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Der "Ich könnte kotzen" Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ganz einfach: wenn mir ein krankenschein vorliegt, schicke ich ihn nach hause.

es geht nicht darum, dass ICH seine krankheit beurteile. es geht darum: liegt ein krankenschein vor, ja oder nein? wenn ja, dann bleibt er solange zu hause, wie es auf dem schein steht. wenn nein, dann kann er auch wieder arbeiten.

Wenn du bisher nur mit solchen Chefs zu tun hattest, dann Glückwunsch.
Mein ich ernst, weil die Realität sieht ja oft anders aus.
 
Auf der AU heißt es lediglich "voraussichtlich arbeitsunfähig bis" ... nicht "mindestens" oder sowas. Das kann der AN auch jederzeit selbst anders sehen. Der einzige, der sich nicht einmischen darf ist der AG.

Wenn du dich allerdings samt Pest krank zur Arbeit schleppst und für nen Ausfall des Komplettbetriebs sorgst, weil du der Meinung bist, du wärst wieder kernsgesund, könnte das auf deine Verantwortung zurückfallen :)
 
Auf der AU heißt es lediglich "voraussichtlich arbeitsunfähig bis" ... nicht "mindestens" oder sowas. Das kann der AN auch jederzeit selbst anders sehen. Der einzige, der sich nicht einmischen darf ist der AG.

Wenn du dich allerdings samt Pest krank zur Arbeit schleppst und für nen Ausfall des Komplettbetriebs sorgst, weil du der Meinung bist, du wärst wieder kernsgesund, könnte das auf deine Verantwortung zurückfallen :)
und das macht die ganze sache so schwammig, weshalb ich das risiko nicht wirklich eingehen würde.

Wenn du bisher nur mit solchen Chefs zu tun hattest, dann Glückwunsch.
Mein ich ernst, weil die Realität sieht ja oft anders aus.
zu meinem glück muss ich mir aktuell keine gedanken um chefs machen und kann solche entscheidungen selber fällen.
 
zu meinem glück muss ich mir aktuell keine gedanken um chefs machen und kann solche entscheidungen selber fällen.

Selbständig?
Dann stell mal 40 Leute ein und kämpfe mit nem Krankenstand von 25%, dann sehen wir weiter, wie du dann noch dazu stehst...:D

Ich war mal bei ner Firma, die hatten tatsächlich so nen Krankenstand. Das war abartig, was da an Kosten für die Entgeltfortzahlung anfiel. Aber gut, der Chef war auch ein Arsch, daran lags wohl. Und je mehr krank waren, umso arschiger wurde er. Ein Teufelskreislauf. :D
War nicht lange dort ;)
 
Selbständig?
Dann stell mal 40 Leute ein und kämpfe mit nem Krankenstand von 25%, dann sehen wir weiter, wie du dann noch dazu stehst...:D

Ich war mal bei ner Firma, die hatten tatsächlich so nen Krankenstand. Das war abartig, was da an Kosten für die Entgeltfortzahlung anfiel. Aber gut, der Chef war auch ein Arsch, daran lags wohl. Und je mehr krank waren, umso arschiger wurde er. Ein Teufelskreislauf. :D
War nicht lange dort ;)
ja, selbstständig. und auch wir haben hin und wieder mit vielen kranken zu kämpfen. sind ja auch ein kleiner laden, 2-3 leute fallen dann direkt auf. aber das kriegen wir bisher auch hin ohne, dass hier jemand trotz krankenschein rumrennen muss.

aber du hast sicher recht: da gibt es noch ganz andere unternehmen.
 
Und was willst du als AG machen, wenn der AN nach 2 Tagen wieder da ist und sagt, er ist gesund? Wenn du dem auch nichts weiter ansiehst? Dann musst du das als AG ja glauben.
Nein, du musst ihn heimschicken, da ihm ein Arzt bescheinigt hat, arbeitsunfähig im angegebenen Zeitraum zu sein.

Der AG meiner Frau verlangt z.B. eine Bescheinigung des Arztes, dass man wieder arbeitsfähig ist, wenn man im krankgeschriebenen Zeitraum wieder arbeiten gehen will.
 
Nein, du musst ihn heimschicken, da ihm ein Arzt bescheinigt hat, arbeitsunfähig im angegebenen Zeitraum zu sein.

Der AG meiner Frau verlangt z.B. eine Bescheinigung des Arztes, dass man wieder arbeitsfähig ist, wenn man im krankgeschriebenen Zeitraum wieder arbeiten gehen will.

Wie gesagt, es gilt das, was Johnny bzgl. der "voraussichtlichen Dauer" der Arbeitsunfähigkeit geschrieben hat.
Wenn der AG deiner Frau sowas verlangt, ist das rühmlich, aber das ist nicht allgemein gültig (und sicher nicht überall üblich). Man muss als Arbeitgeber den AN nicht nach Hause schicken. Jedenfalls nicht generell. Ausnahmen (siehe Beispiel Baggerfahrer, bei Gefährdung des AN oder anderer) gibts natürlich. Natürlich kann man ihn nach Hause schicken, aber man muss nicht.
Man muss sich auch nicht "gesundschreiben" lassen, wenn man vor Ablauf der ursprünglich angenommen Dauer der Arbeitsunfähigkeit wieder arbeiten geht.

Mir gehts nur darum, gegen die ganzen Mythen zu dem Thema anzukämpfen. Ich sollte es wissen, ich bin seit fast 20 Jahren im Personalbereich tätig, war bei x-Seminaren/Fortbildungen/Schulungen, hab das schon dutzende Male mit diversen Anwälten, Richtern, Betriebsräten, Krankenkassen etc pp durchgekaut.
Aber ich kenn das schon, irgendwie glaubt man mir nie, weil z.B. der Arbeitgeber der Frau das eben anders macht. Und dann isses halt so. Kann ich mir noch so sehr den Mund fusselig reden. :D ;)
 
@Seo
Gut, wieder was gelernt.

Mit mir gäbs die Situation eh nie. Krankgeschrieben ist krankgeschrieben.

Hab in meinen 4 Jahren beim jetzigen Arbeitgeber genau einmal ne AU benötigt, ansonsten konnte ich meine Erkältungen und MAgen-Darm-Geschichten zum Glück einfach so auskurieren.
 
Lustig dass anscheinend viele Verantwortliche dann keine Ahnung haben ( ernst gemeint und nicht sarkastisch)

Bei der Firma wo ich gearbeitet habe, haben die auch immer einen Herzinfarkt bekommen wenn ich trotz krankenschein zur Arbeit gekommen bin.

Die meinten wegen Versicherungschutz. Falls mir auf der Arbeit was passiert wäre man nicht abgesichert.


Zum Thema direkt am ersten Tag zum Arzt : war da auch so. Man kann den ag ja verstehen da es sonst viele ausnutzen würden. Jedoch sind wegen solchen Regelungen die Praxen überfüllt.

Wenn man einen Tag Migräne hat oder akuten diarrhö dann brauch ich doch nicht zum Arzt rennen und dort einen Termin blockieren...

Bei meiner Freundin brauchen die ab Tag 2 einen Schein, ausser Freitags und montags. Immerhin schon mal etwas besser.
 
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