Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich bin auch kein Beamter, und ich arbeite nicht mal entfernt im Gefängnis :ugly: Aber troztdem musste ich ein Gelöbnis ablegen. So richtig mit Hand aufs Buch legen und Nachsprechen :lol: Davor bekamen wir ne Niederschrift über die Wichtigsten Dinge, die nun zu unterlassen sind:

§1 133 Abs 3 - Verwahrungsausbruch
..... - Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

etc pp :ugly:

Der Hintergrund ist doch ganz einleuchtend. Eine strafrechtliche Ausbildung hast du nicht erfahren. Damit du weißt welche Vorschriften für deine Dienstausübung insbesondere von Bedeutung sind, bekommst du den ganzen Papierstapel.

Danke dir, aber ich verstehe echt nicht wieso das Ansehen der Polizei dadurch geschadet werden könnte :D

Der Beamte handelt ja kraft Natur der Sache immer doppelt. Er ist zum einen Teil der Exekutive (also handelnder Arm des Staates) und zum Anderen ein Mensch. Wenn der Beamte dem Bürger in hoheitlicher Form gegenüber tritt, dann soll er vollkommen neutral sein. Das darfst du als Bürger ja auch verständlicherweise erwarten. Die jeweilige Situation soll ja objektiv beurteilt werden und nicht subjektiv determiniert sein. Schließlich musst du dir den Beamten in der Subordinationssituation als fleischgewordenen Gesetzestext vorstellen. Es gibt dann natürlich auch Verhaltensweisen aus dem privaten Bereich die ausstrahlen in das Dienstverhältnis. Wenn es um die Anordnung einer Blutentnahme geht und der Richter nicht erreichbar ist oder andere Gründe vorliegen weshalb die Polizei (§ 152 GVG) einschreitet, meinetwegen weil sie den Richtervorbehalt ignorieren, dann mutet das schon sehr komisch an wenn dir als Bürger eine Nase gegenüber steht die ihren Johannes ne Woche vorher im Internet präsentiert hat; dann ist aus dem Staat ein fleischgewordener Gesetzestext mit Penis geworden.
Mag sein das es für dich keinen Unterschied macht. Ich persönlich hätte jedoch Probleme damit wenn so ein Heiopei vor mir steht und Befugnisse der Eingriffsverwaltung durchsetzen will, während ich weiß dass er elementarste Grundsätze seiner Stellung nicht versteht.

Fun Fact: Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es keine Beamtenverhältnisse mit sichtbaren Tattoowierungen. Grund: "Der Staat ist nicht tattoowiert."
 
Der Hintergrund ist doch ganz einleuchtend. Eine strafrechtliche Ausbildung hast du nicht erfahren. Damit du weißt welche Vorschriften für deine Dienstausübung insbesondere von Bedeutung sind, bekommst du den ganzen Papierstapel.



Der Beamte handelt ja kraft Natur der Sache immer doppelt. Er ist zum einen Teil der Exekutive (also handelnder Arm des Staates) und zum Anderen ein Mensch. Wenn der Beamte dem Bürger in hoheitlicher Form gegenüber tritt, dann soll er vollkommen neutral sein. Das darfst du als Bürger ja auch verständlicherweise erwarten. Die jeweilige Situation soll ja objektiv beurteilt werden und nicht subjektiv determiniert sein. Schließlich musst du dir den Beamten in der Subordinationssituation als fleischgewordenen Gesetzestext vorstellen. Es gibt dann natürlich auch Verhaltensweisen aus dem privaten Bereich die ausstrahlen in das Dienstverhältnis. Wenn es um die Anordnung einer Blutentnahme geht und der Richter nicht erreichbar ist oder andere Gründe vorliegen weshalb die Polizei (§ 152 GVG) einschreitet, meinetwegen weil sie den Richtervorbehalt ignorieren, dann mutet das schon sehr komisch an wenn dir als Bürger eine Nase gegenüber steht die ihren Johannes ne Woche vorher im Internet präsentiert hat; dann ist aus dem Staat ein fleischgewordener Gesetzestext mit Penis geworden.
Mag sein das es für dich keinen Unterschied macht. Ich persönlich hätte jedoch Probleme damit wenn so ein Heiopei vor mir steht und Befugnisse der Eingriffsverwaltung durchsetzen will, während ich weiß dass er elementarste Grundsätze seiner Stellung nicht versteht.

Fun Fact: Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es keine Beamtenverhältnisse mit sichtbaren Tattoowierungen. Grund: "Der Staat ist nicht tattoowiert."


