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MOVIE Star Wars VIII: The Last Jedi

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn ich die Hamill Interviews so höre wären Episode 7-9 in seiner Vorstellung wieder eine Luke Trilogie in der er alle rettet und keiner seiner Freunde stirbt :ugly:
Ist aber auch verständlich. Es ist schliesslich so etwas wie die Rolle seines Lebens. Er hatte halt eine respektable aber keine grosse Karriere wie Harrison Ford.
"It wasn't the thing he wanted to necessarily hear,” Johnson said, laughing. “Understandably so. Mark had all these years to think what Luke's triumphant return would be. Luke's the hero coming back into this story, and the fact that this character and this movie could not be that — this character in this movie was by necessity what he had to be, and also in relation to Rey, that brought its own necessity.”
 
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Obi-Wan hat sich Jahrzehnte lang auf einen Wüstenplaneten zurückgezogen und das Thema Rebellion für sich abgehakt obwohl draußen ununterbrochen Krieg herrschte.

So viel zum Thema Jedis don't give up.
Aber Obi-Wan hat nicht in seinem früheren Droiden ne Karte zu seinem Aufenthaltsort versteckt damit man ihn finden kann wenn man seine Hilfe benötigt. Und das war ja dann auch der Hauptplot in Episode 7. ;)
Wenn ich nicht gefunden werden und nur in Frieden sterben will, dann hinterlasse ich auch keine Karte damit man meinen Aufenthaltsort findet.

Ich habe einfach das Gefühl, dass man bei Disney bzw. Lucas Arts gar nicht gross einen Plan hat wie das Grundgerüst der Geschichte sein muss. Wie Rian Johnson auch schon gesagt hat, man hat ihn einfach sein Ding machen lassen. Und das sieht man dem Film auch an. Dinge die ihm nicht gefallen haben aus Abrams Film hat er einfach schnell in nem Nebensatz abgehandelt. Aber gerade das finde ich bei einer Trilogie die eine zusammenhängende Geschichte erzählen sollte doch ziemlich fahrlässig. Denn nach The Last Jedi habe ich irgendwie nicht das Gefühl, dass man in Sachen Story wirklich weiter gekommen ist.
 
Ich habe auch nicht viel Gutes über die Bücher gehört.

Ist ja auch kein Wunder wenn die mal eben so rausgepresst werden. Für mich werden die alten Bücher wie die Thrawn Trilogie und X-Wing Reihe von Stackpole für immer die wahren Nachfolgeromane bleiben.

Nur die letzte Story mit diesen scheiß Macht resistenten Viechern(Yuuzhan-Vong), die sich über 20 Bände erstreckte war großer Müll. Da hab ich nach Band 10 einfach das Interesse verloren, lag vor allem daran, daß die Allianz nur Niederlagen am laufenden Band einheimste, das hat einen echt nur runter gezogen. Und als wenn das nicht gereicht hätte, wurden noch 2 Hauptcharaktere getötet, deren Abgang war zwar krass inszeniert und auch echt emotional aber dennoch eine dumme Entscheidung seitens der Autoren. Am schlimmsten war natürlich die Macht Resistenz der Gegner, das hat überhaupt keinen Sinn ergeben und sich einfach falsch angefühlt, nur weil es in deren Galaxie keine Macht gibt, sind sie in unserer Galaxie resistent dagegen, was für ein blanker Unsinn. :fp:
In Hinblick auf diese scheiß Reihe war eine Neuausrichtung eigentlich nicht verkehrt, nur muss man dann auch Qualität liefern.
 
Die Yuzhaan-Vong Story hab ich mir auch gegriffen. Wusste erst nicht, wie umfangreich die Reihe ist. Empfinde die Vong auch als extremen Fremdkörper im SW-Universum. Drei Bände hab ich hinter mir. Werde sicherlich weiterlesen, aber vorher was anderes anpacken
 
Puh, jetzt ist es fast 24 Stunden her, seitdem ich den Film gesehen habe. Hab den mal noch nachwirken lassen wollen um zu sehen ob sich nach ner Nacht drüber schlafen manches nochmal anders darstellt. Also ich bin gestern schon ein Stück weit enttäuscht aus dem Film heraus gegangen. Bei dem Film als solchen hat mir doch etwas gefehlt. Das ging halt schon bei der Laufschrift und dem Anfang los. Da habe ich das gleiche Problem wie mit dem Vorgänger. Bei Episode 7 war irgendwie alles was die Rebellion 30 Jahre zuvor geschafft hat umsonst. Die neue Republik ist einfach mal so vernichtet und der Widerstand kämpft gegen die neue Ordnung.
Und jetzt bekomme ich in der Laufschrift gesagt, dass die neue Ordnung zig System unterworfen hat um die letzten Reste des Widerstands zu vernichtet. Also auch die Vernichtung der Starkiller Base für die Katz. Wir haben hier jetzt also gerade mal noch ein Bombergeschwader, eine Fregatte und ein paar Beischiffe - zusammen 400 Personen die zwischen der Neuen Ordnung und der Herrschaft über die Galaxis stehen?

