich hatte fest damit gerechnet, dass das Landhaus im Norden noch begehbar sein würde.

Unter dem Strich hat mich das Spiel aber bestens unterhalten!
 
Assassins creed origins (XBOX ONE X)

So nach 80 Stunden bin ich durch. Es fehlen aber noch einige Nebenquests und Fragezeichen (die werden noch nachgeholt).

Für mich (!) eines der besten Spiele der letzten Jahre und mein GOTY 2017 (auch wenn ich erst 2018 fertig geworden). Ich habe in diesem Jahr viel gezockt, mir auch die Ps4 besorgt (Uncharted 4, Horizon Zero DAWN) aber dieses Spiel hat mich mit einer Wucht getroffen die nicht zu erwarten gewesen wäre.

Grafik: das schönste Open World Game das ich jemals zocken durfte. 4k, HDR und Dolby Atmos möchte ich ab jetzt nicht mehr missen. Die Latte wurde für zukünftige Open World Games so dermaßen hochgelegt, bin gespannt wie da RDR2 oder Far Cry mithalten wollen (hoffe sie können es - weil diese Spiele werden natürlich auch gekauft). Einen besseren Einstieg in die schöne 4k HDR Welt hätte ich mir nicht vorstellen können. Und ja: der Unterschied zur alten ONE (ich habe die S nicht) ist enorm.

Für mich bildet AC Origins auch die lebendigste Welt aller Zeiten ab. Was es da alles zu entdecken gibt. Auch kleine Dinge wie zb: vom Aussichtsturm sieht man wie ein Nilpferd ein Krokodil frisst usw. es sind einfach unfassbar viele Dinge die da zusammen kommen.

Gameplay: perfekt - es läuft einfach, wie aus einem Guss. Nirgendwo wird man gebremst. Die "Verfolge den und den Missionen" sind eigentlich nicht mehr vorhanden und nun kann man selbst entscheiden wie man am Besten zockt. Will ich schleichen und lautlos töten oder mich einfach durchkämpfen. Vor allem die Steuerung wurde toll umgesetzt. Schwert, Schild usw. man kommt in einen tollen Flow. (hoffe das bleibt jetzt bei allen weiteren AC so).

Nebenmissionen: zugegeben, die waren in den alten AC nicht immer die Besten. Das hat sich Gott sei dank geändert. Endlich mit mehr Story dahinter, länger und nicht einfach: verfolge den und den. So wurde es mir auch nie langweilig.

Insgesamt ein tolles Spiel und ich freue mich schon auf die Erweiterung und insgesamt hoffe ich, dass das erst der Anfang der Reihe war. Diese Spielwelt muss weiterbestehen.

ganz klar 10/10.
 
Habe mal wieder paar Games durchgespielt.

Superhot
Wichtig. Wenn ihr das Spiel noch nicht gespielt habt und die Möglichkeit haben solltet, es mit VR zu spielen, spielt es mit VR. Ich selbst habe ja meine PSVR verkauft und die normale Version durchgespielt, aber das Spiel ist noch viel mehr für VR konzipiert als es vielleicht erst einmal den Anschein macht. Verderbt euch nicht die Spielerfahrung.
Habe jedenfalls einen Shooter-Puzzler erwartet und eine weitaus größere Erfahrung bekommen. Der Style und die Inszenierung, die ganze Story ist ziemlich cool. Dafür kommt das Gameplay etwas kürzer als gedacht. Das Spiel ist sehr einfach und letztendlich zu limitiert und hat zu wenig interessante Encounter. War dann nach zwei Stunden oder so auch schon durch und hätte mir gewünscht, dass man etwas mehr daraus gemacht hätte. Trotzdem sehr originelles, cleveres Game. 8/10

What Remains of Edith Finch
Ja. Hat ganz nette Ideen. Sehr süß und so. Kinder sind sehr fantasievoll. Blabla. Hat mich nicht umgehauen. Aus der Story wurde nicht viel gemacht außer auf plumpe Weise Emotionen zu forcieren. Hat anfangs Spaß gemacht und dann war es auch schon wieder vorbei, ohne dass irgendetwas hängengeblieben ist. Wahrscheinlich so ein Spiel, für das man Kinder haben muss. Aber not sure if worth it. 5/10

