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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn du eine Rolle gespielt hättest, dann hätte sie das Ganze bei dem Gedanken an dich sofort abgebrochen.

Ich weiss nicht, ob es die richtige Entscheidung war. Für mich ist sie es. Jeder macht Fehler im Leben. Ein solcher Fehltritt mag ein harter sein, dass ist mir bewusst. Deswegen aber den wichtigsten Menschen in meinem Leben abschiessen? Das kann und ich will nicht. Wir haben lange geredet und sind auch darüber einig geworden, dass sobald etwas nicht stimmt, das gleich zur Sprache gebracht wird. Nicht hineinfressen, wie bis anhin. Ich war auch nicht besser. Wenn es mal Probleme gab zwischen uns, die sie ausgelöst hatte, kam von mir jedes Mal ein: "Nein, es ist alles in Ordnung", über die Lippen. Von ihr aber auch. Wir haben alles totgeschwiegen. Ich im Glaube, dass Gefühle stärker sind und alles wieder besser wird. Ich habe die Beziehung komplett aus den Augen verloren. Etwas, dass ich mir zu Beginn und auch ihr geschworen habe, es wird nie passieren. Und es ist passiert. Daher sehe ich den Seitensprung als extreme Art eines Warnschusses und hoffe, dass wir nun wieder auf dem selben Kahn schippern.

Ich liebe diese Frau und will sie auch nicht hergeben, solange Hoffnung besteht, eine gemeinsame Zukunft zu haben. Es liegt nun an ihr, es auch zu beweisen. Sie kontrollieren möchte ich zum Beispiel nicht, auch wenn sie es mir angeboten hatte. Das würde einem Heilungsprozess nur hinderlich sein, wie auch extreme Eifersucht. Es ist hart, aber machbar. Ob es sich gelohnt hat, zeigt sich ja erst noch.
 
Ich finde genau die fehlt ihm komplett.
Wenn die Beziehung auseinander gegangen wäre, dann wären seine gedanken wohl angebracht aber doch nicht wenn sie fremd geht....
Also hätte er nur "Selbstachtung", wenn er sich getrennt hätte? Jetzt wütend auf sie wäre?
Das kann doch jeder, nichts einfacher als das.

Selbstachtung bedeutet aber eben auch, seine eigenen Fehler zu erkennen und zu beheben (wenn er es so schreibt, dann wird das schon so sein).
Dass ein Seitensprung sofort zum Bruch führen sollte, ist sowieso unnötig. Man muss doch erkennen, was dazu geführt hat, wer "schuld" hatte, ob man daran arbeiten kann, ob man sich immer noch liebt und zusammen bleiben will.

Und wenn @R4NK 01 und seine Freundin das so gut hinbekommen, dann ist das doch klasse.
Rückgängig machen kann man das sowieso nicht.
 
Also hätte er nur "Selbstachtung", wenn er sich getrennt hätte? Jetzt wütend auf sie wäre?
Das kann doch jeder, nichts einfacher als das.

Selbstachtung bedeutet aber eben auch, seine eigenen Fehler zu erkennen und zu beheben (wenn er es so schreibt, dann wird das schon so sein).
Dass ein Seitensprung sofort zum Bruch führen sollte, ist sowieso unnötig. Man muss doch erkennen, was dazu geführt hat, wer "schuld" hatte, ob man daran arbeiten kann, ob man sich immer noch liebt und zusammen bleiben will.

Und wenn @R4NK 01 und seine Freundin das so gut hinbekommen, dann ist das doch klasse.
Rückgängig machen kann man das sowieso nicht.

Wer soll denn schon an nem seitensprung schuld haben?
Ein Beziehungsende ist was anderes aber beim Seitensprung gibts genau einen der schuld hat.
Und wenn sie dabei noch netterweise an ihn denkt, ohne aufzuhören, dann ist natürlich alles supi :ugly:
Alter Schwede, wenn sie das so zu mir gesagt hätte, ich hätte mich rumgedreht, wäre gegangen und ward nie wieder gesehen ....
 
