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MOVIE The Revenant (Leo DiCaprio & Tom Hardy)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

In Berlin wird sich das auch mehr verteilen, als in Gegenden wo es nur 1-2 kinos gibt.
Nee, im Zoo Palast glaub ich Kino 5. 1 ist noch Star Wars, schätze ich mal.
 
:D

Ich finde den Typen höchst unterhaltsam, mit seiner intellektuell-provokanten Art und Weise.

Er scheint kein Fan vom Regisseur zu sein.

Geil auch seine Star-Wars-Entjungferungserfahrung. Kann man sich auch mal anschauen. ;)
 
War gestern auch drin. Und kann mich der Meinung von @Mondknallschlumpf (wie fast immer) und @eape (nicht wie immer) anschliessen.

Die Bilder sind der Hammer, die soundtechnische Untermalung war ok, hat mich aber nicht von den Socken gehaut. Und DiCaprio ist ein Brett. Nur wars dann das auch schon. Man hat im Verlaufe des Films eher das Gefühl, dass sie einfach ein paar (wirklich tolle) Kameraeinstellungen und Close-Ups von Leo drehen wollen. So à la "damit haben wir den Oscar in der Tasche". Leider bleibt dadurch die Geschichte etwas auf der Strecke. Es ist nie wirklich spannend, da Di Caprio mehr aushält als dies Batman je tun könnte. Schon heutzutage hätte man mit solchen Verletzungen schlechte Karten,
aber Leo ist in der Wildnis, ohne medizinische Versorgung und kämpft sich durch eine kalte Natur und eisiges Gewässer. Beim trinken läuft ihm das Wasser in bester Itchy & Scratchy-Manier aus dem Hals heraus, er stürzt riesige Klippen hinab, wird durch einen Wildbach getrieben, und, und, und.
Man hat zwar sehr auf eine authentische Darstellung geachtet, aber beim Hauptprotagonisten hat man den Bogen zu sehr überspannt. Ein gutes Beispiel ist
auch sein Fuss mit der Wunderheilung.
:ugly:

Das ist natürlich Kritik auf einem hohen Niveau, denn vom Handwerklichen her, ist er wirklich genial gemacht. Alles in allem, habe ich aber mehr erwartet. Notiz an mich: Lass dich nicht so schnell vom KT-/ Internethype anstecken. Du wirst am Schluss nur enttäuscht.

8/10 (aufgerundet)

P.S. Bear Grylls ist ein Scheiss dagegen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
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nicht dich @Urgs

sondern den Kritiker

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So, ich hab ihn auch gesehen. Fand ihn auch ca 20 Minuten zu lang. Technisch absolut brilliant und mich hat auch die Handlung durchaus bei Laune gehalten. Wirklich beeindruckt hat mich der detaillierte Aufbau diverser Szenen. Zum Beispiel findet Glass einen Toten und dann löst sich plötzlich im Hintergrund ne Lawine. Er dreht sich um und starrt sie an. Sowas liefert der Film zuhauf, wo ich mich jedesmal verblüfft frage, wie kommt auf sowas! Das ist bestimmt auch das, was der Kritiker als "esoterisch" kritisiert. Es ist, als würde Glass in der Natur nach etwas wie Zeichen suchen, aber entweder findet er keine oder er kann sie nicht deuten. Stattdessen wird er von ihr verschluckt und am Ende wieder ausgespuckt.
Ich find's auf jedenfall überaus respektabel, dass sich ein AAA-Schauspieler wie Dicaprio solche Tortouren antut. Schwer zu sagen, aber ich glaub gar nicht mal, dass er das unbedingt für den Oscar macht. Der hat da vor allem auch wirklich Bock drauf. Das sieht man einfach! Ob's nun ne oscarreife Leistung war, kann ich aber nicht sagen.
 
Ich habs noch nie erlebt das ein vollkommen ausverkaufter Saal so still war. Als der Abspann lief war ne Stimmung wie auf nem Beerdigungskaffee. Totenstille. Absolut beeindruckend.
 
detaillierte Aufbau diverser Szenen. Zum Beispiel findet Glass einen Toten und dann löst sich plötzlich im Hintergrund ne Lawine. Er dreht sich um und starrt sie an. Sowas liefert der Film zuhauf, wo ich mich jedesmal verblüfft frage, wie kommt auf sowas! Das ist bestimmt auch das, was der Kritiker als "esoterisch" kritisiert.
Das ist wirklich klasse. Oder auch ganz am Schluss
beim Kampf von Glass und Fitzpatrick
sieht man, wie die Sonne langsam an die Felswand im Hintergrund scheint. Das ist einfach ganz grosse klasse. Für manche vielleicht etwas over the top, für mich ist es aber subtil genug, um es zu mögen.
 
@blacky: Echt? Ich hab bei ein paar Szenen sogar gelacht.

Als zum Beispiel der Typ meinte,

er hätte vergessen, wie seine Frau aussieht und er nun Angst hätte, sie nicht mehr wiederzuerkennen, wenn er nach Hause kommt. Und wie Dicaprio ihn da anguckt. Da muss ich lachen! :lol:

:D
 
Huh? Welche Unterhaltung war das denn? Kann ich mich garnicht dran erinnern. DiCaprio hatte ja eher weniger Text. :D

Haben den Film btw in Englisch gesehen. Kann mir irgendwie nicht vorstellen wie der auf deutsch funktionieren soll...
 
Ich habs noch nie erlebt das ein vollkommen ausverkaufter Saal so still war. Als der Abspann lief war ne Stimmung wie auf nem Beerdigungskaffee. Totenstille. Absolut beeindruckend.
Bei Film Hass, in dem ich damals 3x war, da hatte niemand auch nur einen Mucks gemacht am Ende, aber gar nix. :D Kenne aber eh keinen Film mit einem krasseren Ende, totales Meisterwerk.
 
Gestern gesehen und ich kopier mein Fazit einfach mal aus dem anderen Thread rüber...

Eines vorweg, er zählt für mich nicht zu Leos und auch nicht zu Iñárritus besten Filmen und ist für mich jetzt auch kein Meisterwerk aber auf jeden Fall ein sehr guter und sehenswerter Film. Visuell absolut erstklassig, um nicht zu sagen atemberaubend, tolle Atmosphäre, Schauspiel war ebenso sehr gut (auch wenn ich Leo bereits besser performen sah) und trotz der Länge des Films kam er mir nicht langweilig vor. Die Zeit verging sogar ziemlich fix, in Relation zur eigentlichen Länge.

Jedoch...dafür, dass man hier eigentlich so einen authentischen Film aufzog, übertrieb man es stellenweise ziemlich stark mit dem Martyrium von Glass. Wobei gut, vieles war hart an der Schmerzgrenze und durchaus plausibel aber ganz besonders bei zum Beispiel dem "Klippensturz" musste ich doch eine Augenbraue heben.
 
War gut. Sehr intensiv und bildgewaltig. Audiovisuell ein Brett. Der Anfang ist phänomenal. Tendenziell aber 20 bis 30 Minuten zu lang, teilweise wurden gewisse Szenen einfach viel zu krass ausgeschöpft. Gerade im mittleren Teil des Films.
 
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