Oxblood
Banish the Skywords
Ich habe seit Samstag fast durchgehend gespielt, bin Level 26 und muss bisher sagen:
Fallout 4 ist, vor New Vegas, das beste 3D-Fallout.
Nun, warum ist das so. Das für mich Wichtigste direkt zu Beginn: Bethesda hat sich meinen größten Kritikpunkt an Fallout 3 zu Herzen genommen und die Welt sehr viel sinnvoller und glaubwürdiger gemacht. Alles wirkt in sich schlüssiger, die Größe der Ansiedlungen, die kaputten Innenstädte, die abwechslungsreichere und besser gestaltete Umgebung, die Menge an Menschen in diesem Teil des Ödlandes. Ja, es gibt da auch immer noch Ausreißer, aber größtenteils haben sie es VIEL besser hinbekommen als in F3.
Beinahe genauso wichtig ist der Siedlungsbau. Obwohl er hakelig und etwas dilletantisch implementiert ist (hallo Mods), repräsentiert der Bau von Siedlungen und die ganze Minuteman-Story einen SEHR wichtigen Punkt, der weder in F3 noch NV vernünftig aufgegriffen wurde:
Der Mensch dreht sich nicht einfach auf den Rücken und bietet der Natur, egal wie verstrahlt, seine Kehle dar. Er gammelt nicht in einer Bretterbude vor sich hin und wartet auf das Ende, während er weint und jammert.
Er baut ein Haus. Dahinter pflanzt er, was auch immer man essen kann, ohne zu verrecken. Dann findet er 10 andere, die das gut finden und gibt ihnen ein Dach über dem Kopf und eine Waffe in die Hand. Dann baut er eine verdammte Mauer drumherum und nennt es New Sanctuary. Dann macht er das nochmal woanders. Und dann wieder. Und nochmal. Dann kommen die Karawanen.
Und DANN, liebe Kinder, haben wir etwas, was man Zivilisation, vielleicht sogar Gesellschaft nennt, zurück in eine Welt gebracht, die versucht, Anarachie zu veranstalten.
Ich finde diesen Punkt unheimlich wichtig, weil er den gesamten Ton des Spiels angibt. Sicher, wir haben den Bruch zwischen Hauptstory und dem, was der Spieler so nebenher tut, aber der Ton ist da und er schwingt und klingt sehr fein.
Oh und eine Sache macht F4 besser als fast alle anderen Spiele dieses Jahr. Das Hauptmenü, das Erste, was man vom Spiel sieht.
Der Sweep über den Workshop, zusammen mit dem neuen Theme, das hat eine sehr kraftvolle Wirkung, denn er zeigt immer wieder die leere, alte Power Armor, plus, das Theme wirkt diesmal aktiver und vor allem positiver, hoffnungsvoller. Das ganze wendet sich direkt an den Spieler und sagt: "Hier ist das Werkzeug. Das hier ist DEINS."
Gut, machen wir ne kurze +- Liste zum Schluss für die PS4-Version
+Story besser als in F3 (ja ganz recht)
+Welt glaubwürdig
+stellenweise sehr gute Charaktere
+Welt wirkt bevölkert
+Waffenmodding
+neues, entschlacktes Perksystem
+kein Levelcap
+VATS und Nicht-Vats haben jeweils eigene Vor- und Nachteile
+Power Armor als eigenes kleines Spielsystem
+Siedlungsbau
+Protagonist hat seine Stimme gefunden
+mehr Wetter
-Framedrops
-Texturnachlader
-Aiming immernoch kompletter Dreck (auf dem PC jetzt schon halbwegs fixbar)
-Begleiter stehen permanent im Weg (ich behaupte, das wird der erste Konsolen-Mod, Kollisionen AUS)
-Dialogsystem manchmal undurchsichtig und auf den ersten Blick weniger ausführlich (auf den ersten Blick aber nur)
Fallout 4 ist, vor New Vegas, das beste 3D-Fallout.
Nun, warum ist das so. Das für mich Wichtigste direkt zu Beginn: Bethesda hat sich meinen größten Kritikpunkt an Fallout 3 zu Herzen genommen und die Welt sehr viel sinnvoller und glaubwürdiger gemacht. Alles wirkt in sich schlüssiger, die Größe der Ansiedlungen, die kaputten Innenstädte, die abwechslungsreichere und besser gestaltete Umgebung, die Menge an Menschen in diesem Teil des Ödlandes. Ja, es gibt da auch immer noch Ausreißer, aber größtenteils haben sie es VIEL besser hinbekommen als in F3.
Beinahe genauso wichtig ist der Siedlungsbau. Obwohl er hakelig und etwas dilletantisch implementiert ist (hallo Mods), repräsentiert der Bau von Siedlungen und die ganze Minuteman-Story einen SEHR wichtigen Punkt, der weder in F3 noch NV vernünftig aufgegriffen wurde:
Der Mensch dreht sich nicht einfach auf den Rücken und bietet der Natur, egal wie verstrahlt, seine Kehle dar. Er gammelt nicht in einer Bretterbude vor sich hin und wartet auf das Ende, während er weint und jammert.
Er baut ein Haus. Dahinter pflanzt er, was auch immer man essen kann, ohne zu verrecken. Dann findet er 10 andere, die das gut finden und gibt ihnen ein Dach über dem Kopf und eine Waffe in die Hand. Dann baut er eine verdammte Mauer drumherum und nennt es New Sanctuary. Dann macht er das nochmal woanders. Und dann wieder. Und nochmal. Dann kommen die Karawanen.
Und DANN, liebe Kinder, haben wir etwas, was man Zivilisation, vielleicht sogar Gesellschaft nennt, zurück in eine Welt gebracht, die versucht, Anarachie zu veranstalten.
Ich finde diesen Punkt unheimlich wichtig, weil er den gesamten Ton des Spiels angibt. Sicher, wir haben den Bruch zwischen Hauptstory und dem, was der Spieler so nebenher tut, aber der Ton ist da und er schwingt und klingt sehr fein.
Oh und eine Sache macht F4 besser als fast alle anderen Spiele dieses Jahr. Das Hauptmenü, das Erste, was man vom Spiel sieht.
Der Sweep über den Workshop, zusammen mit dem neuen Theme, das hat eine sehr kraftvolle Wirkung, denn er zeigt immer wieder die leere, alte Power Armor, plus, das Theme wirkt diesmal aktiver und vor allem positiver, hoffnungsvoller. Das ganze wendet sich direkt an den Spieler und sagt: "Hier ist das Werkzeug. Das hier ist DEINS."
Gut, machen wir ne kurze +- Liste zum Schluss für die PS4-Version
+Story besser als in F3 (ja ganz recht)
+Welt glaubwürdig
+stellenweise sehr gute Charaktere
+Welt wirkt bevölkert
+Waffenmodding
+neues, entschlacktes Perksystem
+kein Levelcap
+VATS und Nicht-Vats haben jeweils eigene Vor- und Nachteile
+Power Armor als eigenes kleines Spielsystem
+Siedlungsbau
+Protagonist hat seine Stimme gefunden
+mehr Wetter
-Framedrops
-Texturnachlader
-Aiming immernoch kompletter Dreck (auf dem PC jetzt schon halbwegs fixbar)
-Begleiter stehen permanent im Weg (ich behaupte, das wird der erste Konsolen-Mod, Kollisionen AUS)
-Dialogsystem manchmal undurchsichtig und auf den ersten Blick weniger ausführlich (auf den ersten Blick aber nur)