Und am Ende bleibt: Ein Polizist muss sich zurückhalten weil die Gesellschaft nicht damit umgehen kann und es abwertet.
 
Eigentlich hat er genau richtig geantwortet.

Warum sollte der Polizist erpressbar sein?
Um jemanden seine Autorität abzusprechen oder zu Erpressen braucht man erst mal ein Argument.

Welches Argument wäre das in diesem Fall?

Versteht ihr das echt nicht? Was er getan hat ist nicht erlaubt für einen Beamten (übrigens für die meisten Jobs nicht, Spiegel schreibt eine Erzieherin wurde auch wegen Pornos gekündigt.). Er hat das nicht gemeldet, auch nicht den Job genehmigen lassen (was Polizisten bei jedem Nebenjob tun müssen). Er ist also erpressbar, weil das was er gemacht hat Disziplinarmaßnahmen nach sich zieht die bis zu seiner Kündigung führen können. Also genau das was jetzt passiert. Hätten seine Kollegen das nicht gemeldet und irgendjemand das Video gesehen, dann hätte er ihn damit erpressen können. Eben nach dem Schema "Entweder du lässt mich in Ruhe, oder ich melde das und du verlierst deinen Job."

Und der Punkt mit dem Respekt ist doch auch ganz klar. Es ist doch was völlig anderes, ob jemand bei Karneval mitmacht (einer Sozial anerkannten Beschäftigung der hier, auch wenn ich Fasching absolut nicht leiden kann, in Bayern jeder Bürgermeister nachgeht) oder einen Gruppenporno dreht. Wenn es um was wichtiges geht, und das geht es in dem Fall von dem Polizisten, dann möchte ich nicht von so einem Typen betreut werden. Stell dir mal vor eine Frau geht zur Polizei und meldet eine Vergewaltigung etc und wird vom Paul vom Pimmel Bingo befragt. Das ist doch total absurd.
 
Versteht ihr das echt nicht? Was er getan hat ist nicht erlaubt für einen Beamten

Warum ist es nicht erlaubt?


Es ist doch was völlig anderes, ob jemand bei Karneval mitmacht (einer Sozial anerkannten Beschäftigung der hier, auch wenn ich Fasching absolut nicht leiden kann, in Bayern jeder Bürgermeister nachgeht) oder einen Gruppenporno dreht.

Warum ist das was anderes?

Wenn es um was wichtiges geht, und das geht es in dem Fall von dem Polizisten, dann möchte ich nicht von so einem Typen betreut werden. Stell dir mal vor eine Frau geht zur Polizei und meldet eine Vergewaltigung etc und wird vom Paul vom Pimmel Bingo befragt. Das ist doch total absurd.

Warum ist das absurd?
 
Okay dir gehts also echt nur darum zu trollen. Ciao.

Wie kommst du dazu es als Trollerei abzutun?


Frage 1: Warum ist es nicht erlaubt?

Weil die Gesellschaft nicht damit umgehen kann einen Menschen der Sex hat ernst zu nehmen?

Frage 2: Warum ist es was anderes?

Ja warum? Beide Tätigkeiten schaden niemandem. Warum ist es also etwas komplett anderes? Weil die Gesellschaft nicht damit umgehen kann einen Menschen der Sex hat ernst zu nehmen?


Frage 3:

Warum ist es absurd?

Weil man einen Menschen ernst nehmen soll der Sex hat?


Anstatt gleich mit der Troll Keule zu kommen könntest du dich ja mal mit dem Ansatz, dem Gedanken deines Gegenübers auseinandersetzen und darauf argumentativ eingehen. Dann wird da auch ne Diskussion draus und kein "ich hab Recht, und du trollst nur"
 
Mal abgesehen davon, dass ich es einfach extrem unprofessionell von einem Polizisten finde, ist doch Slurms Erklärung eigentlich sehr gut nachvollziehbar.

Siehst du wirklich keinen Unterschied zwischen Sex und einem Porno?
 
Mal abgesehen davon, dass ich es einfach extrem unprofessionell von einem Polizisten finde, ist doch Slurms Erklärung eigentlich sehr gut nachvollziehbar.

Siehst du wirklich keinen Unterschied zwischen Sex und einem Porno?

Nein, ich sehe da keinen Unterschied. Einen Porno würde ich schlicht unter "Exhibitionistische Neigung" verbuchen.

Der eine geht dem nach indem er mit seinem PartnerIN in die Sauna geht und sich präsentiert, und der andere lässt sich dabei filmen.
Und weiter?

Was darf ein Polizist noch nicht? Schwul sein, weil ihn dann Homophobe nicht mehr ernst nehmen können?
 
