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Mh...

Dishonored 2 und Prey jucken mir ja in den Fingern.

Dishonored 1 habe ich gespielt, eigentlich ein ganz nettes Spiel, mit extrem viel Potential, von dem aber gnadenlos viel verschenkt wurde. Wie verhält sich Teil 2 im Vegleich zum Erstling? Was macht es besser, gleich oder schlechter?

Prey interessiert mich auch. Bin zwar grundsätzlich Shooter Verächter aber es gibt doch immer wieder Genre Vertreter, wie BioShock Infinite oder The Darkness, die mich hart gerockt haben und mir als großartige Gaming Erfahrungen im Kopf blieben. Bei Prey war zudem Chris Avellone als Writer involviert und was der angreift, wird für gewöhnlich für mich zu Gold. Soll ich den Versuch wagen?
 
Schwierig da den Vergleich zu Teil 1 zu ziehen, ist einfach schon zu lange her (damals noch auf der 360). Ich mochte Dishonored 1 aber sehr, fand da auch das Setting etwas stimmiger, was aber kein Kritikpunkt ist, sondern einfach ne Geschmackssache. Teil 2 ist halt schon etwas ausgereifter, da merkt man die gesammelte Erfahrung der Arkane Studios (bei Prey dann noch mehr). Und du hast auf jeden Fall zwei denkwürdige Level, die dir sonst kein "Shooter" bieten dürfte. Sehr geil.

Prey ist dann wieder ein ganzes Level drüber und bietet dir das bessere Gesamtpaket meiner Meinug nach. Dazu die bessere oder interessantere Story samt Quests und das komplexere Gameplay, ganz zu Schweigen vom eigentlichen Highlight des Spiels, die grandiose Levelarchitektur. Findet man leider nur noch selten sowas. Du hast natürlich dein Backtracking aber es ist nunmal ne Raumstation und es störte mich auch zu keinem Zeitpunkt. Dafür war die ganze Architektur einfach so gut durchdacht, dass ich gerne jeden Winkel aufs neue erkundet habe. Von der Atmosphäre her, würd ich es glaub als ne Mischung aus System Shock und Dead Space bezeichnen. Bis jetzt mein GotY.
 
Mh...

Dishonored 2 und Prey jucken mir ja in den Fingern.

Dishonored 1 habe ich gespielt, eigentlich ein ganz nettes Spiel, mit extrem viel Potential, von dem aber gnadenlos viel verschenkt wurde. Wie verhält sich Teil 2 im Vegleich zum Erstling? Was macht es besser, gleich oder schlechter?

Prey interessiert mich auch. Bin zwar grundsätzlich Shooter Verächter aber es gibt doch immer wieder Genre Vertreter, wie BioShock Infinite oder The Darkness, die mich hart gerockt haben und mir als großartige Gaming Erfahrungen im Kopf blieben. Bei Prey war zudem Chris Avellone als Writer involviert und was der angreift, wird für gewöhnlich für mich zu Gold. Soll ich den Versuch wagen?

Kann dynosys nur zustimmen. Dishonored 2 ist für mich eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers. Man kann auch hier wieder seinen eigenen Spielstil wählen und es wirkt aus meiner Sicht nie aufgesetzt. Die Charaktere fand ich besser als im ersten Teil, dafür ist das Gesamtdesign nicht mehr so einzigartig (aber immer noch sehr gut).

Prey würde ich nicht als Shooter bezeichnen, ist für mich mehr ein Action Adventure mit Rollenspielelementen. Gerade am Anfang und am Ende des Spiels wäre ich mit der "Alles über den Haufen schießen" Taktik sicher nicht weit gekommen, da man dann selbst recht schnell das Zeitliche segnet. Vom Gameplay her ist es nochmal ein ganzes Stück konsequenter umgesetzt als Dishonored 1 und 2, das geht wirklich stark in Richtung System Shock und Deus Ex. Wer außerdem auf das Science Fiction Setting steht muss zugreifen.
 
System Shock 2 und Deus Ex 1 gehören zu meinen Lieblinsgspielen, trotzem sind Dishonored 2 und besonders Prey für mich ebenso großartige Werke.
 
Story von Prey ist schon gut und vor allem wird sie immer interessanter und hält so bei der Stange. Am Ende denkt man jedenfalls auch über einiges nach. Aber sie war nicht der Grund fürs durchspielen. Da hat das Spiel andere Stärken. BS Infinite inkl. Burial at Sea ist in Sachen Story ne ganz andere Nummer. Muss ich auch bald mal wieder zocken.
 
Mich hat die Story nach rund 2-3 h einzig zu der frage bewegt, warum ich für sowas meine Zeit verschwende. Absolut alles schonmal in (für mich) besserer form präsentiert bekommen.

Gute Geschichten erkenne ich daran, dass sie mich auch nach dem abspann (tagelang) beschäftigen. S.O.M.A. war da bei mir einer der letzten big budget titel.
 
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Werd nach 3 Stunden noch nicht ganz schlau aus dem Spiel, da es mich bisher reichlich wenig spielen lässt. Fühlt sich noch wie ein visual novel mit RPG Elementen an.

Eine Sache hat mich bisher aber ziemlich im Griff und ist der ausschlaggebende Punkt der mich morgen weiterspielen lassen wird:

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Wobei die ersten sieben Stunden oder so auch Tutorial sind. Aber ja, sehr nervige Anfangsphase. Man macht zwei Meter und wird sieht sich dann eine halbe Stunde Erklärungen an. Das war im Vorgänger noch etwas besser gelöst. Da hat man immerhin quasi gar keine Kontrolle vorgegaukelt bekommen. :D

Wird jedenfalls besser und gerade der ganze Mittelteil macht schon sehr viel Spaß. Also dranbleiben.
 
Es ist aber leider auch nicht so großartig, wie man denken würde.

Für mich ists leider auch die Enttäuschung des Jahres. Bin zwar Fan von Teil 3 und 4, und obwohl Teil 5 in Sachen Gameplay, Polishing und Art Style eine ganz andere Hausnummer als seine beiden Vorgängern ist aber in den für mich wesentlichen Punkten eines Persona, seinen Charakteren und Geschichten bzw. der Main Story, fällt es meiner Meinung nach stark ab. Wurde nicht einmal zu Ende gespielt. Habe dem Spiel 50 Stunden lang die Chance gegeben mich doch noch zu packen aber nachdem das ausblieb und auch noch laaaange kein Ende in Sicht war, habe ich das Unterfangen Persona 5 aufgegeben.
 
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