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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So liegt beispielsweise der durchschnittliche NOx-Ausstoß der getesteten Fahrzeuge des Renault-Konzerns mit 684 Milligramm pro Kilometer fast fünfmal so hoch wie bei Modellen von BMW (141 mg/km). Den zweithöchsten Stickoxid-Wert attestieren die ADAC-Experten dem Fiat-Chrysler-Konzern. Die getesteten Fahrzeuge der Marken Fiat, Alfa Romeo und Jeep kommen den Angaben zufolge auf 561 Milligramm NOx pro Kilometer.

Die deutschen Hersteller schnitten dagegen vergleichsweise gut ab. Die durchschnittlichen Stickoxid-Emissionen von Volkswagen (146 mg/km) und Mercedes (149 mg/km) lagen nur unwesentlich über denen des BMW-Konzerns, der laut Auswertung die niedrigsten Werte aufwies. Damit würde alle drei Autobauer die Vorgaben der Abgasnorm Euro 6d-temp erfüllen, die nach dem RDE-Prüfverfahren 168 Milligramm NOx pro Kilometer erlaubt.

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Vom ADAC. Einige Teile der Debatte führt das ja irgendwie ad absurdum. Es sei denn, der ADAC wurde auch von der Industrie gekauft. :grins:
 
Einem Verein wie dem ADAC der so nahe den deutschen Herstellern steht und Jahrelang Ranglisten manipuliert hat, glaube ich erstmal kein Wort. Mich wundert auch nicht irgendwie das ausgerechnet die mit so einer Tabelle daher kommen um die deutschen Hersteller wieder in einem schönen Licht erscheinen zu lassen um den Eindruck zu erwecken das bei uns eigentlich alles gut sei.
Dennoch ist es ganz klar das die ausländischen Hersteller mit Sicherheit genau so viel Dreck am Stecken haben beim Diesel.
 
Gibt es mehr Details zu der dahinterstehenden Methode? Also welche Autos wurden getestet, bei welcher Temperatur, welche Strecke etc.?


ADAC EcoTest 2017: So wird gemessen Die Messungen auf dem Abgasprüfstand werden durch reale Straßenmessungen (RDE, Real Driving Emissions) ergänzt. Auf dem Prüfstand werden realitätsnähere Testzyklen gefahren, der veraltete "Neue Europäische Fahrzyklus" (NEFZ) wird durch den künftigen Weltzyklus WLTC (in der Version 5.3) ersetzt. Zusätzlich wurden die Schadstoffgrenzwerte verschärft, für eine sehr gute Bewertung muss ein Auto nicht nur die Grenzwerte erfüllen, sondern spürbar unterschreiten. Die klassenabhängige CO2-Bewertung wurde abgeschafft, um alle Fahrzeuge im Test uneingeschränkt vergleichbar zu machen. Zusätzlich werden nun auch die durchschnittlichen Schadstoffemissionswerte angegeben.

Die Auto Bild ergänzt die Statistik:

Nun zeigt der Marken-Vergleich eine statistische Unschärfe: Die Anzahl der getesteten Modelle ist unterschiedlich, und die Autos in Bezug auf Motorisierung und Gewicht nicht unbedingt vergleichbar. Eine Tendenz lässt sich dennoch herauslesen, und da kommen ausländische Hersteller nicht gut weg. Hinter Renault/Dacia folgen im ADAC-NOx-Ranking Fiat/Alfa Romeo/Jeep (vier getestete Modelle, 561 mg/km im Schnitt), Ford (zehn getestete Modelle, 488 mg/km) und Hyundai/Kia (13 getestete Modelle, 421 mg/km). Die drei deutschen Autobauer BMW/Mini, der Volkswagen Konzern und Mercedes dagegen schnitten im NOx-Vergleich mit Durchschnittswerten unter 150 mg/km "am besten" ab, gefolgt von Opel (elf getestete Fahrzeuge, 236 mg/km), liegen aber dennoch weit über den gesetzlich erlaubten 80 Milligramm.
 
Ein ehemaliger Vertrauter Winterkorns und Ex-VW-Manager hat den Ermittlungsbehörden laut der „Süddeutschen Zeitung“ ein Geständnis abgelegt, das Winterkorn schwer in Bedrängnis bringen könnte.

