Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Anhang anzeigen 58796

Airport
7/10

Die Mutter des 70er Jahre Katastrophenfilms. Mit 135 Minuten deutlich zulang, besonders in den ersten 30-45 Minuten ist das ganze doch recht schleppend. Danach zieht die Spannung aber ziemlich an, und dann macht der Film auch richtig viel Spaß. Die durch die Bank guten Darsteller sind natürlich eine Bank.
sagt mir gar nix aber schaut interessant aus. Geb ich mir mal
 
81FNja%2B9-iL._SY445_.jpg


Fand ich damals überhaupt nicht gut, wegen dem extrem vorhersehbaren Ende.
Gestern nochmal gesehen und er hat mir richtig gut gefallen. Wusste aber auch was los ist und musste mich nicht den ganzen Film über ärgern. :D
 
upload_2017-2-11_19-14-59.png


The Shallows


Kurzweiliger und effektiver Hai-Spannungsfilm. Bietet nichts neues im Genre und wirkt zuweilen auch etwas konstruiert bzw. im Finale, wie so häufig, "dezent" übertrieben, aber ich hatte meinen Spaß. Erst mal ist er, in Zeiten von 70-minütigen Serienepisoden und Komödien, welche die zwei Stunden nur noch selten unterschreiten, angenehm kompakt. 86 leicht verdauliche Minuten inkl. Abspann. Das kann man gut weggucken und trägt auch zum Spannungsbogen bei. Handwerklich ist er grundsolide umgesetzt und die wunderschöne Blake vor fast noch schönerer Kulisse macht auch was her. 4K HDR buttert ebenfalls wieder ordentlich Details und vor allem Leuchtkraft dazu. Vibrant.

Blake Lively schultert den Film außerdem mit Bravour. Hätte ich dem Gossip Girl ehrlich gesagt nicht zugetraut. Man nimmt es ihr anstandslos ab.

Nur der Hai wird erneut zur blutdürstenden Killermaschine hochstilisiert. Scheint mir nicht wirklich realistisch, aber zweckdienlich. Ist so halt nervenaufreibender. Hai-Freunde dürfen aber gerne mit den Augen rollen.

Ein auf Hochglanz poliertes B-Movie. Schön anzusehen, kurzweilig und auch weitgehend spannend. Nur eben nicht sonderlich realistisch oder nachhallend. Heimlicher Star ist übrigens die Möwe. :D

6/10 Trunkenbolde
 
Finde ich ja immer wieder interessant, wie du zu belanglosestem Zeug so viel schreiben kannst. :D

Könnte ich nie. Ich schreibe entweder um zu loben, oder zu warnen/zerreissen. Was einfach nur Mittelmass war, bleibt idR einfach unerwähnt.
 
10-Cloverfield-Lane.jpg


Überraschend gutes Kammerspiel im Cloverfield Universum. John Goodman in Hochform als Bunkercreep hatte ich nicht erwartet. Muss aber auch dazu sagen dass ich quasi nichts von dem Film kannte. Keine Trailer oder sonstiges.
Erwarten sollte man keine reinrassige Fortsetzung zu Cloverfield oder gar ne Origin Story, eher ein Spin Off mit Anleihen an den Katastrophenfilm von 2008.

Ich fand ihn von Anfang bis Ende spannend. Das Ende wirkt dann leider etwas gehetzt.

8/10
 
Bin neulich auf nen beeindruckenden Film auf 3sat hängengeblieben. Keine Ahnung wie der hieß. Eine Hauptrolle war mit dem Typen besetzt, der in Natural Born Killers den Killer gespielt hat.
In dem Film kommt ein Soldat aus irgendeinem Krieg zurück und soll seine letzten drei Monate damit verbringen, Angehörigen mitzuteilen, dass ihr Sohn/Mann/Vater gefallen ist, ehe sie es aus den Medien erfahren. Dabei lernen sich die beiden Soldaten kennen und erleben ne Art emotionales Roadmovie.

Angenehm ruhig erzählter Film über ein schwieriges Thema, ohne aber dabei unangenehm zu werden. Und auch toll gespielt von den beiden Hauptdarstellern. Der Film hat mich berührt. Kann ich nur empfehlen. 9/10

edit:

Hab ihn gefunden:

the-messenger-ecard-5_2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Passengers mal nachgeholt. Also bis etwas mehr als die Hälfte war der Film sehr gut find ich. Story war interessant, einige offene Fragen haben sich durch gezogen und die Schauspieler haben auch gepasst. Jennifer Lawrence spielt hier unfassbar stark find ich. Hat mir sehr gefallen. Aber ab der 2. Hälfte, der Stelle wo die 3. Person auftaucht, fällt der Film leider ab. Paar Logikfehler (für mich) schleichen sich ein und dann läuft der Film doch wieder nach Hollywood Schema ab. Ende ist sehr einfallslos und random. Schade da hätte man viel viel mehr raus holen können.
6,5/10

