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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Kann den Hate nicht wirklich verstehen :D Gestern gesehen und für solide "Hirn-aus-Action" befunden. Harley ist ein traum, Will macht eine gute Figur, der Pyromann ist nice und der Rest ist zweckdienlich. Habe nichts erwartet und 2 Stunden tolle Unterhaltung bekommen.

Lediglich die Ausrichtung des Jokers konnte mich nicht überzeugen, was aber zu verschmerzen ist, da diese eh keine Screentime hat. :lol:

8/10 :popcorn:

Angry Joe hat dem 8/10 gegeben also wird der mir gefallen, da bin ich mir sicher. :D
 
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Venus im Pelz (2013)

Vor einigen Jahren habe ich Leopold von Sacher-Masochs Werk "Venus im Pelz" gelesen, von daher wusste ich ziemlich gut, was auf mich zukommen wird.

Thomas ist Regisseur möchte ebenjenes auf die Bühne bringen, nur in etwas abgewandelter Form.
Keine der Schauspielerinnen hat ihn überzeugen können, die Rolle der Wanda zu besetzen. Doch eine letzte Schauspielerin kommt ganz zum Schluss noch ins Theater und möchte vorspielen, Wanda (ja, gleichnamig).
Thomas grämt sich, doch gibt er ihr eine Chance und der Film beginnt langsam, seine Schichten zu entfalten.

Ich gebe hier nur einen relativ groben Überblick und möchte nicht zu tief in die Handlung einsteigen.
Severin (der männliche Protagonist) verspürt nach einem Ereignis die Lust, von einer Frau unterworfen und erniedrigt zu werden und es tritt Wanda (die Protagonistin) auf den Plan, die ihm diesen Wunsch erfüllt.
Doch auf einmal verschwimmen Kunst und Realität.
Wie viel von Thomas steckt in Severin, wie viel von Wanda in Wanda und umgekehrt?
Es werden Rollen getauscht, sekündlich wechseln die Ebenen zwischen Wirklichkeit und Inszenierung, Frau und Mann, Unterwerfung und Oberhand.
Doch wie sind sie in diese Rollen gekommen, vorgefertigt durch das Drehbuch, gefühlvolles lenken oder eine harte Hand? Und wer führt eigentlich wen?

Der Aufbau ist im Gegensatz zur Komplexität des Themas wunderbar schlicht: Zwei Schauspieler (die beide großartig spielen, besonders Seigner hat mir imponiert) und ein Theater. Das war's. Wie im Buch.
Die Musik ist wenig, dafür pointiert eingesetzt und passend.
Die Bildsprache konnte mich ebenfalls überzeugen, ich hatte zu jeder Zeit dieses Theater-Flair und fühlte mich als einzelner und stiller Beobachter der Szenerie.

Unglaublich vielschichtiger Film, der von Metaphern und Anlehnungen nur so strotzt, da braucht es mit Sicherheit einige Male, um den ganzen Inhalt und das Gehalt des Films aufnehmen und verarbeiten zu können.
Polanski hat (mal wieder) einen tollen Film abgeliefert, wenn man sich auf diese Art von Film einlassen kann, wird man definitiv nicht enttäuscht.

9/10
 
Davon abgesehen das ich die 2 Filme, die ich von ihm gesehen habe, nicht allzu toll finde (ist wohl einfach nicht mein Geschmack), schwingt bei mir immer der miese Gedanke mit, das man gerade das Machwerk eines Vergewaltigers anschaut....
 
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Venus im Pelz (2013)

Vor einigen Jahren habe ich Leopold von Sacher-Masochs Werk "Venus im Pelz" gelesen, von daher wusste ich ziemlich gut, was auf mich zukommen wird.

Thomas ist Regisseur möchte ebenjenes auf die Bühne bringen, nur in etwas abgewandelter Form.
Keine der Schauspielerinnen hat ihn überzeugen können, die Rolle der Wanda zu besetzen. Doch eine letzte Schauspielerin kommt ganz zum Schluss noch ins Theater und möchte vorspielen, Wanda (ja, gleichnamig).
Thomas grämt sich, doch gibt er ihr eine Chance und der Film beginnt langsam, seine Schichten zu entfalten.

