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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

du hast den ersten transformers nicht gesehen? :skep: der ist richtig gut... aber nur die ersten 10 Minuten.
Ich habe dein Zitat mal ein wenig editiert. Jetzt stimmt es. :D

Von welchem vierten Teil soll hier die Rede sein? Es gibt keinen vierten Teil.
Dem schließe ich mich an. Da hat echt kaum noch was gepasst...
Ich bin kein genereller Gegner von Shia- schon in "Holes" (Das Geheimnis von Green Lake) ist er mir das erste mal positiv aufgefallen.
Auch in manch spätere Filme wie Disturbia oder Wall Street II passt er durchaus ganz gut.
Aber Transformers 1-3 und ganz speziell Indiana Jones gehen mit ihm echt gar nicht.
Dazu noch die ganzen teils komplett überflüssigen CGI-Szenen beim letzten Indy... Nö. :drunter:
 
Ich fand den Film eigentlich recht spaßig, aber er ist in seiner "Verballhornung" des Genres in meinen Augen nicht konsequent genug. Und sucht sich schlussendlich auch die langweiligsten aller "Gegner" aus, um die Story weiterzutreiben.
 
Wenn es das war, dann ist die Idee dahinter für mich einfach nicht aufgegangen. Dafür, dass er so stark anders sein möchte, betritt er dann halt doch zu stark ausgetretene Pfade. Wobei ich den beileibe nicht schlecht finde. Fand den beim ersten Mal sogar richtig, richtig amüsant. Nur im Nachgang betrachtet, finde ich ihn halt gar nicht so mutig und anders, wie ich zunächst dachte.
 
Hab mir gestern "Kriegerin" angeschaut. Naja, konnte man sich angucken. Die Hauptdarstellerin hat den Film über die meiste Zeit getragen. Der Film an sich tut meiner Meinung nach nur so, als würde er ne Szene realistisch skizzieren und liefert inhaltlich eigentlich genau das, was das deutsche Bildungsbürgertum gerne sehen möchte. Trotzdem ganz unterhaltsam gewesen. Jetzt gucke ich mir den anderen Film an. "Wir sind jung, wir sind stark".
 
Tja, wie fand ich den Film jetzt eigentlich?
Was mir besonders gefiel, war der ambivalente "Psycho"-Typ aus der Clique. Der im Videobild in der Mitte. Grandios gespielt, wenn es gespielt war. Das könnte der nächste Klaus Kinski sein! :lol: Auch wie die Beziehungen innerhalb dieser Gruppe erzählt wurden, hat mir sehr gut gefallen. Und alles was diese Ambivalenz weiter betonte, gefiel mir an dem Film. Die Vietnamesin, die sich offenbar wohlmöglich nicht so richtig daran stört, wenn ein Kind sie Schlitzauge nennt, weil sie irgendwie darüber steht. Ihre Kollegin, die in letzter Konsequenz zum Schutz der Vietnamesen beiträgt. Die Jugendlichen, die Die Internationale singen, bevor sie sich zum Mob gesellen. Sowas gefällt mir, wird dem Film aber wohl auch vorgeworfen, weil er da nicht eindeutig genug Stellung bezieht. Die ganzen Massenaufnahmen fand ich auch beeindruckend. Das lässt den Film groß und dokumentarisch erscheinen, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Was mir nicht so sehr gefiel oder mir eher aufstieß, war die Darstellung des Politikers (Stadtrat?). Schwer zu glauben, dass jemand wirklich so ein dermassener Waschlappen ist. Aber wenn es annähernd so gewesen ist, okay. Hab aber den Verdacht, dass der Film das ein wenig zurechtgerückt hat. Kenne mich aber mit den genauen Ereignissen um Rostock nicht gut genug aus, um das beurteilen zu können. Auf jedenfall ein Film der hängenbleibt.
Auch schön, sind die manchmal sehr dynamischen Kamerafahrten und der damit verbundene Szenenaufbau. Soweit ich das beurteilen kann, ist das für deutsche Filme eher untypisch.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gestern Abend noch den Steve Jobs-Film gesehen. Fand ich ziemlich unterhaltsam. Starke Dialoge, wenn auch oftmals schon arg überemotionalisiert.
 
der-bunker.jpg


Der Bunker

Ein Student will sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren und mietet aus diesem Grund ein bunkerartiges Kellerzimmer eines Paares. Abgelegen, ruhig, spartanisch.
Der versprochene Seeblick ist leider nicht vorhanden und trotz der Umstände und das er zu wenig Geld für die Miete hat, bleibt der "Student" bei der Familie, bestehend aus "Mama", "Papa" und "Klaus".

