@Steffko
Das Konzept der Switch ist für mich (Stand Informationslage jetzt) einfach in beiden Richtungen nicht konsequent zu Ende gedacht, und das ist Risiko.
Die Gründe habe ich genannt. Als Handheld zu wenig portabel, als stationäre Konsole mittelfristig zu schwachbrüstig für eine nicht kleine Menge an Spielern (und wahrscheinlich auch Entwicklern).
Man hätte es auch mal wieder mit einem ganz normalen, schwarzen Kasten mit normalem Controller probieren können. Das für die Entwicklung gesparte Geld hätte man in Silicon stecken können. Nicht, um gegen Pro und Scorpio antreten zu können, sondern weil das Konzept des schwarzen Kastens nicht wirklich schlecht ist.
Desweiteren könnte man Geld in seine Entwicklerteams stecken. Neue gründen, bestehende Teams aufstocken. Das kostet Geld, klar. Aber selbst ein mittelprächtig vekauftes Skyward hat auch ~200 Mio. Umsatz gemacht. Von den Titeln wie Mario oder Mario Kart ganz zu schweigen.
Man könnte auch nach vielen, vielen Jahren mal wieder in alte IPs investieren, wo die Fans nach rufen. Von ganz neuen IPs, die vielleicht sogar ein erwachsenes Publikum ansprechen ganz zu schweigen. Muss ja kein Gemetzel sein.
Auf Basis dieses schwarzen Kastens und seiner Architektur hätte man dann einen richtigen Handheld bringen können. So wie MS mit UWP, wo ein Spiel auch auf mehreren Plattformen läuft, nur runterskaliert.
Weisst du, ich liebe Nintendo. Hatte alle Konsolen inkl. Virtual Boy. Ich war NIE ein N-Basher, bin dafür ganz sicher auch nicht im KT bekannt. Eher im Gegenteil. Aber bei der Switch bin ich mir echt nicht sicher, ob der Plan von Nintendo aufgeht. Ich sehe es für mich persönlich kommen, dass das Tablet immer im Dock steckt und ich mit Controller zocke...