Ich gebe hier nur einen relativ groben Überblick und möchte nicht zu tief in die Handlung einsteigen.
Severin (der männliche Protagonist) verspürt nach einem Ereignis die Lust, von einer Frau unterworfen und erniedrigt zu werden und es tritt Wanda (die Protagonistin) auf den Plan, die ihm diesen Wunsch erfüllt.
Doch auf einmal verschwimmen Kunst und Realität.
Wie viel von Thomas steckt in Severin, wie viel von Wanda in Wanda und umgekehrt?
Es werden Rollen getauscht, sekündlich wechseln die Ebenen zwischen Wirklichkeit und Inszenierung, Frau und Mann, Unterwerfung und Oberhand.
Doch wie sind sie in diese Rollen gekommen, vorgefertigt durch das Drehbuch, gefühlvolles lenken oder eine harte Hand? Und wer führt eigentlich wen?

Der Aufbau ist im Gegensatz zur Komplexität des Themas wunderbar schlicht: Zwei Schauspieler (die beide großartig spielen, besonders Seigner hat mir imponiert) und ein Theater. Das war's. Wie im Buch.
Die Musik ist wenig, dafür pointiert eingesetzt und passend.
Die Bildsprache konnte mich ebenfalls überzeugen, ich hatte zu jeder Zeit dieses Theater-Flair und fühlte mich als einzelner und stiller Beobachter der Szenerie.

Unglaublich vielschichtiger Film, der von Metaphern und Anlehnungen nur so strotzt, da braucht es mit Sicherheit einige Male, um den ganzen Inhalt und das Gehalt des Films aufnehmen und verarbeiten zu können.
Polanski hat (mal wieder) einen tollen Film abgeliefert, wenn man sich auf diese Art von Film einlassen kann, wird man definitiv nicht enttäuscht.

9/10

@Urgs
Hast du meine br eigentlich noch? Falls ja, mal angesehen? :)
 
Whiplash fand ich jetzt auch nicht so der Überhammer, wie es viele hier propagieren. Trotzdem ist es ein guter Film mit genialen Schauspielern. 5/10 ist aber schon krass wenig.

Vor allem auch, wenn man Remeber Me 8/10 vergibt...

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Remember Me

Man hört ja viel gemischtes über diesen Film. Hier im Forum hab ich einige sehr positive Stimmen vernommen, in meinem Freundeskreis haben sich zwei Leute ihn mit als schlechtesten Film jemals bezeichnet, die Kritiken bewegen sich zwischen vernichtend (Schnittwert bei Rotten 27%/Metacritic 40/100) und ganz ok (imdb 7.2/10).
Von daher schon sehr gespannt gewesen, da ich auch Robert Pattinson noch nie hab schauspielern sehen (abgesehen von seinem Auftritt in Harry Potter).
Und gleich vorneweg, Pattinson ist für mich DIE Überraschung, seine Leistung hat mir richtig gut gefallen, sein lässiger Ich-geb-einen-shit-auf-gar-nichts Stil gemixt mit völliger Lethargie und emotionalen Ausbrüchen fand ich wirklich überzeugend. Und eine angenehme Stimme und Intonation hat er auch, ist mir persönlich recht wichtig.
Den restlichen Cast fand ich ebenfalls passend ausgewählt.
Die Story verknüpft gleich nach wenigen Minuten zwei kurze Handlungsstränge und lässt zwei Menschen sich durch leicht kuriose Umstände treffen und verlieben. So romantisch und doch so ausgelutscht.
Dafür ist der allgemeine Tenor im Film doch sehr düster und bedrückend, mag es mal kleine humoristische oder romantische Einlagen geben, ist er dennoch geprägt von Gewalt, Verlust, Enttäuschung, Demütigung und Hass.
Ich möchte hier nicht spoilern, aber das Ende hat es nochmal in sich und da scheiden sich auch die Geister.
Ich fand es gut gemacht.
Auch, dass genau in dem traurigsten und tragischsten Moment des Films, die Story fast am "fröhlichsten" rüberkommt, Menschen Mut fassen und sich ins Positive verändern (können).

