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und mal wieder ein beispiel für "scheiß auf die fakten und den bürger, wir machen was anderes"

Für Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) könnte die drohende Pleite zu einem politischen Debakel werden. Sein Ministerium befürwortet Teilprivatisierungen. Sie seien "im konkreten Fall wirtschaftlicher als eine herkömmliche Beschaffung". Bei bislang sechs Projekten mit einem Volumen von mehr als fünf Milliarden Euro wurden neben der A1 auch zwei Abschnitte auf der A8 zwischen Ulm und München sowie weitere auf der A4 bei Gotha, der A5 zwischen Karlsruhe und Offenburg und der A9 in Thüringen privat ausgebaut. Laut Bundesrechnungshof fielen die ersten Projekte 1,9 Milliarden Euro zu teuer aus. Dennoch sollen öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) nach dem Willen Dobrindts in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Weitere sieben Projekte über sechs Milliarden Euro sind angestoßen.
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehrspolitik-autobahn-privatisierung-erleidet-herben-rueckschlag-1.3636110

ich versteh's nicht... wobei doch, ich versteh's. man lässt sich halt kaufen. auf die ein oder andere art und weise. damit ist er ja nicht allein.
 
Aber sind die armen Länder nicht auch die Hauptschuldigen an dem Wachstum? Ich mein, schau dir mal die Geburtenrate in Afrika an... Die haben selber nichts, setzen aber 10 Kinder in die Welt
Einen Hauptschuldigen gibt es schonmal gar nicht. Nochmal, Wachstum ist nicht das Problem, sondern die Verteilung der Ressourcen.

Eine hohe Geburtenrate ist nicht die Ursache von Armut, sondern Armut führt zu einer hohen Geburtenrate.
Und wir als der Westen haben doch anscheinend auch kein Interesse daran, die Situation z.B. in Afrika zu verbessern.
Wir streichen Entwicklungsgelder, zerstören die Landwirtschaft und die Ökonomie, leisten zu wenig Hilfe und geben zu wenig Know-How weiter.

Die Schuld also bei den ärmsten der Welt abzuladen, ist einfach grundlegend falsch.

Oder wie es George Monbiot im Guardian ausgedrückt hat: "People who claim that population growth is the big environmental issue are shifting the blame from the rich to the poor."
http://www.monbiot.com/2009/09/29/the-population-myth/
 
Einen Hauptschuldigen gibt es schonmal gar nicht. Nochmal, Wachstum ist nicht das Problem, sondern die Verteilung der Ressourcen.
Das Wachstum ist sehr wohl eines der Hauptprobleme. Verteilung der Resourcen funktioniert einfach einfacher wenn man es an weniger Menschen verteilt werden muss. Du bist doch viel zu intelligent um das nicht zu erkennen.

Dass die Resourcen auf der Erde endlich sind ist wohl klar und wenn Du meinst dass sich die Menschheit noch weitere 100 Jahre dieses Turbowachstum problemlos leisten kann, wenn nur die Verteilung gerecht ist, sehe ich als Irrtum an.
 
Das Wachstum ist sehr wohl eines der Hauptprobleme. Verteilung der Resourcen funktioniert einfach einfacher wenn man es an weniger Menschen verteilt werden muss. Du bist doch viel zu intelligent um das nicht zu erkennen.

Dass die Resourcen auf der Erde endlich sind ist wohl klar und wenn Du meinst dass sich die Menschheit noch weitere 100 Jahre dieses Turbowachstum problemlos leisten kann, wenn nur die Verteilung gerecht ist, sehe ich als Irrtum an.

Das mit dem "Turbowachstum" erledigt sich doch gerade sowieso von alleine... die weltweite Geburtenrate ist rückläufig (mittlerweile unter 2,5 Kindern pro Frau), das prozentuale Wachstum pro Jahr ebenfalls.
Unabhängig davon halte ich wenig davon, den ärmsten Staaten, die ein besonders hohes Bevölkerungswachstum aufweisen, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wir (die westliche Welt) verbrauchen den Großteil der Ressourcen dieses Planeten.
 
Das mit dem "Turbowachstum" erledigt sich doch gerade sowieso von alleine... die weltweite Geburtenrate ist rückläufig (mittlerweile unter 2,5 Kindern pro Frau), das prozentuale Wachstum pro Jahr ebenfalls.
Unabhängig davon halte ich wenig davon, den ärmsten Staaten, die ein besonders hohes Bevölkerungswachstum aufweisen, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wir (die westliche Welt) verbrauchen den Großteil der Ressourcen dieses Planeten.

