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Was für ein patriotischer Bezug? Es ging hier um Gemeinschaften. Ob du jetzt AFD'ler oder Nazis lieber aufnehmen willst, ist ja wohl der größte Käse :D Du solltest dich echt von dieser Emotion lösen. Selbst wenn du diese Meinung hat, dass alle so böse sind, ist es recht entspannt alle Seiten zu verstehen, ich glaub da hast du noch viel vor dir ;)
Nichts für ungut, ich sehe das genau gegenteilig :)
Nochmal, warum sollte die deutsche Gesellschaft eine Gemeinschaft sein? Wir sind nicht homogen, frag mal einen Soziologen.
 
Nichts für ungut, ich sehe das genau gegenteilig :)
Nochmal, warum sollte die deutsche Gesellschaft eine Gemeinschaft sein? Wir sind nicht homogen, frag mal einen Soziologen.
Wir sind nicht homogen, wir müssen uns nicht alle mögen. Ich mag auch viele Ausländer lieber, genauso wie ich andere nicht mag. Soweit sind wir uns einig, auch wenn du etwas zu oft betonst, dass du die eine Gruppe der anderen bevorzugst. Am Ende sind erstmal alle Menschen und es wird keiner als Nazi oder Flüchtling geboren. Wenn ich lese, dass du eine bestimmte Gruppe so bevorzugst, ohne die Einzelpersonen zu sehen, bekomme ich Angst.

Wir sind dennoch eine Gemeinschaft, wir leben nach dem Grundgesetz, wir sprechen eine Sprache, wir schicken unsere Kinder in die selben Schulen. Ich weiß nicht, was für dich Gemeinschaft bedeutet, für mich leitet sich das von "gemeinsam" ab, und auch du wirst diese Schnittpunkt haben.
 
Eigentlich wollte ich zu dem Thema ja nix mehr schreiben, aber es juckt mich doch etwas in den Fingern:

Nehmen wir an, dass einige der Täter auch Flüchtlinge waren. Dann frage ich mich ob die vor der Tat mit dem Schädl gegen die Wand gelaufen sind. Da flüchte ich aus einem Kriegsland (wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass ein gewisser Prozentteil einfach die Chance ergriffen hat und gar nicht als Kriegsflüchtling gelten sollte) und habe nix besseres zu tun als Frauen auszurauben und zu belästigen?

Und das Beste an der ganzen Sachen: nun sollen solche Leute auch noch mit einem deutschen Gefängnis "belohnt" werden? Unsere Gefängnisse (sowohl deutsche, als auch die österreichischen) sind ja Luxusherbergen.

Natürlich wäre die beste Möglichkeit, solche Leute abzuschieben. Aber das geht nicht. Warum (und wenn ich jetzt was falsches schreibe, dann bitte mich zu korrigieren): um Abschieben zu können bedarf es ein Abkommen mit dem jeweiligen Land (abgesehen vom Kriegsgrund). Man kann solche Leute nicht einfach ins Flugzeug nach Damaskus setzen und fertig. (fliegt dort wohl sowieso nix hin)

Meine Meinung. :dhoch:
 
Wir sind nicht homogen, wir müssen uns nicht alle mögen. Ich mag auch viele Ausländer lieber, genauso wie ich andere nicht mag. Soweit sind wir uns einig, auch wenn du etwas zu oft betonst, dass du die eine Gruppe der anderen bevorzugst. Am Ende sind erstmal alle Menschen und es wird keiner als Nazi oder Flüchtling geboren. Wenn ich lese, dass du eine bestimmte Gruppe so bevorzugst, ohne die Einzelpersonen zu sehen, bekomme ich Angst.
Dir macht es Angst, wenn ich lieber einen vor Krieg geflüchteten Menschen aufnehmen würde, als einen Nazi? Ok, muss ich nicht verstehen.

Wir sind dennoch eine Gemeinschaft, wir leben nach dem Grundgesetz, wir sprechen eine Sprache, wir schicken unsere Kinder in die selben Schulen. Ich weiß nicht, was für dich Gemeinschaft bedeutet, für mich leitet sich das von "gemeinsam" ab, und auch du wirst diese Schnittpunkt haben.
Und ich sehe in einem Ausländer oder Flüchtling eben nicht die Gefahr, dass er diese Gegebenheiten infiltriert.