Da musste ich schon die Nase rümpfen bevor der Film überhaupt begonnen hatte. Naja, Mund abputzen und schauen was passiert. Der Anfang ist das audiovisuell geil gemacht - wird aber extrem durch Comedy Hux gestört wird. Das bedrohliche, dass die Neue Ordnung eigentlich ausstrahlen soll kommt überhaupt nicht rüber. Das kommt mir schon fast wie ne Karrikatur der Star Wars Filme vor und ich musste leider mehr als einmal an Space Balls denken. Der Humor an sich hat mich eigentlich gar nicht so sehr gestört. Den Haare Spruch fand ich z.B. witzig und typischen Star Wars Humor.

Überhaupt fand ich dass der Film einfach nicht richtig in Fahrt bzw. Fluss kam bzw. sich in der ersten Hälfte ziemlich zäh angefühlt hat. Dann noch so ein Quatsch wie die Casinoszene die mich auch gestört hat. Oder Snokes Royal Guard. Wie lächerlich waren denn deren Bewegungen wenn sie alamiert waren? Immer wenn es nach Gefahr aus sah, haben die wild mit ihren Waffen auf der Stelle herum gefuchtelt und ne Kampfposition eingenommen. Das wirkte auf mich einfach nur so als wollte man die einfach übercool wirken lassen. Naja, Kleinigkeiten halt, die mich im Kino aber raus gerissen haben.

Die Snoke Sache fand ich jetzt nicht sonderlich schlimm. Das "Schneckenrennen" dagegen wieder total Banane und komplett dumm und unlogisch. Darum einen wichtigen Bestandteil der Handlung aufzubauen war schon seltsam.

Umgekehrt hat der Film auch ein paar gute Dinge. Zum einen gab es schon immer wieder schöne Bildeinstellungen. Gerade Luke am Ende hatte da zB tolle Szene. Überhaupt quasi alle Szenen mit Luke, Rey und Kylo waren toll und haben die Charaktere und die Story schön fortentwickelt. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass SW nun endlich mal in eine neue Richtung gehen könnte. Wobei ich Lukes Charakter stellenweise auch nicht so ganz im Canon zu dem Luke den ich von früher her kannte fand. Ähnlich wie Hamill es wohl auch selbst empfunden hat. Aber ich kann damit leben.
Seinen Abgang dagegen fand ich jetzt nicht so geil Bekommt der da nen Herzinfarkt auf der Insel. Aber ja, sehen wir es positiv - der Stab soll halt weitergereicht werden. Tatsächlich hinterlässt man mich aber mit dem Gefühl das Kino verlassen, dass da viel mehr mit Luke für die Story hätte gehen können. Er hat das tatsächlich aber alles sehr geil gespielt. Aber mir drängt sich das Gefühl auf, dass man halt unbedingt nach und nach die alte Garde killen muss. Warum auch immer.

Tatsächlich den Film getragen hat Rey für mich. Deren Charakter und eben auch die Schauspielerin dahinter finde ich einfach Klasse und zum verlieben. Ich kaufe der alles ab, finde sie mega sympathisch und bin gespannt wo ihr Weg hin führt. Und das obwohl sie die gleiche Mimimi, ich bin ein saures Baby Mimik drauf hat wie Kylo. Dann auch der wahrscheinlich einzige gemeinsame Nenner den ich in all den Jahren jemals mit Mingo hatte bzw. haben werde. Aber insgesamt finde ich sowieso die gesamte junge Cast - wie schon im Vorfilm - absolut Klasse. Ist auch ne Leistung dass die guten Jungs und Mädels besser rüber kommen wie die Bösen. Das rettet den Film für mich. Die gesamte Schauspielertruppe und eben der Charakter Rey - aber auch inzwischen Kylo - lassen mich dann doch interessiert zurück und mich auf Episode 9 freuen. Nichts desto trotz ist von den bisher drei neuen Teilen Episode 8 der schlechteste für mich. Ich mag dass er neue Wege geht, aber die Art wie er vieles präsentiert ist einfach für mich nicht gut gelöst oder gemacht. Mal schauen was ein zweites Screening bringen wird.
 