800px-World_population_%28UN%29_de.svg.png

Das ist nach wie vor Turbowachstum. Die 10 Mrd sind bald geknackt.
Es geht nicht um die Schuldzuschiebung. Aber wo willst Du ansetzen wenn nicht dort wo nach wie vor die meisten Kinder geboren werden. In der ersten Welt gehen die Geburtenraten zurück weil die Kinder nicht mehr als Altersversorgung gesehen werden und die Frauen mehr Mitspracherecht haben , ob sie jetzt schwanger werden wollen und selber Karriere machen können. Wenn man die Frauenrechte in diesen Regionen stärkt, gehen auch die Geburten zurück.
 
800px-World_population_%28UN%29_de.svg.png

Das ist nach wie vor Turbowachstum. Die 10 Mrd sind bald geknackt.
Es geht nicht um die Schuldzuschiebung. Aber wo willst Du ansetzen wenn nicht dort wo nach wie vor die meisten Kinder geboren werden. In der ersten Welt gehen die Geburtenraten zurück weil die Kinder nicht mehr als Altersversorgung gesehen werden und die Frauen mehr Mitspracherecht haben , ob sie jetzt schwanger werden wollen und selber Karriere machen können. Wenn man die Frauenrechte in diesen Regionen stärkt, gehen auch die Geburten zurück.

Als kurzer Einstieg: nicht nur bei denen, die viele Kinder kriegen, sondern auch bei denen, die besonders viele Ressourcen verbrauchen :? Jetzt mal realistisch gesprochen... "wir" haben die Afrikaner versklavt, kolonialisiert, ihrer wertvollen Rohstoffe beraubt, willkürlich Grenzen gezogen vollkommen unabhängig von ethnischen oder kulturellen Grenzen, sie dann irgendwann fallen lassen mit dem absehbaren Ergebnis, dass dabei ein Desaster rauskommt. Und jetzt sollen wir uns hinstellen und den Zeigefinger heben "Nanana, bekommt mal schön weniger Kinder, ihr bösen!" Ein klitzekleines bißchen absurd, meinst du nicht? :lol:
Unabhängig davon macht es natürlich Sinn, gezielt Länder zu unterstützen, die noch immer sehr hohe Geburtenraten haben, weil das auch für diese Länder selbst nicht sinnvoll ist (extrem junge Bevölkerung, keine Ressourcen, um all den Kindern auch nur ein bissal Bildung zukommen zu lassen etc.).
 
Das Wachstum ist sehr wohl eines der Hauptprobleme. Verteilung der Resourcen funktioniert einfach einfacher wenn man es an weniger Menschen verteilt werden muss. Du bist doch viel zu intelligent um das nicht zu erkennen.

Dass die Resourcen auf der Erde endlich sind ist wohl klar und wenn Du meinst dass sich die Menschheit noch weitere 100 Jahre dieses Turbowachstum problemlos leisten kann, wenn nur die Verteilung gerecht ist, sehe ich als Irrtum an.
Ich bestreite doch gar nicht, dass ein Bevölkerungswachstum auf unserer Welt und wie sie funktioniert große Probleme birgt.

Ich verweigere mich nur der These, die Hauptschuld daran bei den Ärmsten den Welt zu suchen.
Niemand hat das Recht, jemandem vorzuschreiben, wie viele (oder wie wenige, siehe China) Kinder jemand bekommen darf.
Allerdings sollte jeder Mensch das Recht haben, nicht ausgebeutet zu werden und fairen Zugang zu den lebensnotwendigen Ressourcen zu erhalten.

Würden wie den Staaten in der Subsahara-Region und in den südostasiatischen Staaten besser helfen und sie nicht für unser Wohl ausbeuten, würde auch deren Geburtenrate weiter sinken (wo wir wieder bei Armut führt zu einer hohen Geburtenrate kommen).
 