Ich denke uns unterscheidet am Meisten, dass du diesen Menschen mit einer gewissen Skepsis im Vorhinein begegnest und ich erstmal nicht (deswegen ja die Beleidigungen als linksverdrehter Gutmensch etc. von gewissen Usern).
Sei's drum, ich bin froh in einem Land zu leben, welches so reich und (noch) menschlich genug ist, Menschen in Not aufzunehmen. Das da schwarze Schafe dabei sind, gehört wohl zum Risiko dazu.
Dennoch haben wir rechtlich wie auch meiner Meinung nach menschlich die Verpflichtung, diese Leute aufzunehmen.

So, jetzt wird's aber Zeit, sonst komm ich gar nicht mehr ins Bett.

Und ich hoffe, @AryloN und ich haben gezeigt, dass man unterschiedliche Meinungen haben kann und trotzdem vollkommen normal diskutieren kann.
Wird oft ja unterstellt, dass beide Seiten sofort aufeinander losgehen und ein ordentlicher Diskurs nicht möglich ist, gerade von der einen Seite.
 
Was bringt eigentlich der ständige Ruf nach härteren Strafen?
Wäre das erste Mal, dass das was nützen würde.

Im weiteren Verlauf sagst du selbst das z.b. Morde im Affekt geschehen (und vergleichst ja eben die möglichen härteren Strafen mit den Strafen für Mord) . D.h. die Folgen sind den Tätern in dem Moment egal.
Denkst du ernsthaft das es bei solchen Straftaten wie an Silvester auch aus einem Affekt heraus geschehen ist und die Täter, ihrer sicheren Abschiebung gewiss, es vllt. lieber nicht getan hätten?
 
Und ich hoffe, @AryloN und ich haben gezeigt, dass man unterschiedliche Meinungen haben kann und trotzdem vollkommen normal diskutieren kann.
Wird oft ja unterstellt, dass beide Seiten sofort aufeinander losgehen und ein ordentlicher Diskurs nicht möglich ist, gerade von der einen Seite.
Ich bin auf keiner Seite, nur weil ich die einzelnen Personen sehe und nicht DIE FLÜCHTLINGE oder DIE AFDLER :D
 
Im weiteren Verlauf sagst du selbst das z.b. Morde im Affekt geschehen (und vergleichst ja eben die möglichen härteren Strafen mit den Strafen für Mord) . D.h. die Folgen sind den Tätern in dem Moment egal.
Denkst du ernsthaft das es bei solchen Straftaten wie an Silvester auch aus einem Affekt heraus geschehen ist und die Täter, ihrer sicheren Abschiebung gewiss, es vllt. lieber nicht getan hätten?
Ich möchte nicht nochmal alles durchkauen, sorry. Bitte nimm dir die von mir verlinkte Studie zur Hand.

Ich bin auf keiner Seite, nur weil ich die einzelnen Personen sehe und nicht DIE FLÜCHTLINGE oder DIE AFDLER :D
Bei einem Flüchtling kann ich aber erst im Nachhinein urteilen, bei einem Nazi aber schon vorher. Der kleine, aber feine Unterschied.
 
Bei einem Flüchtling kann ich aber erst im Nachhinein urteilen, bei einem Nazi aber schon vorher. Der kleine, aber feine Unterschied.

Der Begriff Nazi ist in der heutigen Zeit bescheuert und absolut nichtssagend. Wenn du damit Leute meinst, die jetzt die AFD wählen und negativ über Flüchtlinge reden, wäre das aus der Emotion verständlich, aber unsinn. Insofern nein, ich kann das vorher nicht sagen, denn darunter sind die nettesten Menschen die ich kenne.

Solltest du wirklich nur die NPD-Spacken meinen, ok.. ja, mit denen möchte ich genausoviel zu tun haben, wie mit kriminellen Syrern, das ist richtig.
 
Der Begriff Nazi ist in der heutigen Zeit bescheuert und absolut nichtssagend. Wenn du damit Leute meinst, die jetzt die AFD wählen und negativ über Flüchtlinge reden, wäre das aus der Emotion verständlich, aber unsinn. Insofern nein, ich kann das vorher nicht sagen, denn darunter sind die nettesten Menschen die ich kenne.

