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ich glaube auch nicht, dass du das gut findest. und ich teile deine meinung, dass eine demokratie auch ungemütliche meinungen aushalten muss.Ich stelle jetzt nochmal deutlich klar dass ich das was dort ausgesagt wird in keinsterweise gut finde.
Und dennoch bin ich der Meinung: sie sollen es sagen dürfen.
Wenn das ihre Meinung ist dann ist es keine volksverhetzung. Der Tatbestand der volksverhetzung sollte mE aufgelöst werden. Ich weiß dass ich hier nur auf schüttelnde Köpfe stoßen werde, aber grade im Zeichen der Demokratie sollte man selbst diesen Leute nicht den Mund verbieten. Das würde Stärke der demokratischen Gesellschaft ausstrahlen.
ich glaube auch nicht, dass du das gut findest. und ich teile deine meinung, dass eine demokratie auch ungemütliche meinungen aushalten muss.
ich teile dagegen nicht, dass hier jeder rausposaunen können soll, was er will. dumpfe (lügengestützte) hetze, aufrufe zum mord, leugnen des holocausts, was weiß ich, was es noch alles gibt... diesen ganzen scheiß muss ich mir nicht antun, demokratie hin oder her. mir reichen die polemiker der csu (und neuerdings afd) vollkommen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/...eigung-gegen-fluechtlinge-haben-14059221.html
Interessanter Artikel. Eine Stimmung, die ich jetzt so im Alltag ja gar nicht mitbekomme, wenngleich die im Artikel zitierten sicherlich nicht stellvertretend sein dürften.
aus meiner sicht ist es utopisch zu glauben, dass das funktioniert.Ich kann das verstehen aber ich sehe das so:
Man kann sich nicht nur die Rosinen raus picken.
Man kann nicht all die Vorteile einer Demokratie haben wollen aber dann sagen: den Scheiss muss ich Mir nicht antun.
Man muss auch etwas investieren und aushalten um die Früchte der Demokratie genießen zu können.
Und das bedeutet dass man sich mit all dem als Gesellschaft auseinandersetzen muss und immer wieder Stärke beweisen muss. Man kann sich nicht ausruhen, nach dem Motto: so Vater Staat übernimmt das für mich und ich bin aus der Verantwortung.
Jeder einzelne von uns muss Tag täglich seine Standpunkt deutlich machen- nicht durch Gesetze und Vorschriften. Sondern durch seine Stimme und sein handeln.
aus meiner sicht ist es utopisch zu glauben, dass das funktioniert.
demgegenüber steht aber der einfluss den sie gewinnen können, wenn man einfach alles ignoriert. man kann das gar nicht alles bekämpfen, was da möglicherweise ein (zwei, hundert) charismatischer kopfverdreher alles fabriziert.Nur zum Verständnis: ich meinte nicht dass man alle Gesetze und Vorschriften abschaffen soll.
Es geht nur um die Meinungsäußerung und verbote von Medien etc.
Und da ist bin ich halt der Meinung dass es keine Einschränkung geben sollte vom staatlicher Seite, sondern dass es wichtiger ist ( und im Grunde kommt es nur darauf an) dass wir als Gesellschaft uns damit auseinandersetzen, ungefiltert durch verbote was für Meinungen und Strömungen hier bei uns im Land vorhanden sind, und man Stärke zeigt.
Jemand der ein neonazi ist, der ist es sowieso. Ob er seine Gedanken öffentlich rausposaunen darf oder nicht. Doch bestimmte Gruppierungen ködern Menschen damit, dass sie sich grade darauf stützen dass man das hier nicht aussprechen darf.
Sie machen ihren Gefolge etwas vor dass sie in Wirklichkeit keine Minderheit sind aber alle nur schweigen weil sie vor den Konsequenzen Angst haben.
Wenn sie aber ihre ideologischen Ansichten öffentlich kundtun könnten hätten sie dieses Märchen nicht mehr für sich.
Das setzt aber voraus dass diejenigen die nicht dieser Meinung sind sich nicht verstecken sondern dies durch Wort und tat ( ich meine keine Gewalt) zum Ausdruck bringen.
Ich glaube nicht dass wir durch Aufhebung des verbotes von links - und rechtsradikaler Musik mehr radikale im Land hätten- wir hätten Ihnen aber eine Mythos genommen und die Faszination des verbotenen, die Anziehungskraft des " gegen alles sein" dem soviele Jugendliche Erliegen.
ich glaube, du gibst menschen und ihrer intelligenz in einer demokratie zu viel kredit.Wenn aber kopfverdreher es schaffen die Gesellschafte Basis für sich zu gewinnen dann kränkelt diese eh an verschiedenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen stellen.
Ein Parteien Verbot halte ich auch für äußerst undemokratisch und bedenklich. Wie schwach sind wir wenn Wir ernsthaft drüber nachdenken die NPD zu verbieten?
Ich sprach vorhin von einer aufgezwungenen Demokratie; das sieht man auch an der Tatsache dass es in Deutschland keinen Ausweg gibt. Eine Demokratie ist vom Volk gewollt und kann jederzeit auch vom Volk beendet werden. Das wäre hier nicht möglich ( ich meine in Rahmen der Demokratie und nicht mit einer Revolution ).
Das der Reiz gegen das die geltende ordnung zu sein ein guter Nährboden ist hat die ddr bewiesen. Dort galt ( und auch heute noch in den neuen Bundesländern )rechtsradikal zu sein als chic und Ausdruck gegen bestehende Umstände.
Mir ist es lieber ( ich nehme mal dein bsp) da rufen Leute zum Mord an Ausländer auf als das sie das heimlich denken und abgeschottet von der Öffentlichkeit terrorzellen gründen.
Das sie durch den Aufruf nicht Beifall sondern Gegenwind ernten ist eine Sache der demokratischen Erziehung.
Und da sehen sich viele nicht in der Verantwortung weil der staat sich ja schon drum kümmern wird.
Und die amerikanische Gesellschaft oder das System als Vorbild zu nehmen, halte ich schon sehr gewagt.
Dort kann man ja gut sehen, zu was es führt, wenn man wirklich (fast) alles äußern und durchsetzen kann.
Das würde jetzt etwas weit führen, wenn ich da die ganzen Zusammenhänge herstellen müsste, wie sich dadurch Gruppen in der Gesellschaft bilden, Abgrenzung innerhalb derer und wie dies zu Gewalt und Ausgrenzung führt.Was sieht man denn da furchtbares, das unmittelbar durch absolut freie Meinungsäußerung bedingt wurde?
alles ganz harmlos.. sind ja keine rechtsradikalen.Die erinnert sich, dass Dennis sagte, dass er "einen Neger brennen sehen will". Und zuvor hatten sie Rechtsrock gehört. Aber rechtsradikal seien sie natürlich nicht.
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