Also ich finde, @R4NK 01 hat ziemlich viel Selbstachtung.

Probleme erkennen können und verzeihen können und z.T. über seiner eigenen Sichtweise zu stehen ist ziemlich groß. :dhoch:
Absolut.
Mit den Ausführungen und der nüchternen Betrachtung auch meine Hochachtung.
Da gehört wirklich viel Größe dazu, das so zu sehen und so um den Menschen zu kämpfen und die Vergangenheit konsequent hinter sich zu lassen.

Wie gesagt: ich weiß nicht, ob ich das könnte.
 
Alter Schwede, wenn sie das so zu mir gesagt hätte, ich hätte mich rumgedreht, wäre gegangen und ward nie wieder gesehen ....

Es soll aber auch Paare geben die sich gegenseitig echt was bedeuten. So mit Gefühlen und so. Da kann das dann schon mal schwer werden. Vor allem wenn beide reflektiert genug sind um das ganze aus einer Meta Position heraus beurteilen zu können.

Gefühle + Selbstreflektion = eher nicht umdrehen und gehen.
 
Es soll aber auch Paare geben die sich gegenseitig echt was bedeuten. So mit Gefühlen und so. Da kann das dann schon mal schwer werden. Vor allem wenn beide reflektiert genug sind um das ganze aus einer Meta Position heraus beurteilen zu können.

Gefühle + Selbstreflektion = eher nicht umdrehen und gehen.

Klar und wenn man wirklich Gefühle für jmd hat, hat man a) keinen Sex mit anderen wenn man weiß das es ihn extrem verletzt und b) als Spitze, macht man dann nicht weiter wenn man beim fremdficken gerade an denjenigen denkt. Denn genau in dem Moment hätte sie merken müssen was sie tut und wenn er ihr was bedeuten würde, wäre der Sex nicht normal zu Ende gegangen, abgesehen davon das er nie hätte beginnen dürfen.

Wenn sie reinen Sex will, dann muss sie halt mit ihm reden obs ne offene Beziehung wird aber so.... und dazu hat sie jetzt nen Freifahrtschein.
 
Ich drück's mal ganz simpel aus: Fehler passieren.

Wie man dann damit umgeht (von beiden Seiten) und welche Schlüsse man daraus zieht, das ist entscheidend.
 
Klar und wenn man wirklich Gefühle für jmd hat, hat man a) keinen Sex mit anderen wenn man weiß das es ihn extrem verletzt und b) als Spitze, macht man dann nicht weiter wenn man beim fremdficken gerade an denjenigen denkt. Denn genau in dem Moment hätte sie merken müssen was sie tut und wenn er ihr was bedeuten würde, wäre der Sex nicht normal zu Ende gegangen, abgesehen davon das er nie hätte beginnen dürfen.

Wenn sie reinen Sex will, dann muss sie halt mit ihm reden obs ne offene Beziehung wird aber so.... und dazu hat sie jetzt nen Freifahrtschein.

Gerri jetzt mal ganz im Ernst, hattest du schon mal den Gedanken dass andere Menschen evtl ein anderes Weltbild, eine andere Philosophie haben?
Ob im Politikthread oder hier, du vertrittst deine Meinung immer als sei deine Meinung die einzig richtige. Quasi das Gesellschaftliche "Normal".
 
Ein Beziehungsende ist was anderes aber beim Seitensprung gibts genau einen der schuld hat.
Nein, das ist zu kurz gedacht.
Klar, im Endeffekt vögelt einer fremd, nicht der andere.

Aber der andere kann insofern (mit)schuld sein, dass er sich emotional dem Fremdgeher entfernt hat, sich ZU viel Routine und Distanz in die Beziehung geschlichen hat. Und dann reicht eben manchmal ein verwundbarer Moment aus.
Und diesen Moment hätte es nicht gegeben, wenn beide Partner in der Beziehung darauf geachtet hätten, dass man sich nicht entfernt. Probleme ansprechen, sich nicht abkapseln etc.