Bernd Gottweis war jahrelang Leiter des Ausschusses für Produktsicherheit (APS) bei VW und galt als Problemlöser im Konzern. Er zählt zu den 38 Beschuldigten, gegen die die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts auf Betrug aufgrund der Abgas-Affäre ermittelt. Auch in den USA ist Gottweis angeklagt und kann Deutschland deshalb derzeit nicht verlassen.

Bei einer Vernehmung hat Gottweis nun offenbar brisante Angaben gemacht. Ihm zufolge hat er selbst Martin Winterkorn in einem Telefonat am 27. Juli 2015 darauf aufmerksam gemacht, dass VW bei Diesel-Modellen „beschissen“ habe. Er selbst habe am 21. Juli 2015 erstmals vom Betrug erfahren und nicht wie von den US-Behörden vermutet bereits 2012, sagt Gottweis. Anschließend habe er nicht nur Winterkorn informiert, sondern auch interne Untersuchungen gefordert, schreibt die SZ.
 
Hatte echt Glück und meinen Porsche Cayenne Diesel Jahrg2011 (Motor kam ja von VW/Audi) 1 Tag vor dem neusten Kartell Skandal verkaufen können (der Abschreiber wäre ein wenig später wohl noch einiges grösser gewesen).
Bin auf einen Tesla S umgestiegen und muss sagen das ich echt noch nie so viel Spass an einem Auto hatte. Davor bin ich immer deutsche Premium Marken gefahren.

Rein elektrisches Fahren ist echt beeindruckend und das ganze Konzept von Tesla so dermassen überzeugend, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann einen Verbrenner zu fahren.
 
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http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-1169505.html

Die Konzerne dürfen die Kosten für die Updates auch noch von der Steuer absetzen, das heißt wir alle zahlen für die Updates und die Konzerne nix :lol:. Wenn man es nicht besser wüsste würde man es für Realsatire halten. Dieses Land ist echt das Letzte.

Du hast doch nicht tatsächlich etwas anderes erwartet, oder?
Davon ab zahlen "wir" dann wenigstens in halbwegs ansässige Unternehmen ein die hier ein paar Arbeitsplätze bieten.

Die letzte Bankenrettung, die uns ein vielfaches mehr gekostet hat und früher oder später auch wieder kosten wird, halte ich für deutlich schlimmer.
 
"Die den Herstellern entstehenden Kosten sind bilanzrechtlich Betriebsausgaben der Unternehmen" (aus dem Artikel)

Weiß nicht, was daran nun besonders sein soll oder warum deshalb Deutschland "echt das Letzte" sein soll...
 
Zumindest der Aktienkurs steigt aktuell langsam wieder in Regionen wo man nicht ständig schlechte Laune ob der Unfähigkeit des Konzerns hat. Wenn die bei der Aufarbeitung aber nicht so vollig versagt hätten und immer noch versagen würden könnten wir schon längst wieder bei +170 Euro sein.
 
alter schwede, dieses überhebliche arschloch (sorry, aber stimmt doch) muss den mund auch aufmachen :ugly:

Wenn er richtig informiert sei, vernichte der Elektroautohersteller pro Quartal einen dreistelligen Millionen-Betrag, "schmeißt die Mitarbeiter raus, wie sie lustig sind. Also Sozialkompetenz – weiß ich nicht, wo die ist", sagte Müller weiter auf einen Einwurf der Moderatorin Ursula Heller, dass Tesla seine Kunden fasziniert und in den Bann gezogen habe.
https://www.heise.de/newsticker/mel...d-und-schmeisst-Mitarbeiter-raus-3866221.html
 
Ist ja nicht so, dass die nicht ihre ganzen Zeitarbeiter gefeuert hätten, als die Krise am Hochpunkt war :O_o:. Und überhaupt so stark auf Zeitarbeiter gesetzt haben.

Die Aktie geht mir auch auf den Sack. Die Woche über gut gestiegen und die letzten zwei Tage gegen den Dax-Trend wieder 3-4 Euro verloren.
 
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