Night in the Woods
Mehr Hipster geht nicht. Als ich das erste Material zu dem Spiel sah, war ich bereits gelangweilt. Wegen der guten Wertungen jetzt im Sale gekauft. Genial. Cooles Art Design, ja, und auch paar nice fucked-up Szenen, wie man sie mittlerweile schon fast erwartet. Aber wirklich begeistern konnten mich die Charaktere und Dialoge. Das Spiel ist so herrlich intelligent gesellschaftskritisch und modern ohne Moralhammer. Wie durch die fabelartige Inszenierung die Geschlechter und Geschlechterrollen versteckt und gleichzeitig herausgearbeitet werden, wie nahe diese Füchse und Katzen und ihre Probleme an unserem Leben sind und wie gekonnt der Humor Widersinnigkeiten unserer Gesellschaft auf die Schippe nimmt. (Das klingt alles viel präsenter als es letztendlich ist.)
Dazu gibt es noch coole Minispiele, einen souveränen Soundtrack und eine unterhaltsame Mysterystory. 10/10

Uncharted: The Lost Legacy
Hmhm. Ich mag Chloe. Ich hätte gerne viel mehr Nadine in Uncharted 4 gehabt. Ich finde es gut, dass sich The Lost Legacy in Anlehnung an den ersten Teil wieder inhaltlich reduziert und man nur eine Hand voll Charaktere und Locations bietet. Und dieses Spiel ist wieder auf handwerklich gewohntem Naughty Dog Niveau.
Doch leider habe ich selten so etwas Uninspiriertes gesehen. Indien ist ein einziges Klischee. Chloe wirkt wie ein Reskin von Drake. Dieselben Szenen, dieselben Animationen, dieselben Oneliner und Dialoge. Ich weiß nicht, warum damit geworben wurde, dass Chloe sich anders spielt. Es ist nicht nur so, dass sie sich exakt wie Drake in Uncharted 4 spielt und dieselben Mittel zur Verfügung hat, dazu kommt, dass man sich nicht einmal neue Gameplayszenen ausgedacht hat. Erst flüchtet man wie in jedem Uncharted über Dächer. Dann hat man diese offenen Gefechte wie in Madagascar im gefühlt selben Szenario. Dann halt gepanzerter Wagen, Convoy, Helikopter, usw. wie man sie aus buchstäblich jedem Uncharted kennt. Ohne auch nur eine originelle Idee gehabt zu haben. Wenn ich da an Uncharted 4 und das Boot, die Auktion, den Aufzug, den Tauchgang, die Bombenhöhle, die Wohnzimmerszene, den Bossfight, etc. denke, bekomme ich hier nur ein Gähnen heraus.
Auf der Plusseite haben wir das beste Uncharted-Rätsel, das Schattenrätsel, und die finale Szene bzw. die Inszenierung dieser nach dem Bossfight ist atemberaubend. Auch weiß ich das Duo aus zwei nicht-weißen Frauen zu schätzen und Chloe droppt auch immer wieder paar interessante Infos über Indien. Deswegen noch gut gemeinte 7/10.
 
Firewatch

Gestern Abend durchgespielt.
Das Spiel bietet ein sehr interessantes und neues Szenario und die Erkundung der offen gehaltenen Spielewelt macht vor allem deswegen Spaß, da diese sich dem Spieler aufgrund der angenehmen Größe schnell erschließt. Man muss nicht ständig zur Karte greifen und die Orientierung gelingt auch ohne Hinweismarker sehr gut. So kann man sich voll auf den inhaltlichen Part des Spiels konzentrieren.

Die erzählte Geschichte des Protagonisten ist emotional und wird durch die tollen Dialoge und Texte einfach und einprägsam erzählt. Das meiste spielt sich dann aber doch im eigenen Kopf ab, da man sich unweigerlich in die Situation des Protagonisten hineinversetzt. So ging es zumindest mir... Letztlich dürfte das Spiel daher auf jeden Spieler ein wenig anders wirken. Mir hat es jedenfalls gut gefallen, auch wenn ich die Auflösung des ingame Plots (die 2. Geschichte im Spiel, wenn man so will) etwas lahm und enttäuschend fand.