Als kurzer Einstieg: nicht nur bei denen, die viele Kinder kriegen, sondern auch bei denen, die besonders viele Ressourcen verbrauchen :? Jetzt mal realistisch gesprochen... "wir" haben die Afrikaner versklavt, kolonialisiert, ihrer wertvollen Rohstoffe beraubt, willkürlich Grenzen gezogen vollkommen unabhängig von ethnischen oder kulturellen Grenzen, sie dann irgendwann fallen lassen mit dem absehbaren Ergebnis, dass dabei ein Desaster rauskommt. Und jetzt sollen wir uns hinstellen und den Zeigefinger heben "Nanana, bekommt mal schön weniger Kinder, ihr bösen!" Ein klitzekleines bißchen absurd, meinst du nicht? :lol:
Unabhängig davon macht es natürlich Sinn, gezielt Länder zu unterstützen, die noch immer sehr hohe Geburtenraten haben, weil das auch für diese Länder selbst nicht sinnvoll ist (extrem junge Bevölkerung, keine Ressourcen, um all den Kindern auch nur ein bissal Bildung zukommen zu lassen etc.).
Es geht darum dass ein Lösung zu finden und nicht um Schuldzuweisungen oder wer in der Geschichte wen versklavt hat.
Die Chinesen haben dem eigenen Volk eine Radikalkur verordnet. Ein Kind Politik ohne wenn oder aber und gleichzeitig die Bildung verstärkt. Die Alphabetisierungsrate der chinesischen Frauen ist von 1982 auf 2017 von 50% auf 95% gestiegen und obwohl die Beschränkung wieder abgeschafft wurde, bekommen die Menschen nicht viel mehr Kinder. Ich sehe das jetzt nicht als tolle Lösung aber damit haben sie das Bevölkerungsproblem in den Griff bekommen.

Für den Planeten Erde ist der Mensch ein Krebsgeschwür. Milliarden von Jahre hat die Evolution Millionen von Spezies hervorgebracht aber mit dem Homo Sapiens ist eine entstanden, die den Planeten hemmungslos ausbeutet, Fauna und Flora zerstört und alle Resourcen aufbraucht und auch imstande ist den Planeten mit nuklearen Winter zu überziehen. Je weniger Menschen, desto besser für den Planeten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den Folgen einer Generation aus Einzelkindern, einer völlig überalterten Gesellschaft und einer numerische Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

Wodurch man vorher einen Bonus hatte, wird sich im Nachhinein genau ins Gegenteil umkehren.
 
Es geht darum dass ein Lösung zu finden und nicht um Schuldzuweisungen oder wer in der Geschichte wen versklavt hat.
Die Chinesen haben dem eigenen Volk eine Radikalkur verordnet. Ein Kind Politik ohne wenn oder aber und gleichzeitig die Bildung verstärkt. Die Alphabetisierungsrate der chinesischen Frauen ist von 1982 auf 2017 von 50% auf 95% gestiegen und obwohl die Beschränkung wieder abgeschafft wurde, bekommen die Menschen nicht viel mehr Kinder. Ich sehe das jetzt nicht als tolle Lösung aber damit haben sie das Bevölkerungsproblem in den Griff bekommen.

Frag mal die ganzen ermordeten, verkauften und ausgesetzten Mädchen was die davon gehalten haben ;)
 
Mit den Folgen einer Generation aus Einzelkindern, einer völlig überalterten Gesellschaft und einer numerische Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

Wodurch man vorher einen Bonus hatte, wird sich im Nachhinein genau ins Gegenteil umkehren.
Deswegen habe ich auch gesagt dass es Probleme gibt aber immer noch besser als 2 Mrd Chinesen, die grossteils arbeitslos sind. Ich kenne genug Chinesen , die im Ausland geboren sind und mittlerweile in China berufstätig sind. Das Land hat seine Probleme aber kein vergleich zu 1980.

Die numerische Ungleichheit zwischen Mann und Frau führt auch dazu dass die Frauen sich ihre Partner aussuchen können. Wenig erfolgreiche Männer finden keine partnerinnen mehr.
 
Deswegen habe ich auch gesagt dass es Probleme gibt aber immer noch besser als 2 Mrd Chinesen, die grossteils arbeitslos sind. Ich kenne genug Chinesen , die im Ausland geboren sind und mittlerweile in China berufstätig sind. Das Land hat seine Probleme aber kein vergleich zu 1980.

Die numerische Ungleichheit zwischen Mann und Frau führt auch dazu dass die Frauen sich ihre Partner aussuchen können. Wenig erfolgreiche Männer finden keine partnerinnen mehr.
Dann haben wir einfach grundlegend verschiedene Ansichten, wenn du die chinesische Politik so verteidigst.

Wenn man solche Probleme hat, dass man seinen Bürgern unter Strafe vorschreiben muss, nur ein Kind zu bekommen, sollte man vielleicht die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme anpacken.

Wie ich schonmal geschrieben hab, Deutschland hat eine doppelt so hohe Bevölkerungsdichte und nie mit den Problemen zu tun gehabt, die es China hatte.
Du sagst es liegt an der Überbevölkerung, ich sage es liegt an moderner und effizienterer Ressourcennutzung.

