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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Ich kann eure Argumente gut nachvollziehen, mir hat Dunkirk allerdings richtig gut gefallen.
    Ich mag die Reduzierung auf ein absolutes Minimum an Erzählung und die hohe Intensität, der Film geht gefühlt kaum vom Gaspedal.

    Dazu ein fantastischer, treibender Soundtrack und zum Teil überragende Kameraarbeit.

    Ich habe definitiv etwas anderes erwartet und wurde positiv überrascht.
    Kein Meisterwerk, aber für mich definitiv eine eigenständige Bereicherung in den Reihen der Filme, die den zweiten Weltkrieg thematisieren.

    Jep, gerade gesehen. Richtig intensives geiles Teil, dieser Dunkirk. Nach dem Interstellar Quatsch wieder ein top Nolan.
     
    Also der Film hatte den wohl flachsten Spannungsbogen, den ich in letzter Zeit erleben durfte.
    Die 100 Minuten kamen mir vor wie 3 Stunden, Tempo und Intensität habe ich komplett vermisst.

    Ich finde es prinzipiell gut und lobenswert, dass er mal was neues probiert hat, fand ja auch sein Publikum. Für mich jedoch eine schrecklich öde Zeitverschwendung.
     
    Zumindest bei Inception und Prestige sind wir einer Meinung :D

    1. Interstellar
    2. Inception
    3. Prestige
    4. Insomnia
    5. Memento
    6. Following
    7. The Dark Knight Rises
    8. Batman Begins
    9. The Dark Knight
    10. Dunkirk

    Like dafür weil du Inception so weit vorn hast und tatsächlich genauso wie ich TDK schlechter findest als Rises und BB. Versteh nicht wieso TDK als Meisterwerk gilt, ich finde der hat ein echt schlchtes Pacing.
     
    Muss dazu auch sagen, dass ich Dunkirk jetzt nicht völlig mies fand. War ein ganz passabler Film, der auf jeden Fall seine Qualitäten hatte und für den ich gerne mein Kino Ticket bezahlt habe (auch wenn ich ihn nicht auf Blu-ray kaufen werde) aber war für mich sein schlechtester Film.

    und tatsächlich genauso wie ich TDK schlechter findest als Rises und BB. Versteh nicht wieso TDK als Meisterwerk gilt, ich finde der hat ein echt schlchtes Pacing.

    Ich fand TDK Rises zum Beispiel ziemlich cool, obwohl der eher schlechter wegkam. Gehört zu meinen liebsten Superhelden Blockbuster. War geiles Popcorn Kino.
     
    Im Kino hat er mich auf jeden Fall in den Sessel gepresst. Merke in letzter Zeit verstärkt, dass ich Filme besser genießen kann, wenn ich sie gleich zu Beginn im Kino gucke, ohne dass du Kritiken oder ein allgemeines Stimmungsbild eine gewisse Erwartungshaltung aufbaut. Muss mir Dunkirk irgendwann nochmal geben. Mal sehen, wie er dann auf mich wirkt.
     
    Muss dazu auch sagen, dass ich Dunkirk jetzt nicht völlig mies fand. War ein ganz passabler Film, der auf jeden Fall seine Qualitäten hatte und für den ich gerne mein Kino Ticket bezahlt habe (auch wenn ich ihn nicht auf Blu-ray kaufen werde) aber war für mich sein schlechtester Film.



    Ich fand TDK Rises zum Beispiel ziemlich cool, obwohl der eher schlechter wegkam. Gehört zu meinen liebsten Superhelden Blockbuster. War geiles Popcorn Kino.

    Like für Rises.
    Dunkirk hab ich noch nicht gesehen.
     
    Bildschirmfoto 2017-12-18 um 22.52.19.png



    Green Room

    Die Band The Ain't Rights tingelt durch die Staaten und kommt irgendwo in den Südstaaten zu einem Gig unter Nazis.
    Eigentlich wollen sie sich wieder auf den Rückweg machen, doch stolpern sie beim Verlassen der Lokalität über eine Leiche und eins führt zum anderen, die Nazis wollen die Band natürlich nicht gehen lassen.
    So viel zur Handlung, mehr gibt es nicht zu erwähnen.

