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MULTI Rise Of The Tomb Raider

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also mit Ende meine ich das letzte Kapitel. Fand die letzte Location ziemlich beeindruckend und die Kämpfe spaßig. Auch die Umgebungsrätsel und Klettereinlagen gingen klar. Die Dialoge und Cutscenes waren von Anfang bis Ende peinlich.
 
Also mit Ende meine ich das letzte Kapitel. Fand die letzte Location ziemlich beeindruckend und die Kämpfe spaßig. Auch die Umgebungsrätsel und Klettereinlagen gingen klar. Die Dialoge und Cutscenes waren von Anfang bis Ende peinlich.

Ja gut, glaub bei dir waren Story/Dialoge bei einem Spiel jetzt nicht das wichtigste oder? Dann ok. Mir geht es da halt anders.
 
@Fox
Beim ersten Teil fiel es mir nicht einmal wirklich auf, weil mein zum Großteil alleine unterwegs war und dann nur gegen Ende paar Dialoge hatte. Zumindest habe ich das so in Erinnerung. Hat mich da jedenfalls nicht gestört. Hier hat man aber echt andauernd Dialoge zum Fremdschämen und alberne B-Movie-Wendungen und pseudocoole Szenen.

@dynosys
Hängt halt vom Spiel ab. Ich weiß gute Dialoge sehr zu schätzen und deswegen liebe ich Games wie The Witcher, The Last of Us, Telltale, etc., aber bei gutem Gameplay komme ich auch mit schwacher Story aus. Das ist jetzt kein Gamebreaker für mich. Ehrlich gesagt saß ich während der Cutscenes am Ende nur noch am Handy und die ermüdenden Notizen habe ich später auch nur noch weggeklickt. Aber das Spiel hat wunderbare Szenerien, die es mit Uncharted aufnehmen können, es hat ein motivierendes, poliertes Gameplay und ziemlich fett inszenierte Action. Hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich mich mehr Dinge gestört haben als ich anfangs erwartet hätte. Letztendlich bin ich sogar etwas enttäuscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleine Fotoserie: Ästhetik der Brutalität. :liebe:
(Sorry für HUD-Elemente auf einem Bild.)

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Beim Reboot 2013 waren nun wirklich ALLE Charaktere bis auf Lara nur Pappaufsteller. Aber hey, ich habe seit gestern Abend bis jetzt nicht vergessen, wie die Nebenfiguren in ROTTR heißen! Ein Quantensprung!
 
Ich war kurz davor ein richtiges Review zu schreiben, aber ich belasse es doch bei einem etwas kürzeren Bericht inkl. etlichen Uncharted-Vergleichen und etwas zu viel Hate.

Ich liebe die Atmosphäre des Reboots. Obwohl ich den Vorgänger drei Mal durchgespielt habe, erinnere ich mich gar nicht an die Story, kaum an die Locations, an keine Dialoge oder auch nur an die Auflösung der Geschichte. Ich erinnere mich an eine harte Lara, die von Wölfen zerfleischt wird, die sich Pfeile aus dem Körper reißt, die gefesselt neben hunderten Leichen baumelt, die durch blutdurchtränkte Flüsse taucht. Dieses brutale Survival-Feeling macht für mich das Reboot aus.

Und Rise of the Tomb Raider fängt ähnlich erbarmungslos an. Die ganzen Flucht- und Sturzpassagen, die Schussgefechte, wenn Taschenlampenlicht und Ziellaser über den Boden wandern, die bedrohliche Soundkulisse mit Wolfsgeheuel, Hubschrauberrattern und einem Soundtrack, der stilsicher zwischen Mystery, Abenteuer und Epicness wandert, das kickt alles so richtig. Das ist viel dichter als ein Uncharted, das sich sehr lockerflockig, sehr harmlos spielt, weil alles halt letztendlich ganz witzig ist.