Die Familie kommt ihm schon sehr suspekt vor, Klaus darf nicht mit am Essenstisch sitzen, aus Strafe, da er nicht richtig gelernt hat. Unterrichtet wird er dabei von "Papa", alleine, im Keller. Da er aber keine richtigen Fortschritte macht beim Lernen der Hauptstädte ("Klaus" soll schließlich mal Präsident der USA werden), soll der "Student" den Sohn nun unterrichten, um seine Schulden abzubezahlen.

Durch einen kleinen Trick schafft Klaus es zum ersten Mal, die Hauptstädte zu lernen und präsentiert das stolz seinen Eltern. Überglücklich wird dieses Ereignis "gefeiert" und die Eltern beschließen, dass der "Student" von nun an der Lehrer von "Klaus" sein soll.
Das passt diesem natürlich gar nicht, will er sich doch auf seine Arbeit für die Uni konzentrieren.
Doch Heinrich, ein außerirdischer Führer, der in einer Wunde in "Mamas" Bein lebt (ja, richtig gelesen), überzeugt den "Studenten", von nun an das Homeschooling für "Klaus" zu übernehmen.

Wie die Geschichte weitergeht, sollte am besten jeder selber sehen und erleben.

Obwohl der Film schrecklich anarchisch und farbenfroh ist, versprüht er eine gespenstische Ruhe, nicht zuletzt durch den wunderbaren Retro-Chic und die Ambient Musik. Ein dunkles Märchen, exzentrisch und wunderbar eigentümlich.
Der Regisseur Nikias Chryssos versteht es ziemlich gut, trotz des Stürzens von einer Überraschung in die nächste, eine ruhige und bedrückende Bildsprache zu erzeugen und die Kamera so einzusetzen, um aus jedem Shot das Beste herauszuholen.

Auch wenn die Geschichte nicht realistisch ist, heißt das nicht, dass der Film keine Aussage hat. Der Film macht deutlich, was es bedeutet, ein Kind mit unrealistischen Erwartungen zu belasten. Dass z.B. "Klaus" wie ein Erwachsener aussieht und noch von "Mama" gestillt wird zur Belohnung, wirkt erstmal abstrus, macht es doch aber deutlich, dass Eltern ihr Kind nicht aufwachsen sehen wollen und sonst ihr eigenes, miserables Leben ohne ein gemeinsames Ziel verlassen würde. Ebenso die physische und psychische Gewalt, die sich ausschließlich gegen "Klaus" richtet, sich aber zunehmend verkehrt.

Einen wirklichen Eindruck von dem Film bekommt man erst dann, wenn man ihn gesehen hat.
Mag das ein oder andere abschreckend klingen, wenn man sich auf dieses Kammerspiel einlässt, hat man durchaus einen Film vor sich, den man nicht alle Tage sieht.

7.5/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schaue gerade den neuen Blair Witch. Eigentlich sind ganz nette Ideen dabei. Aber warum schaffen die es eigentlich nach so vielen Jahren Horrorfilmen immer noch nicht, mal so eine Geschichte ohne den "Wir verhalten uns alle sau dämlich"-Faktor abzudrehen?
 
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Der Bunker

Ein Student will sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren und mietet aus diesem Grund ein bunkerartiges Kellerzimmer eines Paares. Abgelegen, ruhig, spartanisch.
Der versprochene Seeblick ist leider nicht vorhanden und trotz der Umstände und das er zu wenig Geld für die Miete hat, bleibt der "Student" bei der Familie, bestehend aus "Mama", "Papa" und "Klaus".