Alles in allem gehöre ich klar der Pro-Fraktion an und vergebe verdiente 8/10 Punkten.

;)
Ist ja eigentlich egal. Sind nur Filme.
 
Ghostbusters (2016)

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Völlig unabhängig von den ganzen endlosen, nervigen Diskussionen rund um den Film, ohne jegliche Vergleiche mit dem 80er Original zu ziehen... Paul Feigs Geisterjägerinnen Version ist leider einfach kein guter Film. Weder besonders witzig noch auch nur ansatzweise spannend, habe ich die 116 Minuten als größtenteils langatmig, gelegentlich nervig und vor allem sehr sehr belanglos empfunden.
Das kann dann auch nicht der größtenteils sympathische Cast retten.

4/10
 
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Am Wochenende Der Nachtmahr gesehen. Für's deutsche Kino auf jeden Fall mal wieder 'ne Bereicherung und Zeichen, dass Genre-Film auch hierzulande geht, wenn auch in weitaus kleinerem Rahmen und mit geringsten Mitteln. Und natürlich ist die Bildschprache, die Inszenierung und der allgemeine Look stark von Noe und Refn beeinflusst, aber besser gut geklaut als nix, bzw. wieder nur die nächste alberne Scheiß-Komödie oder ein verbrauchtes Drama. Leider ist es bei all der mutigen Optik am Ende aber auch nur ein düsterer Jugendfilm ab 12 im Arthouse-Parka und keine Orgie der Marke "Enter the Void" oder "Only God Forgives". Für meinen Geschmack in Kontrast mit seiner mutigen Optik schon fast zu harmlos, aber ich glaube für derartige Tiefschläge und Mindfucks brauchen wir hierzulande noch mal 10 Jahre und Budgets über 100.000 Euro. Aber auch wieder amüsant wie der deutsche Feuilleton bei solchen Projekten anscheinend wieder jegliche Messlatte ignoriert und die internationale Augenhöhe ausruft. Außerdem, "junges deutsches Kino" wenn der Regisseur mittlerweile auf die 50 zusteuert, diese Ettiketierung scheint mir doch recht diffus in seinen Richtlinien.
 
The Purge

und den Anfang von The Purge 2

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Worum gehts?

Die US und A hat ihre niedrigste Arbeitslosenzahl ever, den Menschen gehts gut und die Kriminalität ist niedrig.
Damit das auch so bleibt wird einmal jährlich eine Purge/ Säuberung durchgeführt.
Der Gedanke dahinter, "Einmal im Jahr einen Gewaltexsess, da können sich die Leute dann austoben"

Ich finde diesen Grundgedanken ziemlich interessant. Was würde eine solche Veranstaltung in der Gesellschaft auslösen?
Wie würde die Gesellschaft dadurch verändert werden? Welche Prozesse in Gang gesetzt?

Man könnte aus diesem Grundgedanken eine richtig interessante Sozialskizze zeichnen.

Der Film belässt es aber dabei sich auf einem Einzelschicksal zu fokussieren, welches dann auch noch langweilig ist.
Langeweile ist generell das größte Problem des Films. Am Anfang, in der Mitte, zum Höhepunkt des Films und am Ende.
Der Film schafft es zu keinem Zeitpunkt Dynamik zu entwickeln. Er zieht sich wie Honig. Während ich den Film sah fühlte ich mich wie eine Fliege die in den Honigtopf gefallen ist und nun von Zähflüssiger Langeweile umhüllt und zu Boden gezogen wird.

Den zweiten teil hab ich dann nach ner halben Stunde ausgemacht. Teil zwei legt im wesentlichen ne Schippe Gewalt oben drauf und vermischt es mit seiner ohnehin schon vorhandenen Langweile. Man bekommt als Ergebnis: langweilige Gewalt.
 
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