Bad Moms
noch mit der Freundin gegeben. Puh also der war doch arg schlecht. Der Cast war gut, Kunis und vorallem Applegate haben das Ding noch bissl raus geholt. Alles andere, Story, Witze und Plott war schon nix mehr. Selbst meine Dame die solche "Frauenfilme" sonst gerne schaut war schnell gelangweilit. Am Ende hat man die echten Moms der Schauspieler noch gesehen die was zu ihren Kindern erzählt haben. Ok, aber hat den Film auch ncht mehr raus gerissen. Wer auf sowas steht muss sein Hirn ausmachen und darf rein gar nix erwarten dann gehts vllt. Sonst Bogen drum machen.
4/10
 
Everest - Wirkte auf mich eher wie eine Doku mit ziemlich guter Besetzung. Dennoch ist der Star des Films eindeutig der Berg, ein paar der Darsteller wegen regelrecht verheizt. "Doku" deshalb, weil bis zum Finale Spannung eher Mangelware ist. Auch im Finale sind es eher die Bilder, als die Spannung, die einen bei der Stange halten. Hat mir insgesamt aber ziemlich gut gefallen, vor allem in 3D :sabber: 8/10
 
Airport 77 6/10

Der dritte Teil der katastrophenreichen Airport Reihe. Diesmal dreht sich alles um einen lang geplanten Kunstdiebstahl an Board, der allerdings über dem Bermudadreieck ein jähes Ende findet. Anfangs wieder etwas zäh, am Ende aber wiederum ganz spannend. Sicherlich kein Genre-Highlight, kann man sich nach Lust und Laune allerdings durchaus anschauen. Schön allerdings James Stewart in einer seiner letzten Rollen zu sehen. Dazu gesellen sich u.a. Jack Lemmon und Christopher Lee.
 
Habe in der letzten Zeit auch ein paar Filme gesehen. Kleines Roundup:

The Lobster
lobster2-xlarge-large_trans_NvBQzQNjv4BqRp36Ti1MFCYr8PMuS2fHb17hoDUspm84EYl8tHPMRlk.jpg


Irgendwann in mehr oder weniger naher Zukunft: In der Gesellschaft werden ausschliesslich Paare toleriert. Singles werden gejagt und in ein Hotel geschickt, wo sie 45 Tage Zeit haben, eine Partnerin oder einen Partner zu finden. Sind sie erfolgreich, folgt ein Integrationsprozess für ein Leben in der Stadt. Finden Sie kein Gegenstück, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und in den Wald geschickt. Einer dieser neuen "Hotelgäste" ist der kurzsichtige David (Colin Farrell), der sich entschieden hat, ein Hummer zu werden, wenn seine Partnersuche nicht erfolgreich ist.
Extra-Tage können sich die Hotelgäste herausschinden, wenn sie in der Jagd erfolgreich sind. Und zwar in der Jagd auf Singles, die sich noch auf freiem Fuss im Wald herumtreiben. Einige davon, darunter eine kurzsichtige Frau (Rachel Weisz) haben sich zusammengetan. Allerdings herrschen in dieser Gruppe ebenso rigide Gesetze wie in der Stadt: Alles, was irgendwie nach Gemeinsamkeit riecht, ist strengstens untersagt, romantische Kontakte werden hart bestraft. Währenddessen sind Davids Anbandel-Versuche im Hotel nur mässig erfolgreich. Wenn nicht bald was geschieht, kann er sich auf ein Leben als Hummer einstellen...

Der Film klingt komisch und ist verdammt schräg. Die erste Hälfte des Films war irgendwie noch cool: Alles ist so perfide und man ist wirklich gespannt, was sich hinter all dem "versteckt". Die zweite Hälfte ist dann nicht mehr so gut. Es wird hinuntergeleiert und macht nicht mehr viel Spass. Alles in allem ein spezieller Film, den man sich mal geben kann. Zu mehr reicht es dann aber nicht. Obwohl einige Szenen wirklich genial sind, sagte mir einfach viel zu viel nicht zu. Ach ja: Léa Seydoux ist eine Bitch!
6/10


Imperium
Imperium-136409794563202601


Der junge, engagierte FBI-Agent Nate Foster (Daniel Radcliffe) ist rein äusserlich alles andere als ein Paradebeispiel für seinen Beruf. Seine Fähigkeit sich in andere einzufühlen und seine besonderen Charakterzüge machen ihn für seine Vorgesetzte Angela Zamparo (Toni Colette) aber trotzdem zum Wunschkandidaten für den nächsten Fall. Sein Undercover-Auftrag führt den introvertierten Ermittler in die rechtsextreme Szene, wo er gefährlichen Gruppierungen mit terroristischen Absichten das Handwerk legen soll.
Als einen der Anführer der Zelle sieht das FBI den nationalsozialistischen Politiker Dallas Wolf (Tracy Letts), der sich vor allem im Internet und über das Radio für seine Sache stark macht. Fosters Plan ist es, Wolf mithilfe seiner 'neuen Freunde' näherzukommen und mehr über die Terroranschläge herauszufinden. Schnell findet er Zugang und schnell ist er auch in der Höhle des Bösen, doch sein Doppelleben macht dem FBI-Analysten zu schaffen und treibt ihn an die Grenzen seiner Kräfte.