Und während mich der Anfang richtig gepackt hat und mich die Technik zusammen mit dem grandiosen, absolut Uncharted-würdigem Art Design mit unglaublichen Bildern geflasht hat, kamen immer wieder einige Zweifel an der Qualität des Titels hoch. Die Cutscenes sind cheesy und dümmlich. Pseudocooler B-Movie-Trash. Die ganzen Beziehungen zwischen den Figuren sind so unglaubwürdig, die Wendungen so dämlich. Es hat mich genervt. Dazu noch dieses schlechte Widerstandsflair mit den Einheimischen. Hat mich schon alles etwas aufgeregt. Nicht weil es schlecht war, sondern weil es überhaupt drin war. Lasst Lara einfach einsam und alleine Sibiriens Mysterien erkunden. Das hat für mich im Vorgänger besser geklappt.

Die Story des Vorgängers hatte ich ja komplett vergessen. Erinnern konnte ich mich wieder als ich angefangen habe die Notizen im Nachfolger zu lesen. Die wirken nämlich komplett austauschbar. Viele Völker reisten in das Gebiet und schlachteten sich ab und irgendwas mit einem Kult und einer Gottheit. Habe dann irgendwann aufgehört zu lesen, obwohl die Dinger angenehm geschrieben sind und nicht zu oft vorkommen. Sie wirken nur gähnen redundant.

Und wo wir bei Wiederholungen sind. Es fühlt sich alles zu sehr nach dem Reboot an. Ich habe kein Problem damit, wenn sich eine Serie wenig weiterentwickelt. Das Gameplay des Reboots ist sehr gelungen und ich kann auch mit einer klischeebeladenen Abenteuergeschichte leben, aber warum gibt es so wenig kreative Szenen? Man hat diese wunderschönen Bilder und hämmert pausenlos auf der Share-Taste, aber diese Bilder werden nicht mit Leben gefüllt. Mir fehlen die besonderen Momente. Sowohl im Kleinen als auch im Großen. Wie eben die Szene mit dem Pfeil im Vorgänger oder der Blutfluss. Uncharted hat es mit seiner Weltenbummler-Story etwas einfacher. Da hat man eben diese sympathischen und frischen Szenen wie die Auktion oder die Jeep-Fahrt mit dem Einsatz des Seils im vierten Teil. Tomb Raider hat leider nur verlassene russische Basen und einstürzende verlorene Städte. Geil, aber mich macht das nicht so an. So wie ich auch auf einstürzende verlorene Städte, Hotels und Höhlen, explodierende Schiffe, Convoys und Züge bei Uncharted mehr oder weniger verzichten kann. Gebt mir diese vorhersehbaren, generischen Epic Moments, aber bitte garniert sie doch zwischendurch mit etwas Eigenständigkeit. Rise of the Tomb Raider tut das zu keiner Zeit, während Uncharted gerade im viertel Teil eine schöne Komposition gefunden hat.

Kommen wir zu einem Punkt, der für mich beim Tomb Raider Reboot immer deutlich besser war als bei der Uncharted-Serie. Dem Gameplay. Uncharted (zumindest 1-3) ist im Kampf ein ziemlich traditioneller Shooter. Tomb Raider bietet mehr Möglichkeiten, hat Fähigkeiten und viel Umgebungsinteraktion, sich stark unterscheidende Waffen und Gegner, mehr Vertikalität, Gadgets und Mechaniken. Und ich genieße das Gameplay des Reboots sehr. Es hat nur ein Problem. Es bietet dem Spieler zu wenig Raum zur Gefechtsgestaltung. Der Großteil der Gegnerauseinandersetzungen findet recht linear, auf eingeenten Gebieten statt. Da schleicht man sich mit übermächtigen Skills durch oder ballert sich strikt nach vorne durch. Uncharted bietet kein ausgefeiltes, komplexes Gameplay, aber die Mechaniken, die einem das Spiel bietet, erhalten genug Platz zur Entfaltung. Gerade der vierte Teil bietet auch wirklich schöne, dynamische Schussgefechte auf breitem Raum, wo Stealth, Waffenwahl, Melee und Greifhaken alle ihre Daseinsberechtigung haben. Bei Rise of the Tomb Raider wird das weitaus größere Potenzial viel zu selten und auf dem standardmäßigen Schwierigkeitsgrad nie genutzt. Da war auch der Vorgänger besser, obwohl limitierter.

