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Scuzzle goes vegan..

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wo ich das grad mit der Oma sehe. Großmuttern ist überraschenderweise die Verständnisvollste von allen bis jetzt. Die fragt mich auch andauernd wie sie was für mich zubereiten kann. Hat mir extra Kartoffelsuppe ohne Speck und Fleischbrühe gekocht oder irgendwelchen Pilzkram mit Vollkornnudeln. Daumen hoch für Großmuttern.
Genau die Erfahrung habe ich auch gemacht, alle im Bekannten- und Familienkreis ab 65/70 finden es entweder super oder sie interessiert es überhaupt nicht, weil's ja an sich auch kein Ding ist.

Fand ich schon interessant.
 
Naja, was heißt ich mag es radikal? Die Sache beruht nun mal auf einer moralischen Entscheidung, und da gab/gibt es für mich nicht den vegetarischen Mittelweg.

Radikal in meinen Augen da ich vor dir niemanden kannte der so viele Burger auf einmal zu sich genommen hat und das ja recht Regelmäßig. Gegen deinen Weg ist ja auch nichts einzuwenden. Aber auch ich war halt verwundert das eben ausgerechnet jemand der das Fleisch quasi liebte in allen Variationen von heute auf morgen komplett drauf verzichtet.
Verwundert war ich auch wegen dem Satz " ich bin bei meinen Eltern zum Hasenfressen eingeladen"
Ne Woche vorher hättest Du dich drauf gefreut und nun geht es eher um die armen Hasen. :)
So ein Sinneswandel ist halt für viele schwer nachzuvollziehen.
 
Ja wenn man plötzlich mit dieser Aussage konfrontiert wird hat das sicherlich einen Gewissen "whoa" Effekt. Für mich persönlich war ja nur die Umsetzung von heut auf morgen, der Gedanke dahinter ist aber über einige Monate hinweg gereift. Ich hätte die Thematik hier oder sonst wo sicherlich auch viel früher ansprechen können, aber ich mache sowas lieber mit mir selbst aus und falle dann mit der Tür ins Haus.
 
Scuzzle, ich benutz jetzt mal Deinen Thread für folgendes Anliegen. Hatte bereits mal erwähnt das ich mit Steaks, Koteletts, (ja und trotz meinem Usernamen) mit Schnitzel u.s.w. nicht mehr viel anfangen kann. Bin/war so mehr der Hacki-Freund. Durch Gicht und auch durch viele Beiträge bei KT und auch Privat geh ich mehr und mehr auf vegetarisch und siehe da, es gibt vieles was mir besser als Fleisch schmeckt. Dazu muss ich erwähnen das ich schon vor 30 Jahren vieles fleischlos gegessen hatte. Mein Alter hatte in einer Fabrik gearbeitet die mit als erste in Deutschland Soja Alternativen hergestellt hatte. So hatte ich schon vor Eurer Geburt Soja Würstchen, Soja Bolognese, Soja Frikadellen u.s.w. haufenweise verzehrt. Aber mit aus dem Grund mag ich Soja nicht mehr, außerdem hat Copado auch Allergie gegen Soja (wahrscheinlich durch meine Gene :grins: ) und da ich gerne solidarisch bin, kaufe ich auch nur Zeug ohne diesem Zeug.

Aber jetzt zu meinem Konflikt. Firmen wie Herta oder Rügenwalder stellen mittlerweile leckere Alternativen her. Aber wenn ich das esse unterstütze ich doch weiterhin diese Schlachtbetriebe oder wie seht Ihr das? Andererseits wieder denke ich, je mehr diese Alternativen kaufen um so weniger "echtes Fleisch" wird gekauft und dementsprechend um so weniger Schlachtungen werden vollzogen.

Meinung?

P.S. und ne zum Veganer Leben treibt es mich (noch) nicht.
 
