Leizpig ist ein Marketingprodukt?
Glaube eher das Dortmund oder Bayern so ein Produkt ist. Das zieht nämlich mehr im Moment.
Ist mir neu, dass Bayern und Dortmund nur gegründet wurden oder existieren, um eine Marke zu promoten, die nichts mit Fußball zu tun hat.
Was ist denn das Problem mit RedBull? (Ernst gemeinte Frage) Was genau ist daran so schlimm?
Ernsthaft?
Dieser Verein existiert nur, um eine Marke zu promoten.
Anderen Vereinen, die ihr Geld auf "ehrliche" Art und Weise verdienen müssen, wird so gesehen ein Platz weggenommen.
Sie arbeiten akribisch daran, die 50+1 Regel auszuhebeln (was sie faktisch schon geschafft haben, 99% gehört der Red Bull GmbH, 1% dem Verein).
Sie zerstören das komplette Gefüge, bieten Jugendspielern (illegal!) Geld an, um zu ihrem Verein zu wechseln (was Hoffenheim auch schon öfters gemacht hat, frag mal Stuttgart oder Freiburg Fans), geben aus heiterem Himmel Millionenbeträge aus.
Mitgliedermitbestimmung wird unterbunden bzw. nicht gern gesehen, deswegen auch die horrenden Mitgliederbeiträge und nur wenige Mitglieder insgesamt.
Und das wichtigste: Seele, Liebe, Herzblut.
Genau das macht doch Fußball aus, deswegen gehen gerade in Deutschland noch so viele Leute ins Stadion etc.
Schau mal nach England, kann mir nicht vorstellen, dass der durchschnittliche Fan solche Verhältnisse will, die mit solchen Entwicklungen wie RB automatisch einhergehen (explodierende Ticketpreise, Maßnahmen gegen die Fanszenen etc.)
Warum sollte ich sowas also gut finden oder tolerieren, wenn dieses Konstrukt komplett gegen das steht, was für einen Fan Fußball ausmacht?
Klar, ich kann es rational sehen und mir denken: "Ist doch egal, wo das Geld herkommt."
Ich bin aber Fan mit Leidenschaft, deswegen nicht rational und mir ist das nicht egal.
Glücklicherweise sehen das fast alle so und die Vereine ebenso.
Und bevor wieder kommt: "Aber jeder Verein bekommt doch Geld."
Anschauen, überlegen und dann die Unterschiede erkennen.