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Die Yuzhaan-Vong Story hab ich mir auch gegriffen. Wusste erst nicht, wie umfangreich die Reihe ist. Empfinde die Vong auch als extremen Fremdkörper im SW-Universum. Drei Bände hab ich hinter mir. Werde sicherlich weiterlesen, aber vorher was anderes anpacken

Das ist das grösste Problem an der Reihe und es kotzt einen von Band zu Band mehr an. Ich kann dir nur dringend raten aufzuhören bevor es richtig ätzend wird. :D
 
Wie gesagt, mache eh schon ne längere Pause und nehme mir beim nächsten Mal andere SW-Bücher vor. Aber irgendwann mache ich da vielleicht auch weiter.
 
So, ich habe es gestern auch endlich geschafft, den Film im Kino zu sehen. Und ein Fazit vorweg: Ich fand ihn gut.

Aber fangen wir langsam an. Die Star Wars Filme waren für mich immer eine der Science Fiction "Serien", die ich schon immer mochte. Ich finde das Universum toll, ich mag die Charaktere, ich mag das Design. Das Ganze wurde mit der Prequel-Trilogie etwas gedämpft, aber grundsätzlich hat sich daran nichts geändert. Ich bin kein Die-Hard Fan, der alles mitnimmt, was das Merch hergibt, aber ich habe z.B. die Thrawn-Bücher gelesen.

Episode 7 fand ich vor zwei Jahren sehr gut. Es war vom Stil an die erste Trilogie angelehnt und auch wenn der Film sich wenig getraut hat, hat er meinen Nerv ziemlich getroffen. In EP8 bin ich mit einem etwas mulmigen Gefühl gegangen, weil er u.a. hier teilweise nicht besonders gut wegkommt. Und das bei Leuten, die Fans sind.

Ich kann das nach dem Film und einer Nacht nicht wirklich nachvollziehen. Die 2,5 Stunden gingen schnell vorbei, ich wurde sehr gut unterhalten und der Film ist in meinen Augen das, was Star Wars schon immer war: Ein Märchenfilm mit Raum- und Lichtschwertkämpfen.

Natürlich habe ich auch bei der ein oder anderen Sache die Stirn runzeln müssen. Die wurden hier auch alle schon besprochen.
- Leia im Weltraum
- das Ende des "Schneckenrennens", wo die Generälin erstmal wartet, bis zig Transportschiffe abgeschossen wurden
- Finn, Rose und Phasma überleben das folgende Maneuver als einzige und das komplett ohne Kratzer
Mich haben die nicht rausgerissen und sie waren aus meiner Sicht auch nicht so schlimm, dass es den ganzen Film versaut. Den Humor fand ich erträglich und auch die kritisierte Nutzung von süßen Tieren war im Rahmen. Da finde ich aus heutiger Sicht die Ewoks in EP6 viel anstrengender!

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Kritik an der fehlenden Fortführung der Erzählstränge aus EP7. Ich denke, die ein oder andere fehlende Auflösung wird man im nächsten Film bekommen
z.B. im Bezug auf die Eltern von Rey, die sicher nicht nur einfache arme Schlucker waren
. Und auch die Kritik am fehlenden Hintergrund zu einigen Filmteilnehmern
insbesondere Snoke
verstehe ich nicht. Das war doch damals beim Imperator nicht anders. Der war auch einfach da.

Ich finde, dass EP8 ein sehr guter Mittelteil einer Trilogie darstellt. Er entwickelt die Hauptcharaktere gut weiter und sorgt für genug offene Fragen, um dem Nachfolger etwas mitzugeben. Gleichzeitig schließt er aber auch genügend Storybögen, um allein zu funktionieren. Abschließend bewerten kann man es natürlich erst nach Episode 9, aber ich bin da sehr guter Dinge. Bisher kann die neue Trilogie gut mithalten und steht meines Erachtens weit über EP1-3.

So, zum Schluss muss ich aber noch ein paar Fragen bzw. Dinge loswerden, die mir im Film durch den Kopf gegangen sind:

1. Im Vorspann steht etwas davon, dass Snoke sich große Teile der Galaxie Untertan gemacht hätte. Da dachte ich, dass zwischen EP7 und EP8 viel Zeit vergangen wäre. Denn am Ende von EP7 gab es ja eine größere Niederlage der First Order. Beim Schnitt zu Rey schloss sich das Gesehene aber direkt an EP7 an. Das fand ich merkwürdig!