Bei mir ist es mittlerweile auch schon eine gute Zeit her, seitdem ich Vegetarier bin.
Für Veganismus bin ich noch nicht ganz "bereit", da ich Milchprodukte einfach zu sehr mag (ja ja, ist kein wirkliches Argument), aber auch bei den Produkten kann man sehr darauf achten, woher es stammt und wie es erzeugt/produziert wurde.

Mittlerweile bin ich auch an einem Punkt, wo mich Fleisch sogar anekelt.
Wo ich vor einigen Wochen noch keine Probleme hatte, z.B. Fleisch zuzubereiten, wenn's nicht für mich war, mag ich das jetzt gar nicht mehr.
Gutes Zeichen.

Ich zieh das mal hier rüber, weils eigentlich nicht in den anderen Thread passt.

Ja, ich mags auch nicht mehr Fleisch zu zubereiten, weil ich den Geruch beim Anbraten nicht mehr ab kann aber das war der Grund weshalb ich eigentlich letztes Jahr im Frühling vollkommen auf vegetarisch umgestellt habe.

Habe mich ja bereits die letzten Jahre über reduziert mit Fleisch ernährt bzw. das Fleisch was ich aß war von lokalen Bauern oder meinem Vater der selbst Jäger ist bzw. Bekannten die gerne fischen. Irgendwann war dann aber der Punkt erreicht, wo ich es gar nicht mehr wollte und ich es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren konnte. Hatte seitdem auch nicht wieder das Bedürfnis Fleisch zu essen, weil es eben ein schleichender Prozess über Jahre hinweg war und kein Sprung ins kalte Wasser.

Ganz Veganer zu werden habe ich aber eigentlich nicht im Sinn. Milchprodukte esse ich aufgrund der leichten Laktoseintoleranz sowieso nur mehr sehr selten und Eier bzw. Produkte wo Eier drin sind stehen jetzt auch nicht allzu oft am Speiseplan. Wenn ich Eier zuhause habe dann sind die vom Bauern in der Nähe, dessen Hühner frei herumlaufen - also wirklich frei, steht auch öfter mal eines von denen in meinem Garten :ulgy:
 
Einen positiven Nebeneffekt hatte es bei mir auch noch und zwar, dass ich wesentlich abwechslungsreicher koche.

Ich hab eh schon immer viel gekocht, aber dann halt das ganze "klassische" Zeug.
Aber wenn man sich neue Produkte kauft, andere Nährstoffquellen und "Ersatzprodukte" benutzt, dann kocht man nochmal anders, bewusster und vielfältiger. Also ich zumindest.
 
Ich koche bei uns. Meine Frau ist Vegetarierin, ich würde mich als Flexitarier bezeichnen. Fand ich es anfangs noch super cool, wie vielfältig man plötzlich kocht, muss ich mir mittlerweile an die eigene Nase fassen. Irgendwie sind wir trotzdem auf gefühlt 10 Standardgerichte runter.... :/
 
Ich koche bei uns. Meine Frau ist Vegetarierin, ich würde mich als Flexitarier bezeichnen. Fand ich es anfangs noch super cool, wie vielfältig man plötzlich kocht, muss ich mir mittlerweile an die eigene Nase fassen. Irgendwie sind wir trotzdem auf gefühlt 10 Standardgerichte runter.... :/
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. :D

Aber ich kenn das, deswegen "zwinge" ich mich oft dazu, ein paar Blogs und Rezepte zu durchforsten und das dann zu kochen oder beim Einkaufen einfach verschiedene Dinge mitnehmen, die ich so nicht auf dem Zettel habe.
 
Habe auch meine 5-10 Gerichte die immer wieder mal auf den Tisch kommen, weil sie mir schmecken und einfach zubereitet sind aber ich traue mir zu behaupten, dass ich jede Woche mindestens einmal ein Gericht ausprobiere welches ich vorher noch nicht kannte.