Die Klettereinlagen sind bei beiden Serien leider anspruchslos. Tomb Raider bietet immerhin mehr Abwechslung, wobei Uncharted mit dem Turm einen schönen Höhepunkt im Platforming hat. Dafür fand ich die Umgebungsrätsel bei Tomb Raider ziemlich cool. Bei Uncharted sind das ja eher Smartphonerätsel oder Professor Layton Puzzles #76, #145, #435, während Tomb Raider da ziemlich kreativ rangeht. An größere Problemstellungen traut man sich zwar nicht, die Rätsel sind kompakt, aber gelungen. Sollten die Entwickler unbedingt ausbauen und mehr in die Hauptstory einbauen.

Zurückrudern muss ich aber bei den Sammelsachen und dem HUD und der Eagle Vision. War anfangs zu viel und zu undiskret, aber später hat sich bei mir ein angenehmer Flow eingestellt. Obwohl ich dafür sehr anfällig bin, wurde ich nicht zum Farmen und Grinden animiert und habe die Survivalsicht nur punktuell eingesetzt.

tl;dr/Fazit
: B-Movie-Flair, geile Szenenbilder, fette Action, aber zu wenig Ideen. Potenzial des durchdachten Kampfsystems wird kaum genutzt, glatt polierte Mischung aus Shootouts, Traversing und Puzzles. Ich will mehr brutales Survival und weniger Story. 8/10. U1/TR>U4>RotTR>U3/2.
Disclaimer: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich kritisiere nur, um euch zu nerven. Den Spielspaß lasse ich mir doch nicht von mir selbst nehmen. #lol
 
Interessant, dass dich Sachen angesprochen haben, die mich eher rausgerissen haben.

Diese vermittelt "Brutalität", gerade gegen Lara, fand ich teilweise einfach übertrieben. Lara wird permanent malträtiert, reisst sich Pfeile aus dem Bein, wird gefoltert, erfriert halb, und macht dann doch weiter wie Nate. Nur dass sich Uncharted nicht selbst so ernst nimmt. Meinetwegen kann man Uncharted auch ganz aus dem Vergleich rauslassen.

Im erste Teil heult die Alte noch, als sie ihr erstes Reh erschiessen muss, um zu überleben. Im weiteren Verlauf ist dies nicht nur nicht mehr notwendig, Lara knallt auch auf alle Tiere ohne schlechtes Gewissen. Im zweiten Teil wird dann auch garkein Gewissenskonflikt mehr dargestellt.

Sowas ist für mich kein Gamebreaker, aber die Entwickler machen sich bei so Sachen einfach keine Gedanken über die Wirkung auf den Spieler. IMO.
 
Ich finde Story und Dialoge haben zugelegt. Immer noch nicht besonders gut, aber nicht mehr peinlich bis abgrundtief schlecht wie im Reboot. Man kann die Handlung gedanklich ausblenden, sie stört halt nicht mehr.

Die Story an sich fand ich gegen Ende im Reboot eigentlich ganz nice - jedenfalls für diese Art Spiel. Die Charaktere waren Müll, aber die Story an sich fand ich glaube ich gut. Auch wenn ich absolut nix mehr davon behalten habe (irgendwas mit
ner Hexe/Fluch,
oder? :D )
 
So bin durch. Insgesamt hat es mich sehr gut unterhalten. Story fand ich eigentlich auch interessant. Spielerisch waren vor allem die Kletterpassagen und die optionalen Gräber das Highlight.

Natürlich kann man sich über einige Sachen streiten, zb die vielen Sammelobjekte. War selbst mir zu viel. Irgendwann hab ich das Suchen dann einfach gelassen.

Was die Grafik angeht war ich begeistert. Es sieht einfach nur schön aus.

Welches Addon sollte ich noch zocken? Hab die XBOX ONE Version. (kostet ja alles irgendwie 10 Euro)
 
Gestern zwei optionale Missionen vom General am Holzfällerlager gemacht: toll, wie nahtlos sich diese in den Kontext der Hauptstory einfügen.
Anschließend die "Baba Yaga"-Geschichte begonnen ... man verliert sich in der Spielwelt - klasse!
 
Ich kapiere die Diskussion hier nicht TR und uncharted sind ähnliche Spiele ja und ? Beide haben ihre daseinsberechtigung vor allem da beide Top Games sind . Ich mag beides gerne ..auch wenn ich TR nen ticken besser finde bedeutet das für mich nicht das Uncharted um Welten dahinter liegen würde...
 
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