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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

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Howard the Duck 8/10

Für mich eines der größten Rätsel Hollywoods. Massiver Flop an den Kinokassen, und eine 4er Wertung bei der IMDB. Hollywood selbst nahm den Film auch alles andere als herzlich auf, es regnete Nominierungen für die Goldene Himbeere. Ich kapiere es nicht, für mich ist der Film Kult und Fun pur, und hat dazu den perfekten 80er Charme. Lea Thompson ist im Film so unglaublich süß, und Howard als außerirdischer Entenbesucher einfach nur cool. Der Score von John Berry ist ebenso klasse. Ist einfach ein super Film.

Marvel scheint die Rechte am Charakter ja zu besitzen, ob da jemals wieder ein Film erscheinen wird? Ok, zwingend notwendig ist es nicht, dass er aber jetzt bereits zwei mal in einer Marvel Post Credit Szene erschienen ist, lässt irgendwie vermuten, dass sie den Charakter zeigen wollen.
 
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Slasher (Netflix)

Eine Serie genau nach meinem Geschmack! Hab die 8 Folgen praktisch am Stück durchgesuchtet! Unglaublich spannend, düster und stellenweise auch nicht zimperlich! Abgerundet wird das Erlebnis mit so mancher Anspielung und Hommage an das 80/90er Jahre Splatterkino! Wer Netflix hat, sollte sich die Serie mal ansehen!
 
Hab mir gestern mal den hochgelobten und von eape gehypten Nocturnal Animals angeschaut.
Fand den anfangs und auch so ganz grundsätzlich ziemlich vielversprechend. Aber je weiter sich die Geschichten entwickelten, desto mehr hinterließ er bei mir ein eher unbefriedigendes Gefühl zurück. War's das? Wirklich? Mhm ...

7/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
:D

Naja, ne Stunde lang hat er mich halt auch gut unterhalten, so lange ich halt nicht wusste, worauf das alles hinausläuft. Aber danach baute die Faszination kontinurierlich ab.

Aber hast recht, ich werte mal ab auf 7/10 :D
 
Aber je weiter sich die Geschichten entwickelten, desto mehr hinterließ er bei mir ein eher unbefriedigendes Gefühl zurück. War's das? Wirklich? Mhm ...7/10

Das lese/höre ich zu Nocturnal Animals öfter. Gerade dieses Gefühl fand ich bei diesem Film aber toll. Da gabs keinen Höhenpunkt auf den alles zusammenlief. Stattdessen führte man kühl zu Ende und ließ einen absichtlich sehr unbefriedigt zurück.
 
Naja, ob das nun so gewollt war, bezweifel ich. Es gibt ja ne Auflösung und ich schätze, der Regisseur ist von der auch ziemlich begeistert, wie er das alles am Ende zusammenführt. Zwei Dinge, die ich dabei etwas schwach finde: Zum einen finde ich den Nocturnal-Strang als Roman irgendwie unglaubwürdig. So funktioniert kein Roman. Die Story funktioniert im Grunde nur als Reflexion auf die eigentliche Geschichte, kann aber nicht für sich stehen. Es wäre ein ziemlich schlechter Roman, höchstens ne Kurzgeschichte. Der andere Punkt ist einfach der: Nach 19 Jahren immer noch so auf Drama? Wirklich?
 
Naja, ob das nun so gewollt war, bezweifel ich. Es gibt ja ne Auflösung und ich schätze, der Regisseur ist von der auch ziemlich begeistert, wie er das alles am Ende zusammenführt. Zwei Dinge, die ich dabei etwas schwach finde: Zum einen finde ich den Nocturnal-Strang als Roman irgendwie unglaubwürdig. So funktioniert kein Roman. Die Story funktioniert im Grunde nur als Reflexion auf die eigentliche Geschichte, kann aber nicht für sich stehen. Es wäre ein ziemlich schlechter Roman, höchstens ne Kurzgeschichte. Der andere Punkt ist einfach der: Nach 19 Jahren immer noch so auf Drama? Wirklich?

War am Ende auch mein Problem mit dem Film. Obwohl er so nicht schlecht war. Hab den glaub sogar mit 8/10 bewertet. Steh ja auf so "Geschichte in der Geschichte"-Zeug. Aber so ein Meisterwerk, wozu ihn viele machen, ist er mMn nicht.
 
So funktioniert irgendwie kein Roman. Die Story funktioniert im Grunde nur als Reflexion auf die eigentliche Geschichte, kann aber nicht für sich stehen. Es wäre ein ziemlich schlechter Roman.

Das war ja der Punkt. Der Roman war eine Reflexion auf sich selbst. Wurde ja sogar im Film erwähnt, dass der Autor hauptsächlich über sich selbst schreiben konnte und das tat er auch dieses Mal. Ob das nun ein schlechtes oder ein gutes Buch an sich war, darum geht es ja gar nicht. Wir wissen ja nicht einmal ob er es tatsächlich verlegen lässt.

Der andere Punkt ist einfach der: Nach 19 Jahren immer noch so auf Drama? Wirklich?
Ich pack das mal in den Spoiler...
Fand ich durchaus glaubwürdig im Kontext des Films. Der Autor hat das Geschehene nun schlussendlich durch diese Selbstreflexion (seinem Buch) verarbeitet und zieht weiter. Sie bereut ihre (nicht ganz eigenständig, vielmehr eingelegt getroffene) Entscheidung von damals nach wie vor (die zu einem Leben führte welches sie nicht gerade glücklich macht), hat diese nicht verarbeitet sondern bloß verdrängt und das Buch holt alles wieder hervor bzw. stellt es ihrer derzeitigen, unglücklich wirkenden Lebenssituation gegenüber.