Wie kommst du dazu es als Trollerei abzutun?

Anstatt gleich mit der Troll Keule zu kommen könntest du dich ja mal mit dem Ansatz, dem Gedanken deines Gegenübers auseinandersetzen und darauf argumentativ eingehen. Dann wird da auch ne Diskussion draus und kein "ich hab Recht, und du trollst nur"

Alle Fragen die du stellst, habe ich bereits in meinem letzten Post beantwortet. Deshalb ist das trollerei. Du gehst 0 auf meinen Inhalt ein und fragst einfach immer nur das Gleiche. Wenn ich es dir beantworte, fragst du es wieder. Warum ist es nicht erlaubt? Weil die Gesetzte halt so sind, ich habe sie nicht geschrieben.

Es ist übrigens egal ob er in seiner Freizeit bei McDonalds arbeitet oder einen Porno dreht. Wenn er den Nebenjob nicht genehmigen lässt, kann das zum Ausschluss aus dem Beamtenverhältnis führen.
 
Und am Ende bleibt: Ein Polizist muss sich zurückhalten weil die Gesellschaft nicht damit umgehen kann und es abwertet.

Das hat weder mit den Vorlieben oder kognitiven Fähigkeiten der Gesellschaft zu tun. Es ist eine Frage der Professionalität und letztendlich auch der Glaubwürdigkeit des Staates. Es gibt für Staatsdiener im Beamten / Soldaten / Richter verhältnis Spielregeln. Diese sollen Neutralität, Professionalität und eben Glaubwürdigkeit in diesem Rechtsstaat schützen und stellen Kehrseite des Anspruchs dar, den der Staat an seine Bürger stellt.

Der Staat erwartet von dir als Bürger sich an die (vom Staat) vorgegebenen Spielregeln zu halten. Du darfst nicht stehlen, nicht töten, nicht zu schnell fahren. Es ist aber nicht mehr zu erklären, wenn der Staat von dir einfordert dich an die Regeln zu halten, während er selbst eben jene Vorgaben für sich selbst nicht einhält. Warum solltest du die Geldbuße für die Geschwindigkeitsübertretung zahlen müssen (oder besser: warum sollte der Staat berechtigt sein, die Buße mit Zwangsmitteln durchzusetzen), wenn derselbe Staat im Innenverhältnis die Regeln negiert?
Der Staat fordert für die Vollzugspolizei zu Recht professionelles auftreten und ein Grundmaß an geistiger Reife und Verantwortungsbewusstsein. Immerhin stattet er den Protagonisten mit Waffen und Befugnissen aus. Du sollst als Bürger zurecht darauf vertrauen dürfen, dass der Mann da einen kühlen Kopf bewahrt und den Schlagstock erstmal stecken lässt, wenn du nicht sofort springst sondern erstmal fragst "was ist denn überhaupt los?". Das beschriebene Verhalten lässt schon den Schluss zu, dass es daran mangeln könnte. Bei einem Berufswaffenträger reicht der Verdacht m. E. schon aus, an der nötigen Reife zu zweifeln. Er stand ja nicht unter Druck (haha vllt. ja schon i. a. S.) sondern hat sich autonom zur Bunga Bunga Party entschlossen. Wenn dann so einer mit dieser unprofessionellen Einstellung im Dienst mal austickt schreien auch wieder alle auf.

Es wurde ja auch schon ausgiebig beschrieben, dass jeder vor Aushändigung der Urkunde auf alle Pflichten der Stellung hingewiesen wird. Diese Pflichten sind letztendlich eine angemessene Kehrseite der Privilegien (wurde auch schon ausgeführt).
 
Alle Fragen die du stellst, habe ich bereits in meinem letzten Post beantwortet. Deshalb ist das trollerei. Du gehst 0 auf meinen Inhalt ein und fragst einfach immer nur das Gleiche. Wenn ich es dir beantworte, fragst du es wieder. Warum ist es nicht erlaubt? Weil die Gesetzte halt so sind, ich habe sie nicht geschrieben.

Ja eben. Es sind Gesetzte. Vom Menschen gemacht. Das ist der Punkt auf den ich hinaus will.

Wir formen eine Gesellschaft aufgrund von Gesetzen die von Menschen mit persönlichen Überzeugungen und Interessen gemacht wurden.

Es gab Zeiten, die sind noch gar nicht so lange her, da wurde in Deutschland diskutiert ob Videospiele/ Killerspiele verboten werden sollen.
Das wäre dann ein gesetzt gewesen. Wärs automatisch deswegen zu akzeptieren und gut zu finden?
 
Zurück
Oben