Ich hab gestern endlich mal 3 Stunden rein gespielt. Fortschritt ist auf jeden Fall da, steckt aber logischer Weise im Detail. Der Spielverlauf wirkt flüssiger und die Animationen geschmeidiger. Rebounding war immer Millimeterarbeit, bei der man auch gerne mal daneben gesprungen ist. Jetzt reicht es, den Spieler in eine gute Position zu bringen. Den letzten Hoppser zum Ball, macht er dann alleine.
Auch die Varianten des Euro-Steps (2x Wurftaste tippen) und des Spin-Shots (2x Wurftaste + Turbo) sind vielfältiger geworden. Und besonders bei guten Individualspielern sind diese Moves scheinbar echte Waffen geworden. Im letzten Teil hab ich den Euro-Step gar nicht mehr gemacht, weil er einfach zu 80 Prozent daneben ging.
Dann ist mir noch aufgefallen, dass man während der Auszeiten jetzt enorm viele Möglichkeiten hat, Einfluss auf die taktische Einstellung des Teams (oder jedes einzelnen Spielers) zu nehmen - offensiv wie defensiv. Hier hab ich mich fast ein bisschen erschlagen gefühlt.
Die Steuerung hat man wie immer in Nuancen umgestellt. Spielzugansage muss z.B. wieder mal neu gelernt werden. Aufposten wird auch wieder durch halten von LT eingeleitet. In den letzten beiden Jahren musste man durch kurzes Drücken von Y zwischen Post-Up und Face-Up wechseln. Das nervt! Werdet euch mal einig!
Grafisch darf man auch keine Sprünge erwarten. 2K17 sieht auf wie 2K16... fertig! Aber hier ist mir eine Entwicklung bei den Animationen und der Spielmechanik auch viel wichtiger, als noch mehr Schweißtropfen und Falten in den Jerseys.
Negativ ist mir aufgefallen, dass die eigenen Spieler noch immer nicht begreifen, wann sie schnell von Defense auf Offense umschalten müssen. Ich habe gestern bei einem Testspiel (4x 10 min) keinen Einzigen Fastbreak-Punkt hinbekommen.