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Nichts für ungut, ich sehe das genau gegenteiligWas für ein patriotischer Bezug? Es ging hier um Gemeinschaften. Ob du jetzt AFD'ler oder Nazis lieber aufnehmen willst, ist ja wohl der größte KäseDu solltest dich echt von dieser Emotion lösen. Selbst wenn du diese Meinung hat, dass alle so böse sind, ist es recht entspannt alle Seiten zu verstehen, ich glaub da hast du noch viel vor dir
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Wir sind nicht homogen, wir müssen uns nicht alle mögen. Ich mag auch viele Ausländer lieber, genauso wie ich andere nicht mag. Soweit sind wir uns einig, auch wenn du etwas zu oft betonst, dass du die eine Gruppe der anderen bevorzugst. Am Ende sind erstmal alle Menschen und es wird keiner als Nazi oder Flüchtling geboren. Wenn ich lese, dass du eine bestimmte Gruppe so bevorzugst, ohne die Einzelpersonen zu sehen, bekomme ich Angst.Nichts für ungut, ich sehe das genau gegenteilig
Nochmal, warum sollte die deutsche Gesellschaft eine Gemeinschaft sein? Wir sind nicht homogen, frag mal einen Soziologen.
Eigentlich wollte ich zu dem Thema ja nix mehr schreiben, aber es juckt mich doch etwas in den Fingern:
Nehmen wir an, dass einige der Täter auch Flüchtlinge waren. Dann frage ich mich ob die vor der Tat mit dem Schädl gegen die Wand gelaufen sind. Da flüchte ich aus einem Kriegsland (wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass ein gewisser Prozentteil einfach die Chance ergriffen hat und gar nicht als Kriegsflüchtling gelten sollte) und habe nix besseres zu tun als Frauen auszurauben und zu belästigen?
Und das Beste an der ganzen Sachen: nun sollen solche Leute auch noch mit einem deutschen Gefängnis "belohnt" werden? Unsere Gefängnisse (sowohl deutsche, als auch die österreichischen) sind ja Luxusherbergen.
Natürlich wäre die beste Möglichkeit, solche Leute abzuschieben. Aber das geht nicht. Warum (und wenn ich jetzt was falsches schreibe, dann bitte mich zu korrigieren): um Abschieben zu können bedarf es ein Abkommen mit dem jeweiligen Land (abgesehen vom Kriegsgrund). Man kann solche Leute nicht einfach ins Flugzeug nach Damaskus setzen und fertig. (fliegt dort wohl sowieso nix hin)

Dir macht es Angst, wenn ich lieber einen vor Krieg geflüchteten Menschen aufnehmen würde, als einen Nazi? Ok, muss ich nicht verstehen.Wir sind nicht homogen, wir müssen uns nicht alle mögen. Ich mag auch viele Ausländer lieber, genauso wie ich andere nicht mag. Soweit sind wir uns einig, auch wenn du etwas zu oft betonst, dass du die eine Gruppe der anderen bevorzugst. Am Ende sind erstmal alle Menschen und es wird keiner als Nazi oder Flüchtling geboren. Wenn ich lese, dass du eine bestimmte Gruppe so bevorzugst, ohne die Einzelpersonen zu sehen, bekomme ich Angst.
Und ich sehe in einem Ausländer oder Flüchtling eben nicht die Gefahr, dass er diese Gegebenheiten infiltriert.Wir sind dennoch eine Gemeinschaft, wir leben nach dem Grundgesetz, wir sprechen eine Sprache, wir schicken unsere Kinder in die selben Schulen. Ich weiß nicht, was für dich Gemeinschaft bedeutet, für mich leitet sich das von "gemeinsam" ab, und auch du wirst diese Schnittpunkt haben.
Was bringt eigentlich der ständige Ruf nach härteren Strafen?
Wäre das erste Mal, dass das was nützen würde.