Ich weiß nicht, wie lange er mit seiner Frau/Freundin zusammen ist, aber wenn das mal einige Jährchen sind und man sich eine gemeinsame Existenz und ein gemeinsames Leben aufgebaut hat, dann ist das imo nur gut, wenn man nicht gleich alles wegwirft, sondern schaut, woran es gelegen hat und wie man gegensteuern kann.

Wie gesagt: Sein Verhalten zeugt für mich von Größe, einer erwachsenen Sicht auf Beziehungen und Liebe und nicht von fehlender Selbstachtung oder ähnlichen Macho-Phrasen.
 
@Walter

Fehler sind imo spontane Dinge die aus Nichtwissen/Fehlwissen/etc resultieren.
Dazu gehört vllt spontanes Gefummel an Fasching, nen Kuss in der Disco, aber nicht ne Affäre, das war gewollt.
 
Fehler sind imo spontane Dinge die aus Nichtwissen/Fehlwissen/etc resultieren.
Dazu gehört vllt spontanes Gefummel an Fasching, nen Kuss in der Disco, aber nicht ne Affäre, das war gewollt.
Das war ein einmaliger Fremdfick, keine Affäre...

Und jetzt musst du bitte erklären, wie spontanes Gefummel aus Nicht-/Fehlwissen resultieren kann, der nächste Schritt aber nicht :ulgy:
 
Nein, das ist zu kurz gedacht.
Klar, im Endeffekt vögelt einer fremd, nicht der andere.

Aber der andere kann insofern (mit)schuld sein, dass er sich emotional dem Fremdgeher entfernt hat, sich ZU viel Routine und Distanz in die Beziehung geschlichen hat. Und dann reicht eben manchmal ein verwundbarer Moment aus.
Und diesen Moment hätte es nicht gegeben, wenn beide Partner in der Beziehung darauf geachtet hätten, dass man sich nicht entfernt. Probleme ansprechen, sich nicht abkapseln etc.

Ich weiß nicht, wie lange er mit seiner Frau/Freundin zusammen ist, aber wenn das mal einige Jährchen sind und man sich eine gemeinsame Existenz und ein gemeinsames Leben aufgebaut hat, dann ist das imo nur gut, wenn man nicht gleich alles wegwirft, sondern schaut, woran es gelegen hat und wie man gegensteuern kann.

Wie gesagt: Sein Verhalten zeugt für mich von Größe, einer erwachsenen Sicht auf Beziehungen und Liebe und nicht von fehlender Selbstachtung oder ähnlichen Macho-Phrasen.

Wenn man ein wenig Respekt seinem Partner gegenüber hat, dann lässt man es in dem Moment und beendet die Beziehung weil man gemerkt hat das nichts mehr stimmt.
Das ist imo keine Entschuldigung für fremdgehen.
 
Wichtig für mich in dieser Situation war die Frage: "Warum kam es überhaupt zum Seitensprung?"

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Die wichtige Frage wird nur noch sein wie du in Zukunft damit umgehen wirst. Die sache wird immer über euch hängen. Ich kann mir nicht vorstellen das man da noch mal 100% Vertrauen einbringen kann. Wenn sie Abends mal alleine Unterwegs sein wird , wirsr du da hängen und dir sicherlich Gedanken machen ob sie nicht vielleicht doch mit jemand anderen...

Ich persönlich könnte da gar kein Vertrauen mehr entgegenbringen.
Ansonsten wie hier schon gepostet wurde. Du solltest Dir für ihr Verhalten nicht die Gesamtschuld geben, denn am Ende war es ihre Entscheidung etwas mit jemand anderen anzufangen..sie hätte es auch nicht machen brauchen. Es ist ein Fehler wenn DU - DIR jetzt die alleinige Schuld gibst.
 
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