2. Rey gefällt mir optisch deutlich besser als in EP7. Sie ist etwas runder im Gesicht, was sie deutlich attraktiver macht. Oder war das die Leinwand?

3. Als Luke vor der Armee der First Order stand, dahinter die untergehende Sonne, dachte ich, dass der Film dort endet. Von den Bildern her war das episch und ich denke, bei anderen Trilogien hätte man diese Einstellung zum Cut benutzt (ich schaue zu dir, Matrix! (auch wenn die Szene nicht episch war, aber es war eben mitten drin)). Auch die Auflösung der Situation fand ich grandios!

4. Ich finde es angenehm, dass die Lichtschwertkämpfe wieder realistischer sind. Beim kürzlichem Schauen von EP3 ist mir negativ aufgefallen, wie übertrieben die Kämpfe dort sind. Hier war es genau die richtige Mischung aus Dynamik und Realismus.

5. Nach und nach "entsorgt" man die alten Haudegen. Da Carrie Fisher offensichtlich nicht mehr in größerer Rolle in EP9 mitspielen wird, sind nur noch Chewie, R2D und C3PO an Board. Oder habe ich jemanden übersehen? Ich muss aber sagen, dass ich das nicht schlimm finde. Ganz im Gegenteil. Insbesondere Rey und Kylo gefallen mir so gut miteinander, dass es die alten Recken nicht unbedingt benötigt. Die Staffelübergabe gelingt hier wirklich gut.

6. Warum dauert es jetzt wieder zwei Jahre, bis wir die Auflösung haben? :|
 
So bezüglich der Snokefrage, finde ich geht es einfach um die Athmosphäre auf die der Film verzichtet.

Natürlich war der Imperator damals auch einfach da. Damals hat man Filme aber auch noch etwas anders gedreht. Da bin ich bei Dow der das glaub ich schon angeführt hat. Anstatt irgendetwas über einen Codeknacker zu hören, hätte ich lieber einfach gehört wer er ist und woher er kommt etc. Das hätte natürlich nichts an der Handlung geändert, für mich aber einfach eine dichtere Atmosphäre aufgebaut. Denn offensichtlich weiß ja jeder Charakter im Film wer Snoke ist und woher er kommt - warum sagt man das dem Zuschauer aber nicht?

Das ist es allerdings ohnehin was ich der neuen Trilogie vorwerfe. Sie ist ziemlich schlecht darin das nunmal doch neue Setting und die Situation in der Galaxis zu erklären. Es macht es mir so schwerer in die Gesamtstory einzutauchen. Die meisten Infos kommen dann noch durch die Laufschrift. Bei ne 2,5 Stundenfilm der ohnehin durch viele unnötige Dialoge gefüllt wurde, wäre es sicher möglich gewesen auch mal ein paar Sätze dazu zu verlieren warum die Situation so ist wie sie ist. Dass ich quasi gezwungen bin irgendwelche Star Wars Wikis zu lesen um wenigstens zu verstehen was Sache ist, ist nicht der Sinn eines Films. Zusatzinformationen oder weitergehende Hintergründe darf man ja gerne ich Bücher auslagern, aber doch nicht unbedingt essentielles wenn man eben die Brücke zu den beiden Vorgängertrilogien logisch und flüssig schlagen möchte.
 
Ich finde es schade, wenn man sich durch solche Dinge das Gesamterlebnis zerstören lässt. Ich kann es zwar zum Teil verstehen, ich selbst bin aber jemand, der Dinge einfach als gegeben hinnehmen kann. Insbesondere dann, wenn die gegebenen Dinge ein Vehikel sind, um die eigentliche Geschichte voranzutreiben. Und ich finde, dass die Filme die relevanten Situationen ausreichend gut erklären. Im Prinzip ist mir doch der Rest der Galaxie egal, wenn ich mir gerade die gezeigten Konflikte anschaue.

Auf der anderen Seite bleibe ich dabei, dass man das erst abschließend bewerten können wird, wenn die Trilogie vollständig ist. Mit dem letzten Teil kann es aus meiner Sicht noch in beide Richtungen gehen. Und abhängig vom Ausgang wird dann auch EP8 in dem einen oder anderen Licht erscheinen.