Die recht kurze Spieldauer stellt für mich einen Pluspunkt dar, aber auch nur da ich es für knapp 8 Euro im Sale gekauft habe. Für meinen Geschmack war die Spieldauer hier perfekt!
Den ursprüglichen Preis von knapp 20 Euro wäre mir das Game aber nicht wert gewesen.
 
Prey
Genial. Für mich eine riesige Überraschung. Ich konnte bisher mit den Arkane-Spielen nicht viel anfangen, auch wenn ich die Qualitäten sehe. Prey spielt sich auch irgendwo zwischen Bioshock und Dishonored, ist aber mehr Rollenspiel als Shooter. Kommt vielleicht Deus Ex am nächsten. Durch das komplexe Leveldesign und eine Vielzahl an mächtigen Skills und Waffen, wird im Kampf und während der Erkundung Kreativität gefordert und belohnt. Und durch all die Kombinationsmöglichkeiten und interessant designte Encounter und Abschnitte, kommt nie Langeweile auf. Auch die Story weiß genau, wie viel sie verraten darf, um zu catchen, aber stets mysteriös zu bleiben. Eine komprimierte Spielspaßgranate für mich. Störend fand ich am Ende wegen der vielen Gebietswechsel die langen Ladezeiten und die Grafik empfand ich als sehr unübersichtlich. Gerade die Taschenlampe fühlte sich für mich extrem falsch an. Deswegen einen Punkt Abzug. 9/10
 
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Nachdem ich Ende letzten Jahres Super Turrican 1 auf dem SNES durch hatte hab ich nun den zweiten Teil auf dem SNES, Super Turrcian 2 beendet. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Turrican ist wohl die erste und vllt einzige Spieleserie die es leider schafft so große Schwankungen in den Teilen zu haben. Nachdem Super Turrican 1 wieder gut war ist das hier absoluter Crap. Wieder wird völlig unverständlich alles raus genommen was die Serie so groß gemacht hat. Die ganze Atmosphäre die nur Turrican hatte, dieses Etwas in den Welten, fehlt komplett. Die Level sind sehr linear, große Möglichkeiten zum erkunden gibt es nicht. Aber selbst wenn wäre das kaum drin gewesen denn das Zeitlimit ist so eng das man froh sein kann wenn man überhaupt rechtzeitig am Ende ankommt. Einfach unverständlich wieso man so ein essenzielles Spielelement raus genommen hat und das Zeitlimit so angezogen hat. Außerdem gibt es noch etwas gravierendes was mich kurz dahin gebracht hat das ich abbrechen wollte. Kennt ihr den Turbo Tunnel aus Battletoads? Nicht? Unfairer Scheiß Level den keiner schafft. Sowas gibts hier auch. Zweimal!! Zwar im Mode 7 Modus, was zugegeben schon sehr schick aussieht aber sowas zweimal einzubauen, mit so einer Schwierigkeit ist absolutes Unverständnis. Bissl positives gibts natürlich auch. Die Story wird in kleineren Cutszenen erzählt was ziemlich zur Stimmung beiträgt. Auch die Grafik ist absolut überragend. Schon fast Donkey Kong Niveau, wirklich klasse was hier hingestellt wurde. Wie schon gesagt sieht der genutzte Mode 7 Modus fantastisch aus, alles wirkt hier richtig scharf und detailliert. Auch die Bosse sind fantastisch. Schön oldschool lastig designt, riesen große, kreativ designte Gegner die schwer aber nie unfair sind. Trübt trotzdem nicht darüber hinweg dass das Spiel hier nichts mehr im Kern mit Turrican zu tun hat. Es ist einfach ein gut aussehender Plattformer, das alles.Wer ne SNES Grafikbombe spielen will kann hier gerne ran, wer ein "echtes" Turrican will greift zu anderen Titeln der Serie.
 