Daniel Radcliffe als Undercover-Agent bei den Neonazis... Klingt interessant. Ist es aber leider nicht. Dies liegt vor allem an den Antagonisten. Diese strahlen etwa so viel Bedrohlichkeit aus wie die drei Punks, welche ein paar Häuser weiter von mir wohnen. Egal was sie auch tun, es wirkt einfach nicht wirklich gefährlich. Schade, denn aus dem Thema hätte man viel mehr machen können.
4/10


La La Land
1-format6001.jpg


Mia (Emma Stone) hat ihre Heimat Boulder City hinter sich gelassen, um in Los Angeles ihren Traum Schauspielerin zu werden zu verfolgen. Sie arbeitet zwar für ein Filmstudio, jedoch als Barista in der Cafeteria auf dem Warner Brothers Studiogelände. Doch mit den unzähligen Vorsprechen, die sie besucht, scheint es nie zu klappen. Auf dem Nachhauseweg einer Hollywoodparty stösst sie auf den Jazzpianisten Sebastian (Ryan Gosling), mit dem sie bereits im Stau eine flüchtige Begegnung hatte und der ihr auch an diesem Abend nicht zum letzten Mal über den Weg gelaufen sein wird.
Sebastian hat einen Gig als Pianist in einem Restaurant. Eigentlich wünscht er sich nichts sehnlicher, als seinen eigenen Club zu eröffnen, doch dazu fehlt im das feste Einkommen. Sein Boss (J.K. Simmons) warnt ihn zwar noch davor, von der Setlist (traditionelle Weihnachtslieder als Hintergrundgeplänkel) abzuweichen, doch der Jazzenthusiast kann es nicht lassen, so richtig in die Tasten zu hauen. Nur wenige Sekunden nach seiner spontanen Improvisation ist er seinen Job los. Nachdem er seine Noten zusammengepackt hat, begegnet er Mia und ihre gemeinsame Geschichte kann beginnen. Zwei desillusionierte Menschen, die kurz davor sind ihre Träume aufzugeben und die Perspektive zu verlieren, finden einander.

Um es vorneweg zu nehmen: Ich fand Whiplash gut, aber nicht wirklich ein Meisterwerk, wie viele hier. Bei La La Land ging ich auch ein wenig enttäuscht aus dem Kino. Nach all dem was man gelesen hat, erwartet ich etwas monumentalisches. Ich Nachhinein, ist es aber nichts desto Trotz ein sehr, sehr schöner Film bei dem man dankbar sein kann, dass sowas noch gedreht wird. Die Geschichte ist nichts neues, aber die Musik (obwohl die nicht gerade eingängig ist), der Flow, die Darsteller und die Kamera machen alles wett. Schön!
9/10
 
Bei Imperium stimm ich dir prinzipiell zu. Der Film hatte ne gute Idee aber an der Umsetzung ist er gescheitert. Die Bedrohlichkeit fehlt und das Ende fand ich eig auch völlig Banane. Aber 4/10 find ich da doch bissl wenig. Sonst war der Film schon ok. Ne 5,5 wäre da drin gewesen.
 
Bei Imperium stimm ich dir prinzipiell zu. Der Film hatte ne gute Idee aber an der Umsetzung ist er gescheitert. Die Bedrohlichkeit fehlt und das Ende fand ich eig auch völlig Banane. Aber 4/10 find ich da doch bissl wenig. Sonst war der Film schon ok. Ne 5,5 wäre da drin gewesen.
Bedrohlichkeit hat gefehlt? Fand ich nicht. Allein die ganze Bilder etc. haben bei mir eine unwohle und beängstigende Atmosphäre erzeugt.
Das ganze Gedankengut allein.
Gut, das Ende ist klischeehaft.
 
Ja finde ich. Das fängt schon an als er eingeschleust wird und die 3 anderen im Diner kennen lernt. Irgendwann trifft er doch diesen großen Nazi der bei der Demo verletzt wird. Die beiden sind dann in der Blockhütte und die 2 vom Anfang kommen hinzu. Der große Nazi sagt sie sollen gehen und sie machen das einfach und werden die wieder gesehen. Einfach so, weg. Lahm. Dann irgendwann verschwindet auch der große Bengel ohne große Erklärung und am Ende sieht es so aus als ob 3 Deppen in der Garage versuchen ne Bombe zu bauen. Wirkte zwar alles ernst, aber so ne richtige Bedrohung wie zb bei Hooligans kam da bei weitem nicht auf.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bedrohlichkeit hat gefehlt? Fand ich nicht. Allein die ganze Bilder etc. haben bei mir eine unwohle und beängstigende Atmosphäre erzeugt.
Das ganze Gedankengut allein.
Gut, das Ende ist klischeehaft.
Doch das Gedankengut ist schon krass. Vor allem wenn die Kinder vom einten Typ mit solchen Aussagen kommen. Aber alles in allem hatte ich am Ende eher das Gefühl, dass ein paar Teenies etwas basteln wollten. Spannung kommt leider nie auf.
 
Zurück
Oben