Solltest du wirklich nur die NPD-Spacken meinen, ok.. ja, mit denen möchte ich genausoviel zu tun haben, wie mit kriminellen Syrern, das ist richtig.
Für mich ist "nett sein" einfach keine richtige Definition.
Bei einem Nazi (und der Begriff passt leider auch in der heutigen Zeit noch), AfDler, Linksextremist etc. pp. weiß ich von vornherein, dass sich unsere Werte so grundlegend unterscheiden, dafür brauche ich den Menschen nicht zu kennen.
Und das ist nicht aus einer Emotion heraus, ich habe gefestigte Grundwerte, die z.T. unumstößlich sind.
Deswegen kann ich das ausschließen, z.B. einen Nazi zu mögen.
 
Für mich ist "nett sein" einfach keine richtige Definition.
Bei einem Nazi (und der Begriff passt leider auch in der heutigen Zeit noch), AfDler, Linksextremist etc. pp. weiß ich von vornherein, dass sich unsere Werte so grundlegend unterscheiden, dafür brauche ich den Menschen nicht zu kennen.
Und das ist nicht aus einer Emotion heraus, ich habe gefestigte Grundwerte, die z.T. unumstößlich sind.
Deswegen kann ich das ausschließen, z.B. einen Nazi zu mögen.

Die AFD ist eine Partei, nur weil man die 1x wählt, ist man kein ADFler for Life. Leute die extrem Links sind, sind meistens auch sehr verbohrt und einfältig, trotzdem sind es doch nicht direkt schlechte Menschen? Verstehe dich da nicht, wieso du so auf Schubladen stehst.
 
Die AFD ist eine Partei, nur weil man die 1x wählt, ist man kein ADFler for Life. Leute die extrem Links sind, sind meistens auch sehr verbohrt und einfältig, trotzdem sind es doch nicht direkt schlechte Menschen? Verstehe dich da nicht, wieso du so auf Schubladen stehst.
Ich muss diese Stereotypen benutzen, so wie hier auch von DEN Flüchtlingen immer die Rede ist.
Und mir ging es vor Allem um den Vergleich, häng dich jetzt nicht daran so auf, dass ja jeder Mensch individuell ist.
Wir sind hier im Politikthread und Menschen mit für mich zweifelhafter politischer Einstellung kommen bei mir einfach nicht an erster Stelle, was Gemeinschaftsgefühl etc. pp. angeht.

So, ich geh jetzt schlafen.
 
Ich muss diese Stereotypen benutzen, so wie hier auch von DEN Flüchtlingen immer die Rede ist.
Und mir ging es vor Allem um den Vergleich, häng dich jetzt nicht daran so auf, dass ja jeder Mensch individuell ist.
Wir sind hier im Politikthread und Menschen mit für mich zweifelhafter politischer Einstellung kommen bei mir einfach nicht an erster Stelle, was Gemeinschaftsgefühl etc. pp. angeht.

So, ich geh jetzt schlafen.

Ich hänge mich daran auf, da ich von Leuten, die vollständige Offenheit gegenüber Flüchtlingen fordern ERWARTE, dass sie es vorleben. In alle Richtungen, und ja meinetwegen können wir die 1000 Nazis und 1000 Linksextremisten ausklammern.
 
Das ist die Dynamik einer Diskussion. Mich selbst kotzt es auch an, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder schon immer n bischen zu kurz kommt, aber dass es jetzt plötzlich allen auffällt, weil man es mit schärferen Gesetzen gegen Flüchtlinge in Verbindung bringen kann - von Merkel über Seehofer und Gabriel - finde ich schauderhaft.

