Mein zuletzt gesehener Film ist es zwar nicht- aber dieser Beitrag ist gleich doppelt sinnvoll.
Zum einen erklärt er, woher mein Username kommt
(weil dieser Film es seit langem mal wieder geschafft hat, mich wirklich zu beeindrucken),
zum anderen lernt ihr somit eines meiner weiteren Hobbies kenne, eben das schreiben von Filmreviews
(auch zu ganzen Themen oder Filmreihen).
Hier kommt:
DER BABADOOK
Die Krankenschwester Amelia führt ein zurückgezogenes Leben mit ihrem Hyperaktiven Sohn Samuel.
Der Vater starb am Tag von Samuels Geburt, bei einem Unfall auf der fahrt zum Krankenhaus.
Amelia ist überarbeitet, und mit Samuel auch überfordert- vor allem da er auch zu Träumen neigt,
in denen ein Monster vorkommt.
Eines Tages findet Samuel im Bücherschrank ein vermeintliches Kinderbuch mit dem Titel "Mister Babadook",
und bittet seine Mutter, ihm daraus vorzulesen.
In der Figur des Babadook glaubt Samuel allerdings, das Monster aus seinen Träumen zu erkennen, welches er,
um sich und seine Mutter zu schützen töten will.
Schon bald geraten Mutter und Sohn in einen unaufhaltsamen Sog in Richtung Wahnsinn-
denn wenn der Babadook erstmal da ist, lässt er sich laut dem Buch nicht mehr vertreiben...
Wer hier einen Horrorfilm erwartet, liegt zumindest teilweise falsch-
ein großer Teil des Films ist eher eine tiefgehende Psychostudie über Traumatisierung.
Der "Horror" entsteigt hier dem in schwarz/weiss gehaltenen, verstörenden Kinderbuch,
welches auch optisch parallelen zum tristen und farblosen Leben von Mutter und Sohn erkennen lässt.
Essie Davis als Mutter Amelia spielt ihre Rolle herausragend,
Noah Wiseman als Samuel kann zwar durchaus ordentlich auf die Nerven gehen-
doch genau das ist wohl auch seine Rolle die er so spielen soll, was er auch überzeugend hinkriegt.
Wer unter "Horror" mehr Psycho als Splatter versteht,
und wem düstere Atmosphäre wichtiger ist als Hochglanz-Tricks aus dem Rechner, der sollte hier ein Auge riskieren.
Doch Vorsicht: Wenn der Babadook erstmal da ist...
10/10
Du schuldest mir 90 Minuten Lebenszeit.
Der Film war kacke.

Viel mehr möchte ich kaum sagen, da ich Angst habe zu spoilern oder zu stark zu beeinflussen. Nur soviel; wer die erste Hälfte "übersteht", wird belohnt. 8/10


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