    Daraus entspinnt sich nun der Rest des Films, in dem die Protagonisten versuchen, aus dem Backstageraum vor den blutrünstigen Nazis zu fliehen. Mit der Prämisse, dass sie nun selbst blutrünstig werden müssen, um zu überleben.
    Die Atmosphäre ist stets düster und beklemmend und schnürt sich mal sanfter, mal härter immer stärker um den Hals des Zuschauers.
    Viele Szenen kommen überraschend und sind für ihre Dramatik kühl und pragmatisch dargestellt, eine Prise schwarzer Humor ist auch mit dabei.

    Durchdachte Logik oder eine sinnvolle Handlung darf man dagegen nicht erwarten, der Film ist schon sehr darauf ausgelegt, die Intention von Gewalt radikal darzustellen, da muss die Logik einfach weichen.
    Am Ende ist das aber gar nicht allzu dramatisch, es macht Spaß und unterhält, die teils expliziten Goreszenen sind nie übertrieben, sondern fügen sich ziemlich gut und passend in diesen "Terrorfilm" ein.
    Dazu trägt auch bei, dass die Darstellung der vorkommenden Szenen (Punks, Skins, Südstaatennazis) recht glaubhaft ist und nicht klischeebeladen. Auch der Soundtrack passt wunderbar in den Streifen und lässt den Genrekenner das ein oder andere Mal aufhorchen.

    Meine angedachte 7/10 muss ich doch nochmal nach oben korrigieren, wenn ich so nachdenke.
    Ein Film, den ich mir durchaus nochmal ansehen werde und dabei wohl wieder den gleichen Spaß und Thrill verspüren werde.
    Somit komme ich auch mit der teils wirklich dämlichen Logik gut klar.

    8/10
     
    Bildschirmfoto 2017-12-23 um 10.50.40.png



    Weiner

    "Weiner" ist ein Dokumentarfilm, beginnend mit einer ruhmreichen Comeback-Erzählung bis zur totalen Entgleisung und dem Untergang einer Kampagne zur Wahl als Mayor of New York City und einer politischen Karriere.

    Anthony Weiner ist ein aufstrebender und junger Politiker, der 2011 aus dem Kongress austrat, nachdem man herausgefunden hat, dass er mit Frauen Sexting betrieben hat.
    Vom gefeierten Politiker zum Gespött eines ganzen Landes, Comedy-Gold für die amerikanischen Talkshows und politisch eigentlich schon verbrannt.
    Doch 2013 gibt er bekannt, als Kandidat für das Bürgermeisteramt der Stadt New York zu kandidieren. Immer dabei an seiner Seite ist seine Frau Huma Abedin, die lange Zeit Beraterin Hillary Clintons war und Vizevorsitzende für Clintons Kandidatur 2016.
    Und es sah gut aus für Weiner, die Menschen gaben ihm eine zweite Chance und er kämpfte sich mit wichtigen, linksliberalen Themen auf Platz 1 der Umfragen.
    Doch dann: Wieder wird öffentlich, dass Weiner Sexting betrieben hat, es wiederholt sich alles und die Wähler lassen ihn nun endgültig fallen.

    Anthony Weiner hat den Machern dieses Films einen sehr nahen und persönlichen Zugang zu sich selbst und auch seiner Familie erlaubt, was es zum Teil zu einer furchtbar zwanghaften Betrachtung macht und man oft fremdschämend vorm TV sitzt. Oft ist er einfach unfähig, auf direkte Fragen direkt zu antworten oder einfach damit aufzuhören zu reden, selbst die Kameras dürfen (fast) immer und zu jeder Zeit draufhalten.
    Genau das macht den Film aber auch so gut, dieser totale Zugang zu seinem Leben.