Neues Jahr, gleiches Ziel wie 2017: 52 Spiele durchspielen und den Backlog schrumpfen. Januar sah folgendermaßen aus:

Metro: Last Light Redux (PC) | 9.6h | Jan 10 | ★★★★
Nachdem ich Ende vergangenen Jahres Metro 2033 erneut durchgespielt hatte, war es nun endlich einmal Zeit sich an das Sequel zu wagen. Die Optik und Atmosphäre sind in den Metro Teilen einfach klasse und finden nicht sehr oft ihres gleichen. Gameplaytechnisch und von der Erzählweise her erwartet einen in Last Light dasselbe wie in 2033. Straff erzählt, sehr linear und ne schöne Mischung aus Stealth und Action Elementen. Freue mich schon auf Exodus, aber das steht und fällt (für mich) alles mit der Umsetzung des Leveldesigns, es soll ja alles etwas offener werden.

Quantum Break (PC) | 10.5h | Jan 18 | ★★★
Ich weiß auch nicht so recht. Richtig überzeugen konnte mich das Spiel nicht wirklich, aber ich fand es gleichzeitig auch schwer mich davon loszureißen. Vom Studio hinter Alan Wake hätte ich mir irgendwie etwas mehr erwartet/erhofft. Die Story geht klar, bietet aber für ein Spiel, dass sich am Spagat zwischen Fernsehserie und Spiel irgendwie nichts, was sie aus der Masse herausstechen lässt. Wenn ich schon beim Thema Fernsehserie bin, die Folgen zwischen den Akten haben mir recht wenig gegeben. Hab sie zwar laufen lassen, aber meist nur im Hintergrund und nicht wirklich aufgepasst. Vielleicht ist es also auch meine Schuld, dass mich die Story nicht wirklich packen konnte. Grafik fand ich ebenfalls nicht so prickelnd, gab Momente in denen das Spiel wirklich gut aussah, aber dann teilweise auch wieder genau das Gegenteil (gespielt in 1440p auf höchsten Einstellungen). Gameplay hatte zwar interessante Elemente, aber nach einiger Zeit war es dann schon etwas repetitiv. Hab allerdings trotzdem 100% der Erfolge geholt, wie schon gesagt, ich konnte mich trotz aller Kritikpunkte doch nur schwer losreißen :ulgy:

Dishonored 2 (PC) | 13.5h | Jan 25 | ★★★★½
Was ein Brett von einem Spiel. Mit der Dishonored-Serie war ich recht spät dran und hab den ersten Teil letztes Jahr zum ersten Mal beendet und auch das hatte mich schon direkt gepackt. Arkane sind Meister des Leveldesigns, so viel steht fest. Abgesehen von den unterschiedlichsten Wegen, die einem offen stehen, um sein Ziel zu erreichen, passen auch so einfache Dinge wie Einrichtung der Häuser/Apartments oder Poster und Anschläge auf der Straße perfekt rein. Dazu noch ein klasse Gameplay, dabei ist es egal ob man versucht ungesehen durch Level zu schleichen oder einen auf Rambo macht. Beides fühlt sich extrem gut an. Dazu noch der ganz eigene Grafikstil, der sich durchs ganze Spiel zieht und es wirkt nichts fehl am Platz. Trotz mäßiger Verkaufszahlen hoffe ich, dass Bethesda Arkane weiter ihr Ding machen lässt. Prey steht dabei definitiv auch noch auf meiner Liste, nach dem Dishonored Standalone.

Back to the Future: The Game (PC) | 10.5h | Jan 31 | ★★★
Hab mich eigentlich immer für einen BttF Fan gehalten, aber die Spieleumsetzung von Telltale hat mir recht wenig gegeben. Episode 1 hat mir noch gut gefallen, aber mit jeder weiteren Episode hatte ich immer weniger Lust weiterzuspielen. Die Geschichte konnte mich einfach nicht abholen. Sonst bekommt man hier im Gegensatz zu den neueren Telltale Spielen ein richtiges Adventure mit Rätseln/Puzzles und ohne QTEs.
 
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