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Und trotzdem muss mir nochmal einer erklären, warum es die Pflicht der BRD ist, radakalisierte Gefährder, welche nicht in der BRD geboren sind zu dulden und sogar am besten noch zu entradikalisieren?
Da muss dann vor Ort in den Herkunftsländern dann was getan werden, aber doch nicht für jeden einzelnen hier.
Das überzeugt mich das nicht sonderlich, meine Meinung zu überdenken. Dann habe ich den Terroristen lieber 4000km entfernt, als bei mir vor der Haustür
na, dann will ich mal.
trotzallem würde ich über niemanden urteilen, nur weil er einer (bestimmten) religion angehört.
...
von der religion darauf zu schließen, wie ein mensch charakterlich ist, ist imo einfach falsch und hat letztlich rassistische tendenzen.
ja, es werden schandtaten in namen der religionen verübt. aber in namen von jeder: "die buddhisten" verfolgen moslems (myanmar), "die christen" homosexuelle (afrika), "die moslems" alle anderen (arabischer raum), usw usf...
Das ist mMn eins der Probleme. Hier wurde etwas Kritisches angemerkt und direkt folgt der (idealistische?) Reflex zu verteidigen, vergleichen, relativieren.
wir reden hier außerdem über menschen, die vor tod und terror fliehen, die ihnen von einer extremistischen religiösen gruppe angerichtet wird. warum die dann genauso schlimm sein sollen erschließt sich mich nicht.
aber wie immer gilt: dafür gibt es gesetze und die haben sie, wie alle anderen auch, einzuhalten. tun sie es nicht, werden sie vor gericht gestellt. eben wie alle anderen auch.
Ja, eben. Genau darum geht's ja. Und die Haltung muss jeder haben. Wenn in einer Gruppe (welcher auch immer) ein auffällig hoher Teil nicht so eingestellt ist/dem nicht nachkommen würde, wäre das anzusprechen, egal ob das nun grüne, blaue, gelbe Menschen sind oder ob sie Kühe, Regenwürmer oder mich vergöttern.
"Zugleich lassen die Ergebnisse der Umfrage einen beträchtlichen Anteil an islamisch-fundamentalistischen Einstellungen erkennen, die schwer mit den Prinzipien moderner Gesellschaften zu vereinen sind, wie der Soziologe darlegte. Die Hälfte der Befragten stimmt dem Satz zu „Es gibt nur eine wahre Religion“. 47 Prozent halten die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren. 36 Prozent sind überzeugt, nur der Islam könne die Probleme der Zeit lösen."
Ich meine, man kann dann doch sagen, dass in Gruppe X Problem Y vermehrt auftritt, ohne damit auch nur ansatzweise in die Richtung "Jeder aus X ist deshalb ein Idiot." zu gehen.
in der bibel heißt es "auge um auge, zahn um zahn". im koran gibt es ähnliche passagen. der unterschied liegt imo darin, dass in unserer gesellschaft der wohlstand vorhanden ist, denn andere länder gerne hätten.
Oder vielleicht zum Teil, dass nicht ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung das religiöse Geschreibsel für richtungsweisender hält als das gesetzliche Geschreibsel? Hilft bestimmt.
Gibt nämlich auch Wohlstand und bescheuerte religiöse Staatsausprägungen gleichzeitig.
wenn dazu ein mangel an bildung (und aufklärung) herrscht, können extremisten da leicht rein und leute manipulieren. die religion ist da nur ein deckmantel.
Doch, klar. Gibt aber Abstufungen des Angreifens. Humbug ist Humbug, aber gesellschaftliche Punkte werden wohl einfach seltener in Zweifel gezogen, paar (hunderttausende?) weniger Tote zum Glück auch.
Wenn ich höre, dass ne Erzieherin im kath. Kindergarten aufpassen muss, dass ihr AG nicht erfährt, dass sie unverheiratet mit ihrem Freund zusammenwohnt, platzt mir auch der Arsch. Oder wenn ich bedenke wie die Sexualität behandelt wurde und teilweise noch wird.
Und warum kommen wir zum Großteil doch klar? Eben weil sich die religiösen Maßstäbe nicht durchgesetzt haben, sie sie anbiedernd modern aufgeweicht haben oder Gott sei Dank (ha) gar nicht mehr vertreten.
Keine Schuldzuweisung, Problemerkennung. Und gerade das wäre Zeichen einer offenen Gesellschaft, frei ansprechen zu können. Viele setzen jedoch das Prinzip "Bring bloß keine Religion/Kultur mit was Negativem in Verbindung*" (*=außer vllt die heimischen) in der Rangliste darüber.
Aber es wird halt erst mal direkt gelabeled (gerne ja die "wird man jawohl noch sagen dürfen"-Keule? -Keulchen?) anstatt die Sache zu bereden. Dann verliert sich sowas wieder.