    Süchtig nach politischer Berühmtheit und jeder Gelegenheit nach virtuellen sexuellen Kontakten, wird Weiner nicht nur als gescheiterter Politiker, sondern zum Teil auch als gescheiterter Mensch dargestellt.
    2016 hat sich seine Frau von ihm getrennt, nachdem ihm Sexting mit einer Minderjährigen nachgewiesen werden konnte und er zu 21 Monaten Haft verurteilt wurde.

    Ein politisch kluger und intelligenter Kopf, dem leider jede politische Größe abgeht.

    8/10
     
    PotC Salazars Rache - Joa, unterhaltsam. Aber hat man einen gesehen, hat man alle gesehen, so mein Gefühl. Da hat man wirklich ein tolles, eingespieltes Setting und schafft es nicht einen Film zu erschaffen, der einem länger als 2 Std. im Gedächtnis bleibt. Naja, klingt jetzt sehr negativ, ist letztendlich aber ein guter Film. Daher 7/10. Die Gags haben wirklich gar nicht gezündet diesmal.
     
    Der Dunkle Turm

    Hatte mich nach den vernichtenden Kritiken auf das Schlimmste eingestellt, aber hey, ist ein okayer Fantasy-Actioner, wenn man nicht weiter nachfragt. Jedenfalls behaupte ich das als jemand, der die Romanreihe noch nicht gelesen bzw. gerade zum ersten Mal damit begonnen hat.

    Ist nun kein zweiter i, Frankenstein, aber beileibe auch kein Meisterwerk. Ne, wirklich nicht. Dafür ist er viel zu glatt und gehetzt. Kann nach 200 Seiten des ersten Buches schon sagen, dass er, bis auf die grundlegende Plotidee und Hauptcharaktere, nichts mit der Vorlage gemeinsam hat. Die war bisher schon weitaus schmutziger, epischer, dramatischer und geheimnisvoller als alles, was im Film geboten wird.

    Der ist eher so: Guckst du, Turm. Hier Mann in Schwarz, da Revolvermann. Kind irgendwo dazwischen. Päng päng. Vorbei. Audiovisuell rund gelutscht und erzählt als wäre es der hastige Mittelteil einer Trilogie. Wird auch nichts erklärt oder so. Da hätte man sich in allen Belangen mehr Zeit nehmen müssen.

    Einzig bei McConaughey blitzt teilweise diese sexy Bösartigkeit auf. Macht er gut. Elba wird hingegen verschenkt und langweilt sich durchs viel zu kurz gefasste Skript. Dafür sind die zwei, drei Schießereien ordentlich. Vor allem, wenn der Revolvermann in die Szenerie hineinhört und danach jeden one-shotet.

    One-shot trifft dann auch auf den Film zu: Ein mal anschauen, abnicken, wieder vergessen. Gibt weitaus miesere Filme, aber im Gedächtnis bleibt hier genau so wenig wie bei einem R.I.P.D. oder eben i, Frankenstein. Muss nicht jeder Film ein ellenlanges, schwerfälliges Epos sein, aber hier hätte es sich dann doch angeboten. Schade um den guten Stoff und die Schauspieler.
     
    Atomic Blonde

    Ein Film wie ein Gedicht.
    Dat Longtake, so geht Action!

    Bester vong Jahr

    Erinnerte schon ein wenig an John Wick trifft The Raid, die Treppenhaus Sequenz ohne Schnitt war echt geil gemacht. Film wirkt wie ein überlanger Musikclip, audiovisuell echt stark. Die Handlung fand ich aber ziemlich sperrig, habe mich doch extrem von den Bildern und Charlize berieseln lassen.

    Sehr geiler Soundtrack übrigens und eine sehr sehr geile DTS:X Tonspur.
     
    Die Handlung ist imo nicht mehr als Mittel zum Zweck, aber das reicht mir hier völlig. Im Internet wird er ja dafür kritisiert, auf clever zu tun, aber das sehe ich mal gar nicht so.
     
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