Die Familie kommt ihm schon sehr suspekt vor, Klaus darf nicht mit am Essenstisch sitzen, aus Strafe, da er nicht richtig gelernt hat. Unterrichtet wird er dabei von "Papa", alleine, im Keller. Da er aber keine richtigen Fortschritte macht beim Lernen der Hauptstädte ("Klaus" soll schließlich mal Präsident der USA werden), soll der "Student" den Sohn nun unterrichten, um seine Schulden abzubezahlen.

Durch einen kleinen Trick schafft Klaus es zum ersten Mal, die Hauptstädte zu lernen und präsentiert das stolz seinen Eltern. Überglücklich wird dieses Ereignis "gefeiert" und die Eltern beschließen, dass der "Student" von nun an der Lehrer von "Klaus" sein soll.
Das passt diesem natürlich gar nicht, will er sich doch auf seine Arbeit für die Uni konzentrieren.
Doch Heinrich, ein außerirdischer Führer, der in einer Wunde in "Mamas" Bein lebt (ja, richtig gelesen), überzeugt den "Studenten", von nun an das Homeschooling für "Klaus" zu übernehmen.

Wie die Geschichte weitergeht, sollte am besten jeder selber sehen und erleben.

Obwohl der Film schrecklich anarchisch und farbenfroh ist, versprüht er eine gespenstische Ruhe, nicht zuletzt durch den wunderbaren Retro-Chic und die Ambient Musik. Ein dunkles Märchen, exzentrisch und wunderbar eigentümlich.
Der Regisseur Nikias Chryssos versteht es ziemlich gut, trotz des Stürzens von einer Überraschung in die nächste, eine ruhige und bedrückende Bildsprache zu erzeugen und die Kamera so einzusetzen, um aus jedem Shot das Beste herauszuholen.

Auch wenn die Geschichte nicht realistisch ist, heißt das nicht, dass der Film keine Aussage hat. Der Film macht deutlich, was es bedeutet, ein Kind mit unrealistischen Erwartungen zu belasten. Dass z.B. "Klaus" wie ein Erwachsener aussieht und noch von "Mama" gestillt wird zur Belohnung, wirkt erstmal abstrus, macht es doch aber deutlich, dass Eltern ihr Kind nicht aufwachsen sehen wollen und sonst ihr eigenes, miserables Leben ohne ein gemeinsames Ziel verlassen würde. Ebenso die physische und psychische Gewalt, die sich ausschließlich gegen "Klaus" richtet, sich aber zunehmend verkehrt.

Einen wirklichen Eindruck von dem Film bekommt man erst dann, wenn man ihn gesehen hat.
Mag das ein oder andere abschreckend klingen, wenn man sich auf dieses Kammerspiel einlässt, hat man durchaus einen Film vor sich, den man nicht alle Tage sieht.

7.5/10

Klingt für mich wie der perfekte Film für ein erstes Date mit @Urgs
 
Und für mich klingt der Film nach einer psychischen Störung. :ugly:

Und sowas ist also intellektuelles Kino?
Keine Ahnung, da gibt's noch ganz andere Filme.

Kam in der Presse auch ganz gut an, wurde auf der Berlinale gespielt und hat einige Preise gewonnen, Chryssos ist ja jetzt auch kein Unbekannter und hat schon einige Male für Aufsehen gesorgt.
 
Nocturnal Animals - Hm, schwierig. Ist auf jeden Fall sehr fesselnd und intensiv. Und interessant, weil man nicht so richtig weiß wo es hingeht. Dank des Endes und den Spiel mit den Erwartungen ist der Film auch recht unbequem.
Ich finde allerdings, dass der Film sich selbst irgendwie zu wichtig nimmt. Ist schwer zu erklären. Man merkt, dass der Film sich selber clever findet. :D Das Problem: eigentlich werden zwei quasi eigenständige Stories erzählt, von denen leider nur eine inhaltlich wirklich gut ist.
8/10

Hervorheben möchte ich das unglaublich gute Theme! :dhoch:
 
Gab hier mal einen Film über ein paar Freunde die nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehren, aber alles is anders als damals blabla..
@saw ich glaub du hast das damals gepostet
 
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