Ich, als jemand fernab von rechts, finde das auch schon schwer mit der PC, ganz ehrlich. Ich weiß nicht mehr, welche Worte man für gewisse Gruppen benutzen darf. Ich muss das ja auch zum Glück nicht öffentlich tun, aber...boy....macht einer n schweizer Dialekt nach, ist das ok, bei einem indischen ist er rassistisch. Flüchtlinge nicht mehr sagen, Geflüchtete, ok, versteh ich noch. Bei Schwarzen zum Beispiel, keine Ahnung. War das schon falsch? Behinderte ist vermutlich auch raus, oder? Was nun? Eskimos verpönt oder wieder en vogue? Indianer?...sorry, andere Baustelle, aber kann mich gerne mal jemand per PM belehren.
für mich hat es immer den beigeschmack dessen, dass man generell niemand "fremden" hier haben will und die religion sich als eindeutiges erkennungsmerkmal einfach anbietet. das halte ich für problematisch denn sind wir doch mal ehrlich: es sind in den vergangenen 2 jahren ca ne million flüchtlinge in unserer land gekommen und trotz aller panik zu beginn ist nicht so wahnsinnig viel passiert (ich bin gespannt, wer jetzt als erst wieder irgendwelche einzelfälle bringt, die das gegenteil bezeugen sollen) und es geht doch niemandem von "uns" wirklich schlechter.
wenn dann kommt, dass "die moslems" uns islamisieren werden kann man schon mal dagegegn argumentieren. zumal die zahlen das überhaupt nicht hergeben: 11% in 2050 werden hier nicht die macht an sich reißen können und "unsere kultur" einschneidend verändern. zumal das ja nichtmal die kompletten 11% wollen. auch in der türkei sind etwa 50% der menschen dagegen, was erdogan tut. und selbst wenn man davon ausgeht, dass die möglichkeit besteht, haben wir schon heute die chance, etwas dagegen zu tun. die menschen säkularisieren, das demokratiebewusstsein stärken (das können übrigens auch deutsche gut gebrauchen) und den nähborden für extremisten entziehen.
Dann überzeugt mich das nicht sonderlich, meine Meinung zu überdenken. Dann habe ich den Terroristen lieber 4000km entfernt, als bei mir vor der Haustür
naja, deine Argumentation eine Strafe nicht auszuführen soll sein, dass man dieselben physischen Vorgänge anstrebt und sich daher ebenfalls als Täter dieser Tat qualifiziert?
naja, deine Argumentation eine Strafe nicht auszuführen soll sein, dass man dieselben physischen Vorgänge anstrebt und sich daher ebenfalls als Täter dieser Tat qualifiziert?
Das ist es ja was die Politikerin der Linken sagt, besser der potentielle Terrorist fährt mit einem LKW in eine deutsche Famile als eine syrische. Ob man damit hier im Wahlkampf punktet?
Das ist es ja was die Politikerin der Linken sagt, besser der potentielle Terrorist fährt mit einem LKW in eine deutsche Famile als eine syrische. Ob man damit hier im Wahlkampf punktet?
Wenn ich weiß, dass er hier sicher versperrt ist und in Syrien nicht frei rumläuft...
Meinst du der versucht dann nach ein paar Monaten nicht wieder reinzukommen?
Mir ist latte ob deutsch oder sonstwas, das ist scheiße Punkt.
Empathie...
Das hat hier nichts damit zu tun ob das syrische Leben mehr wert ist. Es geht darum dass sie eine deutsche Poltitikerin und keine syrische. Ein syrischer Politiker würde wahrscheinlich öffentlich etwas fordern , dass für seine Wähler vorteilhaft ist.
Ein potentieller Terrorist ist wohl jemand von dem die Polizei erwartet dass er eine Straftat begeht, aber sie noch nicht ausgeführt hat.
zB ein IS Sympathisant oder jemand der mit dem IS in Kontakt steht.
Alles was er braucht ist ein Lastwagen oder ein grösseres Auto. Er müsste also permanent unter Beobachtung stehen. Es sind ja im letzten Jahr auch einige aufgeflogen bevor sie zuschlagen konnten.
Ist es dann wirklich besser wenn sich solche Menschen hier aufhalten? Wieviele Flüchtlinge , die sich hier integriert haben, friedlich sind und sich hier eine neue Existenz aufgebaut haben , kommen wegen diesen potentiellen Terroristen in Verruf?
Ich bin da auch immernoch der Meinung, das man eine Akzeptanz der Flüchtlingspolitik und eine Integration der Menschen die hier leben wollen gesellschaftlich nur erreicht, wenn man Gefährder, Terroristen und (stark) Kriminelle konsequent abschiebt.
Das ist es ja was die Politikerin der Linken sagt, besser der potentielle Terrorist fährt mit einem LKW in eine deutsche Famile als eine syrische. Ob man damit hier im Wahlkampf punktet?
Was ich verstanden habe ist: besser der sitzt hier im Bau,als in Syrien frei rumzulaufen. Denn wenn er hier nicht im Bau säße, könnten wir ihn auch nicht abschieben.
Sie hat aber immer noch nicht gesagt, dass man diese Leute verhaften soll. Sie hat gesagt, man müsse die Leute ansprechen und alternativen zum Terrorismus aufzeigen. Das ist doch Gutmenschen Glauben
Was ich verstanden habe ist: besser der sitzt hier im Bau,als in Syrien frei rumzulaufen. Denn wenn er hier nicht im Bau säße, könnten wir ihn auch nicht abschieben.
Natürlich ist es besser wenn der hier im Bau ist als in Syrien frei herumzulaufen.
'Es konnte mir noch niemand erklären, warum es so wahnsinnig von Vorteil ist, potenzielle Terroristen abzuschieben. Was ist denn gewonnen, wenn sie andernorts schwere Verbrechen begehen? Der Terror ist längst global.“
Hier geht es aber um potentielle Terroristen, die noch keine Straftat begangen haben. Wenn sie das getan haben müssen sie sowieso ins Gefängnis und werden erst danach abgeschoben.
Auch die Planung eines Anschlags ist strafbar. Und bis dahin hat man eh keine rechtliche Handhabe. Also ist es sogar geradezu vernünftig, vorher mit ihnen zu kommunizieren.