Meine Lieblingswaffe ist der Wok. Schaue da öfter gerne in den Kühlschrank was an verwertbaren Materialen da ist, dazu ein Blick in den Gewürz- und Öl-Schrank und ab geht die Post. Das Meiste ist dabei aber nicht reproduzierbar, da freestyle gekocht wird :D
 
Scuzzle, ich benutz jetzt mal Deinen Thread für folgendes Anliegen. Hatte bereits mal erwähnt das ich mit Steaks, Koteletts, (ja und trotz meinem Usernamen) mit Schnitzel u.s.w. nicht mehr viel anfangen kann. Bin/war so mehr der Hacki-Freund. Durch Gicht und auch durch viele Beiträge bei KT und auch Privat geh ich mehr und mehr auf vegetarisch und siehe da, es gibt vieles was mir besser als Fleisch schmeckt. Dazu muss ich erwähnen das ich schon vor 30 Jahren vieles fleischlos gegessen hatte. Mein Alter hatte in einer Fabrik gearbeitet die mit als erste in Deutschland Soja Alternativen hergestellt hatte. So hatte ich schon vor Eurer Geburt Soja Würstchen, Soja Bolognese, Soja Frikadellen u.s.w. haufenweise verzehrt. Aber mit aus dem Grund mag ich Soja nicht mehr, außerdem hat Copado auch Allergie gegen Soja (wahrscheinlich durch meine Gene :grins: ) und da ich gerne solidarisch bin, kaufe ich auch nur Zeug ohne diesem Zeug.

Aber jetzt zu meinem Konflikt. Firmen wie Herta oder Rügenwalder stellen mittlerweile leckere Alternativen her. Aber wenn ich das esse unterstütze ich doch weiterhin diese Schlachtbetriebe oder wie seht Ihr das? Andererseits wieder denke ich, je mehr diese Alternativen kaufen um so weniger "echtes Fleisch" wird gekauft und dementsprechend um so weniger Schlachtungen werden vollzogen.

Meinung?

P.S. und ne zum Veganer Leben treibt es mich (noch) nicht.
Probiere auch gerade die Rügenwalder Produkte und muss sagen, dass die schon sehr lecker sind.
Gerade beim Mortadellaersatz oder den Gemüsefrikadellen schmeckt man eigentlich fast keinen unterschied. Schon krass. Gibt es hierzu noch Alternativen? Wo kauft ihr ein?
 
...und überhaupt nicht mehr auf:

mcribgod.jpg


???
 
Probiere auch gerade die Rügenwalder Produkte und muss sagen, dass die schon sehr lecker sind.
Gerade beim Mortadellaersatz oder den Gemüsefrikadellen schmeckt man eigentlich fast keinen unterschied. Schon krass. Gibt es hierzu noch Alternativen? Wo kauft ihr ein?
Rügenwalder ist wirklich gut im Imitieren, keine Frage.
Die Produkte von Valess finde ich ebenfalls recht gut als Imitat.

Ansonsten gibt's natürlich Dinge wie Seitan oder Tofu, da musst du dich aber wirklich durchprobieren, da die Marken und Produkte doch von Ort zu Ort variieren (merke ich bei uns, da hat der eine Bioladen ganz andere Dinge wie der andere Bioladen 500 Meter entfernt).

Allerdings bin ich mehr und mehr dazu übergegangen, Fleisch nicht mehr unbedingt imitieren zu wollen.
Ganz im Gegenteil, diese Produkte eröffnen dir eine ganz neue Vielfalt.
Z.B. Burger: Jeder kennt ihn, jeder mag ihn, klassisch mit Rindfleisch.
Wenn du jetzt einkaufen gehst und mal drauf achtest, wie viele vegetarische Burger es gibt, wirst du erstaunt sein.
Oder nach vegetarischen Burgern im Internet suchst, Dutzende Variationen, wie man das Patty herstellen kann.
Dazu verändern sich dann auch die Beilagen und man rückt ab von Salat/Tomate/Gurke/Ketchup etc.
Und bisher alle, die vegetarische Burger probiert haben, waren begeistert.

Lange Rede, kurzer Sinn.
Wenn du die Produkte als reinen Fleischersatz willst, ist das voll ok, ist halt wie das Nikotinpflaster für den Raucher.
 
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