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Es haben noch nie so viele Menschen auf der Erde gelebt und trotzdem ging es den Menschen noch nie so gut wie heute.
Das zeigt doch deutlich, dass Überbevölkerung nur ein Problem sein kann, aber nicht muss.

Ganz davon ab, dass es sich nur ein System wie das in China erlauben konnte, so eine Politik vorzuschreiben.
Ist hier (glücklicherweise) undenkbar.
 
Es geht darum dass ein Lösung zu finden und nicht um Schuldzuweisungen oder wer in der Geschichte wen versklavt hat.
Die Chinesen haben dem eigenen Volk eine Radikalkur verordnet. Ein Kind Politik ohne wenn oder aber und gleichzeitig die Bildung verstärkt.

Und du glaubst wirklich, dass die "chinesische Lösung" ein Ansatz für die ganze Welt wäre? :ugly: Weisst du, welche Politik in China herrscht? Glaubst du wirklich, das wäre in irgendeinem nicht-diktatorischen Land so möglich? :ulgy:

Und natürlich muss man bedenken, wer zu weiten Teilen für das afrikanische Problem verantwortlich ist. Und eine restriktivere Kinderpolitik wäre für viele Afrikaner sogar tödlich. Jedes Kind ist in den ärmsten afrikanischen Ländern nämlich "wertvoll" und sichert das Überleben der Familie. Die Jungen gehen ab dem frühen Kindesalter arbeiten, die Mädchen werden verkauft, versklavt, verheiratet oder prostituieren sich "für die Familie". Weniger Kinder bedeutet für die Menschen dort zynischerweise, dass es ihnen noch schlechter geht.

Und Nestlé verdient sich mit Wasser dumm und dusselig und wir verhökern unsere Waffen und Munition...
 
Dann haben wir einfach grundlegend verschiedene Ansichten, wenn du die chinesische Politik so verteidigst.

Wenn man solche Probleme hat, dass man seinen Bürgern unter Strafe vorschreiben muss, nur ein Kind zu bekommen, sollte man vielleicht die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme anpacken.

Wie ich schonmal geschrieben hab, Deutschland hat eine doppelt so hohe Bevölkerungsdichte und nie mit den Problemen zu tun gehabt, die es China hatte.
Du sagst es liegt an der Überbevölkerung, ich sage es liegt an moderner und effizienterer Ressourcennutzung.

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Es haben noch nie so viele Menschen auf der Erde gelebt und trotzdem ging es den Menschen noch nie so gut wie heute.
Das zeigt doch deutlich, dass Überbevölkerung nur ein Problem sein kann, aber nicht muss.

Ganz davon ab, dass es sich nur ein System wie das in China erlauben konnte, so eine Politik vorzuschreiben.
Ist hier (glücklicherweise) undenkbar.
Stimmt es ist tatsächlich nur ein System wie China möglich eine derartige Politik vorzuschreiben. Das Volk ist ja auch sehr leidensfähig siehe Grosse chinesische Hungersnot, wo zwischen 1958 und 1961 bis zu 45 Millionen Menschen verhungert sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Große_Chinesische_Hungersnot

Meiner Meinung nach waren sie eben erfolgreich den Teufelskreis aus Kinderreichtum und Wohlstand/Bilung zu durchbrechen.
Die Menschen durften nur ein Kind haben also hat man dafür gesorgt dass das eine Kind viel Fürsorge bekommt und soviel Bildung wie möglich. Dadurch dass es nur ein Kind zum Durchfüttern gab , konnten sich die Eltern auch mehr leisten. Die Frau konnte arbeiten gehen, weil die Kinderbetreuung mit einem Job in Einklang gebracht werden konnt und man nicht gleich wieder schwanger war wenn das Kind laufen konnte. Doppeltes Einkommen bedeutet mehr Wohlstand.
 
Stimmt es ist tatsächlich nur ein System wie China möglich eine derartige Politik vorzuschreiben. Das Volk ist ja auch sehr leidensfähig siehe Grosse chinesische Hungersnot, wo zwischen 1958 und 1961 bis zu 45 Millionen Menschen verhungert sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Große_Chinesische_Hungersnot

Meiner Meinung nach waren sie eben erfolgreich den Teufelskreis aus Kinderreichtum und Wohlstand/Bilung zu durchbrechen.
Die Menschen durften nur ein Kind haben also hat man dafür gesorgt dass das eine Kind viel Fürsorge bekommt und soviel Bildung wie möglich. Dadurch dass es nur ein Kind zum Durchfüttern gab , konnten sich die Eltern auch mehr leisten. Die Frau konnte arbeiten gehen, weil die Kinderbetreuung mit einem Job in Einklang gebracht werden konnt und man nicht gleich wieder schwanger war wenn das Kind laufen konnte. Doppeltes Einkommen bedeutet mehr Wohlstand.
Und hat die Hungersnot nun etwas mit Überbevölkerung zu tun oder einfach mit falscher Ressourcenverteilung?