Naja, ob das nun so gewollt war, bezweifel ich.

Das Publikum hofft auf eine Zusammenkunft in irgendeiner Form, doch zu dieser kommt es nicht. Die Auflösung des Ganzen ist, dass er loslassen konnte und sie nach wie vor mit der Last ihrer immer noch nicht verdauten Entscheidung leben muss, während kühl die Credits eingeleitet werden.

Daher ja, ich bin mir sicher, dass es so gewollt war.
 
Mir gings da eher um ihn bei den 19 Jahren. Er hat es geschafft und ist Autor. Soll sein Leben leben, sich ne Frau suchen und nicht auf diesem "Rache"-Tripp rumlauchen.
 
Naja und alles andere ist mehr als es ist. Warum verarbeitet er nicht seine Vergangenheit und schreibt den Roman, verbrennt ihn anschließend, stellt ihn sich ins Regal, verlegt ihn, was auch immer und lebt dann sein Leben.

Nee, er lässt ihn seiner Ex zukommen, mit dem Wissen um den knallharten Inhalt und was dieser ihr sagen soll. Verabredet sich anschließend mit ihr und kreuzt nicht auf. Alles nur um zu zeigen "Hey, ich hab damit abgeschlossen! Und Autor bin ich auch geworden!".

Also für mich geht es schon in die von mir angesprochene Richtung und zeigt auch das er 19 Jahre danach nicht wirklich damit abgeschlossen hat/hatte.

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Zuletzt bearbeitet:
Klar ist Rache irgendwo ein Motiv des Films (ganz besonders zum Ende des fiktiven Part des Buches) aber insgesamt von subtilerer Natur bzw. anders angegangen als in herkömmlichen Rachefilmen, sodass ich nicht von einem "dahergelauchten Rache-Trip" sprechen würde. Im Grunde tat er damit nichts anderes als ihr den Spiegel vorzuhalten, ihr auf metaphorische Art und Weise vor Augen zu führen was sie ihm damals angetan hat. Für mich war das in seiner Summe ein interessanter Gedankengang, der cineastisch hervorragend ausgeführt wurde.

Mit deiner Argumentation lässt sich eigentlich nahezu jeder "Rachefilm" irgendwo anzweifeln und sogar im Keim ersticken. Wieso eigentlich irgendeine Form von Rache ausüben?
 
Ich steh total auf Rachefilme, aber bei den üblichen weiß ich halt gleich auf was ich mich einlasse. Hier wird mir, einfach zu viel draus gemacht. Bei anderen Genrevertretern geht der Typ hin, knallt sie und ihren neuen Stecher ab und gut ist :D

Und vielleicht wollte er sowas innerlich ja irgendwie auch, deswegen die Geschichte in seinem Roman. Ich finde die Idee des Filmes ja auch gut, aber ich verstehe einfach wenn jemand am Ende des Films sich fragt:" Das soll es gewesen sein? Alles nur damit er am Ende sie da sitzen lässt? Ok."

Ich habe mich anschließend etwas über den echten Roman "Tony und Susan", worauf NC basiert, informiert und da ist dann wirklich mehr aus der Geschichte rauszuholen bzw. es steckt mehr dahinter als einfach nur "Rache". Leider konnte der Film bei mir nicht genauso wirken.
 
Ich persönlich hab das gestern nicht als Akt der Rache aufgefasst. Seine letzte Nachricht an sie war doch sinngemäß "Ja, jederzeit, ich komme". Da er nicht kam, hätte für mich auch bedeuten können, dass er mit sich hadert und es nicht geschissen gekriegt hat da hinzugehen. Das er sie da ganz bewusst sitzen gelassen hat, kann sein, kann nicht sein. Keine Ahnung.
 
Auf jeden Fall kann man da schon mehrere Dinge reininterpretieren. Er lässt sie bewusst sitzen, er packt es nicht sie zu sehen, oder er hat sich umgebracht, da seine Romanfigur am Ende ja auch draufgeht.

Wie gesagt, "Rache" war halt was ich aus der Geschichte mitgenommen habe.

Aber ist doch schön wenn der eine was anderes drin sieht, als der andere. Spricht dann ja auch wieder irgendwie für den Film, finde ich.
 
Nö das Ende mag ich, also die letzte Einstellung. Finde so "simple" Sachen ohne großen Twist und Krachbumm echt gut, ähnlich wie bei TLoU. Aber gegen das andere habe ich natürlich auch nichts :D
 
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Passengers
7/10

"Verdammt cooles Leben"

Der Trailer ist sicherlich einer der irreführendster Trailer der Filmgeschichte. Wenn man mit den komplett falschen Erwartungen an den Film herantritt, könnte es womöglich schiefgehen. Ich wusste bereits was mich ungefähr erwarten wird, dennoch hatte ich mit der ersten Hälfte des Films ein paar Probleme. Der Film bekommt mit der Laufzeit dann aber einen neuen Spannungsbogen, der ist zwar absolut nichts Besonderes und hat mit Mystery auch nichts am Hut, weiss aber trotzdem zu gefallen. Ich fands recht interessant und spannend, und optisch macht der Film einfach vieles richtig. Bei diversen Dingen muss man aber auch mal zwei Augen zudrücken. Und komplette Romantikverweigerer sollten tunlichst die Finger vom Film lassen. Wer für sowas aber offen ist, könnte mit dem Film warm werden. Trotzdem muss man sich die Frage stellen, was sich Sony bei dem Trailer nur gedacht hat.
 
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