Ich finde es schauderhaft, dass Feministinnen und linke Moralaposteln einfach unterstellen, dass Männer, die die Vorfälle in Köln verurteilen und mit einer bestätigten Tätergruppe in Verbindung bringen, die Übergriffe nur dazu instrumentalisieren, um ihren Rassimus zu rechtfertigen, und dass das Thema Sexismus eigentlich überhaupt keine Bedeutung für sie hat. Es geht jetzt nicht darum eine Sexismusdebatte loszutreten, die Tragweite des Problems ist viel größer. Frauen wurden nicht nur begrapscht und ausgeraubt in einer Form, dass sie Todesangst hatten, es wurden auch Menschen bedroht oder sogar zusammengeschlagen, die zur Hilfe kommen wollten, die Polizei hat kapituliert und wurden wie kleine Schuljungen behandelt. Das war ein Angriff auf unsere Gesellschaft und unsere persönliche Freiheit von einem Mob, der sich einen Scheiß für unsere Werte und Kultur interessiert, und das einzige, was den Feministinnen und vielen anderen Spacken einfällt, ist jetzt eine gesellschaftliche Sexismusdebatte loszutreten. Diese muss natürlich auch geführt werden, aber es steht viel mehr auf dem Spiel. Statt zusammenzuhalten und sich gegen einen Mob zu wehren, der unsere Gesellschaft angegriffen hat, werden nur gegenseitige Schuldzuweisungen vorgenommen.

Es ist unglaublich, dass eine Feministin im ZDF auftreten darf, die die Vorfälle in Köln mit dem Oktoberfest vergleicht und dazu völlig falsche und übertriebene Opferzahlen nennt, die die Vorfälle in Köln relativieren sollen, und diese Zahlen auch noch unreflektiert übernommen werden (hierzu gibt es einen guten FAZ Artikel). Was tausend asoziale Typen an einem Abend geschafft haben, schaffen viele Millionen Besucher innerhalb von 2 Wochen nicht auf dem Oktoberfest. Ich will die Grapschereien auf dem Oktoberfest nicht verharmlosen, aber solche Spießrutenläufe, die zu einer Todesangst geführt haben, auf öffentlichen Plätzen mitten in einer deutschen Großstadt, sowas gab es in dieser Form noch nicht. Die Polizei hat ja auch nicht umsonst von einer neuen Qualität gesprochen.

Es gibt nichts zu beschönigen und zu relativieren. Ich will mit solchen Menschen nicht zusammenleben, sie sind asozial, haben null Respekt, fordern nur ihre Rechte ein und tragen nichts zum gesellschaftlichen Zusammenleben bei. Und es ist egal ob Flüchtling, Asylbewerber oder Migrant, der schon längere Zeit hier lebt. Ich hoffe nur, dass die CDU ihren Worten jetzt auch Taten folgen lässt.

Meine Aussagen beziehen sich nur auf Personen, die den Mob repräsentieren, nicht auf die korrekten Flüchtlinge oder Männer mit Migrationshintergrund.
 
Ich finde es ziemlich eindeutig, dass dieses Thema von den rechten Bewegungen instrumentalisiert wird. Das geht ja schon damit los, dass so getan wird, als wären wir hier eine eingeschworene Wertegemeinschaft, die sich nun von den barbarischen Eindringlingen schützen muss. Allein dieses (Trug-)Bild ist klassisch rechtes Gedankenkonstrukt, aus irrationalen Ängsten und Wut zusammengemixt.

Auf Facebook beklatschen meine besorgten Bürgerfreunde zur Zeit ein an die öffentlich gerichtetes Schreiben des Brothers MC Germany. Darin behaupten diese, dass sie mit Taten auf die Ereignisse reagieren wollen und für Sicherheit sorgen wollen.

Anhang anzeigen 39423

Da kann ich mir doch nur an den Kopf fassen, wenn diese "Angsthasser" wutschnaubend den Untergang Deutschland herbeireden und sich dann gut und sicher fühlen, wenn solche Ansagen gemacht werden.

Mal sehen was die nächste Woche zum Thema bringt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auf Facebook bin ich noch einmal die Woche.
Da postet meine Ex, dass es mal wieder einen kleinen Führer brauch.
Andere sprechen von abgeschnittenen Schwänzen (Schwans geschrieben - der Vaterlandsstolz hört also knapp vor der Rechtschreibung auf) und Selbstjustiz.
Das was da passiert ist geht überhaupt nicht.
Ich persönlich seh die Situation auch eher skeptisch in vielerlei Hinsicht aber eins ist wohl klar:
Schlimmer als der braune Haufen Hirnloser, die einen nachweislich kranken Diktator abfeiern oder all diejenigen, die meinen, mit rechtem Gedankengut könne man die Situation lösen, geht's nicht mehr.
 
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