Da fällt mir noch was ein:
Die nicht erfolgte Hilfe für die Rebellen ist ja auch noch offen. Liegt es daran, dass es keinen mehr gibt oder daran, dass sich keiner interessiert? Das fand ich im Nachhinein überraschend, denn ich hätte mit der großen Rettung gerechnet, nachdem mehrfach im Film auf die Truppen im Outer Rim hingewiesen wurde
 
Ja... Genau...

Ecce-Homo.jpg
 
Sorry aber der Artikel ist für mich kein Grund anders zu denken. Im Prinzip werden da irgendwelche Rechtfertigungen formuliert um den Film im Nachhinein schön zu reden.

Wenn der Rian Johnson so ein Star Wars Fan gewesen wäre, hätte er Star Wars nicht bis auf den Grund abbrennen müssen, sondern hätte das wunderbare Fundament genutzt um darauf aufzubauen.

Episode 7 war nicht der beste Teil aber hatte wenigstens den Anstand unsere geliebten Helden zu loben und authentisch zu den Vorgängern in Szene zu setzen, während Episode 8 auf einmal die Selben entgegen ihres Naturels handeln lässt und das damit begründet : „Ja, Menschen verändern sich halt im Laufe der Zeit, nach gewissen Ereignissen“.

Das mag ja auch richtig sein, interessiert aber eine Fanbase die seit Jahrzehnten besteht relativ wenig.
Man muss nicht alles ständig verändern oder aufmotzen. Das hat beim Hobbit schon nicht funktioniert. Die originale Star Wars Trilogie begeistert heute noch junge Leute, wie man in unzähligen Videos auf YouTube sehen kann.

Eigene Handlungsstränge finde ich gut, aber die sollen bitte die Hauptfiguren in Ruhe lassen und diese natürlich in die neuen Geschichten einbauen. Dazu noch weniger abstruse Szenen und dämlicher Humor.. Aber jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.
 
Hmm, ich hab mir auch mal folgenden Artikel durchgelesen, je mehr ich darüber nachdenke, desto besser finde Ich the last jedi! :tip: Ich muss diesen Film einfach noch ein paar mal sehen, es ist einfach zu viel drin um es mit einmal gucken zu verdauen :kaffee:

‘The Last Jedi’ Doesn’t Care What You Think About ‘Star Wars’ – And That’s Why It’s Great
Das Problem ist nicht, dass Rian Johnson sich einen Scheiss dafür interessiert was wir von Star Wars denken, damit hätte ich gut leben können. Das hätte ich sogar begrüsst, hätte er denn Episode 7 inszeniert. Mein Problem ist, er interessiert sich einen Scheiss dafür was J.J. Abrams im ersten Teil der Trilogie eingeleitet hat. DAS stört mich, das stört mich extrem. Er nimmt alle interessanten Ansätze aus «Das Erwachen der Macht», wirft sie aus dem Fenster und man tritt Storytechnisch somit eigentlich auf der Stelle. Fast jede Entscheidung die er trifft ist ein kleines FU an J.J. und wie er die neue Trilogie begonnen hat.
Im Gegensatz zum MCU hat Disney bei Star Wars absolut keinen Plan wohin die Reise gehen soll. Davon bin ich nach «The Last Jedi» überzeugter denn je. Ich hätte kein Problem damit gehabt wenn Rian Johnson den ersten Teil der Trilogie inszeniert gehabt und so die Richtung vorgegeben hätte. Aber einfach auf alles zu scheissen was vorher war und das eigene Ding durchziehen geht einfach nicht. Keine Ahnung wie sie die Geschichte wirklich überraschend und befriedigend zu Ende bringen wollen ohne irgendwelche Logikfehler oder irgendwie Entscheidungen wieder auf billigste Art und Weise zurückzunehmen.
Jetzt läuft eh alles auf einen finalen Kampf Rey gegen Kylo hinaus und Kylo wird verlieren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Snoke hätte man wenigsten noch einen Trumpf im Ärmel gehabt der die Dynamik in eine bestimmte Richtung hätte lenken können.
Aber he, ausbaden muss es ja nicht er sondern wieder mal J.J. Abrams.
 
Jetzt läuft eh alles auf einen finalen Kampf Rey gegen Kylo hinaus und Kylo wird verlieren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit Snoke hätte man wenigsten noch einen Trumpf im Ärmel gehabt der die Dynamik in eine bestimmte Richtung hätte lenken können.

Genau das glaube ich nach 8 nicht mehr, das wäre wieder zu erwarten und das wäre lame :D
 
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