Die Überbevölkerung ist doch einfach nur ein vorgeschobenes Argument, mehr nicht.
 
Und hat die Hungersnot nun etwas mit Überbevölkerung zu tun oder einfach mit falscher Ressourcenverteilung?

Die Überbevölkerung ist doch einfach nur ein vorgeschobenes Argument, mehr nicht.
Ist es bestimmt nicht. Weniger Menschen kann man in einer Hungersnot einfach besser von aussen versorgen. Das kann man auch mit einer stehenden Armee vergleichen. Eine Armee versorgt sich nicht von selbst , wenn man sie nicht versorgen kann, muss man sie verkleinern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnöte_in_China
Gestützt auf inneren Frieden und ertragreiche Landwirtschaft verdoppelte sich jedoch die Bevölkerungszahl vom Jahr 1760 bis 1860 von 200 Mio. auf 400 Mio. Menschen. Bei den beschränkten knappen Anbauflächen für Getreide gelang es der Landwirtschaft ab Beginn des 19. Jahrhunderts immer weniger, die immer weiter wachsende Bevölkerungszahl zu ernähren.[1] China wurde zum „Land der Hungersnöte“ und die Zentralgewalt des Kaisers zerfiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht darum dass ein Lösung zu finden und nicht um Schuldzuweisungen oder wer in der Geschichte wen versklavt hat.
Die Chinesen haben dem eigenen Volk eine Radikalkur verordnet. Ein Kind Politik ohne wenn oder aber und gleichzeitig die Bildung verstärkt. Die Alphabetisierungsrate der chinesischen Frauen ist von 1982 auf 2017 von 50% auf 95% gestiegen und obwohl die Beschränkung wieder abgeschafft wurde, bekommen die Menschen nicht viel mehr Kinder. Ich sehe das jetzt nicht als tolle Lösung aber damit haben sie das Bevölkerungsproblem in den Griff bekommen.

Für den Planeten Erde ist der Mensch ein Krebsgeschwür. Milliarden von Jahre hat die Evolution Millionen von Spezies hervorgebracht aber mit dem Homo Sapiens ist eine entstanden, die den Planeten hemmungslos ausbeutet, Fauna und Flora zerstört und alle Resourcen aufbraucht und auch imstande ist den Planeten mit nuklearen Winter zu überziehen. Je weniger Menschen, desto besser für den Planeten.

Alles klar: die Lösung ist ganz einfach. Wir, der Westen, hören auf 20-mal so viele Ressourcen pro Kopf zu verbrauchen, als der Rest der Welt. Außerdem geben wir 1,5% unseres BIP an arme Länder und fördern damit gezielt die Bildung dort. Was, gefällt dir nicht? Mir auch nicht so richtig offen gesagt. Aber du willst doch eine Lösung finden...? Nur soll die natürlich nicht dich selbst einschränken, sondern andere ;)
 
Alles klar: die Lösung ist ganz einfach. Wir, der Westen, hören auf 20-mal so viele Ressourcen pro Kopf zu verbrauchen, als der Rest der Welt. Außerdem geben wir 1,5% unseres BIP an arme Länder und fördern damit gezielt die Bildung dort. Was, gefällt dir nicht? Mir auch nicht so richtig offen gesagt. Aber du willst doch eine Lösung finden...? Nur soll die natürlich nicht dich selbst einschränken, sondern andere ;)
Habe ich gesagt dass es nicht geht? Wenn das mit einer Politik die das Bevölkerungswachstum einschränkt einher geht. Gerne! Dann werden nämlich die 1,5% des BIPs sehr schnell Wirkung zeigen. Ansonsten kannst Du damit nicht mal die korrupten Behörden schmieren. ;)
 
Aber die Argumentation "Deutschland hat mehr Einwohner pro km², das ist nicht das Problem" passt doch auch nicht ganz?

Allein schon, da die Landschaften und das Klima da ganz anders ist? Wichtig ist doch, wie viel Akkerland, Bodenschätze, Grundwasser etc. pp.
 
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