Ich bin auf keiner Seite, nur weil ich die einzelnen Personen sehe und nicht DIE FLÜCHTLINGE oder DIE AFDLERUnd ich hoffe, @AryloN und ich haben gezeigt, dass man unterschiedliche Meinungen haben kann und trotzdem vollkommen normal diskutieren kann.
Wird oft ja unterstellt, dass beide Seiten sofort aufeinander losgehen und ein ordentlicher Diskurs nicht möglich ist, gerade von der einen Seite.
Ich möchte nicht nochmal alles durchkauen, sorry. Bitte nimm dir die von mir verlinkte Studie zur Hand.Im weiteren Verlauf sagst du selbst das z.b. Morde im Affekt geschehen (und vergleichst ja eben die möglichen härteren Strafen mit den Strafen für Mord) . D.h. die Folgen sind den Tätern in dem Moment egal.
Denkst du ernsthaft das es bei solchen Straftaten wie an Silvester auch aus einem Affekt heraus geschehen ist und die Täter, ihrer sicheren Abschiebung gewiss, es vllt. lieber nicht getan hätten?
Bei einem Flüchtling kann ich aber erst im Nachhinein urteilen, bei einem Nazi aber schon vorher. Der kleine, aber feine Unterschied.Ich bin auf keiner Seite, nur weil ich die einzelnen Personen sehe und nicht DIE FLÜCHTLINGE oder DIE AFDLER![]()
Bei einem Flüchtling kann ich aber erst im Nachhinein urteilen, bei einem Nazi aber schon vorher. Der kleine, aber feine Unterschied.
ich würde mich da gerne anschliessen
Für mich ist "nett sein" einfach keine richtige Definition.Der Begriff Nazi ist in der heutigen Zeit bescheuert und absolut nichtssagend. Wenn du damit Leute meinst, die jetzt die AFD wählen und negativ über Flüchtlinge reden, wäre das aus der Emotion verständlich, aber unsinn. Insofern nein, ich kann das vorher nicht sagen, denn darunter sind die nettesten Menschen die ich kenne.
Solltest du wirklich nur die NPD-Spacken meinen, ok.. ja, mit denen möchte ich genausoviel zu tun haben, wie mit kriminellen Syrern, das ist richtig.
Für mich ist "nett sein" einfach keine richtige Definition.
Bei einem Nazi (und der Begriff passt leider auch in der heutigen Zeit noch), AfDler, Linksextremist etc. pp. weiß ich von vornherein, dass sich unsere Werte so grundlegend unterscheiden, dafür brauche ich den Menschen nicht zu kennen.
Und das ist nicht aus einer Emotion heraus, ich habe gefestigte Grundwerte, die z.T. unumstößlich sind.
Deswegen kann ich das ausschließen, z.B. einen Nazi zu mögen.
Ich muss diese Stereotypen benutzen, so wie hier auch von DEN Flüchtlingen immer die Rede ist.Die AFD ist eine Partei, nur weil man die 1x wählt, ist man kein ADFler for Life. Leute die extrem Links sind, sind meistens auch sehr verbohrt und einfältig, trotzdem sind es doch nicht direkt schlechte Menschen? Verstehe dich da nicht, wieso du so auf Schubladen stehst.
Ich muss diese Stereotypen benutzen, so wie hier auch von DEN Flüchtlingen immer die Rede ist.
Und mir ging es vor Allem um den Vergleich, häng dich jetzt nicht daran so auf, dass ja jeder Mensch individuell ist.
Wir sind hier im Politikthread und Menschen mit für mich zweifelhafter politischer Einstellung kommen bei mir einfach nicht an erster Stelle, was Gemeinschaftsgefühl etc. pp. angeht.
So, ich geh jetzt schlafen.
Das ist die Dynamik einer Diskussion. Mich selbst kotzt es auch an, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder schon immer n bischen zu kurz kommt, aber dass es jetzt plötzlich allen auffällt, weil man es mit schärferen Gesetzen gegen Flüchtlinge in Verbindung bringen kann - von Merkel über Seehofer und Gabriel - finde ich schauderhaft.
dito.ich würde mich da gerne anschliessen![]()
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