Mich persönlich interessiert fast schon der Weg dorthin mehr, weil es kaum guten Endgame-Content gibt. Guter Endgame-Content müsste neue und interessante Herausforderungen schaffen, in allen MMOs endet es im Grinding und Farming.
Wie auch immer. Habe jetzt über zwei Stunden gespielt und noch nicht viel gesehen, aber hier mal ein kleiner Miniersteindruck.
Das Tutorial ist schlecht. Drei generische Nebenmissionen in Brooklyn. Schwacher Einstieg. Wirkt wie schnell dazugepatcht. Dann geht es mit dem Beta-Content los und wird interessanter. Die Stadt ist einfach fantastisch. Sehr authentisch, trotz der wenigen Überlebenden, sehr lebendig. Überall bewegt sich was, alles ist sehr detailvoll designt, die Menschen verhalten sich halbwegs realistisch. Gibt auch viel Abwechslung und Stimmungswechsel. Für mich wohl mit die beste Open World. Schade, dass es viele unnötige HUD-Elemente gibt. Muss wirklich alles umrandet sein? Brauche ich Button Prompts und Markierungen für die Deckung? Man, so eine schöne Welt und dann so zugekleistert mit Kram. Einfach unnötig.
Die Map hat unendlich viele unterschiedliche Nebenaufgaben. Für ein MMO ist das gut, denke ich. Wer das als Singleplayer-Game zocken will, muss aber eine Open World der Marke Ubisoft befürchten. Für MMO'ler gibt es aber halt viel zum Absuchten.
Hauptmissionen könnten interessant werden, aber bin halt ganz am Anfang.
Graphisch hat sich nicht viel zur Beta getan. Teilweise sieht's sehr geil aus, teilweise dann etwas ernüchternder. Die Atmosphäre ist jedenfalls ziemlich cool.
Gunplay? Jetzt auch nicht anders als in der Beta. Auf der einen Seite hat man ganz geile Waffensounds und gutes Waffenverhalten, auf der anderen Seite fehlt etwas der Wumms, weil Gegner so belanglos wirken und es zu wenig Bäm gibt.
So als Teamcoopshooter imo sehr cool, aber aktuell sind doch eher alle am Absuchten in der Anfangseuphorie. Ich hätte eher Bock auf gemütliches Gaming.
